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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2019

Eine Herausforderung

Unter der Drachenwand
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1944. Der Soldat Veit Kolbe wurde verletzt und erholt sich in Österreich am Mondsee, unter der Drachenwand, von seinen körperlichen Verletzungen. Der Krieg ist aber noch nicht vorbei, und es droht die ...

1944. Der Soldat Veit Kolbe wurde verletzt und erholt sich in Österreich am Mondsee, unter der Drachenwand, von seinen körperlichen Verletzungen. Der Krieg ist aber noch nicht vorbei, und es droht die Rückkehr an die Front. Und dann ist da noch die Lehrerin Margarethe mit ihren Schützlingen, die im Rahmen der Kinderlandverschickung am Mondsee gelandet sind und Margot mit ihrer Tochter, ein brasilianischer Gärtner und weitere Personen.
Sehnsüchte, Hoffnung, Melancholie, ganz unterschiedliche Gefühle treffen hier aufeinander. Ein Buch, das seinen Leser fordert, mit einem Schreibstil, an den man sich erst gewöhnen muss, der das Buch aber zu etwas ganz Besonderem macht. Ein Buch, das aus der Menge heraus sticht.

Veröffentlicht am 20.01.2019

Rose und Chulo

Awaking
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Rose und Chulo
Die Geschichte von Rose, einem Mädchen, das sich nach dem Tod der Mutter einsam und verlassen fühlt. Ihr Vater arbeitet ständig. Und dann wird Rose von Chulo, einem Engel, gerettet. Eigentlich ...

Rose und Chulo
Die Geschichte von Rose, einem Mädchen, das sich nach dem Tod der Mutter einsam und verlassen fühlt. Ihr Vater arbeitet ständig. Und dann wird Rose von Chulo, einem Engel, gerettet. Eigentlich dürfte Rose ihn gar nicht als Engel erkennen, aber sie hat es genau gesehen. Zwischen den beiden entspannt sich eine Liebesgeschichte, die so nicht sein darf. Die Bösen sind hier gefallene Engel. Chulo möchte gerne menschlich sein. Rose hat eine unverhoffte Gabe. Und auch die Geschichte des Vaters ist interessant.
Ein gelungener Roman zum Thema Engel; sicherlich kein neues Thema, aber gut umgesetzt mit einer schönen Liebesgeschichte und interessanten Charakteren.

Veröffentlicht am 15.01.2019

Normandiekrimi

Der Kommissar und das Biest von Marcouf
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Der Mörder mordet paarweise.
Dies ist schon der 9. Band mit dem Commissaire Philippe Lagarde. Eigentlich ist er ja schon im Ruhestand, jedoch wird um seine Mithilfe gebeten bei der Suche nach einem Mörder, ...

Der Mörder mordet paarweise.
Dies ist schon der 9. Band mit dem Commissaire Philippe Lagarde. Eigentlich ist er ja schon im Ruhestand, jedoch wird um seine Mithilfe gebeten bei der Suche nach einem Mörder, der paarweise mordet. Ein Liebespaar? Was sagen die betrogenen Ehepartner dazu? Und dann stellt sich heraus, dass es weitere Fälle gibt - ein Serienmörder, der Liebespaare ermordet? Was steckt hier dahinter? Auch dieses Mal wird es nichts mit dem Ruhestand. Ein unterhaltsamer Krimi, bereichert durch Landschaftsbeschreibungen aus der Normandie, die die Reiselust wecken. Für mich war es der erste Band der Reihe, den ich gelesen habe, aber sicherlich nicht der letzte.

Veröffentlicht am 14.01.2019

Miss Daisy

Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig
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Das Buch spielt im Jahr 1923. Miss Daisy, seit kurzem mit Alec Fletcher verheiratet und ja nun eigentlich keine Miss mehr, verbringt die Weihnachtstage mit ihrer Familie in einem Gutshaus in Cornwall. ...

Das Buch spielt im Jahr 1923. Miss Daisy, seit kurzem mit Alec Fletcher verheiratet und ja nun eigentlich keine Miss mehr, verbringt die Weihnachtstage mit ihrer Familie in einem Gutshaus in Cornwall. Es ist dunkel, es schneit, es gibt Familiengeheimnisse und es dauert nicht lange und es gibt eine erste Leiche.
Ich kannte die Reihe bisher noch nicht, aber sie hat mir gut gefallen. Besonders die Beschreibungen des alten Gutshauses. Insgesamt ein gelungener cosy crime, ganz wie ich es erwartet hatte.

Veröffentlicht am 14.01.2019

Anders als erwartet

Nachtleuchten
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"In ihrem neuen Roman erzählt María Cecilia Barbetta von der gespenstischen Atmosphäre am Vorabend eines politischen Umsturzes. Sie sind aus der ganzen Welt gekommen und haben sich in Buenos Aires eine ...

"In ihrem neuen Roman erzählt María Cecilia Barbetta von der gespenstischen Atmosphäre am Vorabend eines politischen Umsturzes. Sie sind aus der ganzen Welt gekommen und haben sich in Buenos Aires eine Existenz aufgebaut. In dem Viertel Ballester kämpfen sie jeder auf seine Art für den Aufbruch, die Revolution und eine bessere Zukunft – Teresa und ihre Klassenkameradinnen in der katholischen Mädchenschule ebenso wie Celio, der Friseur in der 'Ewigen Schönheit', oder die Mechaniker der Autowerkstatt 'Autopia'. Doch politische Spannungen zerreißen das Land, Aberglaube und Gewalt schleichen sich in die Normalität. Mit einem feinen Gespür für die Poesie des Alltags erzählt die in Argentinien geborene María Cecilia Barbetta von der Liebe zum Leben in Zeiten des Umbruchs. "
Die Sprache und diese Geschichte, die in Buenos Aires spielt, haben mich überzeugen können. Kein einfaches Buch, aber eines, in das man sich einlesen muss und wenn man das getan hat, dann erhält man im Gegenzug eine wunderschöne Lektüre. Dieses Buch war anders als erwartet und der Aufbau ist interessant.