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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2023

Toller Abschluss einer großartigen Familiensaga!

Zeiten der Versöhnung
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Nun ist sie vorbei, diese großartige Familiensaga über die Delgados. Zurück bleiben ein lachendes und ein weinendes Auge...

Gleich vorab: Ich empfehle dringend, die vier Teile der Reihe nach zu lesen, ...

Nun ist sie vorbei, diese großartige Familiensaga über die Delgados. Zurück bleiben ein lachendes und ein weinendes Auge...

Gleich vorab: Ich empfehle dringend, die vier Teile der Reihe nach zu lesen, da man sonst arge Schwierigkeiten hat, am Ball zu bleiben. Zu viele ähnliche Namen, zu viele Familienmitglieder. Hat man die Vorgänger alle gelesen, ist es irgendwie wie Nachhausekommen. Man fühlt sich beim Lesen gleich wieder heimisch und kann mitleiden und sich mitfreuen, denn auch hier ist nicht immer alles eitel Sonnenschein und es sind Verluste innerhalb der Familie zu verkraften. Aber das Autorinnenduo hat die Protagonisten mit so viel Liebe beschrieben und auch die Handlung so toll gestaltet, dass man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte. Auch die jeweiligen Handlungsorte sind so beschrieben, dass ich mir vor meinem inneren Auge immer irgendwie ein Bild machen konnte und jetzt eigentlich gleich losfliegen müsste, um endlich mal Mallorca zu sehen.

Vielen herzlichen Dank für die vielen schönen Lesestunden, die ihr mir beschert habt!

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Veröffentlicht am 09.07.2023

Vom naiven Püppchen zur taffen Frau

Das Musikhaus an der Alster - Lied der Sterne
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Dieses Buch über die junge adelige Theresa beginnt 1909 in Hamburg. Zu Anfang habe ich mir noch gedacht, Theresa ist ja ein ganz schön verwöhntes und naives Mädchen. Mal sehen, wie sich die Geschichte ...

Dieses Buch über die junge adelige Theresa beginnt 1909 in Hamburg. Zu Anfang habe ich mir noch gedacht, Theresa ist ja ein ganz schön verwöhntes und naives Mädchen. Mal sehen, wie sich die Geschichte entwickelt. Große Erwartungen hatte ich eigentlich nicht. Umso mehr hat mich die Geschichte dann überrascht und in ihren Bann gezogen. Die Reise nach Berlin entpuppte sich als spannender Kriminalfall, bei dem man das Buch an manchen Stellen gar nicht wieder aus der Hand legen wollte. Lediglich der Zeitsprung am Ende kam mir zu plötzlich, da hätte ich statt der Leseprobe vielleicht gerne mehr über die Hochzeit und die Anfänge des Musikhauses erfahren mögen. Ansonsten aber sehr schön geschrieben und die Protagonisten sind mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen, so dass ich schon gespannt auf den zweiten Teil bin.

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Veröffentlicht am 01.07.2023

Spannend aber auch beklemmend

Apfelmädchen
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Dieser Debütroman fängt zwar gleich mit einem Mord an, aber dann geht es irgendwie erstmal schleppend weiter. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, die man nicht unmittelbar miteinander in Verbindung bringen ...

Dieser Debütroman fängt zwar gleich mit einem Mord an, aber dann geht es irgendwie erstmal schleppend weiter. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, die man nicht unmittelbar miteinander in Verbindung bringen kann. In der Vergangenheit geht es um Gewalt in der Ehe, religiösen Eifer, der ebenfalls in Gewalt mündet. Sehr spannend aber auch erschütternd geschrieben. Keine der dort beschriebenen Personen taucht irgendwie in der Gegenwart auf, so dass man den anfänglichen Mord sehr lange Zeit überhaupt nicht einordnen kann. Im letzten Drittel des Buches dämmerte es mir so langsam, wie die Zusammenhänge sein könnten und der Schluss kam dann sehr spannend und bestätigte meine Vermutungen zum Teil.

Die beiden Kommissare Idun und Calle sind jetzt nicht gerade das, was man unter Sympathieträger verstehen könnte, aber ich finde, sie waren so authentisch beschrieben, dass ich sie irgendwie beide mochte. Der Schreibstil war anfangs ungewohnt, weil in Gegenwartsform, aber ich hatte mich dann schnell daran gewöhnt und kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.07.2023

Spannender Krimi im schönen Franken

Die Toten von Bayreuth
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Christina Wermescher ist es hier gelungen, einen durch und durch spannenden Krimi mit tollen Protagonisten zu schreiben. Gute Dialoge zwischen den Kollegen auf dem Revier, die mich auch zum Schmunzeln ...

Christina Wermescher ist es hier gelungen, einen durch und durch spannenden Krimi mit tollen Protagonisten zu schreiben. Gute Dialoge zwischen den Kollegen auf dem Revier, die mich auch zum Schmunzeln gebracht haben und auch ein wenig Privatleben der Kommissarin lassen einen das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen.

Kommissarin Mira Streitberg muss gleich mehrere Dinge unter einen Hut bringen. Einen neuen Partner, der so ganz anders ist als der in Rente gegangene, eine schwierige Liebesbeziehung zu ihrem Chef, von der niemand etwas mitbekommen soll. Und dann auch noch kurz hintereinander zwei Mordfälle, die scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben. So nach und nach erfährt man ein paar Geschichten aus der Vergangenheit, ohne zu wissen, um wen es dort genau geht, das löst sich erst nach und nach auf, so dass das Lesen spannend bleibt. Ich hoffe auf viele weitere Teile mit Mira, Nils, Sylvia und Philipp!

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Veröffentlicht am 06.06.2023

Auftakt einer spannenden Familiengeschichte

Das Erbe der Greiffenbergs - Gegen den Wind
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Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Familiensaga. Wahrscheinlich ließ mich das in sanften Farben gehaltene Buchcover vermuten, es handele sich hier zumindest in Teilen um einen historischen ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Familiensaga. Wahrscheinlich ließ mich das in sanften Farben gehaltene Buchcover vermuten, es handele sich hier zumindest in Teilen um einen historischen Roman, was er aber nicht ist. Und genauer betrachtet hat die Dame auf dem Cover auch gar nichts historisches an.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang lernt man die Familie von Greiffenberg erstmal kennen und kann sich schon einen ersten Eindruck über die verschiedenen Persönlichkeiten verschaffen. Die weitere Handlung ist nicht spannend im Sinne von "Es passiert ständig etwas aufregendes". Aber Isabell Schönhoff hat die Geschichte nach meinem Empfinden so flüssig und interessant geschrieben, dass ich einfach am Ball bleiben musste, was auch an den gut herausgearbeiteten Protagonisten lag. Zum Teil waren die Dialoge sogar mit Dialekt versehen, so dass ich manchen Satz mehrmals lesen musste, um ihn zu verstehen. Aber das mag ich irgendwie, zumal ich selber nahezu dialektfrei im Norden aufgewachsen bin.
Und doch gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Am Ende ist ein Cliffhanger eingebaut, der jetzt natürlich ungeduldig auf den zweiten Band warten lässt...

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