Cover-Bild The Knight and the Moth
Band 1 der Reihe "Stonewater Kingdom"
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX.digital
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 29.08.2025
  • ISBN: 9783736324343
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Rachel Gillig

The Knight and the Moth

Von der Bestseller-Autorin des millionenfach gelesenen TIKTOK-Hypes "One Dark Window"
Sabrina Železný (Übersetzer)

»Du könntest mich verhöhnen, Sybil Delling. Mich niederwerfen, bis ich Staub bin. Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll, aber ich will es. Ich will dich.«

Schon seit neun Jahren dient Sybil Delling zusammen mit ihren Schwestern in der Kathedrale von Aisling als Weissagerin. Doch als eines Tages der geheimnisvolle Ritter Rodrick Myndacious nach Aisling kommt, ändert sich ihr Leben schlagartig. Obwohl der attraktive Rory ihr bei jeder Begegnung zeigt, dass er nicht an Sybils Visionen glaubt, sagt sie auch sein Schicksal vorher - und sieht dort ein mysteriöses Omen, das sie nicht zu deuten weiß. Sybils düstere Vorahnung scheint sich zu bewahrheiten, als ihre Schwestern nach und nach verschwinden. In ihrer Verzweiflung kann sie sich nur an Rory wenden, denn Sybil spürt, dass sie allein mithilfe dieses unverschämten Ketzers die Götter herausfordern kann, die ihr eigenes Schicksal so lange bestimmt haben.

»Macht euch bereit für eure nächste Obsession! THE KNIGHT AND THE MOTH ist eines der besten Bücher, das ich in diesem Jahr gelesen habe.« REBECCA ROSS

Der Auftakt der neuen düster-romantischen Dilogie von TIKTOK -Star Rachel Gillig

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2025

Mystisch, düster und märchenhaft - Ein Highlight!

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„Ich hielt den Atem an. Hob die Hand an den Schleier, bereit das zu tun, was Eins getan hatte. Bereit, endlich mich selbst zu sehen. Und ich erstarrte.“ (Kapitel 8)



Worum geht’s?

Sybil ist seit fast ...

„Ich hielt den Atem an. Hob die Hand an den Schleier, bereit das zu tun, was Eins getan hatte. Bereit, endlich mich selbst zu sehen. Und ich erstarrte.“ (Kapitel 8)



Worum geht’s?

Sybil ist seit fast 10 Jahren mit 5 anderen Findelkindern als Weissagerin in der Kathedrale von Aisling tätig. Hier ist sie „Sechs“. In der Quelle zu ertrinken und die Zeichen der Omen zu deuten gehört zu ihren Aufgaben. Und darin ist sie sehr gut. Trotzdem bereitet es ihr Furcht. Als sie eines Tages für den Ritter Rodrick Myndacious träumt und unerwartete Omen sieht, die sie nicht deuten kann, hat Sybil eine düstere Vorahnung. Und dann verschwinden auch noch ihre fünf Schwestern…



Wie war’s?

The Knight and the Moth ist ein Buch, das vor allem durch seine mystische, märchenhafte Atmosphäre besticht und dadurch unheimlich gut in den Herbst passt. Rachel Gillligs Schreibstil ist sehr bildlich und detailreich. Dadurch fiel es mir sehr leicht in Traum bzw. das Königreich Steinwasser einzutauchen. Das Buch hatte auf mich eine ziemliche Sogwirkung.

Auch Sybil und Rory haben mir zusammen gut gefallen. Es ist von Anfang an klar, dass trotz es der Streitigkeiten zwischen den beiden knistert. Aber, da wir gerade dabei sind: Wem geht es noch so, dass „Rory“ einfach kein passender Spitzname für einen Kerl ist? Für mich ist es eine Gilmore, ich komm nicht ganz darauf klar. ;)

Obwohl es kein actiongeladener Pageturner ist, gibt es so viele Details, kleinere unerwartete Wendungen und Fragen, die mich daran gehindert haben, das Buch zur Seite zu legen. Besonders den Gargoyle mit seiner naiven, aber überaus loyalen Art mochte ich richtig gerne. Immer wieder hat er für witzige Situationen gesorgt. Und dann gab es doch einige Momente, die mich völlig überrascht haben. Vor allem das Ende! Auch wenn die Haupthandlung abgeschlossen ist, hält das Ende noch einiges für Band 2 bereit. Ich freu mich schon!

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Eine düstere, fesselnde Quest

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Rachel Gilligs Schreibstil ist einfach faszinierend – sie versteht es, Szenen und Details so zu beschreiben, dass sie im Kopf richtig lebendig werden. Oft sind es kleine, dezent gesetzte Hinweise, die ...

Rachel Gilligs Schreibstil ist einfach faszinierend – sie versteht es, Szenen und Details so zu beschreiben, dass sie im Kopf richtig lebendig werden. Oft sind es kleine, dezent gesetzte Hinweise, die sich später in der Handlung zu einem Gänsehaut-Moment zusammenfügen. Wer aufmerksam liest, fühlt sich fast wie auf einer eigenen Quest: Man fiebert mit den Protagonisten, erlebt Abenteuer, als wäre man selbst Teil der Geschichte.

Das dunkle, Gothic-Setting dieses Buches ist ein absoluter „Vibe“ – perfekt für die gemütliche, verregnete Jahreszeit, in der man sich mit einer Tasse Tee ins Buch kuschelt. Die Charaktere sind vielschichtig und authentisch; es gibt kein künstlich inszeniertes Drama. Sogar die Beweggründe der sogenannten „Bösewichte“ sind nachvollziehbar, was der Geschichte eine besondere Tiefe und Lebendigkeit verleiht.

The Knight and the Moth ist für alle, die Fantasy lieben, in stimmungsvolle, düstere Welten eintauchen möchten und dabei echte, greifbare Charaktere erleben wollen. Rachel Gilligs Geschichten sind lebendig, intensiv und hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Von Omen und Weissagungen

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Inhalt: Seit fast zehn Jahren ist Sibil Delling Weissagerin in der Kathedrale von Aisling. An diesem heiligen Ort lebt sie als Sechs, gemeinsam mit ihren fünf Schwestern und dient der Äbtissin dieses Ortes. ...

Inhalt: Seit fast zehn Jahren ist Sibil Delling Weissagerin in der Kathedrale von Aisling. An diesem heiligen Ort lebt sie als Sechs, gemeinsam mit ihren fünf Schwestern und dient der Äbtissin dieses Ortes. Als kurz vor dem Ende ihrer Dienstzeit der junge König Benji mit seinem Gefolge anreist, ist der unverschämte Ritter Rory unter ihnen. Obwohl dieser nicht an ihre Visionen glaubt, träumt Sibil auch seine Zukunft und sieht ein seltenes, schwer zu deutenes Omen darin.
Als kurz darauf nach und nach ihre Schwestern verschwinden, ist es ausgerechnet dieser Ketzer ihre letzte Hoffnung herauszufinden, was mit ihnen geschah, auch wenn sie dafür alles hinterfragen muss, woran sie jemals glaubte.

Meinung: „The Knight and the Moth“ ist ein spannendes Buch mit tollen Charakteren, das mich bis zur letzten Seite begeistern konnte.
Im Mittelpunkt steht Sechs, eine der Weissagerinnen in der heiligen Kathedrale von Aisling, die im ganzen Reich Traum verehrt wird. Hier dient die junge Frau, die Sibil Delling hieß, bevor sie Sechs wurde, der Äbtissin und liebt ihre unterschiedlichen Schwestern über alles.
Sechs ist pflichtbewusst, klaglos und zufrieden mit ihrem Leben. Für ihre Schwestern würde sie einfach alles tun und so beschließt sie, sich nach deren Verschwinden auf die Suche nach ihnen zu machen. Im Laufe des Buches wird Sechs immer mutiger und stärker. Sie sieht die Welt und die weltlichen Menschen zum ersten Mal und erkennt, was es heißt Freunde zu haben.
An ihrer Seite sind dabei nicht nur ein liebenswerter und mürrischer Gargoyle, eine ehrenhafte Ritterin und ein junger König, sondern ebenfalls der ketzerische Ritter Rory, mit dem von Anfang an Streit vorprogrammiert ist. Denn Rory ist zwar loyal und mitfühlend, aber auch unverschämt und dreist. Die aufkeimenden Gefühle zwischen ihm und Sechs sind gut gemacht und haben mir sehr gefallen.
Die Geschichte ist spannend und voller Magie, Omen und Wendungen. Außerdem steht über allem die Suche nach den anderen Weissagerinnen, die Sechs schrecklich vermisst.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich freue mich darauf zu erfahren, wie es mit den Charakteren weitergeht.

Fazit: Ein gelungenes Buch voller Omen, Gefahren und Spannung. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Aufregend, mysteriös und aufwühlend!

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„The Knight and the Moth“ ist der Auftaktband der “Stonewater Kingdom” Dilogie der Autorin Rachel Gillig und ich habe mich so gefreut endlich dieses Buch lesen zu dürfen. Das Cover finde ich schon unglaublich ...

„The Knight and the Moth“ ist der Auftaktband der “Stonewater Kingdom” Dilogie der Autorin Rachel Gillig und ich habe mich so gefreut endlich dieses Buch lesen zu dürfen. Das Cover finde ich schon unglaublich schön gemacht und passt hervorragend zu dem Roman. Es ist ein wenig düster, etwas mysteriös und einfach passend zur Story. Der Schreibstil war sehr eingängig, ich kam richtig schnell durch das ganze Geschehen und wurde wunderbar unterhalten. Die Geschichte wird aus der Sicht der Weissagerin Sybil/Sechs erzählt.
 
Sybil ist eine von sechs Weissagerinnen der Aisling Kathedrale. Zusammen mit ihren „Schwestern“ ließt sie Omen und weissagt Menschen ihre Zukunft. Da taucht eines Tages der unverschämte Ritter Roderick auf, und alles ändert sich schlagartig. Er zeigt ihr ganz genau, was er von ihresgleichen hält, doch sie sagt ihm trotzdem seine Zukunft voraus – und sieht ein mysteriöses Omen, welches sie nicht zu deuten vermag. Bald darauf verschwinden ihre Schwestern eine nach der anderen spurlos, und sie kann sich nur an Rory wenden, ihre Schwestern zu finden. Gemeinsam mit diesem unverschämten Ketzer macht sie sich auf die Suche, schon bald erkennend, dass nicht immer alles so ist wie es scheint und das Schicksal ihr eine größere Rolle zugedacht hat…
 
Schon von vornherein habe ich mich riesig auf diese Geschichte gefreut und wurde nicht enttäuscht. Es gibt mysteriöse Weissagungen, seltsame Dinge geschehen auf Aisling, der dreiste Ritter und Sybils Zusammenspiel sind frech, witzig und auch süß. Dann das Highlight des Buches ist eindeutig der Gargoyle, welcher Sybil begleitet. Es gibt jede Menge zu entdecken, bis hin zu den Omen, neue Landschaften und viele „Anderswesen“, welche die Menschheit vernichten will, welche mir auch unheimlich leidgetan haben. Die rätselhafte Äbtissin der Kathedrale war einfach nur seltsam und viele solcher Dinge.
 
Der Roman startet fast gleich mit einer Weissagung, welche überhaupt nicht gut aussieht und man erkennt schon sehr früh, was die Weissagerinnen alles auf sich nehmen müssen. Wie kommt man bitte genau auf diese Art und Weise zu weissagen? Einfach nur seltsam und echt nicht ohne. Sybil, nur als Sechs bekannt, ist eine der gehorsamsten und beste Weissagerin, aber macht sie das gerne? Sie ist eine erstaunlich starke und auch sehr vielseitige Person, welche einen echt in Erstaunen versetzt, was sie so alles kann. Trotzdem ist sie doch noch sehr naiv und glaubt vieles, was man ihr erzählt. Langsam erkennt sie, dass nicht alles so ist wie es scheint und stellt Nachforschungen an, und möchte unbedingt ihre Schwestern finden. Sie macht eine unglaubliche Entwicklung durch und man sieht wie sie wächst, wie sie sich endlich frei fühlt und etwas anderes erlebt als diese triste Kathedrale.
 
Roderick/Rory ist ihr da sehr hilfreich. Er hält nichts von den Weissagerinnen und zeigt dies auch immer wieder. Er ist ungehobelt, frech, hält nichts zurück und sagt was er für richtig erachtet, und nicht was diese „heiligen“ Weissagerinnen und Omen zeigen. Ich mochte seine ruppige Art und mit der Zeit ist er einfach nur der beste Kerl geworden, den man sich nur vorstellen kann. Er ist aufmerksam, passt immer auf Sybil auf, obwohl er das was sie tut nicht gutheißt. Er wird immer so herrlich süß rot, ich liebe diese kleinen Streitereien und Frotzeleien mit Sybil, vor allem, da sie auch nicht zurücksteckt und immer Kontra gibt. Er hat einen bestimmten Plan und wird diesen auch ausführen und Sybil soll dabei helfen, und dafür werden sie nach den Schwestern suchen.
 
Diese lernen wir anfangs etwas näher kennen und jeder hat seinen ganz eigenen Charakter und zeigt auch wie verschieden die Weissagerinnen sind. Wie sehr sie sich nach etwas Neuem, etwas Normalem sehnen. Nach einer Familie, nach Reisen, einfach etwas anderes als dieses stumpfsinnige Leben in der Kathedrale. Gerne hätte ich mehr von ihnen gesehen. Aber leider verschwinden sie ja eine nach der Anderen und das ist nicht mit schön anzusehen. Es zerreißt einem ja das Herz, da zuschauen zu müssen.
 
Begleitet auf der Suche nach den Schwestern werden Rory und Sybil vom Kindskönig Benji, welcher erst neu gekrönt wurde und deren Freundin Maude. Maude ist eher so der mütterliche Typ und hat immer ein Auge auf Benji und Rory, ist auch eine super Kämpferin. Sie ist eine tolle Person, wenngleich Maude auch ihren Wert gegenüber ihren prestigeträchtigen Vorfahren beweisen will. Da steht sie etwas unter Druck und macht auch manche Sachen, welche sie nicht will. Benji ist mir von Anfang an ein wenig suspekt erschienen. Er ist sehr jung König geworden und verhält sich manchmal echt seltsam. Seine Weissagung hat er einfach achselzuckend aufgenommen und gleich abgestreift. Er hat Informationen über Aisling und mehr und gibt diese nur widerwillig bereit, ist dabei aber so überaus charmant und liebenswürdig, da muss doch etwas im Busch sein. Am meisten ist mir aufgestoßen, dass er zu Sybil immer „meine Weissagerin“ gesagt hat und sie auch immer nur „Sechs“ genannt hat, auch nachdem sie ihnen ihren wahren Namen genannt hat. Nach einem bestimmten Ereignis ist er ein wenig anders geworden und da habe ich mir schon gedacht, dass mit ihm sicher nicht so gut Kirschen essen ist, wie erwartet. Ich jedenfalls bin nie ganz warm mit ich geworden, obwohl er immer sehr lieb und nett ist.
 
Wie oben schon erwähnt war für mich das Highlight des Buches der Gargoyle, welcher immer mit Sybil unterwegs ist. Ich fand ihn einfach unglaublich süß und niedlich. Er hat so eine bestimmte Art und Weise alle Sprichwörter und anderes ein klein wenig anders zu sagen und formulieren, sodass es nur richtig süß ist. Man merkte schon sehr früh, dass er alle Bartholomew nennt, und er sicher eine recht interessante Geschichte aufzuweisen hat. In seinem Fall war sie einfach nur abgrundtief traurig, das kann man sich gar nicht vorstellen und man versteht danach so viel mehr.
 
Die Geschichte selbst und der Aufbau haben mir sehr zugesagt. Es gibt kleinere Abschnitte, wobei man sieht wo man sich bald befinden wird und bald weiß man auch, was man dort sucht und macht. Jedes einzelne war anders und hatte sein eigenes Flair. Rory mit Maude und Benji waren auf der Suche nach Omen, und es war interessant zu sehen was aus diesen Omen geworden ist, und was dies alles mit der Story zu tun hatte. Einiges dabei war auch recht gruselig und verstörend, was man da herausgefunden hat. Ich muss aber auch gestehen, dass ich gerne mehr über die Omen erfahren wollte, das nicht alles ganz so schnell abgehandelt wird. Gerne hätte ich da mehr gesehen, es wurde doch meist sehr schnell gelöst.
 
Rory und Sybil jedenfalls haben bald schon einen Draht zueinander, wissen wie sie miteinander umzugehen haben, kabbeln sich häufiger, flirten auch. Ich finde es noch immer total süß, wie Rory immer rot wird. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und bemerkt man auch. Beide gehen es äußerst langsam an, denn Sybil muss noch herausfinden was sie will und ihre Freiheit genießen.
 
Es gab einige interessante Themen und eines ist in dem ersten Band sehr zu kurz gekommen, wie ich finde. Und das sind die sogenannten „Anderswesen“. Diese Wesen werden gejagt und umgebracht, ohne darauf einzugehen warum diese eigentlich immer wieder angreifen. Rory hat es verstanden, genauso wie Sybil. Maude eigentlich auch und findet es ganz schrecklich, was sie ihnen zumutet, hört aber eigentlich auch nicht auf. Vielleicht ändert sich dies im zweiten Band. Diese Wesen jedenfalls habe ich mir schwer vorstellen können. Außer die „Birklingen“, die habe ich mir halbwegs vorstellen können. Die Anderswesen wurden meist nur so als Weghindernis eingebaut und es wurde gezeigt wie grausam die Menschen zu solch Wesen sein können, ohne überhaupt nachzudenken.
 
Das Ende der Geschichte war nicht ganz so überraschend, dass hier etwas passiert, was einen echt auf den Magen schlägt. Der Kampf in der Kathedrale fand ich zu kurz und einfach und das kurz danach etwas blöd gemacht, denn Sybil braucht daraus ja noch etwas, aber wie kommt sie dann ran? Für sie ist es immens wichtig, aber das wird sicher aufgeklärt werden. Was das andere angeht, ist einfach nur grausam und es steuert in diesen Trope, welchen ich ehrlich gesagt absolut nicht ausstehen kann, denn er ist einfach nur Bäh. Sybil muss sich wieder entscheiden und ich hoffe wirklich, dass es nicht so weit kommt und alle einen Ausweg aus dieser Situation finden werden.
 
Dieser Roman war interessant, mysteriös, aufwühlend, emotional, traurig und für jede Menge Aufregung zu haben. Der Gargoyle ist mein Liebling und der Schluss einfach absolut nicht in Ordnung. Es ist einfach nur fies und gemein. Die Chemie von Rory und Sybil fand ich super und der Umgang zwischen den beiden einfach toll. Ich freue mich schon richtig auf den zweiten Band und hoffe, dass man nicht zu lange warten muss.
 
Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 29.08.2025

Dunkle Omen

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„The Knight and the Moth“ von Rachel Gillig ist der erste Teil ihrer neuen düsteren und mystischen Romantasy-Dilogie Stonewater Kingdom.
In der Kathedrale von Aisling dienen stets sechs Findelkinder für ...

„The Knight and the Moth“ von Rachel Gillig ist der erste Teil ihrer neuen düsteren und mystischen Romantasy-Dilogie Stonewater Kingdom.
In der Kathedrale von Aisling dienen stets sechs Findelkinder für zehn Jahre als Weissagerinnen. Sybil Delling ist eine von ihnen und genau wie ihre Schwestern hat sie ihren Dienst fast beendet. Doch dann taucht der neu gewählte König in der Kathedrale auf und wünscht eine Weissagung über seine Zukunft. In seinem engsten Gefolge befindet sich der unverschämte Ritter Roderick Myndacious, der aus seinem Unglauben an die Prophezeiungen und Rituale kein Geheimnis macht. Er provoziert Sybil bei jeder Gelegenheit, aber als sie einen Blick auf sein Schicksal wirft, erscheint nur ein seltsames Omen, welches Sybil sehr beunruhigt. Kurz darauf verschwindet eine nach der anderen ihrer Schwestern auf geheimnisvolle Art und nur Roderick kann Sybil bei der Suche nach ihnen helfen.

Die düstere und spannungsgeladene Atmosphäre gelingt Rachel Gillig nach ihrer The Sheperd King Dilogie, die ich verschlungen habe, auch in ihrem neuen Buch ganz hervorragend. Das Ganze hat irgendetwas märchenhaftes und geheimnisvolles, mit einer übermächtigen Dunkelheit, die im Hintergrund lauert und von der man nie weiß, wann sie zuschlägt.
Sybil strahlt auch in der Gemeinschaft ihrer Schwestern eine Art Einsamkeit aus, die sie erst im Laufe der Handlung und ihrer gemeinsamen Reise mit Rory ein wenig ablegen kann. Sie fällt schmerzhaft aus ihrer abgeschirmten Blase, in der sie die letzten zehn Jahre gelebt hat. Ob sich ihre Hoffnungen jedoch erfüllen, oder ob das Schicksal außerhalb der Mauern der Kathedrale noch schlimmer ist, werden wir sehen.
Rory und Sybil sind eher Slow Burn, was absolut passt, denn alles andere hätte unglaubwürdig gewirkt. Das Vertrauen muss sich erst entwickeln, vor allem, das Verrat und Gefahr an jeder Ecke lauern und auch von denen drohen, die einem vielleicht am nächsten stehen.
Mein Lieblingscharakter war der Gargoyle, der mit seinem ungefilterten Enthusiasmus und seiner Loyalität zu Sybil für viele schöne Momente sorgt. Mit dem Twist am Ende und dem wirklich bösen Cliffhanger hätte ich nie gerechnet und so hoffe ich, dass die Fortsetzung möglichst schnell folgen wird.

Mein Fazit:
Düster, spannend und atmosphärisch. Klare Leseempfehlung!

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