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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2025

Traumhaft

Pearly Everlasting
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Eine Geschichte, deren Wärme mich wie ein Schal umhüllt hat. Diese Erzählung von der Freundschaft eines Mädchens mit einem Bären. Wobei Freundschaft das Band zwischen Pearly und Bruno nur ungenügend beschreibt. ...

Eine Geschichte, deren Wärme mich wie ein Schal umhüllt hat. Diese Erzählung von der Freundschaft eines Mädchens mit einem Bären. Wobei Freundschaft das Band zwischen Pearly und Bruno nur ungenügend beschreibt. Die beiden sind wie Geschwister. Sie sind zusammen aufgewachsen. In dieser Nacht als Pearly‘s Vater ein verwaistes Bärenbaby fand und es in die Wiege zu seiner Tochter legte, wurde dieses magische Band geknüpft. Doch der Frieden in Pearlys Leben währt nicht ewig. Sie muss herbe Verluste hinnehmen und der neue Chef des Holzfällercamps, in dem sie lebt macht Bruno und ihr das Leben schwer. Und dann kommt die Nacht, in der Bruno verschwunden ist. Doch Pearly lässt ihren Bruder nicht im Stich und macht sich im Schneesturm nachts auf die Suche nach ihm. Eine Geschichte, die ich sehr genossen habe. Der Erzählstil ist so wunderschön und voller poetischer Bilder. Ich habe so mit Pearly gelitten, habe mich über die Freunde in ihrem Leben gefreut und hatte immer Angst um Bruno, den Bären in der Menschenwelt. Und besonders berührt hat mich die Menschlichkeit und Rücksichtnahme der Männer im Camp. Wer Tiere liebt, Freundschaften schätzt und magische Beschreibungen der Natur - der wird an diesem Buch viel Freude haben.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Der Albtraum eines jeden Albs

Nachtlügen
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In Isa‘s Leben läuft gerade so einiges schief. Tagsüber wirkt sie ganz normal. Doch Isa ist ein Alb und braucht um zu überleben die Träume der Menschen. Im Gegenzug konfrontiert sie diese mit ...

In Isa‘s Leben läuft gerade so einiges schief. Tagsüber wirkt sie ganz normal. Doch Isa ist ein Alb und braucht um zu überleben die Träume der Menschen. Im Gegenzug konfrontiert sie diese mit ihren Ängsten verpackt in kunstvoll konstruierten Alpträumen. Nur leider ist einer ihrer Stammträumer den sogenannten Traumtod gestorben- er hat sich im Schlaf zu Tode gefürchtet. Somit steht Isa nun unter Kontrolle der Albgesellschaft und es droht ihr Ausschluss oder Arrest. Und dann stirbt noch ein weiterer ihrer Stammträumer. Ist es Isa oder jemand anderes? Nur wer und warum hat es jemand auf sie abgesehen. Liegt es daran, dass Isa ihr Leben als Wissenschaftlerin aufgegeben hat und nun kellnert?
Ein spannendes und mitreißendes Buch, welches Albträumen in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Wer weiß, wer nachts so unsere Hand hält.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Spannender als manch Thriller

True Crime in Nature
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Stell Dir vor, Du hast einen Wurm im Kopf, der Dich steuert und Dich zwingt, jede Nacht ins Gras zu beißen bis zu Deinem Ende. Und dabei gehst Du tagsüber Deinen Geschäften nach als wäre nichts. ...

Stell Dir vor, Du hast einen Wurm im Kopf, der Dich steuert und Dich zwingt, jede Nacht ins Gras zu beißen bis zu Deinem Ende. Und dabei gehst Du tagsüber Deinen Geschäften nach als wäre nichts. Gruseliger Film. Aber für Ameisen, die mit dem Schwanzlarven des Lanzett-Egels infiziert sind, steht dieses Schicksal bevor.
Und es gibt noch unglaublich viele gruselige, faszinierende und atemberaubende Geschichten, die sich direkt vor unserer Nase in der Flora und Fauna abspielen. Ich musste beim Lesen mir immer mal per Hand den Mund zuklappen, da der vor Stauen offen stand. Und richtig schön, ist auch der mitreißende und lustige, manchmal ironische Schreibstil, der mich immer zum Weiterlesen getrieben hat. Auch dass das Inhaltsverzeichnis in Form von kleinen Bildern und kurzen Sätzen im Einband steht, fand ich so schön. Die Zeichnungen zu den einzelnen Geschichten sind auch Mega sehenswert. Hier wird Wissenschaft und Unterhaltung gekonnt verschmolzen. Und für Alle, die nicht so viel lesen. Die Kapitel sind kurz und immer auf das Wesentliche reduziert. Ach wer wenig liest, kommt hier aus meiner Sicht zu seinem Genuss. Ich hab das Buch jedenfalls an einem Abend verschlungen und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich es lese.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Ein sehr berührendes Buch

Das Herz kennt keine Demenz
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Ich finde unsere Gesellschaft ist unsicher geworden, wie wir mit alten Menschen, pflegebedürftigen Menschen umgehen sollen. Das Leistungsprinzip, dem wir uns unterwerfen, vermittelt, dass wir ...

Ich finde unsere Gesellschaft ist unsicher geworden, wie wir mit alten Menschen, pflegebedürftigen Menschen umgehen sollen. Das Leistungsprinzip, dem wir uns unterwerfen, vermittelt, dass wir jemanden zur Last fallen und dass das nicht gut ist. Warum eigentlich? Das Gefühl auf Herz und Bauch zu hören, geht uns immer mehr verloren. Und genau hier setzt das Buch an. Jim erklärt gefühlvoll und anschaulich, wo Pflege ansetzt, was das Krankheitsbild Demenz bedeutet und gibt Anhaltspunkte, wie wir damit und den verschiedenen Symptomen umgehen können. Sehr schön sind die vielen Beispiele aus seiner beruflichen Praxis, die nachdenklich machen, aber auch zum Schmunzeln führen, wie wenn man über Eulen singend, durch den Park läuft. Jim ist jemand, der die Passion Pflege lebt und dabei, und das hat es für mich so authentisch gemacht, hat er jahrelang keinesfalls als Altenpfleger arbeiten wollen, obwohl in seinem Umfeld fast jeder diesen Beruf hatte. Erst durch Umwege entdeckt er sein Herz für diesen Bereich und er vermittelt nicht nur Verständnis für die Patienten, sondern auch für Entscheidungen und Reaktionen des Pflegepersonals. Ich fand dieses Buch sehr aufschlussreich und werde es gern weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Für Science Fiction Fans super

Lyneham
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Eine spannende und tiefsinnige Geschichte über das Leben auf einem neuen Planeten. Erzählt wird die von Henry Meadows, dessen 12. Geburtstag mit der Bruchlandung in der neuen Heimat zusammenfällt. ...

Eine spannende und tiefsinnige Geschichte über das Leben auf einem neuen Planeten. Erzählt wird die von Henry Meadows, dessen 12. Geburtstag mit der Bruchlandung in der neuen Heimat zusammenfällt. Und nichts ist wie geplant, die Luft noch giftig, mit Pech können sie nie ungeschützt die Biome verlassen und die Mutter ist auch nicht da.
Eine sehr interessante Geschichte, die unglaublich viele kluge Gedanken verwebt. So auch, darf man die Flora und Fauna von Perm töten, um eine für Menschen lebensnotwendige Atmosphäre zu bekommen. Aber auch durch jugendliche Streiche und Freundschaften. Abgerundet wird die Erzählung durch die eingeflochtenen Passagen aus dem Leben der Mutter, die mehr Wissenschaftlerin ist und nur wenig mit ihren Kindern zu tun hat.
Ein Geschichte, die nachdenklich macht und auch Hoffnung verbreitet. Sie liest sich unglaublich gut, wenn man bereit ist, sich auf Science Fiction einzulassen. Ich fand sie richtig

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