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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2025

Geheimnisvoller See

Lake
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Ich habe schon so einige Thriller von Riley Sager gehört und hier gibt es - vor allem gegen Ende der Bücher - immer das gewisse Etwas mit überraschenden Einsichten und Wendungen. Das ist auch hier der ...

Ich habe schon so einige Thriller von Riley Sager gehört und hier gibt es - vor allem gegen Ende der Bücher - immer das gewisse Etwas mit überraschenden Einsichten und Wendungen. Das ist auch hier der Fall.
Protagonistin Casey hat sich an den Lake Green zurück gezogen, in das Haus, das ihrer Familie seit mehreren Generationen gehört. Es gibt insgesamt nur 5 Häuser an diesem abgelegenen See, der nicht frei zugänglich ist. Casey war Schauspielerin, aber nach einem Schicksalsschlag hat sie beginnen zu trinken und auch deswegen hat ihre Mutter sie dazu gedrängt, sich an den See zurück zu ziehen. In dem Glauben, ihre Tochter käme so nicht an Alkohol. Weit gefehlt. Im Haus gegenüber wohnt seit Kurzem ein ehemaliges Model mit ihrem Mann und als Casey die Frau rettet, freunden sie sich an.
Es gibt einige Zeitsprünge und die Geschichte wird erst nach und nach verständlicher. Die Spannung ist nicht immer gleich hoch, zwischendurch fehlte sie mir ein wenig, aber dann zog das Tempo vor allem gegen Ende stark an.
Mir hat der Thriller gefallen und ich habe ihn mir vor allem gerne vorlesen lassen von Irina Salkow, die ich schon aus diversen Hörbuchproduktionen kenne und immer wieder gerne ihrer Stimme zuhöre.

Veröffentlicht am 03.02.2025

Ein neuer Fall für Rabbi Klein

Der Messias kommt nicht
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Dieses Mal spielt die Handlung vorrangig in Basel und nicht in Zürich. Rabbi Klein hat ein Sabbatjahr herausgehandelt, also nur einige Monate. Er möchte mal wieder wissenschaftlich arbeiten über eine Schrift ...

Dieses Mal spielt die Handlung vorrangig in Basel und nicht in Zürich. Rabbi Klein hat ein Sabbatjahr herausgehandelt, also nur einige Monate. Er möchte mal wieder wissenschaftlich arbeiten über eine Schrift aus der Frühen Neuzeit. Seiner Frau Rivka passt das nicht so gut, aber wie immer steht sie dann doch hinter ihm und unterstützt ihn.
Der Krimianteil ist wieder einmal nicht so groß, dieses Mal spielt die Stadt Basel eine größere Rolle und es gibt leider wenige Erklärungen zum jüdischen Alltag als in den vorherigen Bänden.
Insgesamt ein verschachtelter Fall, der sich zwischendurch leider ein wenig zu sehr in Details verrennt. Etwas schwächer als die ersten beiden Teile.
Dafür hat mir die Stimme des Sprechers Thomas Sarbacher wieder gut gefallen.

Veröffentlicht am 02.02.2025

Elphaba

Wicked
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André Grotta hat eine tolle Stimme, die sehr gut zu diesem Hörbuch passte. Ich kannte bereits das Musical, war aber neugierig auf die literarische Vorlage.
Es startet mit Dorothy und ich war etwas erstaunt, ...

André Grotta hat eine tolle Stimme, die sehr gut zu diesem Hörbuch passte. Ich kannte bereits das Musical, war aber neugierig auf die literarische Vorlage.
Es startet mit Dorothy und ich war etwas erstaunt, da es sich doch hier um die Vorgeschichte handelte, aber das war nur der Prolog und dann geht es zur Geschichte von Elphaba, die später als die Böse Hexe des Westens bekannt wird. Diese startet noch vor ihrer Geburt und schon da wird klar, dass sie es in ihrem Elternhaus nicht leicht hat. Später freundet sie sich mit Glinda an, aber diese Freundschaft hält nicht.
Das Hörbuch ist sehr gesellschaftskritisch und greift viele Themen auf, die sie in dieses Fantasybuch verpackt. Es ist kein Vergleich zu dem Musical - den Film habe ich nicht gesehen - das vor allem unterhalten möchte.
Die Geschichte wird langsam erzählt, es gibt immer wieder Abschweifungen und Nebenhandlungen und man muss sich immer wieder gut konzentrieren.

Veröffentlicht am 01.02.2025

Talent - mit oder ohne Magie?

Kiss of the Nightingale
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Johanna Zehendner liest dieses Hörbuch sehr gut und variantenreich vor und macht die Geschichte so sehr lebendig.
Cleodora und ihre Schwester sind Waisen, der Vater ist vor Kurzem gestorben und hat es ...

Johanna Zehendner liest dieses Hörbuch sehr gut und variantenreich vor und macht die Geschichte so sehr lebendig.
Cleodora und ihre Schwester sind Waisen, der Vater ist vor Kurzem gestorben und hat es vor seinem Tod nicht geschafft, sein Talent an Cleodora weiter zu geben. Talente sind in dieser Welt sehr wichtig, denn in den Edelsteinen sind Talente gespeichert, die über Generationen hinweg immer stärker werden. Der Vater war ein begabter Schneider und hat sein handwerkliches Können an seine älteste Tochter weiter gegeben, aber ohne die Verstärkung durch Magie sind die Kleider eben nicht mehr ganz Besonders und können vor der Konkurrenz nicht bestehen. Ihre jüngere Schwester Anna-Ella hat zwar das Talent der Mutter und zeichnet wunderschöne Entwürfe, aber Cleo kann sie eben nicht mit Magie umsetzen. Es geht den beiden finanziell immer schlechter und dann erkrankt Anna-Ella auch noch.
Und so macht Cleodora einen folgenschweren Schritt und fortan ändert sich ihr Leben...
Ein sehr interessantes Magiesystem und mit Lutèce, dem gallischen Namen für Paris, kann man sich den Ort gut vorstellen. Auch wenn das Buch mit dem Schneiderhandwerk beginnt, so spielt ein Großteil des Buches an der Oper und handelt vom Gesangstalent.
Eine Schurkin, Intrigen, ein Junge, der ausgenutzt wird, aber viel für Cleodora wagt und immer wieder kommt die Frage der Moral auf.
Tolle neue Ideen und ein interessantes Magiesystem, ein guter Schreibstil und insgesamt eine gute Unterhaltung für mich.

Veröffentlicht am 01.02.2025

Spannend und lehrreich

Spiegelberg
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Dies ist bereits der dritte Teil um die Journalistin Cora Johannis, die sich anscheinend immer wieder in Gefahr bringt. Für mich war es das erste Buch sowohl der Reihe als auch des Autors, aber sicherlich ...

Dies ist bereits der dritte Teil um die Journalistin Cora Johannis, die sich anscheinend immer wieder in Gefahr bringt. Für mich war es das erste Buch sowohl der Reihe als auch des Autors, aber sicherlich nicht das letzte Buch des Autors, denn die Geschichte und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen.
Eine zentrale Rolle in diesem Buch spielt der Jurakonflikt und deshalb springt die Geschichte immer wieder zurück in die Vergangenheit. Ich habe hier viel gelernt.
Cora Johannis ist eine starke Frau, die allerdings in der Vergangenheit so einige Tiefs hatte und nun gerade aus der Klinik entlassen wurde. Da trifft sie auf Françoise Gravier, die sie vor vielen Jahren das letzte Mal getroffen hat. Die beiden Frauen knüpfen an ihre alte Freundschaft an, aber dann wird Gravier schwer verletzt und bittet Cora um Hilfe. Sie solle Camille finden - aber wer ist das?
Camille lernen wir in Rückblenden besser kennen und wissen somit mehr als Cora. Diese Abschnitte und auch die Ermittlungen von Cora sind beide sehr spannend.
Ich habe ein wenig gebraucht, um die Personen kennen zu lernen, vor allem die Familiengeschichte von Cora, aber das hat meine Lesefreude nicht geschmälert.
Zum Ende hin wird der Krimi immer komplexer und die Auflösung hat mir sehr gefallen.