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Veröffentlicht am 19.04.2019

Der erste letzte Kuss

Der erste letzte Kuss
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Der erste letzte Kuss, von Ali Harris

Cover:
Wunderschön romantisch.

Inhalt:
Molly &Ryan! Eine große Liebe!
Vom Schicksal füreinander bestimmt! Vom Schicksal zusammengeführt und wieder getrennt! Doch ...

Der erste letzte Kuss, von Ali Harris

Cover:
Wunderschön romantisch.

Inhalt:
Molly &Ryan! Eine große Liebe!
Vom Schicksal füreinander bestimmt! Vom Schicksal zusammengeführt und wieder getrennt! Doch die Achterbahn des Lebens bringt sie wieder zusammen und sie heiraten.
Doch die Achterbahnfahrt ist noch nicht zu Ende………..

Meine Meinung:
Dies ist die Geschichte einer großen Liebe. Sehr detailliert erzählt, 575 Seiten.
Doch die Art hat mir große Probleme gemacht.
Von Anfang an verwirren mich die vielen Zeitsprünge, es geht wild durcheinander, dadurch komme ich nicht gut in die Geschichte rein. In welchem Stadion der Beziehung bin ich gerade? Habe ich mich nicht nur einmal gefragte.
Auch braucht es sehr lange, mindestens bis zur Mitte, bis mir Molly und Ryan sympathisch werden. Ihre Personen, vor allem Molly, finde ich sind in sich so unrealistisch und irgendwie nicht rund, irgendwie nicht echt.
Dann gibt es laufend irgendwelche Vergleiche zu irgendwelchen Filmen oder Filmszenen, das wird mir echt zu viel. Genauso wie die vielen „Kuss-Beschreibungen“ zwischen den einzelnen Zeitsprüngen mich irgendwann nerven.
Mir kommt das Ganze auch viel zu theatralisch, himmelhoch jauchzend, bilderbuchmäßig vor, oft einfach too much.

Erst so bei den letzen 200 Seiten wird das Ganze dann für mich stimmiger. Die Emotionen kommen bei mir an, und jetzt verstehe ich auch die „Vorwarnung“: Taschentuchalarm.

Autorin:
Ali Harris hat als Journalistin mit Zeitschriften wie Red, ELLE und Cosmopolitan zusammengearbeitet. Bevor sie Mutter wurde und anfing, Bücher zu schreiben, war sie stellvertretende Kultur-Redakteurin bei Glamour. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Cambridge.

Mein Fazit:
Ein absolutes „Love-Story“-Buch, das mich allerdings erst auf den letzen 200 Seiten (da aber dann so richtig) in seinen Bann gezogen hat.

Veröffentlicht am 17.04.2019

Mord am Mandela Square

Mord am Mandela Square
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Mord am Mandela Square, von Matthias Boll


Also das Buch hat mich gereizt, weil mir das Cover gefallen hat und mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Da ich selber auch private Beziehungen zu Südafrika ...

Mord am Mandela Square, von Matthias Boll


Also das Buch hat mich gereizt, weil mir das Cover gefallen hat und mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Da ich selber auch private Beziehungen zu Südafrika habe.

Der Einstig war etwas zäh, es waren verschiedene Personen die vorgestellt wurden und Handlungsstränge die angefangen wurden aber nicht unbedingt Spannung oder Neugier bei mir erzeugten. Manches erschien mir recht unglaubwürdig und konstruiert.
Doch ich kann einiges bestätigen was der Autor von und über Südafrika und die Mentalität oder Situation dort berichtet hat.

Doch dann auf S. 80 hätte ich das Buch am liebsten zugeschlagen und in die Ecke gepfeffert.
Da trifft Sattler in Johannisburg auf Pia (die eine 4-Mann Organisation gegründet hat um Obdachlosen und Kriminellen zu helfen), die Tochter seines besten Freundes, der ihn gebeten hat nach Südafrika zu reisen um auf seine Tochter aufzupassen (es ginge um Tod und Leben) und sie nach Deutschland zurückzubringen.
Und was macht Sattler?
Er geht mit ihr am 2. Tag in ein total schäbiges Hotel das von lauter zwielichten Personen besetzt wurde, das von Müll und Unrat überfüllt ist, und hat mit ihr hier ungeschützten und vulgären Sex!!??
Er lässt einfach seinen Trieben vollen Lauf und findet das auch ganz normal? Pia könnte auch seine Tochter sein!
Wie abartig ist das denn?

Ok dann wollte ich dem Buch doch noch eine Chance geben – und oh Wunder – es gibt keine weiteren Sexszenen mehr.

Der weitere Verlauf wird dann etwas spannender, aber in meinen Augen doch sehr konstruiert und an vielen Stellen (für mich) doch unglaubwürdig, widersprüchlich und mit Logikfehlern (Ungereimtheiten).

Auch wenn am Schluss noch ein ganz überraschend „Schuldiger“ gelieferter wird, reißt es mich nicht mehr vom Hocker.
Und der Abschlusssatz:
„ Willem, hol doch bitte schon mal den Wagen“ – ist mir dann doch eine zu platte „Raubkopie“.

PS: Tippfehler überlese ich oft und falls nicht machen sie mir meistens nichts aus. Allerdings wenn auf der Rückseite ein Name fett abgedruckt, falsch geschrieben ist, finde ich das schon ein bisschen peinlich ( Mfufeni / Mfuneni).

Fazit:
Ein Krimi, mit internationalen Verstrickungen, ungewollten „Helden“, Auftragsmördern, einigen Ungereimtheiten und einer mehr oder weniger spannenden Verfolgungsjagd, der von mir 3 Sterne bekommen würde.
Für die in meinen Augen völlig unnötige und abstoßende Sexszene, so ziemlich am Anfang, ziehe ich aber nochmals einen Stern ab.
Deshalb vergebe ich hier 2 Sterne.

Veröffentlicht am 17.04.2019

Kuckuckssohn

Kuckuckssohn
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Kuckuckssohn, von Simone Dorra und Ingrid Zellner


Inhalt:
Nach dem Tod des Unternehmers Traugott Gebhard aus Schwäbisch Gmünd, gibt es bei der Testamentseröffnung eine handfeste Überraschung.
Die Söhne ...

Kuckuckssohn, von Simone Dorra und Ingrid Zellner


Inhalt:
Nach dem Tod des Unternehmers Traugott Gebhard aus Schwäbisch Gmünd, gibt es bei der Testamentseröffnung eine handfeste Überraschung.
Die Söhne Markus und Julius müssen das Erbe mit einem bis dahin unbekannten Halbbruder (Göran) aus Schweden teilen.
Es kommt zum handfesten Streit, indem vor allem Julius, aber auch Markus die Vaterschaft von Traugott anzweifeln. Es kommt zu wüsten Beschimpfungen und Göran reist erbost ab.
Markus Ehefrau Elisabeth und seine Tochter Vivien gehen auf Göran zu.
Eine spontane Reise nach Schweden lässt Elisabeth vieles neu reflektieren als sie wieder nach Hause kommt will sie die Richtung ändern.
Doch wie bei einem Dominoeffekt werden damit dramatische Folgen angestoßen.

Meine Meinung:
Der Einstig gelingt hier super. Ich war sofort mitten drin in der Handlung und auch die Personen wurden sehr sorgfältig und treffend charakterisiert, so dass ich mir sofort von jedem ein Bild machen konnte.

Die Handlung nimmt stetig an Spannung zu und es gibt Wendungen die mir den Mund offen stehen lassen. „Geht es noch fieser? Wie unter aller Kanone ist das denn?“ – frage ich mich nicht nur einmal.

Der immer wieder gut eingebaute schwäbische Dialekt macht das ganze sehr authentisch.

Die Handlungsorte sind schön beschreiben, vor allem alles was in Schweden spielt, die Landschaft und die Beschreibungen von dort sind traumhaft und wecken eine Sehnsucht für diese Land und man möchte am liebsten sofort dorthin reisend.

Eine wirklich fesselnde und grandios erzählte Familiengeschichte.
Das Ende, das darf ich hier schon verraten, ist dann echt passend und es ist zwar schade, dass das Buch dann zu Ende ist, aber ich kann es mit einem guten Gefühl schließen.

Autorinnen:
Simone Dorra ist in Wuppertal geboren, gelernte Buchhändlerin, hat auch schon Radio gemacht, hat geheiratet und hat drei Kinder. Sie lebt heute in Welzheim.

Ingrid Zellner, geboren 1962 in Dachau. Studium der Theaterwissenschaft, der deutschen Literatur und der Geschichte in München. Tätigkeiten u.a. als Übersetzerin (Schwedisch) sowie als Regisseurin und Autorin.

Mein Fazit:
Wieder ein tolles Buch der beiden Autorinnen.
Voller Liebe und Leben – wie das Leben so spielt, aber traumhaft schön.
Emotional und brillant in Szene gesetzt.
Von mir volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.


Veröffentlicht am 10.04.2019

Heldenhaft

Heldenhaft
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Heldenhaft, von Andras Thamm

Cover:
Also das Cover ist jetzt (für mich) nicht gerade der Eyecatcher. Das viele Hellblau macht es ein bisschen fade.

Inhalt:
Es geht um junge Erwachsene (17, 19 jährige), ...

Heldenhaft, von Andras Thamm

Cover:
Also das Cover ist jetzt (für mich) nicht gerade der Eyecatcher. Das viele Hellblau macht es ein bisschen fade.

Inhalt:
Es geht um junge Erwachsene (17, 19 jährige), um das sich finden.
Unter anderem: die erste Liebe und der Beginn von Kriminalität.

Meine Meinung:
In den ersten drei Vierteln des Buches verlief mir die Handlung etwas zu zäh und ich wusste nicht wo der rote Fanden sein soll, was die Geschichte aussagen soll/will.
Es wird erzählt was die Protagonisten so machen, vor dem Abi oder in den Ferien, es gab/gibt kleinere Probleme, die erste Liebe … ja alles soweit ganz normal. Aber wie gesagt ich wusste nicht worauf das ganze hinaus will.

Auch der Aufhänger der Geschichte, die Gerichtsverhandlung bei der Mitch zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, wird mit zu wenig erklärt oder besprochen, alles wird irgendwie nur angedeutet.

Dann im letzen Viertel kristallisieren sich zwei ‚Themen heraus die interessant werden, ja ok, die auch schon vorher erwähnt wurden, aber viel zu beiläufig und allgemein.
Diese zwei Themen, auf die ich jetzt nicht eingehen werde, um nicht zu spoilern, diese zwei Themen sind dann für mich durchaus ein gutes Grundthema/gerüst für ein gutes (Jugend-)Buch, das hätte besser in den Fokus gerückt gehört, allerdings finde ich es hier leider ungünstig umgesetzt, da man erst am Schluss darauf gestoßen wird. (Finde ich)
Eigentlich fängt für mich das Buch jetzt erst an, aber hier wo es jetzt interessant und spannend wird, hört das Buch einfach auf.
Für mich also unbefriedigend, am Anfang wusste ich nicht was ich mit dem Buch anfangen soll, und am Schluss da es interessant wird, hört das Buch einfach auf.

Der Jugendjargon ist mir zu nervig ( z.b. …kriegt eine auf die Fresse…), außerdem finde ich den Schreibstil allgemein recht konfus, und die Sätze sind teilweise etwas holprig aneinandergereiht, oft finde ich es auch sehr sprunghaft.


Autor:
Andreas Thamm, geboren 1990 in Bamberg, schrieb zuerst heimlich nachts im Kinderzimmer. Heute lieber nur bis 18 Uhr, dann ist Feierabend. Er studierte in Hildesheim bis 2014 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Und arbeitet heute vor allem als Journalist und Werbetexter. Er lebt in Bamberg. HELDENHAFT ist sein erster veröffentlichter Roman.

Mein Fazit:
Für mich ist es irgendwie „halbgar“.
Der Anfang war recht zäh und hat mich fast gelangweilt, als es dann interessant wurde, war das Buch zu Ende.
Von mir 2,5 Stern die ich mathematisch auf 3 aufrunde.

Veröffentlicht am 10.04.2019

Frida und das verschwundene Gähnen

Frida und das verschwundene Gähnen
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Frida und das verschwundene Gähnen, von You Jung Byun

Cover:
Das Cover finde ich sehr gelungen für ein "Einschlafbuch", all die gähnenden Tiere um das Bett der ratlos drein blickenden Frida – sehr passend.

Inhalt ...

Frida und das verschwundene Gähnen, von You Jung Byun

Cover:
Das Cover finde ich sehr gelungen für ein "Einschlafbuch", all die gähnenden Tiere um das Bett der ratlos drein blickenden Frida – sehr passend.

Inhalt und meine Meinung:
Als Frida am Abend ins Bett will, merkt sie, dass etwas anders ist.
Ihr „Gähnen“ fehlt!
Also macht sie sich auf die Reise um es zu suchen.
Dabei besucht sie viele Tiere, fremde Länder, ja sogar bis zum Mond kommt sie, dadurch ist es sehr vielseitig.

Die Illustrationen, wie mit Buntstiften gezeichnet, sind sehr schön und kindgerecht. Doch bei manche Seiten finde ich muss man ein bisschen was dazu sagen. Ein 3-jähriger kann wohl nicht unbedingt mit der Freiheitsstatue, den Moai, der Mona Lisa oder der Sphinx etwas anfangen.
Deshalb ist das Zielspektrum bestimmt auch sehr weit gefächert.
Aber schön sind die vielen kleinen Details die man entdecken kann, so sind gleich am Anfang in Fridas Zimmer auch all die Dinge abgebildet wo Frida dann auch hinreist. Somit eignet es sich auch gut, um tagsüber mal die vielen Kleinigkeiten auf den Seiten zu entdecken und sich darin mit weiteren Geschichten zu vertiefen.

Sehr ansprechend ist auch das Format mit seinen ca. 27x27 cm.

Autorin:
You Jung Byun wuchs in Korea, Japan und den Vereinigten Staaten auf und studierte unter anderem an der School of Visual Arts in New York City. Mit ihrem einmaligen Stil verzaubert sie Groß und Klein gleichermaßen. Ihre Werke erschienen in zahlreichen Galerien und Zeitschriften und wurden mit dem Tomie dePaola Illustration Award ausgezeichnet.

Mein Fazit:
Ein schönes „Einschlafbuch“, das sich gut eignet den Tag ausklingen zu lassen und zur Ruhe zu kommen.