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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2025

Sehr berührend und authentisch

Mirror Of My Soul. Emil & Paola
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Manchmal merkt man erst, wie sehr man jemanden liebt, wenn man glaubt, die Person schon verloren zu haben.

Diese berührende NA-Romance wird abwechselnd aus Sicht von Emil und Paola erzählt, die sich seit ...

Manchmal merkt man erst, wie sehr man jemanden liebt, wenn man glaubt, die Person schon verloren zu haben.

Diese berührende NA-Romance wird abwechselnd aus Sicht von Emil und Paola erzählt, die sich seit ihrer Jugend tief verbunden sind.

ER ist geprägt von einer kalten, schweren Kindheit; SIE ist sein Licht, sein sicherer Ort. Als ein Moment alles verändert und Gefühle unausweichlich werden, entscheidet sich Paola für einen mutigen Schritt nach vorn: Sie verlässt Hamburg und wagt in Wien einen Neuanfang.

Es ist eine gesunde, ehrliche Annäherung zweier Menschen, die erst lernen müssen, sich selbst zu verstehen, bevor sie einander auf Augenhöhe begegnen können. Emil stellt sich seiner Vergangenheit und beginnt eine Therapie (sehr authentisch beschrieben). Paola macht in Wien eine Kunsttherapie (lernt, Gefühle zu malen, zu fühlen, zuzulassen). Beides wirkt unglaublich echt, respektvoll und tiefgehend.

Was ich (neben der Auflösung der angespannten Familiendynamik (Vater-Tochter-Beziehung)) - zudem sehr mochte:

❏ Setting-Liebe: die Städte Wien & Hamburg wurden herrlich atmosphärisch eingefangen

❏ Friends-to-Lovers meets Slowburn-Romance

❏ toller Schreibstil: sensibel, modern, mit durchwegs realistischen Dialogen und vielen nachdenklichen Momenten; Johanna setzt nicht auf Dramatik, sondern erzählt mit enorm viel Feingefühl

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Ein ehrlicher, sehr berührender Read (Themen: Selbstfindung, Verlustangst, Mut, Heilung - und natürlich Liebe) - ideal für alle, die sensible New-Adult-Romane mit Tiefgang, gesundem Beziehungskern und emotionaler Entwicklung lieben.

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Tiefgründige, außergewöhnliche Romance

Heute sind wir unsterblich
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Schon im Vorfeld war mir aufgrund des Klappentextes klar: Dies ist keine typische New-Adult-Romance. Dominik Gaida entführt uns an einen Ort zwischen Leben und Tod, Schmerz und Hoffnung, Vergänglichkeit ...

Schon im Vorfeld war mir aufgrund des Klappentextes klar: Dies ist keine typische New-Adult-Romance. Dominik Gaida entführt uns an einen Ort zwischen Leben und Tod, Schmerz und Hoffnung, Vergänglichkeit und dem Mut, reale Gefühle zuzulassen - inklusive aller Risiken. … und das tut er mit einer emotionalen Intensität, die mich mehrfach innehalten ließ. Kreativ, voller Ernsthaftigkeit, die nie erdrückend wirkt, aber auch lebensbejahend und hoffnungsvoll.

Was mich sofort gecatcht hat: Die feinfühlig und zugleich kraftvoll erzählte Story bzw. Timothys Rolle darin erinnerte mich ganz entfernt an den Film "Rendezvous mit Joe Black", in welchem ebenfalls der Tod personifiziert wird. Der Autor schafft es, eine Figur zu erschaffen, die einerseits verletzlich und andererseits unantastbar wirkt. Und Dylan, dessen Lebensweg von Krankheit, Angst und dem unaufhörlichen Ticken seiner eigenen Vergänglichkeit geprägt ist, trifft ausgerechnet auf Tim.

Der Erzählton des Romans ist sehr reflektiert, ungemein poetisch, tief, manchmal fast philosophisch - absolut passend zu Themen, die nun mal nicht die klassischen happy Romance-Themen sind … beispielsweise die Ängste nach einer schweren Krankheit oder die Definition der eigenen Identität - alles recht deep.

Obwohl es sich um den zweiten Band des Death Duets handelt, hatte ich nie das Gefühl, dass mir Informationen fehlen würden; beide Bände funktionieren einzeln. Aber: Wenn ihr ohnehin vorhabt, beide Werke zu lesen, würde ich die chronologische Reihenfolge empfehlen, einfach um die Gesamtheit dieser Welt noch intensiver zu erleben.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine Geschichte, die uns mit unserer Sterblichkeit konfrontiert und uns gleichzeitig daran erinnert, wie wunderbar es ist, zu leben. Ich freue mich sehr auf weitere Werke dieses talentierten Autors und spreche eine klare Leseempfehlung aus für alle Fans von außergewöhnlich emotionalen Love Stories.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Cosy Crime mit Camping-Vibes

Entführung im Himmelreich
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Allein das Setting vom schönen Schwielowsee, der mir seit frühster Kindheit vertraut ist, wäre schon Grund genug, sich auf diesen Cosy Crime einzulassen. Die heimelig-idyllische Atmosphäre ist vom Autor ...

Allein das Setting vom schönen Schwielowsee, der mir seit frühster Kindheit vertraut ist, wäre schon Grund genug, sich auf diesen Cosy Crime einzulassen. Die heimelig-idyllische Atmosphäre ist vom Autor wunderbar eingefangen worden - das leichte Plätschern des Wassers, der morgendliche Camping-Trubel … und natürlich der Dialekt, der mich mehrfach schmunzeln ließ. Das Lokalkolorit ist definitiv eines meiner Highlights des vorliegenden Werkes - herrlich authentisch und mit viel Liebe zum Detail eingeflochten.

Der Kriminalfall an sich wird eher ruhig erzählt - kein atemloser Thriller, sondern - so wie es auch das farbenfrohe Cover suggeriert - ein gemütlicher Krimi mit pointiertem Humor, einigen cleveren Beobachtungen und einem angenehm verschachtelten Aufbau, ohne dass es zu kompliziert wird. Der verschwundene Bäcker, ein mysteriöser Einbruch … und schon steckt man in einem feinen Netz aus Hinweisen, das man als mach Belieben entwirren kann. Die Spannung bleibt zwar eher moderat, aber der Ton macht hier ganz klar die Musik: augenzwinkernd, bodenständig, klug und einfach cozy.

Mit dem Hauptprotagonisten Kupernikus bin ich nicht vollständig warm geworden, aber gerade seine eigenwillige Art, kombiniert mit Annabells Lebensfreude, sorgt dafür, dass die Dynamik der beiden letztlich dennoch funktioniert. Ehrlich gesagt waren es für mich vor allem die urigen Nebenfiguren, die den Roman bereichert haben.

Der Schreibstil war für mich zunächst ein wenig ungewohnt, aber nie unangenehm; ich habe mich gern darauf eingelassen und mochte besonders die kleinen humorvollen Spitzen, die Winkelmann wunderbar zwischen die Zeilen streut. Gerade wer Cosy Crime mag, findet hier eine sehr gemütliche, unaufgeregte Ermittlungsatmosphäre, die perfekt für entspannte Lesestunden ist.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein ruhiger, humorvoller und sehr atmosphärischer Camping-Krimi, der mit Dialekt, Lokalkolorit und erinnerungswürdigen Figuren punktet. Kein nervenaufreibender Pageturner, aber ein kluger, angenehm entschleunigter Fall mit Charme. Ideal für alle Fans des Genres.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Setting-Liebe & tolle Figuren

Let's Make a Scene
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So ein herrlicher Read! Normalerweise locken mich Second-Chance-Geschichten eher selten, aber hier war ich einfach zu neugierig - und es hat sich gelohnt!

Der ganze Filmdreh- und TV-Background war genau ...

So ein herrlicher Read! Normalerweise locken mich Second-Chance-Geschichten eher selten, aber hier war ich einfach zu neugierig - und es hat sich gelohnt!

Der ganze Filmdreh- und TV-Background war genau mein Ding! Ich LIEBE Geschichten, die an Filmsets spielen. Dieses rundum authentisch gezeichnete Flair hat die Story getragen und war für mich eines der Highlights des Romans. Was ich außerdem gefeiert habe (- neben dem Fake-Dating- und Enemies-to-Lovers-Aspekt -), waren die zahlreichen Film-Referenzen: Dirty Dancing, Während du schliefst, E-Mail für dich … Filmklassiker, die mein Herz sofort höher schlagen lassen.

Eine weiteres Plus: Die ungemein sympathischen Nebenfiguren! … allen voran Hannah, die mich einfach begeistert hat. Sie ist die Art von literarischer bester Freundin, die nicht wie ein überzeichneter RomCom-Sidekick wirkt, sondern wie ein echter, warmherziger, humorvoller Mensch aus Fleisch und Blut. Jemand, den man sofort als beste Freundin adoptieren möchte. Ich habe die innige Verbindung, die Vertrautheit und Loyalität zwischen ihr und Cynthie so geliebt! Jeder Mensch braucht eine Hannah in seinem Leben.

Laura Wood schreibt modern, witzig, frech und absolut lebendig, ohne je ins Oberflächliche abzudriften. Ich war von Anfang an absolut gecatcht von ihrem wunderbaren Schreibstil.

Erzählt wird aus der Sicht von Cynthie und Jack, sowohl in der Gegenwart als auch mit Rückblicken auf das, was vor 13 Jahren zwischen ihnen passiert ist.

Der Aufbau ergibt Sinn, hat sich aber stellenweise über die immerhin rund 550 Seiten ein kleines bisschen gezogen. Vielleicht war dies der Grund, warum es für mich kein ganz großes Herzensbuch geworden ist, obwohl ich Setting, Figuren & Handlung geliebt habe. Und rein stilistisch wäre es ein glasklarer Fünf-Sterne-Read. - Ich kann es gar nicht genau festmachen. Die Geschichte hat mich durchweg unterhalten, aber sie hat mich nicht gänzlich dahinschmelzen lassen. Vielleicht lag es an der Länge, vielleicht daran, dass kleine Momente etwas gestreckt wirkten. Es war super, aber kein Für-immer-auf-der-Favoritenliste-Gefühl, eher: Ach-wie-nett-gerne-mal-wieder. Auf jeden Fall hat mir der Read ein richtig schönes Lesegefühl beschert und ich freue mich schon jetzt auf weitere Werke der Autorin.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein absolut unterhaltsamer RomCom-Roman mit toller Charaktertiefe, einem Setting, das ich liebe, und schlagfertigen Dialogen, die Spaß machen. Perfekt für alle, die Film- und Serienvibes mögen, Second Chances feiern und sich nach einer Geschichte sehnen, die selbst nach einer Verfilmung schreit. (Würde ich mir diese Verfilmung anschauen? Na, aber sowas von!) Klare Empfehlung an alle RomCom-Leser:innen und Film-Fans.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Gutes Werk zum Einstieg in die Thematik

Glimmer
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"Warum reden wir eigentlich so viel über das, was uns belastet, und so wenig über das, was uns Kraft gibt? Wo kommen die positiven Trigger vor - und wie können sie uns helfen, etwas mehr Licht in unser ...

"Warum reden wir eigentlich so viel über das, was uns belastet, und so wenig über das, was uns Kraft gibt? Wo kommen die positiven Trigger vor - und wie können sie uns helfen, etwas mehr Licht in unser Leben zu bringen?"

2025 war für mich ein Jahr voller privater Veränderungen, was sich auch auf mein Leseverhalten ausgewirkt hat. Natürlich liebe ich nach wie vor eine gute Romanze, doch insbesondere Sachbücher und Ratgeber haben mich in den letzten Monaten begeistern können (z.B. "Die Let Them Theorie" von Mel Robbins).

Nun gönnte ich mir also "Glimmer" - und finde nur positive Worte dafür. Freut euch auf:

❏ eine klare, übersichtliche Strukturierung der drei Abschnitte

❏ kurze, nachvollziehbare Fallbeispiele sowie persönliche Erfahrungen des Autors

❏ präzise formulierte Fragen, Tipps und praktische Übungsbeispiele für euren Alltag

❏ interessante Informationen aus Psychologie und Neurowissenschaften, leicht verständlich erklärt

❏ die simple, aber elementare Grundidee: "[…] richte deinen Fokus auf das, was dir guttut" - so wahr, so wichtig!

❏ den angenehmen Erzählton des Autors.

Zudem werden auch potentielle Herausforderungen/Hindernisse angesprochen, wie Glimmerblindheit oder Fake-Glimmer.

Vieles war mir bereits bekannt, sei es die Ankertheorie, die positive Wirkung eines Lächelns in neutralen Momenten oder die Verbindung von Düften bzw. Musik mit Erinnerungen/Emotionen. All dies habe ich nun ein wenig vertiefen können. Übrigens: Ohne es zu ahnen, hatte ich schon eine persönliche "Glimmer-Playlist" angelegt, die nun stetig wächst.

Fazit: Dieses knapp 270 Seiten umfassende Büchlein eignet sich ideal als Einstieg in die Thematik, daher empfehle ich es gerne weiter.

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