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Veröffentlicht am 05.02.2019

Das namenlose Mädchen

Das namenlose Mädchen
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Das namenlose Mädchen, von Jacqueline Sheehan

Cover:
Es drückt Angst aus. Passt!

Inhalt:
An einer abgelegenen Straße wir ein fünfjähriges Mädchen, mit blutigen Kleidern gefunden. Das Blut ist nicht von ...

Das namenlose Mädchen, von Jacqueline Sheehan

Cover:
Es drückt Angst aus. Passt!

Inhalt:
An einer abgelegenen Straße wir ein fünfjähriges Mädchen, mit blutigen Kleidern gefunden. Das Blut ist nicht von ihr. In der Nähe werden in einem Haus drei Leichen entdeckt, doch keine ist mit dem Kind verwandt.

Für Dalia Lamont, wird es ihr letzter Fall.
Sie arbeitet in einer Einrichtung für Pflegekinder und hat schon gekündigt um mit ihrer Schwester ein Café zu eröffnen, da ihr die Schicksale der Kinder zu sehr zusetzen.

Dieser neue Fall bringt sie nun wieder an ihre Grenzen und reicht weit in ihr persönliches Leben, reißt alte Wunden wieder auf, so dass sie sogar dem Tod ins Auge blicken muss….

Mein Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Der Einstig sehr gut, die Protagonisten werden nach und nach vorgestellt und die Charaktere sind sehr individuell und gut beschrieben. Die Geschichte entwickelt sich kontinuierlich und die Emotionen und die Spannung werden sehr gut aufgebaut.
Neben der schwierigen Suche nach der Mutter (da das kleine Mädchen kaum etwas erzählt), ist auch das Privatleben von Dalia gerade nicht einfach, und hier werden die Verwicklungen und Überschneidungen (auch aus der Vergangenheit) gut miteinander verbunden.
Doch irgendwann in der Mitte, beginnt sich alles irgendwie nur noch im Kreis zu drehen. Alles wird immer und immer wieder wiederholt.
Am Ende wird es dann noch gefährlich.

Autorin:
Sie lebt in der Nähe von Northampton in Massachusetts und arbeitet auch als Psychologin und leitet Schreibseminare.

Mein Fazit:
Eine spannende und auch zu Herzen gehende Story, die in der Mitte so ihre Schwächen hat.
Von mir 3,5 Sterne

Veröffentlicht am 04.02.2019

Untermieter im Kopf

Untermieter im Kopf
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Untermieter im Kopf, von Angela Suter
Eine Novelle!

Cover:
Ein Zeichen unendlicher Liebe: Schlösser an einem Geländer.

Inhalt:
Emma begibt sich nach Zürich zu ihrem Termin in der Neurochirurgie.
Dort ...

Untermieter im Kopf, von Angela Suter
Eine Novelle!

Cover:
Ein Zeichen unendlicher Liebe: Schlösser an einem Geländer.

Inhalt:
Emma begibt sich nach Zürich zu ihrem Termin in der Neurochirurgie.
Dort trifft sie auf Tim. Sie kommen ins Gespräch und sein fein-zynischer Humor gefällt ihr. Am Ende verabreden sie sich, sich künftig gegenseitig zu begleiten.
Als sie sich nach Monaten zum nächsten Termin aufmacht, wartet am Treffpunkt ein ihr unbekannter Mann.
Es ist Tims bester Freund Daniel…..

Meine Meinung:
Diese Novelle hat mich glatt umgehauen. Ich konnte sie nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.

In der ersten Hälfte, weil es so authentisch ist, ich konnte mich so mit Emma identifizieren. Alle Gedankengänge und Ansichten von Emma kann ich so gut nachvollziehen, es sind meine eigenen.

Dann in der zweiten Hälfte, wurde es so emotional, so traurig, so zu Herzen gehend und so genial. Ich habe echt heulen müssen.

Ein brillanter Schreibstil, charmant, gefühlvoll, und trotz dem traurigen Hintergrund voller Humor.

Eine filmreife Geschichte über die Liebe, herzzerreißend emotional.

Einfach unglaublich, und mir sind zum Vergleich, die für mich absoluten zeitlosen Höhepunkte für LIEBE : "Love Story" und Sinéad O'Connor - Nothing Compares 2U, eingefallen.

Beachten sollte man, dies ist eine Novelle.
Das heißt unter anderem: erzählt einen zentralen Konflikt. Dieser Konflikt wird mit Blick auf das Wichtigste ohne Nebenhandlungen oder Abschweifungen erzählt.

Autorin:
Angela Suter-Lattmann (*1980) ist im Bankgewerbe tätig. Sie ist Verfasserin zahlreicher Artikel und Glossen in der Aargauer Zeitung, diversen Regional-Zeitungen sowie der Kult-Zeitschrift «Bierglaslyrik».

Mein Fazit:
Ein Juwel unter den Büchern in denen über die Liebe geschrieben wird.
Ich weiß gar nicht wie ich dieser Geschichte gerecht werden kann, die mich tief berührt hat, hier müsste ich mehr Sterne vergeben können.
Von mir eine absolute Lese- und Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 02.02.2019

Der König der Komödianten

Der König der Komödianten
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Der König der Komödianten, von Charlotte Thomas

Cover:
Wunderschön.

Inhalt:
Veneto 1594.
Der 18jährige Waise Marco, büxt aus dem Kloster aus, in dem er bis zu seiner Volljährigkeit „verwahrt“ werden ...

Der König der Komödianten, von Charlotte Thomas

Cover:
Wunderschön.

Inhalt:
Veneto 1594.
Der 18jährige Waise Marco, büxt aus dem Kloster aus, in dem er bis zu seiner Volljährigkeit „verwahrt“ werden soll.
Er trifft auf ein schillerndes Theater-Ensemble und schließt sich ihnen kurzerhand an.
In Venedig holt die Wirklichkeit ihn dann beim Stücke schreiben ein!

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr getragen, die Wortwahl und die Sprachmelodie sind der damaligen Zeit angepasst.
Es geht ums Theater und vermutlich auch deshalb sind viele italienische (lateinisch?) Begriffe aus der Dramaturgie bzw. Dichtung der damaligen (oder noch früheren Zeit) eingebaut. Ist nicht so mein Geschmack.
Marco wird Autor und schreibt quasi sein eigenes Leben als Theaterstück, das führt zu vielen Verwicklungen, aber auch vielen Wiederholungen die das Ganze dann doch ein bisschen langweilig machen.
Die Personen agieren sehr theatralisch, irgendwie plakativ.
Z.B. ist Marco derart unerfahren und naiv (ja ich möchte sagen teilweise schon dumm), wie auch teilweise andere Personen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Menschen damals so gedacht und gehandelt haben.

Ich habe schon mehrere historische Bücher der Autorin gelesen, und die haben mir immer gut gefallen, ich konnte mich emotional in die Geschichten rein versetzten.
Hier war es eher wie ein Theaterstück das ich mir angeschaut habe, so mit Distanz, aber ich konnte mir keiner Person fühlen.

Autorin:
Charlotte Thomas ist das Pseudonym der Autorin Eva Völler
Unter ihrem Künstlernamen Charlotte Thomas schreibt sie historische Romane, unter ihrem bürgerlichen Namen Eva Völler heitere Frauen- und Jugendbücher.

Mein Fazit:
Ein historischer Roman bei dem ich eher nur Betrachter war und mir das Ganze nicht real vorstellen konnte.
Vor mir 3 Sterne.

Veröffentlicht am 30.01.2019

Hinterm Hasen lauert er

Hinterm Hasen lauert er.
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Hinterm Hasen lauert er, von Colin Hadler

Cover:
Auch wenn ich das Buch nun gelesen habe, sagt mir das Cover so gar nichts.

Inhalt:
Die Welt des 16 jährigen Finn ändert sich plötzlich und sein Leben ...

Hinterm Hasen lauert er, von Colin Hadler

Cover:
Auch wenn ich das Buch nun gelesen habe, sagt mir das Cover so gar nichts.

Inhalt:
Die Welt des 16 jährigen Finn ändert sich plötzlich und sein Leben scheint aus dem Ruder zu laufen.
Ein neuer undurchsichtiger Nachbar, eine neue Schülerin in die er sich verliebt, sein Bruder „outet“ sich, und ein geheimnisvoller Täter der sich hinter einer Hasenmaske verbirgt.
Dazu der ganz alltägliche Wahnsinn mit Familie, Schule und einem „verrückten“ Umfeld.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist so ganz anders, als alles was ich bisher gelesen habe. Es hat mich wirklich überrascht, vor allen Dingen hat es eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht, es hat sein Gesicht immer wieder gewandelt.
Begonnen hat es mit einer flapsigen Geschichte über einen 16 jährigen in einer verrückten Familie (witzig), das „Outing“ des 17 jährigen Bruders (nachdenklich), dann hat es sich in einen Krimi (spannend) verwandelt, dazu kam noch einen Liebesgeschichte (romantisch) und zum Schluss war es ein überraschender Ratgeber (lehrreich) mit unglaublicher Weisheit fürs Leben mit der „Message“ (für mich), u. a. lebe im Jetzt und Hier!
Oder:
Warum und ab wann gilt man (in unserer Gesellschaft) als Täter oder Opfer?

Ja dieses Buch hat wirklich sehr oft seine Ausstrahlung, bzw. Wirkung auf mich geändert. Ich habe mir so ungefähr nach dem ersten Drittel, Notizen gemacht, wie das Buch gerade auf mich wirkt oder wie ich es beschreiben würde. Dabei ergab sich eine total vielfältige und kunterbunte, ja widersprüchliche Aussage:
Skurril, pathetisch, lustig, geflasht, kitschig, romantisch, poetisch, unrealistisch, verwirrend, spannend, realistisch, mutig, verliebt, naiv, verzweifelt, heldenhaft, vorbildlich, unüberlegt, sarkastisch, spontan, dumm, unglaubwürdig, dreist.
Diese Veränderungen waren teilweise auf einer Seite.

Vieles ist überzeichnet (u.a. Lehrer die ihre Schüler zwingen tote Fische zu essen?), voller Schwarzem Humor und Sarkasmus.
Die Spannung wird unglaublich aufgebaut, es gibt Fragen über Fragen und zum Schluss traut man keinem mehr über den Weg.
Bei der Aufklärung am Schluss gab es für mich teilweise wirklich Gänsehaut Momente, wenn ich versuche mich in die Jugendlichen hineinzuversetzen.

Wenn man jetzt hier bedenkt, dass dieses Buch das Debüt eines 17 jährigen Autor ist, muss man wirklich sagen: Hut ab vor diesen Gedankengängen, dieser Wortwahl und Poesie.
Obwohl mich das Buch an manchen Stellen auch richtig genervt hat.

Autor:
Colin Hadler, geb. am 15.10.2001 in Graz. Spielt seit acht Jahren erfolgreich Theater. Schreibt Gedichte, Texte, Lieder und Drehbücher. Sein erster Kurzspielfilm Mitternachtsblau, bei dem er das Drehbuch geschrieben hat, feierte im November 2018 seine Kinopremiere. Hinterm Hasen lauert er ist sein Romandebüt.

Mein Fazit:
Ein Buch, so anders, so verwirrend, so vielfältig, so überzogen und skurril habe ich noch nicht gelesen.
Von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 25.01.2019

Allee unserer Träume

Allee unserer Träume
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Allee unserer Träume, von Ulrike Gerold u. Wolfram Hänel

Cover:
Passt absolut gut zum Buch.

Inhalt:
Der Lebensweg der jungen Architektin Ilse in den Nachkriegsjahren, spiel hauptsächlich in Berlin.
Für ...

Allee unserer Träume, von Ulrike Gerold u. Wolfram Hänel

Cover:
Passt absolut gut zum Buch.

Inhalt:
Der Lebensweg der jungen Architektin Ilse in den Nachkriegsjahren, spiel hauptsächlich in Berlin.
Für ihren Traum, des Wiederaufbaus, und speziell der Karl-Marx-Allee stellt sie alles andere hinten an.

Meine Meinung:
Die Geschichte hat für mich interessant angefangen, aber dann wurden es zu viele Nebensächlichkeiten und Erklärungen drum herum, viele Details die ich für die Geschichte nicht wichtig fand und die es zäh und teilweise langatmig gemacht haben.
Zu wenig Emotionen, Gefühle und Gedanken des Protagonisten. Diese waren für mich auch zu flach, ihre Persönlichkeit fehlte mir.
Alles dreht sich um Ilse, die mir aber trotzdem fremd bleibt.

Ob erfunden oder wahr, vieles erscheint mir unglaubwürdig.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen.
Es gab viele Zeitsprünge, die Jahreszahlen waren aber immer vorangestellt. Ich denke dies war, um die Spannung zu erhöhen und manches geheimnisvoll zu machen. Aber dadurch wirkte es für mich teilweise wieder zerstückelt.

Was für mich ganz neu war:
Vor jedem Kapitel war eine Zusammenfassung was mich erwartet, das hat immer wieder die Neugier geweckt.

Der historische Hintergrund allgemein, Krieg, ‚Wiederaufbau, blieb mir zu sehr auf der Strecke.

Autoren:
Das Autorenduo lebt und arbeitet seit über 40 Jahren zusammen.
In diesem Roman, erzählen die beiden Autoren die Geschichte von Wolfram Hänels Mutter (mit allen schriftstellerischen Freiheiten).

Mein Fazit:
Ein Buch das zwar interessant zu lesen war, das mich aber nicht faszinieren oder fesseln konnte.
Von mir 3,5 Sterne die ich aber auf 3 abrunde (Bauchgefühl).