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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2026

Die dunkle Seite des Sommers

Summer Heat
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Mia hat als Animateurin und Yogalehrerin in einem exklusiven Ressort in Portugal angeheuert. Als wäre es nicht schwer genug, dass die Aufgabendichte hoch, die Abende lang sind, verhalten die Kollegen sich ...

Mia hat als Animateurin und Yogalehrerin in einem exklusiven Ressort in Portugal angeheuert. Als wäre es nicht schwer genug, dass die Aufgabendichte hoch, die Abende lang sind, verhalten die Kollegen sich ihr gegenüber merkwürdig. Von Stalking, über offene Feindschaft und Mobbing ist die Bandbreite weit. Allein Yanis der Barkeeper ist ihr Lichtblick in diesem Haifischbecken. Nur ernst nimmt er ihre Sorgen auch nicht, was man als Leser auch verstehen kann, denn eigentlich ist Mia immer besorgt und muss wie ein rohes Ei behandelt werden.
Ich fand das Buch Mega. Die Geschichte beginnt sehr langsam und die Spannung steigert sich Anfang ganz allmählich. Super fand ich dass das Buch aus mehreren Blickwinkeln geschrieben wurde - neben Mia und Yanis fanden auch andere Personen Gehör und somit ergab sich ein rundes Bild. Auch Mia ist nicht das Unschuldslamm, Yanis hütet Geheimnisse, etwas Merkwürdiges passiert im Ressort. Es ist spannend und tiefgründig. Perfekt für einen Tag am Strand oder im Liegestuhl am Pool.

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Veröffentlicht am 19.07.2026

Verschwunden

Home Before Dark
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Es gibt eine Legende über die Straße, die zu Marsis Elternhaus führt, nämlich dass in der Dunkelheit eine namenlose Anhalterin sich plötzlich in das Auto setzt, während dieses fährt und der Fahrer ...

Es gibt eine Legende über die Straße, die zu Marsis Elternhaus führt, nämlich dass in der Dunkelheit eine namenlose Anhalterin sich plötzlich in das Auto setzt, während dieses fährt und der Fahrer von der Straße abkommt. Es ist nur eine Geschichte, aber Marsis Schwester Stima ist auf dieser Straße vor 10 Jahren spurlos verschwunden und wie jedes Jahr wird Marsi diesen Jahrestag zu Hause mit ihrer Familie verbringen. Dabei hat sie nie erzählt, dass sie in jener verhängnisvollen Nacht ihren unbekannten Brieffreund treffen wollte. Nur sie ist eingeschlafen und Stina ist fort. War er es. Erst jetzt erhält Marsi wieder einen Brief von ihm, nachdem er 10 Jahre geschwiegen hat. Mir hat die Idee und die Umsetzung des Thrillers sehr gut gefallen. Ich spürte Marsis Zerrissenheit, ihre Zweifel an ihrer Erinnerung und die Trauer und den Verfall ihrer Familie. So viel Leid und alle versuchen eine freundliche Miene zu machen. Dabei ist die Hoffnung, dass Stina wieder auftaucht, erloschen und die Eltern versuchen zu verdrängen. Es war stellenweise sehr traurig, spannend, unheimlich und undurchschaubar- genau wie ein Thriller sein sollte. Ich komme fast nicht aufhören zu lesen immer in der Hoffnung, herauszufinden was damals passierte. Ich fand das Buch großartige

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Der Abschluss

The Monet Family – Shine Bright Like a Diamond
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Es wird auch zum Schluss um Hailie nicht langweilig. Sie und Adrien sind verliebt – nur das Problem ist die Familie. Was Kettensägen beim ersten Familiendinner für eine Bewandtnis haben, dass erfährt man ...

Es wird auch zum Schluss um Hailie nicht langweilig. Sie und Adrien sind verliebt – nur das Problem ist die Familie. Was Kettensägen beim ersten Familiendinner für eine Bewandtnis haben, dass erfährt man nur hier. Und ob Adrien danach noch Hailies Partner sein will?
Aber auch so passiert noch einmal ungemein viel und die Zusammengehörigkeit der Monets wird wieder auf die Probe gestellt.

Alles in Allem hat mir der Abschluss gut gefallen. Er liest sich flüssig und genau wie im vorigen Band wechseln die Erzählperspektiven. Diese Vielschichtigkeit macht den Roman rund. Einen Punkt Abzug gebe ich, weil zum Schluss ein bisschen viel „rosa Zuckerguss“ aufgetragen wurde. Aber ein leichtes Sommerbuch und man sollte wenigstens einige Vorgängerbände kennen. Sonst kann es sein, dass man keinen richtigen Zugang findet.

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Veröffentlicht am 12.06.2026

Vorstadt-Idylle

Alles ihre Schuld
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Man stelle sich vor, man will sein Kind vom Playdate abholen und dann ist es nicht dort und an der Adresse wohnt eine völlig fremde Frau, die keine Ahnung hat, wovon man spricht. Diesen Alptraum ...


Man stelle sich vor, man will sein Kind vom Playdate abholen und dann ist es nicht dort und an der Adresse wohnt eine völlig fremde Frau, die keine Ahnung hat, wovon man spricht. Diesen Alptraum erlebt Vanessa Irvine. Ihr Sohn Milo sollte eigentlich bei Jacob sein. Nur das ist er nicht und Jacob lebt nicht an der Adresse. Auch ist Jacobs Mutter zur Zeit in Frankreich und Milo ist definitiv nicht bei ihrem Sohn. Eine fieberhafte Suche beginnt. Wer ist das Kindermädchen, dem
Milo folgte. Woher kennt er sie? Langsam sehr langsam öffnet der Roman den Abgrund in der beschaulichen Vorstadt. Schicht um Schicht häutet sich die Geschichte und legt finstere Hintergründe offen bis eine Wunde bleibt, die sich nicht mehr schließen wird. Mir hat vor allem der
Schreibstil sehr gut gefallen, der unblutig ist und trotzdem das Grauen wachrüttelt. Beim nächsten Mal wird man sich überlegen, wem man sein Kind anvertraut. Eine klare Leseempfehlung gibt es von mir.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Freundschaft

Der Sommer, der uns blieb
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Was bleibt von einer Freundschaft, wenn eine des Trios über Jahre verschwunden ist und sich nie zu gemeldet hat. Britta, Pia und Martin unzertrennliche Freunde bis zu dem verhängnisvollen Sommer, der alles ...

Was bleibt von einer Freundschaft, wenn eine des Trios über Jahre verschwunden ist und sich nie zu gemeldet hat. Britta, Pia und Martin unzertrennliche Freunde bis zu dem verhängnisvollen Sommer, der alles verändert hat.
Am besten an diesem Buch hat mir der Epilog gefallen. Hier hatte ich zum ersten Mal eine Verbindung zu den Figuren. Sie sind mir sonst fremd und blass erschienen. Und ab der Mitte war es für mich ziemlich ersichtlich, wohin „die Reise geht“. Ich finde, dass die Autorin auch sprachlich erst ganz zum Schluss ihr Können gezeigt hat. Leider hatte der Rest des Buches für mich zu viele Längen. Kürzer und mit nicht so blumiger Sprache und den „inneren Kindern“ - dann wäre das ein schöner Sommerroman - such wenn das Thema bissl ausgekaut ist. So bleibt er farblos für mich.

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