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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2019

Eleanor und Hick

Meine Zeit mit Eleanor
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Erzählt wird hier die Geschichte von Eleanor Roosevelt und der Reporterin Lorena "Hick" Hikock aus der Sicht der Letzteren. Es handelt sich hier um einen Roman und nicht um eine Biografie und das Nachwort ...

Erzählt wird hier die Geschichte von Eleanor Roosevelt und der Reporterin Lorena "Hick" Hikock aus der Sicht der Letzteren. Es handelt sich hier um einen Roman und nicht um eine Biografie und das Nachwort der Autorin fand ich sehr aufschlussreich.
1945, Franklin D. Roosevelt stirbt kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs und hier startet die Geschichte; erzählt wird sie jedoch mit vielen Rückblicken. Kenntnisse des historischen Kontextes sind sicherlich hilfreich, allerdings geht es in dem Buch vor allem um die private Geschichte von Eleanor. Ob es nun eine Liebesbeziehung war oder nicht, ist nicht sicher. Auf jeden Fall ein interessantes Buch.
Der Schreibstil von Amy Bloom hat mir gut gefallen und machte das Buch zu einer angenehmen Lektüre.

Veröffentlicht am 13.06.2019

Tjark Wolf

Dünenblut
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"Dünenblut" ist schon das 6. Buch der Reihe und obwohl ich nicht alle anderen Bücher vorher gelesen habe, konnte ich dem Fall und auch der Privatgeschichte gut folgen. Kommissar Tjark Wolf wird des Mordes ...

"Dünenblut" ist schon das 6. Buch der Reihe und obwohl ich nicht alle anderen Bücher vorher gelesen habe, konnte ich dem Fall und auch der Privatgeschichte gut folgen. Kommissar Tjark Wolf wird des Mordes bezichtigt, als er aus dem Urlaub zurück kehrt. Ausgerechnet die dänische Kollegin, mit der er eine Nacht verbracht hat. Tjark Wolf ermittelt auf eigene Faust, um zum einen sich selbst von der Schuld reinzuwaschen, aber auch um die verschwundene Anne Madsen zu finden. Haben ihre Ermittlungen etwas damit zu tun? Denn kurz vorher wurden in Dänemark zwei Frauen bestialisch ermordet und mit Runen "markiert".
Ein spannender Thriller mit so manch einer überraschenden Wendung, erzählt aus der Sicht des Ermittlers. Ich bin nun neugierig auf die Bücher, die ich noch nicht gelesen habe.

Veröffentlicht am 13.06.2019

Schockierend

All das zu verlieren
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Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich war schon sehr gespannt, weil ich über Slimani schon so viel gehört hatte. Dann gibt es noch in der Ankündigung den Verweis auf eine moderne Emma Bovary - ...

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich war schon sehr gespannt, weil ich über Slimani schon so viel gehört hatte. Dann gibt es noch in der Ankündigung den Verweis auf eine moderne Emma Bovary - und das trifft es für mich sehr gut. Die Protagonistin Adèle und Emma haben viel gemeinsam, doch es gibt auch Unterschiede, so dass es kein Abklatsch ist. Der Schreibstil hat mich begeistert und die Protagonistin ist eine, die dem Leser nicht sympathisch erscheint und viele ihre Verhaltensweisen sind nicht nachvollziehbar. Doch Adèle ist krank und auch vom normalen Leben gelangweilt, braucht einen Kick, testet ihre Grenzen aus und vermutlich möchte sie auch von ihrem Ehemann erwischt werden. Auch hier wieder die Parallelen, denn Richard ist auch Arzt. Im letzten Teil gibt es einen meiner Meinung nach ungeschickten Perspektivenwechsel; die Geschichte aus der Sicht von Richard hat für mich den positiven Eindruck des Buches geschmälert. Das offene Ende passte sehr gut zum Buch.

Veröffentlicht am 12.06.2019

Witzige Idee

Kunstgeschichte als Brotbelag
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Von diesem Buch hatte ich vorab schon so einiges gehört und fand die Idee sehr witzig. Allerdings hätte ich mir doch etwas mehr an textlichen Informationen gewünscht, zum einen zu den Originalen, zum anderen ...

Von diesem Buch hatte ich vorab schon so einiges gehört und fand die Idee sehr witzig. Allerdings hätte ich mir doch etwas mehr an textlichen Informationen gewünscht, zum einen zu den Originalen, zum anderen jedoch auch zu den "Rezepten". Allerdings ist es interessant anzuschauen, wie hier die "essbare" Kunst dargestellt wird und wie hoch bei einigen der Wiederekennungseffekt in Bezug auf das Original ist, so erkennt man auf dem Cover "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Vermeer sehr gut. Andere Kunstwerke erkennt man mit einem weitaus größeren Maß an Fantasie erst. Die nachgebildeten Kunstwerke gehen durch alle Kunstepochen und der Fantasie des belegten Butterbrotes sind nicht viele Grenzen gesetzt.

Veröffentlicht am 12.06.2019

Mehr erwartet

Clans of London, Band 1: Hexentochter
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Hexen, London, Fantasy - die Buchvorstellung hat mich sehr neugierig gemacht und vermutlich auch meine Erwartungen vorab schon sehr hoch angesetzt und somit wurden sie leider nicht erfüllt.
Mir ging es ...

Hexen, London, Fantasy - die Buchvorstellung hat mich sehr neugierig gemacht und vermutlich auch meine Erwartungen vorab schon sehr hoch angesetzt und somit wurden sie leider nicht erfüllt.
Mir ging es hier leider zu wenig um die Hexerei und auch die Spannung kam mir zu kurz sowie der Unterhaltungswert des Buches.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der Protagonistin Caroline, die gerne Pilotin werden möchte und kellnert, um sich diesen Traum zu erfüllen. Doch sie wird immer häufiger von Kopfschmerzen geplagt und dann stellt sich heraus, dass sie eigentlich eine Hexe ist und so lernt sie auch Ash kennen, der Magier ist. So verändert sich ihr Leben von Grund auf.
Caroline hat mich etwas genervt, was vor allem an den ständigen Wiederholungen lag. Die weiteren Charaktere bleiben mir oftmals zu blass und ich kam nicht immer gut mit dem Schreibstil klar.