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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2025

Was passierte mit Sarah?

Eine von uns
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Gina und ihr Mann Mat hatten Glück, als sie nicht zu Hause waren, als ihr Haus abbrannte und dann noch mehr, dass Ginas Schulfreundin Annie ihnen anbietet, bei ihr zu wohnen, während sie auf einer Safari ...

Gina und ihr Mann Mat hatten Glück, als sie nicht zu Hause waren, als ihr Haus abbrannte und dann noch mehr, dass Ginas Schulfreundin Annie ihnen anbietet, bei ihr zu wohnen, während sie auf einer Safari ist. Gina kann es kaum glauben, denn das Haus ist sehr luxuriös und groß - einziger Makel: es liegt in Hastings und dahin wollte Gina nie mehr zurück nach dem, was damals in ihrer Schulzeit mit Sarah passiert ist. Was genau mit Sarah passiert ist, das erfährt man erst nach und nach und es gibt auch erst ganz am Schluss die Auflösung.
Vier Jugendfreundinnen, aber Sarah ist anders, denn sie stammt aus schwierigen Verhältnissen, was sie aber immer vor allen verbirgt. Im Zentrum steht immer wieder ein Junge und eine Nacht, die alles veränderte.
Und wer ist Mary? Ist sie wirklich Annies Haushälterin? Und was sind ihre Motive?
Klingt alles superspannend, allerdings muss die Spannung erst langsam aufgebaut werden. Das meiste erfährt man aus Ginas Sicht, einiges aus der Vergangenheit, und dann gibt es immer wieder Marys Perspektive. Zum Ende hin wird es spannender. Ich fand es gut, dass es für Gina und Mary unterschiedliche Sprecherinnen gab und sowohl Jutta Seifert als auch Mona Fischer haben das Hörbuch gut eingesprochen.

Veröffentlicht am 10.09.2025

Rätselhafte Morde

Grüne Mark und Weißer Tod
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Der Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum steht hier im Zentrum der Ermittlungen, sein Konterpart bei der Polizei, Anton Meisl, spielt auch immer wieder eine Rolle, wird aber aus vielen Erkenntnissen rausgehalten.
Der ...

Der Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum steht hier im Zentrum der Ermittlungen, sein Konterpart bei der Polizei, Anton Meisl, spielt auch immer wieder eine Rolle, wird aber aus vielen Erkenntnissen rausgehalten.
Der erste Todesfall wirft Fragen auf, doch als es zu einem zweiten Mord kommt und auch bei diesem Herrn rätselhafte blaue Glasscherben gefunden werden, ist es für Franz Stahlbaum klar, dass die Fälle zusammen hängen. Und sein Freund, der Arzt Titus Pyrner, wird mit einbezogen. Aber ohne die Freundinnen oder Verlobten der beiden, hätten sie die Lösung des Falles nicht heraus gefunden.
Die Spur führt zu einem Tuberkulose-Heim im Wiener Wald, aber dort treffen die beiden auf eine Mauer des Schweigens.
Bis zum Schluss bleibt es spannend, wer denn nun der Mörder ist und welches Motiv dahinter steckt. Ein paar falsche Spuren werden auch gelegt. Ein spannender historischer Krimi, der immer wieder auch Alltagsbeschreibungen einflicht und ein Bild vom ausgehenden 19. Jahrhundert zeigt.

Veröffentlicht am 10.09.2025

Highlight

Rabenthron
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Ein neuer fesselnder Roman aus der Feder von Rebecca Gablé, deren Romane mich schon seit vielen Jahren begeistern.
Dieses Mal spielt die Handlung von 1013 bis 1041, wobei es zwischendurch immer mal wieder ...

Ein neuer fesselnder Roman aus der Feder von Rebecca Gablé, deren Romane mich schon seit vielen Jahren begeistern.
Dieses Mal spielt die Handlung von 1013 bis 1041, wobei es zwischendurch immer mal wieder Zeitsprünge gibt.
Neben den historisch verbürgten Personen stehen hier Ælfric of Helmsby und seine Familie, vor allem sein Sohn Penda, und Hakon, erst dänischer Gefangener und dann Freun von Ælfric of Helmsby im Mittelpunkt der turbulenten Geschichte.
Nach der Lektüre habe ich zumindest diesen Teil der englischen Geschichte oder besser Geschichte der Könige besser verstanden und im Anschluss habe ich - angeregt durch den Roman - einiges über die historisch verbürgten Personen, unter Anderem über Königin Emma, nachgelesen.
Ein richtig dicker, toller Schmöker, bei dem einfach keine Langeweile aufkommt und trotz der fast 900 Seiten immer wieder interessante und unvorhergesehene Dinge geschehen. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, gehofft und gebangt.
Rebecca Gablé gehört für mich zu den Besten - sehr gut recherchiert und die Lücken in der historischen Überlieferung sinnvoll gefüllt, interessante Charaktere und auch über das Alltagsleben erfährt man sehr viel, quasi nebenbei, ohne die Handlung zu unterbrechen. So muss es sein. Und im Nachwort erfährt man auch noch einiges über den historischen Kontext.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
  • Cover
Veröffentlicht am 03.09.2025

Gelungener Genremix

Guardian 1. Seelenwächter
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Ich war erst ein wenig überfordert, als ich gelesen habe, was alles in diesem Buch thematisiert wird, denn die Liste ist ganz schön lang. Aber ich muss sagen, das Buch hat mich von sich überzeugt in seinem ...

Ich war erst ein wenig überfordert, als ich gelesen habe, was alles in diesem Buch thematisiert wird, denn die Liste ist ganz schön lang. Aber ich muss sagen, das Buch hat mich von sich überzeugt in seinem großen Genremix.
Für einen Professor fand ich Shen Wei allerdings zu jung angelegt und nicht so überzeugend, auch wenn es sich hier natürlich um eine Fantasywelt handelt, in der vieles möglich ist. Die Liebesgeschichte drängt sich hier nicht so in den Vordergrund, was mir gefallen hat und sie so überzeugender macht.
Das Buch geht gleich in die Vollen und beginnt mit den angekündigten mysteriösen Fällen und einer Verbindung zum Übernatürlichen.
Ein Buch mit einem recht komplexen Magiesystem, oft düster, dann aber wieder voller Humor - eine gute Mischung meiner Meinung nach. Die beiden Protagonisten, aber auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet.
Macht neugierig auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 02.09.2025

Rom und Drachen

Flammensturm (Band 1) - Firebird
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Eine Fantasy-Welt, die in der Antike in Rom angesiedelt ist und in der es Drachenwandler gibt bzw. leben diese Drachen in den Menschen und ergreifen von diesen Besitz, also geht eine Verwandlung in einen ...

Eine Fantasy-Welt, die in der Antike in Rom angesiedelt ist und in der es Drachenwandler gibt bzw. leben diese Drachen in den Menschen und ergreifen von diesen Besitz, also geht eine Verwandlung in einen Drachen nicht aktiv von dem Menschen aus.
Man darf hier keine historische Korrektheit erwarten, es ist eine an das antike Rom angelehnte Welt, aus der sich die Autorin eben die Elemente heraus gepickt hat, die für ihre Geschichte passen, aber dies ist ja auch kein historischer Roman, bei dem ich Wert auf Genauigkeit lege.
Malina ist eine starke Persönlichkeit und man erfährt einiges von ihrem Hintergrund. Julian ist ein passender Antagonist. Allerdings schwächelt die Handlung für mich im Mittelteil und ist vor allem hier etwas zu vorhersehbar und gemächlich, dafür überstürzen sich am Ende wieder die Ereignisse. Insgesamt hat es mir dann aber doch gefallen.
Im nächsten Band wird ein anderes Paar im Mittelpunkt der Geschichte stehen.