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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2018

Veranix auf Achse

Die Chroniken von Maradaine - Der Zirkel der blauen Hand
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Veranix Calbert fühlt sich wie eine Art Robin Hood. Tagsüber ist er Student der Magie an der Universität von Maradaine und nachts ist er unterwegs, um gegen die Händler von Effitte, einer schlimmen Droge, ...

Veranix Calbert fühlt sich wie eine Art Robin Hood. Tagsüber ist er Student der Magie an der Universität von Maradaine und nachts ist er unterwegs, um gegen die Händler von Effitte, einer schlimmen Droge, vorzugehen. Dieses Mal stößt er dabei auf Informationen, die zu den Hintermännern führen und dann wird es gefährlich.
Das Buch hat mich oft an Mantel-und-Degen-Filme erinnert und Veranix gelingt meiner Meinung nach viel zu oft die Flucht und er entkommt glimpflich trotz widriger Umstände. Meine Sympathie hatten eher die Nebencharaktere, allen voran sein Mitbewohner und Kaiana, die als Gärtnerin in der Universität arbeitet und immer zu ihm hält.
Die Kurse an der Universität spielen eher eine untergeordnete Rolle (vor allem für Veranix) und es ist auch keine rein magische Einrichtung, denn es gibt auch nicht-magische Studenten.
Am Ende gibt es einen Showdown und einen gewissen Abschluss, auch wenn dieser eher wie eine Art „Öffner“ für nächste Abenteuer dient.
Durchaus unterhaltsam, jedoch oftmals zu „glatt“.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Abenteuer
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 24.04.2018

Krimi mit Irlandfeeling

Schweigegelübde (Ein Emma-Vaughan-Krimi 2)
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Emma Vaughan ermittelt wieder. Ich kenne den ersten Teil nicht, aber das war für die Lektüre kein Hindernis. Emma Vaughan hat es nicht leicht im Leben, denn da läuft so einiges schief. So sitzt ihr Mann ...

Emma Vaughan ermittelt wieder. Ich kenne den ersten Teil nicht, aber das war für die Lektüre kein Hindernis. Emma Vaughan hat es nicht leicht im Leben, denn da läuft so einiges schief. So sitzt ihr Mann gerade wegen Terrorverdacht im Gefängnis, ihr Sohn ist voll in der Pubertät und sie muss sich vor ihrem Chef beweisen. Wegen ihres erhöhten Konsums von Schmerzmitteln schickt der sie nämlich zur Drogenkontrolle ins Krankenhaus. Und da gerät sie dann sogleich an ihren nächsten Fall. Einer der Ärzte ist überzeugt, dass ein "Todesengel" im Krankenhaus am Werk ist. Ein alter, noch nicht gelöster Fall, vermengt sich mit den aktuellen Ermittlungen.
Ein interessanter Irlandkrimi mit viel Hintergrundinformationen zu Land und Leuten, nicht allzu kompliziert. Ich hatte recht früh eine Ahnung, die sich dann bestätigte. Wer Hochspannung erwartet, wird sicherlich enttäuscht, aber man erhält gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 18.04.2018

Historischer Roman um die Familie Marx

Revolution im Herzen
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Helena Demuth, genannt Lenchen, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und verlässt schon als 9jährige nach dem Tod des Vaters ihre Familie. Durch einen glücklichen Zufall und ihren Einsatz wird sie Dienstmädchen ...

Helena Demuth, genannt Lenchen, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und verlässt schon als 9jährige nach dem Tod des Vaters ihre Familie. Durch einen glücklichen Zufall und ihren Einsatz wird sie Dienstmädchen bei der Familie der späteren Ehefrau von Karl Marx und nach der Heirat geht sie mit. Mit Jenny ist sie freundschaftlich verbunden und von den Schriften von Marx ist sie fasziniert (von ihm anfangs jedoch nicht). Sie lernt die große Welt kennen und die Leser erfahren viel über die Familie Marx aus der Sicht eines Dienstmädchens. Die Geschichte von Lenchen ist sicherlich mit einigere dichterischer Freiheit geschrieben (immerhin handelt es sich hier ja auch um einen historischen Roman und kein Sachbuch), doch die historischen Hintergründe sind gut recherchiert und so nebenbei erfährt man einiges über die Zeit, Marx, seine Schriften,...
Die Zusammenarbeit der beiden Autorinnen ist meiner Meinung nach gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig, der rote Faden gut erkennbar und die Geschichte bis zum Schluss interessant.

Veröffentlicht am 17.04.2018

Kurzgeschichten

Die Wahrheit ist der Lüge Tod
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Die Schwester Fidelma Krimis habe ich schon vor Jahren für mich entdeckt, weil sie eine so ganz andere Ermittlerin als Protagonistin haben und außerdem viel über die damalige Zeit vermitteln. So habe ich ...

Die Schwester Fidelma Krimis habe ich schon vor Jahren für mich entdeckt, weil sie eine so ganz andere Ermittlerin als Protagonistin haben und außerdem viel über die damalige Zeit vermitteln. So habe ich mich gefreut, Neues von Fidelma zu lesen. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine Sammlung von 6 Kurzgeschichten, vorrangig aus der Zeit der Ausbildung von Fidelma. Der gewohnt gute Schreibstil sowie interessante Geschichten machen dieses Buch zu einem gelungenen Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 17.04.2018

Musste mich erst einlesen

Die schwarze Zauberin
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Ein gelungener Reihenauftakt einer neuen Fantasyreihe.
Als Enkelin der schwarzen Zauberin, der letzten großen Hexe, ist es natürlich besonders schwer für Elloren, dass sie keine Magie in sich spürt. Und ...

Ein gelungener Reihenauftakt einer neuen Fantasyreihe.
Als Enkelin der schwarzen Zauberin, der letzten großen Hexe, ist es natürlich besonders schwer für Elloren, dass sie keine Magie in sich spürt. Und dann muss sie sich von ihren Brüdern auch noch anhören, dass sie ihr äußerlich so gleicht. Auf der Universität, wo sie studiert, um Apothekerin zu werden, trifft sie nicht nur auf Gegenliebe. Die unterschiedlichsten Wesen treffen hier aufeinander und es herrschen Neid und Missgunst. Aus der anfangs noch recht naiven Ren entwickelt sich im Verlauf des Buches eine gefestigte Persönlichkeit.
Der Schreibstil und auch die Geschichte haben mir gut gefallen, wenn ich auch erst ein wenig Zeit brauchte, um reinzukommen und die Spannung etwas auf sich warten ließ. Gerade der erste Teil ist mir schwer gefallen, doch der zweite war dafür umso interessanter und wir lernen die anderen Völker besser kennen und auch Ren macht eine Entwicklung durch. Der dritte Teil nimmt dann noch mehr an Tempo auf und so erwarte ich nun mit Spannung den nächsten Teil.