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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2019

Eve

Eve of Man (I)
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In einer gar nicht so weit entfernten Zukunft werden auf einmal keine Mädchen mehr geboren. Erst fällt es gar nicht so sehr auch, doch dann wird es immer gravierender. Die Menschheit betreibt in der Zeit ...

In einer gar nicht so weit entfernten Zukunft werden auf einmal keine Mädchen mehr geboren. Erst fällt es gar nicht so sehr auch, doch dann wird es immer gravierender. Die Menschheit betreibt in der Zeit Raubbau mit der Erde, die Klimakatastrophe nimmt ungeahnte Formen an - doch viele Menschen denken sich, warum noch ressourcenschonend leben, wenn die Menschheit eh ausstirbt. Doch dann, nach fünfzig Jahren, wird wieder ein Mädchen geboren. Eve heißt es passenderweise. Sie wächst in der Kuppel auf, isoliert von den Männern. Lediglich die "Mütter" begleiten ihren Alltag; ältere Frauen (jüngere gibt es ja nicht mehr), die ihr alles beibringen und sie umsorgen. Und dann ist da noch Holly, ihre "Freundin", die jedoch nur eine Projektion ist und von sogenannten Piloten gesteuert wird. Einer von ihnen ist Bram.
Nun ist Eve 16 Jahre alt und soll unter drei Kandidaten einen auswählen. Doch das geht ordentlich schief. Und dann verlieben sie und Bram sich ineinander, was nicht sein darf.

Veröffentlicht am 15.09.2019

Auftakt

Kingdoms of Smoke – Die Verschwörung von Brigant
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In der Regel mache ich mir nicht viel aus dem Cover eines Buches, aber dieses hier finde ich sehr gelungen. Und dann gibt es noch einen doppelten Umschlag mit einer detaillierten Karte der Welt - solche ...

In der Regel mache ich mir nicht viel aus dem Cover eines Buches, aber dieses hier finde ich sehr gelungen. Und dann gibt es noch einen doppelten Umschlag mit einer detaillierten Karte der Welt - solche Extras liebe ich gerade bei Fantasybüchern und ich schaue auch immer wieder auf die Karte.
Dieser dicke Schmöker entführt den Leser in die Welt von Brigant. Erzählt wird der Roman aus fünf wechselnden Perspektiven und diese Charaktere sind ganz unterschiedlich in ihrem Charakter, ihre Stellung und ihrer Aufgabe. Prinzessin Catherine soll verheiratet werden mit einem ihr Unbekannten, der Leibgardist Ambrose ist in Catherine verliebt, aber natürlich unter ihrem Stand. Dann gibt es noch in anderen Teilen dieser Welt den Diener March, die Dämonenjägerin Tash und zuletzt noch den Dieb Edyon. Am Ende werden die Perspektiven zusammen geführt. Der Schreibstil und die Geschichte haben mich dazu gebracht, immer weiter lesen zu wollen. Man darf allerdings nicht allzu zart besaitet sein, denn schon der Start ist recht brutal.

Veröffentlicht am 11.09.2019

Mehr erhofft

Die einzige Zeugin
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Das Buch steht unter der Kategorie „Kriminalroman“, wobei der Schwerpunkt hier eindeutig auf den Begriff „Roman“ gelegt wurde, denn es gibt sehr viele erzählende Passagen; eine weite Reise über Berlin ...

Das Buch steht unter der Kategorie „Kriminalroman“, wobei der Schwerpunkt hier eindeutig auf den Begriff „Roman“ gelegt wurde, denn es gibt sehr viele erzählende Passagen; eine weite Reise über Berlin und Prag bis nach Rumänien mit Details, die nicht zum Fortgang der Handlung beitragen. Man muss sich jedoch darauf einlassen, auf diese Geschichte, in deren Mittelpunkt Eva steht, die Ex-Frau von Svante. Obwohl sie es war, die die Trennung wollte, bereut sie es nun und stalkt ihren Ex regelrecht. Eines Abends passt sie ihn vor dem Supermarkt ab und wacht erst im Krankenhaus wieder auf. Und dann wird sie auch noch des Mordes beschuldigt; ausgerechnet sie soll Svante ermordet haben. Sie hat einen Filmriss, kann sich aber noch an eine obdachlose Roma erinnern, doch die ist unauffindbar. Ein zweiter wichtiger Teil beschäftigt sich mit der ehemaligen Nervenheilanstalt Beckomberga, wo nun ein Wohngebiet für Wohlhabende errichtet wird, auf den Trümmern der ehemaligen Gebäude entsteht eine Reihenhaussiedlung, andere Teile werden renoviert und in Wohnungen verwandelt. Hier haben Svante und seine Freundin gerade ein Haus gekauft. Die Geschichte von Beckomberga wird immer wieder vertieft und ist sehr interessant.
Für einen Krimi war mir das Buch jedoch nicht spannend genug und auch die Ermittlungen waren nicht so interessant. Als Roman gefiel mir das Buch ein wenig besser, darum vergebe ich 2,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 11.09.2019

Cerulean

Kristallblau - Magisches Blut
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Cerulean
Sera ist eine Cerulean. Ihr Zuhause befindet sich hoch oben über einem Planeten, mit dem es nur durch ein Band verbunden ist, durch das Nährstoffe nach oben gelangen. Bei den Cerulean gibt es ...

Cerulean
Sera ist eine Cerulean. Ihr Zuhause befindet sich hoch oben über einem Planeten, mit dem es nur durch ein Band verbunden ist, durch das Nährstoffe nach oben gelangen. Bei den Cerulean gibt es nur Frauen und jedes Mädchen - so auch Sera - hat drei Mütter, die jeweils unterschiedliche Funktionen wahrnehmen. Doch ihre schwebende Welt muss nun das Band durchtrennen und sich auf die Suche nach einem neuen Planeten machen. Dabei wird eine Cerulean ausgewählt und diese muss sich für die Himmelsstadt opfern. Später lernen wir noch die sehr unterschiedlichen Leo und Agnes kennen, die "unten" auf dem Planeten leben und nichts von den Cerulean wissen. Sie sind ganz anders aufgewachsen, unter dem machthungrigen Vater haben beide - auf ihre Art - zu leiden. Ein Roman, der sich ganz anders entwickelte, als ich erst vermutet habe. Ein Buch, das polarisiert, kein Buch für Grautöne. Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen mag.

Veröffentlicht am 02.09.2019

Märchen

Licht und Schatten
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Märchen oder Fantasy, das habe ich mich hier länger gefragt, aber mich dann doch eher für die Gattung des Märchens entschieden, weil es so viel Lehrreiches hier gibt. Und auch die Einteilung in Gut und ...

Märchen oder Fantasy, das habe ich mich hier länger gefragt, aber mich dann doch eher für die Gattung des Märchens entschieden, weil es so viel Lehrreiches hier gibt. Und auch die Einteilung in Gut und Böse ist hier in diesem Roman vorherrschend. Auch wenn die Protagonistin noch recht jung ist, denke ich, dass dieses Buch eher etwas für ältere Jugendliche und auch für Erwachsene ist, denn die blutigen und brutalen Kämpfe, die hier beschrieben werden, nehmen doch einigen Raum ein. Außerdem muss man sich auf die ständigen Perspektivwechsel einlassen und auf die Art des Erzählens von Zoran Dvenkar, die manchmal ein wenig ausschweifend ist, da sie oft ins Detail geht. Aber mir gefiel es. Auch die Protagonistin Vida fand ich gut ausgearbeitet.