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Veröffentlicht am 15.06.2022

Zeit im Wind – bitter-süß

Zeit im Wind
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Zeit im Wind, von Nicholas Sparks

Inhalt und meine Meinung:
Dieses Buch hat recht lange im Bücherregal auf mich gewartet.

Der Anfang erzählt das Leben von Teenagern in einer Kleinestadt auf dem Weg zum ...

Zeit im Wind, von Nicholas Sparks

Inhalt und meine Meinung:
Dieses Buch hat recht lange im Bücherregal auf mich gewartet.

Der Anfang erzählt das Leben von Teenagern in einer Kleinestadt auf dem Weg zum Erwachsen werden.
Dann eine bitter-süße Liebesgeschichte, die den gerade mal 17 jährigen Landon selber am meisten überrascht. Nach der anfänglichen Leichtigkeit und Euphorie kommt plötzlich ein Schicksalsschlag und die beiden Liebenden werden vor eine traurige Tatsache gestellt.
Die Geschichte hat mich irgendwie an die unvergessene „Love-Story“ erinnert.

Es gibt kein „Happy End“.
Doch der letzte Satz lautet:
„Ich glaube jetzt, dass es Wunder gibt“.

Mein Fazit:
Eine schöne bitter-süße Liebesgeschichte, die leider tragisch endet.
Von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 11.06.2022

Fertig ist die Laube - toatl witzig

Fertig ist die Laube (Die Online-Omi 15)
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Fertig ist die Laube, von „Renate Bergmann“ (alias Torsten Rohde)

Cover:
Klasse, genauso wie ich mir den Inhalt vom Buch vorstelle.

Inhalt und meine Meinung:
Renate Bergmann, eine rüstige 82 jährige ...

Fertig ist die Laube, von „Renate Bergmann“ (alias Torsten Rohde)

Cover:
Klasse, genauso wie ich mir den Inhalt vom Buch vorstelle.

Inhalt und meine Meinung:
Renate Bergmann, eine rüstige 82 jährige Rentnerin, übernimmt mit ihrer Freundin Gertrud, vertretungsweise ein total desolates Laubengrundstück. Und Renate wäre nicht Renate, wenn sie nicht die Ärmel hochkrempeln würde und die Parzelle wieder auf Hochglanz bringt.

Der Autor lässt Renate alles aus der „Ich-Perspektive“ erzählen. Dadurch gewinnt man den Eindruck mitten dabei und direkt neben Renate zu sein.
Sie kommt dabei beim Erzählen vom Hölzchen aufs Stöckchen, aber es wird nie langweilig oder langatmig. Jede Seite ist ein Genuss.

Es gibt viel zu schmunzeln und oft musste ich herzhaft lachen. Das Buch ist randvoll mit heiterem, trockenem Humor, und immer wie so ganz nebenbei eingestreut. Einfach köstlich.

Z. B. ein Zitat (abgekürzt):
Schüler: Diskutieren sie nicht mit mir. Heute glauben Sie, Sie hätten recht, aber in ein paar Jahren bezahle ich ihre Rente, also stellen Sie sich lieber gut mit mir!
Lehrerin entgegnet: Junge, wie die Dinge stehen, zahle ich in ein paar Jahren deine Stütze“

Autor:
Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann, der vom Leben einer Online-Omi erzählt, entwickelte sich zum Internet-Phänomen. «Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker» unter dem Pseudonym Renate Bergmann war seine erste Buch-Veröffentlichung – und ein sensationeller Erfolg, auf die zahlreiche weitere, nicht minder erfolgreiche Bände und ausverkaufte Tourneen folgten.

Mein Fazit:
Ein total witziges Buch, das mit wunderbar lustige Lesestunden geschenkt hat.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 08.06.2022

Derf Nachlass

Der Nachlass
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Der Nachlass, von Jonas Winner

Cover:
Düster, passt zum Thriller

Inhalt und meine Meinung:
Die Millionen schwere Hedda Laurent hinterlässt ein bizarres Testament.
Die zehn Hinterbliebenen müssen sich ...

Der Nachlass, von Jonas Winner

Cover:
Düster, passt zum Thriller

Inhalt und meine Meinung:
Die Millionen schwere Hedda Laurent hinterlässt ein bizarres Testament.
Die zehn Hinterbliebenen müssen sich einem Wettstreit stellen, der Gewinner
soll alles erben.

In vielen Rückblicken erfahren wir einiges über die Familie, die nach außen perfekt ist. Doch unter der Oberfläche lauern gewaltige Dramen.

Die Aufgaben werden immer unglaublicher, bald glaubt kaum mehr einer daran, dass diese Aufgaben von der Mutter kommen. Das Misstrauen wird immer größer.
Dann taucht die erste Leiche auf (bei der es nicht bleibt). Und jetzt kriecht die Angst allen so richtig in die Knochen.
Die Spannung steigt kontinuierlich. Ich musste mich regelrecht bremsen, damit ich nicht nach hinten geblättert habe und mich selber gespoilert habe.
Am Ende, wenn man eigentlich schon denkt, den Mörder zu kennen, gibt es eine gewaltige Wende.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Einzig was mir nicht gefallen hat, waren die vielen Zeitsprünge. Wild hin und her, dann ein Tag (der Totensonntag) auch mit verschiedenen Uhrzeiten, das hat mich alles doch ziemlich verwirrt.

Autor:
Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom, und den USA auf, Studium in Deutschland und Frankreich. Er arbeitete als Fernsehjournalist, schrieb Drehbücher und Romane.

Mein Fazit:
Ein spannender Thriller, Im Mittelteil könnte er etwas gestrafft sein.
Das Ende mit einer unglaublichen Wende.
Von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.06.2022

Der Tod macht Urlaub in Schweden – Krimi zum entspannen

Der Tod macht Urlaub in Schweden
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Der Tod macht Urlaub in Schweden, von Andreas de la Motte & Mans Nilsson

Cover:
Passt super zum Buch. Genauso stelle ich mir das Ferienhäuschen von Peter Viston vor.

Inhalt:
Peter Viston, Mordermittler ...

Der Tod macht Urlaub in Schweden, von Andreas de la Motte & Mans Nilsson

Cover:
Passt super zum Buch. Genauso stelle ich mir das Ferienhäuschen von Peter Viston vor.

Inhalt:
Peter Viston, Mordermittler aus Stockholm, will in Österlen Urlaub machen und sich von seinen Ohnmachtsanfällen erholen.
Doch dann wird die umstrittene Star-Maklerin Jessie, tot aufgefunden.
Nur zu gerne lässt sich Peter in die Ermittlungen mit einbeziehen. Dies gefällt der jungen örtlichen Kommissarin Tove überhaupt nicht. Sie und Peter wirken wie Wasser und Feuer.
Werden sie den Täter entlarven?

Meine Meinung:
Ein „Schwedenkrimi“ der etwas andern Art.
Wobei ich den angekündigten Humor: „Jetzt wird auch im Norden fröhlich gemordet“ vermisst habe. Ein Cosy-Crimi war es für mich nicht.

Der Krimi las sich flüssig, es gab einigen überraschenden Wendungen und viele Verdächtige (da Jessie im Grunde genommen keiner leiden konnte). Dadurch stellen sich viele Fragen.
Peter Viston selber, ist ein total komischer und skurriler Kaut.
Die Spannung hat mir am Anfang ganz gefehlt und später hat sie sich moderat eingestellt.
Am Ende gibt es dann noch mal ganz viel Drama.
Die Auflösung am Schluss mit allen Verdächtigen im Raum fand ich dann so richtig klassisch –hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi, mit etlichen ruhigen Phasen.
Ich würde ein entspannter Urlaubs-Krimi.
Von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.06.2022

Die Dorfschullehrerin - alles fügt sich

Die Dorfschullehrerin
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Die Dorfschullehrerin
Was das Schicksal will, von Eva Völler

Cover:
Passt von der Kleidung sehr gut in die Zeit, in der das Buch spielt.

Inhalt:
1964: Die Dorfschullehrerin Helene kommt wieder an ...

Die Dorfschullehrerin
Was das Schicksal will, von Eva Völler

Cover:
Passt von der Kleidung sehr gut in die Zeit, in der das Buch spielt.

Inhalt:
1964: Die Dorfschullehrerin Helene kommt wieder an ihre „alte“ Schule nach Kirchdorf zurück. Doch diesmal als Rektorin.
Ihre Gefühle zu dem Landarzt Tobias flammen wieder auf und wirbeln erneut alles durcheinander.

Ihre Freundin Isabella hat eine Beziehung zu einem schwarzen GI und sorgt dadurch für Aufregung im Dorf und in ihrem eigenen Leben.

Auch einige andere größere und kleinere Aufgaben spalten das Dorf und sorgen für Aufregung.

Meine Meinung:
Dies ist der 2. Band der Dorfschullehrerin. Ich habe den ersten Teil schon gelesen und ihn geliebt. Ich bin auch sofort gut wieder in diesen nächsten Zeitabschnitt rein gekommen und es war schön all die Bekannten wieder zu treffen.
Helene zeigt sich wieder als starke Frau, die sich voll und ganz einsetzt und die sich nicht unterkriegen lässt.
Es gab sehr viele größere und kleinere Problemen und Verwicklungen, die sich im Umfeld abgespielt haben, die es abwechslungsreich machen und sich am Ende alle gut gefügt haben.
Ich finde es gab nicht die großen Spannungen und die großen Gefühle wie im ersten Band.
Nichts desto trotz war der Schreibstil wieder perfekt und es war toll mitzuerleben wie die Menschen gedacht und gehandelt haben.

Autorin:
Schon als Kind hat sich Eva Völler gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Juristin ihre Brötchen, bevor sie ihr Hobby zum Beruf machte. Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

Mein Fazit:
Wieder ein toller Roman, bei dem am Schluss jedes Problem gelöst wird.
Fast zu „weich gespült“. Deshalb von mir 4,5 Sterne die ich bei vollen auf 5 aufrunde.

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