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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2020

Vivian

City of Girls
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Vivian Morris wird in den 1940er Jahren nach New York zu ihrer Tante Peg geschickt. Vivian war für die "alte Welt" wohl zu rebellisch, sie hat sich nicht einfügen können in die vorgesehene, für sie viel ...

Vivian Morris wird in den 1940er Jahren nach New York zu ihrer Tante Peg geschickt. Vivian war für die "alte Welt" wohl zu rebellisch, sie hat sich nicht einfügen können in die vorgesehene, für sie viel zu strikte Lebensplanung. So hat sie auch das College abgebrochen und kommt dann in das turbulente New York, wo ihre Tante ein kleines Revuetheater leitet. Das ist doch mal etwas ganz anderes! Und Vivian kommt hier mit ihren Nähkünsten gerade richtig. Doch es geht nicht nur um die Arbeit, sondern auch um das Lebensgefühl und das Abenteuer, einfach zu leben, zu fühlen. Als Leser begleitet man Vivian über viele Jahre, die Geschichte wird rückblickend erzählt. Und so ist auch nicht alles glänzend in New York, gerade während der Jahre, in denen die USA in den Zweiten Weltkrieg involviert sind. Allerdings hat das Buch zwischendurch auch so einige Längen und wer hier Tiefgang erwartet, der wird sicherlich enttäuscht werden. Dennoch konnte es mich unterhalten.

Veröffentlicht am 06.06.2020

FiftySeven

Lips Don't Lie
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Die Geschichte von Tristan und Riley wird abwechslung aus diesen beiden Perspektiven erzählt. Eine (Jugendbuch)-Geschichte, in der es um unmögliche Liebe, Rivalitäten, bad boys und good boys, der Verlust ...

Die Geschichte von Tristan und Riley wird abwechslung aus diesen beiden Perspektiven erzählt. Eine (Jugendbuch)-Geschichte, in der es um unmögliche Liebe, Rivalitäten, bad boys und good boys, der Verlust des Vaters, eine mögliche "Ersatzfamilie", das Gefangensein in einer Band, aber andererseits ein Gefühl von Loyalität, weil diese ihn, Tristan, nach dem Tod des Vaters aufgenommen hat. Und auf der Seite von Riley um den Versuch, Tristan da rauszuholen - und anfangs um das Unverständnis, warum Tristan manchmal so abweisend ist. Tristans Leben ist geprägt von den FiftySeven, der Band, die sein Vater zusammen mit seinem Freund Dub gegründet hat, der Tristan nach dem Tod des Vaters aufnimmt. Doch je älter Tristan wird, desto mehr hinterfragt er das Vorgehen der Band. Riley ist neu in der Stadt und durchblickt nicht sofort alles. Sie ist sehr dickköpfig und zieht ihr Ding durch. Das Ende fand ich recht realistisch und nicht so abgehoben.

Veröffentlicht am 06.06.2020

Genial

Die Meisterin: Der Beginn
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Mit "Die Meisterin - Der Beginn" hat Markus Heitz den Auftaktband einer neuen spannenden Serie verfasst. Der Autor wird nicht ohne Grund als "deutscher Meister der Phantastik" bezeichnet, denn es gelingt ...

Mit "Die Meisterin - Der Beginn" hat Markus Heitz den Auftaktband einer neuen spannenden Serie verfasst. Der Autor wird nicht ohne Grund als "deutscher Meister der Phantastik" bezeichnet, denn es gelingt ihm auch in dieser neuen Reihe um die Heilerin Geneve Cornelius, die aus einer alten Henkers-Familie stammt, sich aber schon lange der Heilkunst verschrieben hat. In der Gegenwart heilt sie Menschen, aber auch diverse paranormale Wesen. Doch dann wird wird ihr Bruder ermordet und der jahrhundertealte Krieg zwischen den Scharfrichterfamilien Cornelius und Bugatti neu entfacht. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und neben viel Phantastik geht es unter Anderem um eine Geschichte der Scharfrichter. Fesselnd geschrieben, von der ersten bis zur letzten Seite gut durchdacht und ungemein süchtigmachend - ich bin schon gespannt auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 06.06.2020

ExtraOrdinäre

Vengeful - Die Rache ist mein
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Auch der zweite Teil der Reihe mit Victor Vale und Eli Ever hat mir gefallen, denn dieses Buch weicht definitiv von bekannten Schemata ab. Die ExtraOrdinären stehen auch hier wieder im Mittelpunkt und ...

Auch der zweite Teil der Reihe mit Victor Vale und Eli Ever hat mir gefallen, denn dieses Buch weicht definitiv von bekannten Schemata ab. Die ExtraOrdinären stehen auch hier wieder im Mittelpunkt und wir erfahren hier viel Neues. Und mit Marcella gibt es einen interessanten neuen Charakter aus den Reihen der EO. Ja, es ist nichts für zartbesaitete Gemüter und hier geht es nicht vorrangig darum, Sympathien zu erwecken. Wieder einmal eine spannende Mischung aus Thriller und Fantasy, rasant, anders - und am Ende stellt sich doch die Frage nach einem weiteren Band.

Veröffentlicht am 02.06.2020

Die Pest

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (Die Henkerstochter-Saga 8)
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Ich habe mich sehr gefreut, dass Oliver Pötzsch - nach einigen anderen Büchern - wieder einmal einen Fall für die Henkerstochter Magdalena geschrieben hat. Nun ja, eigentlich ist es ja nicht nur sie, die ...

Ich habe mich sehr gefreut, dass Oliver Pötzsch - nach einigen anderen Büchern - wieder einmal einen Fall für die Henkerstochter Magdalena geschrieben hat. Nun ja, eigentlich ist es ja nicht nur sie, die die Fälle löst, denn ihr Vater Jakob und ihr Mann Simon sind auch wieder involviert. Es ist auch schön, die beiden Söhne weiter zu "begleiten". Henker Jakob Kuisl bekommt Besuch von seinem Kollegen aus Kaufbeuren, der etwas von einem schwarzen Reiter faselt und von Tanzen. Kurz darauf stirbt er jedoch, ohne dass Jakob Einzelheiten aus dem schwerkranken Mann herausbekommen kann. Also reist die Familie und ermittelt dieses Mal in Sachen Pest - und hier gibt es so manch eine Parallele zur heutigen Situation. Wieder einmal ein dicker Wälzer, der viele Lesestunden mit den Kuisls verspricht.