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Veröffentlicht am 14.02.2025

Campion – wer alte englische Krimis liebt ist hier richtig

Campion. Tödliches Erbe
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Campion Tödliches Erbe, von Margery Allingham

Cover:
Das Cover passt super zu einem typisch englischen Krimi.

Inhalt und meine Meinung:
Ein historischer Krimi im 20. Jahrhundert in England. Es geht um ...

Campion Tödliches Erbe, von Margery Allingham

Cover:
Das Cover passt super zu einem typisch englischen Krimi.

Inhalt und meine Meinung:
Ein historischer Krimi im 20. Jahrhundert in England. Es geht um einen Detektiv der den Diebstahl eines sagenumwobenen Kelches verhindern will/soll.
Dieser Detektiv ist jung (hat aber Beziehungen wie ein 80 jähriger Mafioso), dann unscheinbar und hager (dabei ein richtiger Tausendsassa).

Es fiel mir schwer in das Buch reinzukommen. Ich konnte mich dieses mal nicht in die Vergangenheit hineinfinden. Mir blieb die Gesellschaft fremd, das Denken, Sprechen und Handeln der Personen blieb mir befremdlich. Und ich konnte vieles nicht nachvollziehen.

Die Sprache und der Schreibstil sind der damaligen Zeit angepasst.
Sehr viele (Wort)wiederholungen.
Zusätzlich ist das ganze mystisch umwoben.
Auf mich wirkt das ganze unglaubwürdig und konstruiert.

Autorin:

Mein Fazit:
Ich konnte nicht ins Buch rein finden.
Von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Helden der Weide – schon lange nicht mehr so gelacht

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein
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Helden der Weide, Möge das Horn mit dir sein

Cover:
Ein tolles Cover, bei dem ich innerlich auch selber grinsen muss.

Inhalt und meine Meinung:
Der “magellan“ Verklag hat hier mal wieder ein rundherum ...

Helden der Weide, Möge das Horn mit dir sein

Cover:
Ein tolles Cover, bei dem ich innerlich auch selber grinsen muss.

Inhalt und meine Meinung:
Der “magellan“ Verklag hat hier mal wieder ein rundherum gelungenes Buch herausgebracht.

Beim Vorlesen musste ich fas6 mehr lachen als mein Enkel.
Eine tolle Wortwahl und klasse Wortspiele.
Zum Beispiel heißt der Bauer: Obbo, was für Oberboss steht, und der Hofhund heißt Bambi und wenn ihn die Tiere ärgern wollen sagen sie: Babo, was für Bambiboss steht.
Auch die anderen Tiere haben lustige Namen.
Mir persönlich hat der Ziegenbock Donald mit seinen blonden Haaren am besten gefallen (und die Ähnlichkeit mit einem „mächtigen„ Politiker ist frappierend –lach-).

Die Tiere wittern einen Feind und wollen gemeinsam dem Bauern helfen.
Es wir gezeigt wie jeder in einer Gemeinschaft zum Ganzen beitragen kann.
Ein spannendes und witziges Abenteuer, sogar mit kleinem Lerneffekt für Bioerzeugung.

Das Ganze ist super witzig geschrieben.
Die Illustrationen sind ein weiteres Highlight des Buches (vor allem auch die paar Seiten im Comic-Stil).

Autorin:
Rosa Marin wurde 1986 in Süddeutschland geboren, wo sie auch ihre Kindheit verbrachte. Nach dem Studium zog es sie nach Frankreich. Dort fasste sie als Journalistin Fuß und lebt heute mit ihrem Partner und Papagei Bobo in einem kleinen Ort in der Provence. Im Urlaub tauscht sie die Mittelmeerküste nur zu gerne mit dem idyllischen Allgäu und holt sich beim Kühe kraulen auf den Weiden neue Inspirationen für ihre Kinderbücher.

Illustratorin:
Betina Gotzen-Beek malt schon seit ihrer Kindheit. Sie studierte Malerei und Bildhauerei und lebte zwischenzeitlich in Rom und Barcelona. Mittlerweile lebt und arbeitet die renommierte Kinderbuchillustratorin im sonnigen Freiburg.

Mein Fazit:
Ein total witziges Buch, bei dem ich herzhaft lachen konnte.
Ich vergebe hier 5 Sterne mit einem Plus.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Die Brandung- Leichenfischer, solider Krimi mit Schwachstellen

Die Brandung – Leichenfischer
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Die Brandung- Leichenfischer, von Karren Kliewe

Cover:
Ein recht bedrohliches Cover, passend zu einem Krimi (aber kein direkter Bezug zum Buch).

Inhalt und meine Meinung:
Im Deutsch-dänischen Grenzgebiet ...

Die Brandung- Leichenfischer, von Karren Kliewe

Cover:
Ein recht bedrohliches Cover, passend zu einem Krimi (aber kein direkter Bezug zum Buch).

Inhalt und meine Meinung:
Im Deutsch-dänischen Grenzgebiet (Flensburger Förde) werden zwei tote Frauen gefunden. Zu unterschiedlichen Zeiten ermordet und dann nach einem alten Wikingerbrauch bestattet.
Die Ermittler, sowohl in Deutschland wie in Dänemark kommen einfach nicht weiter, auch die Hinweise und Hilfe der Archäologin Fria bringen vorerst nicht den erhofften Durchbruch.

Die ersten hundert Seiten war es für mich schwierig mich zurechtzufinden, so viele Personen die einer Rolle spielen und ermitteln, in beiden Ländern. Doch so allmählich kam der Durchblick und es wurde interessanter und spannend.
Doch irgendwann flachte die Spannung wieder ab, weil es sich zu lange zog und mir eigentlich klar war, was nur eine falsch Spur war und wo ich den Täter vermuten musste.

Was mir sehr gut gefallen hat: Endlich mal eine Polizeifamilie ohne Drama und größere Geheimnisse oder Probleme.

Autorin:
Karen Kliewe, Jahrgang 1970, hat als Fotografin, Illustratorin und Grafik-Designerin gearbeitet, bevor sie das Krimi-Schreiben entdeckte. Sie lebt mit ihrer Familie im Westfälischen.

Mein Fazit:
Ein solider Krimi, der sich meiner Meinung nach aber zu sehr in die Länge zieht und dadurch an Spannung einbüßt (außerdem verrät der Klappentext zu viel).
Von mir 3,5 Sterne die ich bei vollen aufrunde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2025

Dienstage & Silvester – spannend und interessant

Dienstage & Silvester
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Dienstage & Silvester, von Jochen Bender

Cover:
Das Cover passt super zum Inhalt.

Inhalt und meine Meinung:
Ich bin total positiv überrascht.
In diesem, auf den ersten Blick unscheinbaren Buch (ca. ...

Dienstage & Silvester, von Jochen Bender

Cover:
Das Cover passt super zum Inhalt.

Inhalt und meine Meinung:
Ich bin total positiv überrascht.
In diesem, auf den ersten Blick unscheinbaren Buch (ca. 250 Seiten), ist eine geballte Ladung an krimineller Energie und eine sehr gut durchdachte und sehr verzwickte Handlung.
Der anonyme Anruf eines betrunkenen Manns führt dazu, dass der Verkehrsunfall (vor einem Jahr) von Kathrin noch einmal untersucht wird. Dabei stellt sich heraus, es war ein gezielter Mordanschlag.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Spannung wird ständig hoch gehalten, da es immer wieder Hinweise auf den Täter gibt, die kurz darauf wieder als Sackgasse enden. Alles ist brillant ineinander verflochten.
Das Verdächtigungskarussel dreht sich munter im Kreis. Es sind gar nicht so viele Personen die im Mittelpunkt stehen, aber diese werden sehr geschickt mal belastet, dann wieder entlastet.
Sowohl die Personen, im Umfeld, als auch die Ermittler sind sehr facettenreich und dabei sehr „menschlich“ dargestellt, mit all ihren Unzulänglichkeiten und Fehlern.

Der Stuttgarter Lokalkolorit ist ein übriger Bonus.
Den Autor werde ich mir merken.

Autor:
Jochen Bender forschte als Psychologe bei den Kriminalisten, arbeitete im Knast und unterstützte die Polizei bei Amok-Übungen. Mittlerweile sind von dem erfolgreichen Autor acht Krimis und zahlreiche Kurzkrimis veröffentlicht. Schreiben ist sein Weg, sich kreativ mit der Welt auseinander zu setzen. Seine Markenzeichen sind spannende Unterhaltung, ein flüssiger Schreibstil und kunstvoll ineinander verflochtene Erzählstränge.

Mein Fazit:
Ein toller Krimi, in dem die Spannung ständig hochgehalten wird, , da die
Ermittlungen stets neue3 Überraschungen bringen.
Wirklich ein Lesehighlight und ich vergebe gerne 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.02.2025

Der Passagier der Polarlys- tolles HC, düstere Bilder, kleine Schrift

Der Passagier der Polarlys
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Der Passagier der Polarlys

Ich lese sehr gerne Krimis, habe dies aber noch nie in Form von einer Graphic Novel gemacht.
Das Großformatige HC mit dem beeindruckenden Cover hat mir sehr gut gefallen.

Mein ...

Der Passagier der Polarlys

Ich lese sehr gerne Krimis, habe dies aber noch nie in Form von einer Graphic Novel gemacht.
Das Großformatige HC mit dem beeindruckenden Cover hat mir sehr gut gefallen.

Mein erster Blick ins Buch hat mich an die Titanic denken lassen. Im Laufe des Krimis wurde ich dann immer wieder an meine Hurtigrutenfahrt vor etlichen Jahren erinnert.

Das ganze beginnt recht frivol in Paris, dann der Mord, und dann wird der Schauplatz aufs Schiff verlegt.

Die Illustrationen sind sehr düster und die männlichen Personen (relevante Frauen gab es nur eine) waren für mich teilweise schwer zu unterscheiden, deshalb war es für mich auch teilweise schwer der Handlung zu folgen.

Auch die Schrift (gedruckte Schreibschrift) ist sehr klein.

Zum Schluss löst der Kapitän den Fall souverän auf.

Autoren u nd weitere Mitwirkende:
Georges Joseph Christian Simenon, geboren am 12. Februar 1903 in Lüttich und gestorben am 4. September 1989 in Lausanne, war ein berühmter belgischer Schriftsteller
José-Louis Bocquet war immer schon ein Comic-Fan. Mit 13 Jahren soll er sein erstes Fanzine herausgebracht haben.
Christian Cailleaux, geboren 1967, ist Comiczeichner und -autor.

Mein Fazit:
Vermutlich eher etwas für eingefleischte Graphic Novel Leser, für mich nicht so prickeln, deshalb von mir 3,5 Sterne die ich bei vollen mathematisch aufrunde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
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