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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2019

Ganz nett

Der beste Freund des Mörders
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Eugen, der alte Bobtail von Michael, verschwindet eines Tages spurlos, dabei kennt sich der Hund doch gut aus und findet immer alleine zurück. Doch Eugen ist nicht der einzige Hund, der verschwindet. Tierarzt ...

Eugen, der alte Bobtail von Michael, verschwindet eines Tages spurlos, dabei kennt sich der Hund doch gut aus und findet immer alleine zurück. Doch Eugen ist nicht der einzige Hund, der verschwindet. Tierarzt Dr. May fallen Ungereimtheiten auf. Und dann verschwindet ein Mensch und der Tierarzt ist fest davon überzeugt, dass die Fälle miteinander zusammen hängen.

Doch bis es soweit kommt, dauert es recht lange und der Leser wird in viele unterschiedliche Perspektiven eingeführt, die alle miteinander zusammen hängen. Das Buch liest sich flott, die Perspektiven sind gut voneinander zu unterscheiden, doch ist mir das Ganze für einen Kriminalroman ein wenig zu "behäbig". Nicht nur, dass es lange dauert, bis etwas passiert, auch die Ermittlungen sind meiner Meinung nach ein wenig zäh. Erst gegen Ende kommt Fahrt auf und dann ist es schon wieder vorbei. Einiges hatte gar nichts mit dem Fall zu tun und hat einfach zu viel Raum eingenommen.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Macht neugierig auf "Gold und Schatten"

Träume & Hoffnung
1

Dies ist ein leider viel zu kurzes Prequel zu dem Buch „Gold und Schatten“ von Kira Licht. Wir schreiben das Jahr 1923 und Maél ist in Paris, in dieser brodelnden Metropole, die nach dem Ersten Weltkrieg ...

Dies ist ein leider viel zu kurzes Prequel zu dem Buch „Gold und Schatten“ von Kira Licht. Wir schreiben das Jahr 1923 und Maél ist in Paris, in dieser brodelnden Metropole, die nach dem Ersten Weltkrieg Zuflucht für viele Künstler wird; Namen wie Pablo Picasso, Ernest Hemingway oder auch Coco Chanel sind heute noch ein Begriff für die Bohème der Rive Gauche. Auch Maél taucht ein in diese Welt und begibt sich ins noch heute existierende Moulin Rouge, wo er auf Hermes trifft und auf der Suche nach der „Gabe“ ist. Ein Schnitt. Maél ist nachts in seinem Bett und bekommt Besuch von Orkus.
Kira Licht macht mit diesem „Appetitanreger“ neugierig auf ihr Buch. Leider sind die Seiten viel zu schnell gelesen, geben allerdings einen ersten, kurzen Eindruck von Schreibstil und Geschichte – auch dank der längeren Leseprobe, die auch Teil dieses Buches ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Geschichte
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 03.02.2019

Hirka

Die Rabenringe - Odinskind (Bd. 1)
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Hirka lebt mit ihrem Vater in Ymsland. Seit einiger Zeit ziehen sie nicht mehr durch die Gegend, sondern leben am Rande eines Dorfes. Ihr Vater muss seit einem Unfall im Rollstuhl sitzen. Er hat Hirka ...

Hirka lebt mit ihrem Vater in Ymsland. Seit einiger Zeit ziehen sie nicht mehr durch die Gegend, sondern leben am Rande eines Dorfes. Ihr Vater muss seit einem Unfall im Rollstuhl sitzen. Er hat Hirka alles über heilkundige Pflanzen beigebracht und die Menschen wenden sich immer an sie, wenn sie Beschwerden haben, doch ansonsten sind sie nicht gerne gesehen. Hirka ist eine Schwanzlose; angeblich hat ein Wolf kurz nach ihrer Geburt ihren Schwanz "erbeutet", doch das ist nicht die Wahrheit, wie ihr Vater ihr nun verrät, denn sie hatte nie einen Schwanz und stammt aus einer anderen Welt. Siri Petterson hat mich mit ihrer Geschichte und ihrem Schreibstil begeistern können. Sie hat eine oftmals brutale Welt erschaffen, in der 12 Familien, die seit tausend Jahren dem Rat angehören, noch immer die Geschicke des Reiches bestimmen, jedoch regt sich der Widerstand. Eine Welt, in der Raben und Rabner eine große Rolle spielen. Eine Geschichte, die unvorhersehbar ist und die am Ende viele Fragen offen lässt und sich auf den Folgeband freuen lässt. Im Januar mein Lese-Highlight.

Veröffentlicht am 03.02.2019

Die Herzlose

Heartless, Band 1: Der Kuss der Diebin
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Zera ist eine sogenannte Herzlose - und das ist sie nicht im übertragenenen, sondern im wörtlichen Sinne, denn ihr Herz gehört der Hexe Nightsinger. Sie ist ihre Dienerin und muss alles tun, was die Hexe ...

Zera ist eine sogenannte Herzlose - und das ist sie nicht im übertragenenen, sondern im wörtlichen Sinne, denn ihr Herz gehört der Hexe Nightsinger. Sie ist ihre Dienerin und muss alles tun, was die Hexe verlangt seit ihre Eltern gestorben sind. Eine Hoffnung darauf, je wieder frei zu kommen und ihr Herz zurück zu erhalten, hat sie so gut wie nicht. Doch dann ergibt sich eines Tages die Gelegenheit, denn Nightsinger zeigt ihr eine ungeahnte Möglichkeit auf, ihr Herz zurück zu erobern. Um einen Krieg zwischen den Menschen und den Hexen zu verhindern, erhält sie den Auftrag, das Herz des Kronprinzen zu stehlen. Wird sie an dieser Mission festhalten? Wird sie sie erfolgreich ausführen können oder möchte sie das vielleicht gar nicht? Ein interessanter Weltenaufbau, recht typische Charaktere und natürlich auch Liebe und Intrigen. Es endet in einem Cliffhanger - wie auch sonst?

Veröffentlicht am 29.01.2019

Mythen

Mythos
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Schon als ich dieses Buch im englischen Original entdeckt habe, war mir klar, dass ich es unbedingt lesen möchte, denn ich mag den Schreibstil und die Geschichten von Stephen Fry sehr. Und so wurde ich ...

Schon als ich dieses Buch im englischen Original entdeckt habe, war mir klar, dass ich es unbedingt lesen möchte, denn ich mag den Schreibstil und die Geschichten von Stephen Fry sehr. Und so wurde ich auch hier nicht enttäuscht, denn der Autor erzählt auf witzige, unterhaltsame Weise die eigentlich wohl bekannten grieichischen Göttersagen, die sich aber so viel besser im Gedächtnis verankern und einfach mehr Lesespaß bieten. Zudem knüpft Stephen Fry immer wieder daran an, welche Vorbilder in den antiken Geschichten für die spätere Literatur zu finden sind und nicht nur für die Literatur. Die vielen insgesamt eher kürzeren Geschichten sind immer mit persönlichen Anmerkungen versehen und insgesamt ist dieses Buch eine "runde Sache", die den Bogen von der klassischen Antike bis heute schlägt.