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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2020

Griet

Mord auf Vlieland
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Griet Gerrissen hat eine bewegte Vergangenheit und musste in ihrem Leben schon so einiges einstecken. Nun wurde sie versetzt und hatte gehofft, dass es etwas ruhiger wird, aber ihr neuer Chef mag sie nicht ...

Griet Gerrissen hat eine bewegte Vergangenheit und musste in ihrem Leben schon so einiges einstecken. Nun wurde sie versetzt und hatte gehofft, dass es etwas ruhiger wird, aber ihr neuer Chef mag sie nicht und die beiden Kollegen, die ihr zugewiesen wurden, sind auch alles andere als einfach. Der "Pfannkuchen-Mann" und das "hektische Küken" so werden sie treffend mit Spitznamen versehen. Der erste Mordfall führt sie nach Vlieland, einer kleinen Nordseeinsel. Dort wurde die Leiche von Vincent Bakker entdeckt. Die Ermittlungen führen weit zurück in die Vergangenheit und Griet und ihr Team finden zuerst immer mehr Verdächtige. Und was hat der Prolog mit dem Ganzen zu tun, in dem eine schwangere Frau ins Wasser geht. Ein Krimi mit viel Lokalkolorit und einem interessanten Team. Die Auflösung am Ende hat mir gut gefallen, denn sie hat dem Krimi nochmal eine interessante Wendung gegeben. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band der Reihe und auf weitere Verbrechensaufklärungen - auch wenn ich etwas Probleme mit der Bezeichnung "Holland" habe, denn Vlieland gehört nun mal zu Friesland.

Veröffentlicht am 27.04.2020

Guter Abschluss

Der Ruf der Rache
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Endlich geht es weiter mit Kazi und Jase und ich konnte zurück in die Welt, die Mary E. Pearson erschaffen hat. Schon die "Chroniken der Verbliebenen" hatten mir gut gefallen und auch der erste Band um ...

Endlich geht es weiter mit Kazi und Jase und ich konnte zurück in die Welt, die Mary E. Pearson erschaffen hat. Schon die "Chroniken der Verbliebenen" hatten mir gut gefallen und auch der erste Band um Kazi und Jase. Ich brauchte zu Beginn etwas, um wieder "anzukommen" und mich an einiges zu erinnern, was ich vergessen hatte, aber das Gefühl hat sich dann zum Glück doch recht schnell wieder gelegt. Ich mag den Schreibstil von Mary E. Pearson sehr und auch ihre Art, Geschichten zu erzählen. Kazi und Jase hatten es nun wirklich nicht leicht, aber als es dann so aussieht, als ob nun alles gut wird, funktioniert das dann doch leider nicht so. Spannung, Probleme und es passiert so einiges, zwischendurch wird es nochmal ruhiger, aber der Epilog hat es dann wieder in sich.

Veröffentlicht am 25.04.2020

Wirbel

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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Es ist das Jahr 2099 und die Welt ist seit dem Jahr 2020 verändert, denn da entstand die Welt neu durch den sogenannten Ur-Vortex, einem riesigen Energiewirbel, der die Länder und Klimazonen der Erde durcheinanderwirbelte. ...

Es ist das Jahr 2099 und die Welt ist seit dem Jahr 2020 verändert, denn da entstand die Welt neu durch den sogenannten Ur-Vortex, einem riesigen Energiewirbel, der die Länder und Klimazonen der Erde durcheinanderwirbelte. So entstanden ganz neue Klimazonen und auch sogenannte "Splits". Menschen aber auch Tiere, deren DNA verändert wurde und die nun eines der Elemente in sich tragen und es beherrschen. Inzwischen leben sie fast alle in sogenannten Zonen. Elaine wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Vortex-Läufer zu sein, doch dafür muss sie am Ende ihrer Ausbildung unter den 10 besten sein. Sie müssen durch einen Vortex springen, einem großen Energiewirbel, der sie an einen anderen Punkt auf der Erde katapultieren wird. Von dort aus müssen sie den folgenden Wirbel finden und möglichst schnell zurück an den Startpunkt in Neu-London gelangen. Elaine hofft, dass sie und ihr Freund Luka ihres schaffen werden. Denn gerade für Luka ist es wichtig, sich zu beweisen, weil er ein halber Split ist und das Feuer manchmal auf ihm lodert. Doch dann geschieht etwas eigenartiges. Elaine gewinnt das Rennen, doch dabei hat sie etwas gemacht, was sonst keiner kann. Bis auf einen Läufer, der jedoch vor einigen Jahren spurlos verschwand. Sie soll ein Sondertraining erhalten und dann verläuft alles anders, als sie es vorhergesehen hat... Interessante Geschichte, manchmal viele Parallelen zu bekannten Romanen, aber dann doch wieder ganz eigen. Ich bin schon gespannt, wie und wann es weitergehen wird.

Veröffentlicht am 16.04.2020

Nachtpost

Mitternachtsstunde 1: Emily und die geheime Nachtpost
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Emily ist zehn Jahre alt und ihre Mutter ist ihr total peinlich, weil sie einfach so anders ist als andere Mütter. Viel zu ausgeflippt. Aber sie ist eben eine Künstlerin. Da ist ihr Vater doch viel verlässlicher. ...

Emily ist zehn Jahre alt und ihre Mutter ist ihr total peinlich, weil sie einfach so anders ist als andere Mütter. Viel zu ausgeflippt. Aber sie ist eben eine Künstlerin. Da ist ihr Vater doch viel verlässlicher. Er ist Postbote bei der Nachtpost (eigentlich hat sie vor diesen Ereignissen nie gefragt, warum er nicht tagsüber die Post austrägt) und interessiert sich ansonsten vor allem fürs Gärtnern. Doch dann bekommt Emily mit, wie ein geheimnisvoller Brief um Mitternacht zugestellt wird und dann verschwindet ihre Mutter. Ihr Vater äußert sich nur recht vage, aber bald ist er auch verschwunden und Emily ist ganz alleine. Bald macht sie sich gemeinsam mit dem Igel Hoggins auf die Suche und landet in einer geheimnisvollen Parallelwelt. Ein tolles Cover, sehr schöne Zeichnungen um die Kapitelnummern herum und eine tolle Idee für eine zauberhafte Geschichte, aber sie wirkte auf mich leider oft zu "gewollt" und schweifte ständig ab, hinterfragte nichts und stellte zu viel einfach fest - selbst für ein Kinderbuch. Außerdem denke ich, dass das Buch eher für etwas ältere Kinder gedacht ist.

Veröffentlicht am 13.04.2020

Kraken

Die Herren der Zeit
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Dies ist der Abschlussband um Inspector Ayala alias der "Kraken". Wie auch die beiden vorherigen Bände spielt die Geschichte im Baskenland, in Vitoria. Dieses Mal geht es um einen historischen Roman und ...

Dies ist der Abschlussband um Inspector Ayala alias der "Kraken". Wie auch die beiden vorherigen Bände spielt die Geschichte im Baskenland, in Vitoria. Dieses Mal geht es um einen historischen Roman und um die persönliche Vergangenheit des Kraken, die in Zusammenhang mit einer aktuellen Mordserie stehen. Verbindung ist hier die Lesung aus dem Buch "Die Herren der Zeit", zu der der "Kraken" geht. Die Chronik aus dem Ende des 12. Jahrhunderts ist dann auch neben der Perspektive der Gegenwart die zweite Erzählperspektive, zwischen denen die Autorin Eva García Sáenz geschickt hin- und her wechselt. Die Spannung bleibt über weite Strecken gut erhalten und die Neugierde bleibt geweckt. Ein gelungener Abschluss der Trilogie, voller Spannung und mit Einblicken in die baskische Lebensweise.