Profilbild von Gelinde

Gelinde

Lesejury Star
offline

Gelinde ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Gelinde über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2025

Pauli - nicht wegschauen, sondern zupacken und helfen

Pauli – Ein Garten für alle
0

Pauli
Ein Garten für alle, von Brigitte Weninger + Eva Tharlet

Cover:
Wunderschön, es lädt den Leser sofort ein.

Inhalt und meine Meinung:
Eine sehr anrührende Geschichte, putzig und lustig erzählt. ...

Pauli
Ein Garten für alle, von Brigitte Weninger + Eva Tharlet

Cover:
Wunderschön, es lädt den Leser sofort ein.

Inhalt und meine Meinung:
Eine sehr anrührende Geschichte, putzig und lustig erzählt.
Der kleine Hase Pauli trifft eine alte Frau und hilft ihr, dann kommt noch die ganze ‚Familie dazu und hilft.
dafür bekommen sie später ein ganz besonderes Geschenk zurück.
Die Geschichte zeigt, wie schön es ist anderen zu helfen, dass man gemeinsam stark ist und vieles meistern kann und dann sogar oft unerwartet viel zurück bekommt.

Die Illustrationen sind ganz besonders fein und heimelig und dem Text hervorragend angepasst.

Autorin:
Brigitte Weninger wurde in Kufstein, Österreich, geboren und arbeitete 20 Jahre lang als Kindergartenpädagogin, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Sie hat mehr als 60 Bücher veröffentlicht. Daneben engagiert sie sich besonders für die Lese- und Schreibförderung und die Erzählkultur. Sie lebt in Kufstein.

Illustratorin:
Eve Tharlet wurde im Elsass, Frankreich, geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Seit 1981 illustriert Eve Tharlet Bücher, für die sie viele Auszeichnungen erhalten hat. Sie ist Kindern und Erwachsenen auf der ganzen Welt durch den Erfolg ihrer Pauli-Bücher bekannt.

Mein Fazit:
Ein sehr schönes Buch über Freundschaft und Zusammenhalt.
Hier geht jedem das Herz auf.
Von mir volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.03.2025

Skin City – ich habe eindeutig mehr erwartet

Skin City
0

Skin City, von Johannes Groschupf

Cover:
Das Cover gefällt mir, aber ich finde er passt nicht zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Das Buch spielt in Berlin, ein Großstadtgefüge, ein Großstadtverhalten ...

Skin City, von Johannes Groschupf

Cover:
Das Cover gefällt mir, aber ich finde er passt nicht zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Das Buch spielt in Berlin, ein Großstadtgefüge, ein Großstadtverhalten das ich mir auf der einen Seite gut vorstellen kann und dann doch wieder nicht.
Es beginnt mit zwei unterschiedlichen Handlungen die relativ lange nebeneinander her laufen und keinerlei Berührungspunkte aufweisen. Dann zum Schluss kommt die Verbindung relativ schnell und unverhofft. Aber genau dieser letzte Teil ist dann in meinen Augen auch recht abstrus, konstruiert und höchst unglaubwürdig.
Genauso wie die „Liebesszenen“, die ich total unpassend und fehl am Platz finde.

Als Thriller würde ich das Buch auch auf keinen fall bezeichnen, Gänsehaut gab es für mich in keinem Moment.

Autor:
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik in Berlin (West).. Johannes Groschupf hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt in Berlin.

Mein Fazit:
Ist der Einstig noch Spannend und vielversprechend, beginnt der Mittelteil schon recht abzuflachen. Der letzte Teil hat mir dann gar nicht gefallen. Deshalb vergebe ich 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2025

Die Summe unserer Teile –zu sprunghaft, zu viel offen

Die Summe unserer Teile
0

Die Summe unserer Teile, von Paola Lopez

Cover:
Das Cover ist austauschbar, nichts besonders.

Inhalt und meine Meinung:
Im Buch geht es um drei Frauen einer Familie.
Es beginnt mit der Enkelin Lucy, ...

Die Summe unserer Teile, von Paola Lopez

Cover:
Das Cover ist austauschbar, nichts besonders.

Inhalt und meine Meinung:
Im Buch geht es um drei Frauen einer Familie.
Es beginnt mit der Enkelin Lucy, die eines Tages nach Hause kommt und in ihrem WG Zimmer steht ein Flügel, ein Steinway. Das Klavier das ihre Mutter ihr aufgezwungen hat. Aber warum ist der Lieferschein mit dem Namen ihrer Großmutter (die sie nie kennen gelernt hat) unterschrieben.
Dieses Klavier spielt eine wichtige Rolle im Buch, aber gerade dazu (zu dieser Unterschrift) oder warum die Mutter ihr es plötzlich geschickt hat , da sie ja seit drei Jahren keinen Kontakt mehr haben und Lucy ihr auch nicht gesagt hat, das sie nach Berlin gezogen ist, erfahren wir nicht mehr.

Auch sonst gibt es für mich einige unglaubwürdige Stellen und Lücken im Buch.

Der Schreibstil ist auch so gar nicht meins, so gewollt „literarisch“. Alles wird so ausufernd, mit zu vielen weit hergeholten Bildern, die mir nichts sagen, beschrieben..
Z.B. Das verdammte Klavier atmet den gesamten Sauerstoff in ihrem Zimmer.
Oder: Lucy wäre am liebsten ein Sieb, das einzelne Worte aus dem Sprachfluss filtert.
Oder: Als hätte es die letzten Jahre unter der Erde verbracht, reibt Beirut sich lichtempfindlich die Augen.

In einzelnen Episoden werden die Frauen vorgestellt, aber für mich nicht so, dass ich mir ein Bild von ihnen und ihrem Leben machen könnte.
Vor allem bei Lucy wird mir nicht klar warum sie sich so von ihrer Mutter unter Druck gesetzt fühlt.

Ich empfinde die Story unverständlich und unglaubwürdig. Alle drei Frauen blieben mir fremd, hölzern, auf Distanz und kalt.

Das Ende empfinde ich unbefriedigend und im Grunde genommen offen und nichtssagend.

Mein Fazit:
Das Buch war so gar nicht mein Fall.
Der Schreibstil ist mir zu gewollt „literarisch“. Die Handlung zu sprunghaft und nicht nachvollziehbar, zu vieles bleibt offen.
Ich vergebe knappe 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2025

Das Leben fing im Sommer an – einfach klasse

Das Leben fing im Sommer an
0

Das Leben fing im Sommer an, von Christoph Kramer

Cover:
Mir gefällt das Cover. Die Farben sind schön gewählt und die Abbildung hat eine tiefe Bedeutung für das Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Ein toller ...

Das Leben fing im Sommer an, von Christoph Kramer

Cover:
Mir gefällt das Cover. Die Farben sind schön gewählt und die Abbildung hat eine tiefe Bedeutung für das Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Ein toller Coming-of-Age-Roman, ich bin wirklich positiv überrascht und das Buch hat mich total gefangen genommen.
Der Schreibstil ist flüssig, authentisch und so ungekünstelt und echt. Mir selber kamen wieder viele Erinnerungen an meine (unbeschwerte/im Vergleicht zu heute) Jugend zurück.
Durch die Ich-Perspektive des Erzählers (des 15 jährigen Chris) fühlte ich mich so nah an im dran, konnte also so richtig mit fiebern.
Die Emotionen, Sorgen und Ängste eines Jugendlichen werden gefühlvoll und doch in starken Bildern beschrieben.
Die Hoffnungen und Gefühle einer ersten Liebe werden sehr realistisch wiedergegeben.

Das Buch ist teilweise autobiografisch, doch im Anhang betont der Autor:
…. Die Handlung dieses Romans ist nicht die dokumentarische Darstellung tatsächlicher Vorgänge. Darum erhebt diese Roman auch keinesfalls den Anspruch, die geschilderten Vorgänge könnten wahr sein….

Autor:
Christoph Kramer, geboren 1991 in Solingen, ist Fußballspieler, TV-Experte, Podcaster ― und Autor. Er spielte zuletzt für den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und war von 2014 bis 2016 Nationalspieler. 2014 wurde er Weltmeister. Er podcastet regelmäßig mit Tommi Schmitt und ist einer der TV-Experten bei Länderspielen und den großen Turnieren.
Christoph Kramer ist der erste Profi-Fußballer, der einen Roman veröffentlicht.

Mein Fazit:
Ein toller Roman. Sehr authentisch, voller Gefühl und Emotionen. Super geschrieben, bei mir: Kopfkino auf jeder Seite.
Ein absolut gelungenes Debüt.
Eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Die laute Hedda – hier geht´s ab

Die laute Hedda
0

Die laute Hedda

Cover:
Schön bunt und es geht schon mal ab.

Inhalt und meine Meinung:
Im Buch werden viel Alltagssituationen angesprochen die sowohl Kinder als ach Eltern kennen.
Sie zeigen dass wir ...

Die laute Hedda

Cover:
Schön bunt und es geht schon mal ab.

Inhalt und meine Meinung:
Im Buch werden viel Alltagssituationen angesprochen die sowohl Kinder als ach Eltern kennen.
Sie zeigen dass wir aufeinander Rücksicht nehmen sollen, aber auch dass wir und entschuldigen können und sollen. Sowohl Kinder als auch Eltern (Hier hätte man vielleicht noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können).
Der Vater ist auch „bunt“ (oder besser zeitgemäß) mit Tattoo, Ohrring, Nagellack und er macht die Wäsche.
Und wo bleibt die Mutter? Sie wird nicht erwähnt, der kann es auch zu laut werden. Hier wird mir zu leicht der Eindruck erweckt, dass es nur den Vätern zu laut wird.

Die Illustrationen sind super, schön bunt und voller Action mit ganz vielen liebevollen Details.

Autorin:
Katrin Michel ist 40 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und den drei gemeinsamen Jungs in Hamburg.

Illustratorin:
Josephine Wolff kommt aus Berlin. Mit ganzem Herzen hat sie sich dem Erzählen in Bildern verschrieben und liebt es, Charaktere zu illustrieren.

Mein Fazit:
Ein tolles Kinderbuch für aktive Kinder und ihre Eltern.
Von mir 4 Sterne.