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Veröffentlicht am 03.06.2023

Toller sommerlicher Wohlfühlroman fürs Herz

Das Haus der Sommerfreundinnen
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Sarah Morgan hat ein Gespür für ergreifende Geschichten, die sich vom Rest der Masse abheben und im Hinblick auf einzelne Details noch lange in uns nachhallen. Ihr Markenzeichen: Mehrere Erzählperspektiven, ...

Sarah Morgan hat ein Gespür für ergreifende Geschichten, die sich vom Rest der Masse abheben und im Hinblick auf einzelne Details noch lange in uns nachhallen. Ihr Markenzeichen: Mehrere Erzählperspektiven, lebensnahe Dialoge, überraschende Plottwists, facettenreich ausgearbeitete Figuren, deren Emotionen und Gedanken rundum nachvollziehbar gestaltet sind (- damit meine ich nicht, dass ich stets einer Meinung mit den Charakteren bin, sondern dass ihr Verhalten stets stimmig und ihren individuellen Wesenszügen entsprechend ist) und - wie auch beim vorliegenden Werk – eine ungewöhnliche (Familien-)Dynamik, die kreativ in Szene gesetzt wird.

Meine mit Abstand liebste Figur war die herzensgute Mel, mit der Joanna (die sich nach dem Tod ihres prominenten Ex-Mannes dem unvermeidlichen Pressewirbel entziehen möchte und dafür in ihr Heimatstädtchen Silver Point zurückkehrt) in ihrer Jugend eine innige Freundschaft verbunden hatte. Einst waren sie wie Schwestern gewesen, Schwägerinnen in spe obendrein, denn Joanna und Mels Zwillingsbruder Nate hatten sich geliebt. Nun sehen sie einander wieder und alte Geheimnisse drängen an die Oberfläche. In puncto Heimlichkeiten kennt sich übrigens auch die junge Ashley gut aus …

Zu einem Aufenthalt in diesem idyllischen kalifornischen Küstenörtchen müsste man mich nicht lange überreden, ich wäre sofort mit von der Partie. Und noch dazu in einer schicken Strandvilla, sagt ihr? Count me in! Gekonnt fängt die Autorin das unbeschwerte, sommerliche Flair von Strand und Meer ein, während sie sowohl ihren Charakteren als auch der Handlung jene Tiefe verleiht, die das Lesen gleichermaßen spannend wie entspannend macht.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:

Neuanfänge, Freundschaft und natürlich Liebe ... Wer emotionale Wohlfühlromane mit Happy-End-Garantie mag, macht mit den Werken dieser talentierten Autorin nie etwas verkehrt.

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Veröffentlicht am 03.06.2023

So niedlich!

Die Zirkusprinzessin. Nur Mut, Mila!
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Bereits Band 1 dieser goldigen Kinderbuch-Reihe aus der Feder von Nina Weger, "Die Zirkusprinzessin – Mila legt los", hatte uns wunderbar gefallen – und nun geht es endlich wieder zu Mila und ihrem Kätzchen ...

Bereits Band 1 dieser goldigen Kinderbuch-Reihe aus der Feder von Nina Weger, "Die Zirkusprinzessin – Mila legt los", hatte uns wunderbar gefallen – und nun geht es endlich wieder zu Mila und ihrem Kätzchen Star in den Zirkus, wo es so viel zu bestaunen gibt! Klar, dass wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen konnten!

Mit ihren rundum bezaubernden, kunterbunten Zeichnungen gelingt es der Illustratorin Carola Sieverding mühelos, die vor Aufregung flirrende Atmosphäre des Zirkusalltags einzufangen – und überall entdecken wir liebevolle kleine Details, es ist eine wahre Freude. Apropos Freude: Ich freue mich schon jetzt darauf, irgendwann mit unserem Spatzi mal eine reale Zirkusaufführung zu besuchen – da wird er bestimmt einiges aus diesen niedlichen Büchern wiedererkennen.

Die in kindgerecht formulierten, kurzen Textpassagen eingeflochtene Message der Geschichte lautet: Es ist okay, Lampenfieber zu haben, nervös zu sein, Angst vor dem Versagen zu haben. Jeder Mensch hat mit diesen Emotionen zu kämpfen und jeder geht auf seine ganz eigene Weise damit um. Aber keine Sorge: "»Gegen jede Angst gibt es ein Mittel.«" Hinzufallen ist nicht schlimm, das lässt sich im Laufe des Lebens kaum vermeiden. Wichtig ist es, wieder aufzustehen und niemals aufzugeben, darin liegt die wahre Stärke.

Auch der Freundschaftsaspekt kommt nicht zu kurz. Oder wie Mila sagen würde: "» […] das Beste ist, wenn man einen Freund hat, mit dem man alles teilt.«"

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: 5 ✰ ✰ ✰ ✰ ✰

Bei solch einem entzückend illustrierten Kinderbuch, das zudem eine wichtige Botschaft enthält, vergebe ich liebend gerne die volle Punktzahl. Klare Leseempfehlung für alle großen und kleinen Zirkus-Fans.

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Veröffentlicht am 02.06.2023

Solider Reihenabschluss

Für immer in der kleinen Kaffeerösterei
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Auch beim finalen Band der Kaffeedynastie-Saga bleibt die Autorin dem Erzählschema von mehreren Perspektiven und dem Wechsel zwischen den Zeitebenen treu. In meinen Augen sinnvoll, denn 1.) finde ich dies ...

Auch beim finalen Band der Kaffeedynastie-Saga bleibt die Autorin dem Erzählschema von mehreren Perspektiven und dem Wechsel zwischen den Zeitebenen treu. In meinen Augen sinnvoll, denn 1.) finde ich dies bei historisch angehauchten Romanen durchaus passend und 2.) würde das Werk ansonsten stilistisch nicht mit den anderen Bänden der Reihe harmonieren.

Größter Unterschied zum Vorgängerband war für mich die Tatsache, dass ich mich hier deutlich schwieriger in Corinne hineinversetzen konnte. Leidenschaft für den Beruf, für das eigene Unternehmen, für Kaffee im Allgemeinen etc. schön und gut, aber mein Kind hat immer oberste Priorität.

Vielleicht war das der Grund, dass mich dieses Mal die Vergangenheitsebene der Geschichte mehr angesprochen hat als die Gegenwart.

In puncto Schreibstil schreibt Susanne Oswald routiniert und flüssig, da gibt es nichts zu beanstanden.

Unabhängig von meiner Wertung und nur, weil ich diesen Punkt bei Band 2 vergessen hatte: Die Cover der Trilogie finde ich nicht ideal gewählt. Bilder mit historischem Kontext hätten viel ansprechender auf die Zielgruppe gewirkt, davon bin ich überzeugt. Mich selbst z.B. hätten die übertrieben bunten Cover und die Abbildungen der Einkaufsstraßen (auf denen trotz künstlerischer Verschnörkelung teilweise noch immer die Markennamen moderner Geschäfte zu erkennen sind) um ein Haar abgeschreckt, weil ich sie als viel zu grell empfunden habe, wobei das natürlich reine Geschmackssache ist. Zum Glück war mir der Name der Autorin jedoch bereits ein Begriff, sonst hätte ich diese tolle Reihe womöglich verpasst.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: gute 3.5 ✰ ✰ ✰
Der solide Abschluss einer schönen Familien-Saga rund ums Thema Kaffee.

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Veröffentlicht am 02.06.2023

Mehr als nur Kaffee-Liebe

Liebesglück in der kleinen Kaffeerösterei
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'Liebesglück in der kleinen Kaffeerösterei' aus der Feder von Erfolgsautorin Susanne Oswald (die mir bisher hauptsächlich aufgrund ihrer Buchreihe "Der kleine Strickladen" bekannt war), stellt den zweiten ...

'Liebesglück in der kleinen Kaffeerösterei' aus der Feder von Erfolgsautorin Susanne Oswald (die mir bisher hauptsächlich aufgrund ihrer Buchreihe "Der kleine Strickladen" bekannt war), stellt den zweiten Band einer Familiensaga dar, in welcher wir die Historie der Aachener Kaffeedynastie Ahrensberg kennenlernen.

Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, verteilt auf zwei Zeitebenen - Gegenwart und Vergangenheit -, wobei sich in Sachen Spannung und Authentizität die Waage hält. Beide Ebenen wurden mit viel Feingefühl ausgearbeitet und lasen sich interessant, von den Anfängen der Kaffeerösterei in der Atmosphäre der Nachkriegszeit bis hin zur bedeutungsvollen Freundschaft zwischen Corinne und Sarah Rosenbaum im Hier und Jetzt. Was die Verbindung dieser zwei Frauen so besonders macht, abgesehen vom Altersunterschied? - Einst hatte Corinnes (nationalsozialistischer) Urgroßvater Sarahs (jüdische) Familie verraten und ins Verderben geschickt …

Ich hatte keinerlei Vorkenntnis hinsichtlich des Trilogieauftakts, konnte mich dank Rückblenden sowie generell dank des gewohnt angenehmen Schreibstils der Autorin jedoch ruck, zuck in der Handlung zurechtfinden und mich in die Figuren hineinversetzen. Zudem bin ich sehr froh, dass mir die Reihe erst jetzt in die Hände gefallen ist, wo ich mittlerweile selbst leidenschaftlich gerne Kaffee trinke (als Jugendliche fand ich den Geschmack ganz furchtbar).

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: 4 ✰ ✰ ✰ ✰
Gekonnt lässt die Autorin wichtige Themen in die Story, die weitaus mehr als "nur" Liebe zum Kaffee beinhaltet, einfließen. Für mich ragte dabei der Plot rund um Schuld und Vergebung bzw. die Aufarbeitung von Schuld heraus. Fans von emotionalen Familien-Sagas werden mit dieser Reihe gewiss viel Freude haben.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

Solider Auftakt mit kleinen Schwächen

Willow Springs – Feeling Home
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Vorweg: Ich liebe süße, romantische Geschichten mit kuscheliger Kleinstadtatmosphäre - nichts gegen (Groß-)Städte, aber eine klassische Small-Town-Romance mit Stars-Hollow-Vibes oder Redwood-Feeling … ...

Vorweg: Ich liebe süße, romantische Geschichten mit kuscheliger Kleinstadtatmosphäre - nichts gegen (Groß-)Städte, aber eine klassische Small-Town-Romance mit Stars-Hollow-Vibes oder Redwood-Feeling … das hat einfach was. Ideale Voraussetzungen also für das vorliegende, aus zwei Perspektiven erzählte Werk, welches für mich gleichzeitig auch das erste Buch der Autorin Mia Harper war.

Leider wollte es nicht so recht funken. Ich tue mich ganz schwer damit, den Schreibstil zu beschreiben. Er war definitiv nicht schlecht, wirkte aber irgendwie noch nicht ganz ausgereift auf mich. An manchen Stellen nahmen die beschreibenden Details und eingeflochtenen Informationen Überhand und die jeweilige Szene las sich sehr überladen, andere Passagen zogen sich wiederum zum Teil in die Länge.

Ähnlich erging es mir mit den Figuren. Sie sind an sich nicht oberflächlich ausgearbeitet und liefern sich im Grunde auch glaubwürdige Dialoge, doch so richtig wollte sich keine Nähe zu ihnen einstellen. Sie blieben - trotz grundsätzlicher Sympathie - irgendwie farblos, wobei Joe (aka der heiße Cop mit den Karamellaugen) mir sogar einen Hauch sympathischer war als Liz.

Was mir richtig gut gefallen hat, war die Tatsache, dass mit Wisconsin endlich mal ein anderer U.S. Bundesstaat im Fokus stand. Mittlerweile gibt es zig Storys, die in Colorado, New York oder Kalifornien spielen - Wisconsin ist definitiv mal was anderes; das fand ich sehr erfrischend. Auch der Crime-Moment im letzten Drittel war ein kreativer Move der Autorin, der den Gesamteindruck aufpeppte.

Zunächst war ich vom Ende etwas irritiert, doch die Lösung war schnell gefunden: Es war sozusagen der Aufhänger für den Folgeband ("Willow Springs – Finding Love"), der im Dezember erscheint.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: ✰ ✰ ✰

Für einen Auftakt ganz in Ordnung und nett als kurzweilige Lektüre für zwischendurch, aber da geht noch mehr. Von mir gibt es eine kleine Empfehlung für eingefleischte Fans des Genres.

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