Cover-Bild Medea
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Hardcover
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 25.11.2025
  • ISBN: 9783365011690
Rosie Hewlett

Medea

Roman | Der Sunday-Times-Bestseller endlich auf Deutsch | Feministisch, kraftvoll, laut - griechische Mythologie neu interpretiert
Simone Jakob (Übersetzer)

Lebendig und kraftvoll – über die wohl umstrittenste Figur der Griechischen Mythologie

Gemieden. Verfolgt. Gequält.

Medea sehnt sich nach einem anderen Leben. Seit ihrer Kindheit ist sie von ihrer Schwester getrennt, von ihrer Mutter gemieden und von ihrem Bruder und Vater verfolgt und gequält worden. Und das alles wegen eines einzigartigen und gefährlichen Talents: der Hexerei.

Unerbittlich. Mächtig. Magisch.

Doch als ein tollkühner junger Held, Jason, auftaucht, um das berühmte Goldene Vlies einzufordern, das ihr Vater so vehement beschützt, sieht Medea ihre Chance zur Flucht. Ihr Angebot, Jason bei der Überwindung der von ihrem Vater auferlegten Prüfungen zu helfen, setzt eine Reise in Gang, die jedes Quäntchen ihrer Stärke, Magie und Loyalität auf die Probe stellen wird; eine Reise, auf der sie gegen Monster kämpfen, Könige entthronen und sich verlieben wird.

Aber als sie mit dem ultimativen Verrat konfrontiert wird, wird Medea zu einer Verzweiflungstat getrieben, die so brutal ist, dass sie das Leben aller Beteiligten zerreißt...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2026

Medea - Eine Geschichte die unter die Haut geht ..

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https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/02/medea-die-hexe-von-kolchis-rosie-hewlett.html

Meinung:

Diese Geschichte ist kaum an Tragik zu überbieten!

Ihr wisst, ich liebe alles, was mit Mythen und ...

https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/02/medea-die-hexe-von-kolchis-rosie-hewlett.html

Meinung:

Diese Geschichte ist kaum an Tragik zu überbieten!

Ihr wisst, ich liebe alles, was mit Mythen und Legenden zu tun hat. Besonders die griechische Mythologie fesselt mich mit all ihren Göttern, Monstern und Geheimnissen.

Medea, die Hauptfigur aus dem neuen Buch von Rosie Hewlett, kannte ich so noch gar nicht. Vielleicht als Randfigur einer anderen Geschichte, aber hätte ich im Vorfeld gewusst, was diese Frau alles durchleben musste, hätte ich mich wohl schon früher mit ihr beschäftigt! So unglaublich fesselnd die Geschichte von Medea auch ist, so tragisch und düster ist ihre Figur selbst.

Es geht um eine junge Frau, die als einzige aus ihrer Familie mit magischen Kräften geboren worden ist. Sie wurde von Hekate, der Göttin der Unterwelt, aus einem Akt der Langeweile mit Kräften gesegnet, die sie nur dank Zirze, ihrer Tante, verstehen gelernt hat. Sie wird die meiste Zeit nur ausgenutzt aufgrund ihrer magischen Kräfte und muss sich ständig rechtfertig, bis sie auf Jason trifft. Er ist einer von den Argonauten und möchte das goldene Vlies von Medeas Vater, der König von Kolchis erkämpfen. Was als zarte Liebe zwischen Jason und Medea beginnt, schlägt schon bald in eine gefährliche, ungesunde Obsession um ..

Ich habe das Buch gelesen und parallel gehört. Beides hat mich gefesselt, lag aber nicht nur an dem angenehmen Schreibstil, sondern auch an der spannenden Geschichte selbst. Die Hauptprotagonistin ist eine Frau die wie Hekate selbst, viele Gesichter hat.

Anfangs wirkte sie auf mich eher kühl und unnahbar, bis Jason kam, der mehr Schein als Sein ist. Oft hatte ich das Bedürfnis, Medea einfach nur zu schütteln und zu schreien: „Siehst du es nicht? Er hält dich für dumm!“ Bis zu dem Moment, als es unausweichlich wurde. Ich habe wirklich oft selbst mit Medea und ihrer – man muss es fast so sagen – Naivität mitgelitten. Das Ende hat mich dann sehr überrascht und mich emotional noch einmal tief mitgenommen. Eine grandiose Geschichte über eine Frau, die bis zum Schluss nie wirklich verstanden wurde!





Positiv/Negativ:

+ Toller und vor allem fesselnder Schreibstil, sowohl für mich als Hörerin des Hörbuchs als auch als Leserin des Prints.

+ Die unterschiedlichen Orte, die Medea gemeinsam mit den Argonauten und Jason bereist, geben mir das totale „Greek Myths“ Feeling. Mit all den geheimnisvollen Wesen aus der griechischen Mythologie kommt hier wirklich jeder Liebhaber voll auf seine Kosten.

+ Ich weiß immer noch nicht, wie ich Medea finden soll. Einerseits ist sie in meinen Augen eine starke und viel zu oft missverstandene junge Frau, andererseits hat sie so viele grausame Dinge getan – und wofür? Für einen Möchtegernhelden, der sich auf Grundlage ihrer Taten einen Namen gemacht hat? Tja, genau das ist mein Zwiespalt. Und gerade deshalb bin ich so fasziniert von der Figur Medea, sowohl positiv als auch negativ.

+ Eine tragische Geschichte – dieses Mal aus der Perspektive einer Frau. Ich kann Medea stellenweise so gut verstehen! Ihr Leben lang ist sie von Narzissten umgeben, wird enttäuscht, geschlagen und innerlich gebrochen. Dass ihre Entscheidungen nicht richtig sind, steht außer Frage. Aber nachdem ich weiß, was wirklich dahintersteckt, kann ich sie zumindest nachvollziehen. Diese innere Zerrissenheit – eine Figur gleichzeitig zu lieben und zu hassen – funktioniert für mich so gut, dass ich jetzt schon weiß: Ihre Geschichte wird noch lange in mir nachhallen. Meisterhaft geschrieben, liebe Rosie!

+ Ein persönliches Highlight! Diese Geschichte hat einfach alles: spannende Elemente, die mich bis zum Ende gefesselt haben, Momente voller Schock, Trauer und Hingabe. All das hat Medeas Geschichte in mir ausgelöst.



Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut! Es braucht nicht viel, nur das richtige Motiv, und das hat es definitiv!



Empfehlung:

Suchst du eine Geschichte, die tragisch ist und emotional richtig in die Tiefe geht? Oder bist du eher der Abenteurer, der auf Reisen gehen will, um Könige zu stürzen und Monster zu besiegen? Keine Sorge, du musst dich nicht entscheiden! In „Medea – Die Hexe von Kolchis“ von Rosie Hewlett bekommst du beides. Eine absolute Empfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Zwischen Mythos und Menschlichkeit

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Rosie Hewletts „Medea“ hat mich auf besondere Weise berührt, weil sie eine bekannte Figur aus der Mythologie neu und vielschichtig darstellt. Statt Medea nur als böse Zauberin und Verräterin zu zeigen, ...

Rosie Hewletts „Medea“ hat mich auf besondere Weise berührt, weil sie eine bekannte Figur aus der Mythologie neu und vielschichtig darstellt. Statt Medea nur als böse Zauberin und Verräterin zu zeigen, erzählt Hewlett ihre Geschichte aus Medeas eigener Sicht – als eine Frau mit Gefühlen, Zielen und inneren Konflikten. So wird Medea nicht einfach zum Mythos, sondern zu einer echten, nachvollziehbaren Person.

Die Erzählung begleitet Medea von ihrer schweren Kindheit über ihren Aufbruch aus der Heimat bis hin zu ihrem Leben am Hof und der komplizierten Beziehung zu Jason und den Argonauten. Besonders beeindruckend ist, wie gut die Autorin Medeas Zwiespalt zwischen Stärke und Verletzlichkeit einfängt: Sie ist mutig und klug, aber auch auf der Suche nach Zugehörigkeit und Liebe. Das macht sie für mich sehr greifbar und lebendig.

Außerdem verbindet Hewlett geschickt die mythologischen Elemente mit zeitlosen Fragen wie Loyalität, Verrat, Freiheit und Schmerz. Dadurch wirkt Medeas Geschichte nicht nur wie ein altes Märchen, sondern als eine menschliche Erfahrung, die auch heute noch relevant ist. Die Balance zwischen magischen Aspekten und den sozialen Zwängen, denen Medea ausgesetzt ist, verleiht der Geschichte Tiefe und Vielschichtigkeit.

Ich empfehle „Medea“ von Rosie Hewlett allen, die sich für starke Frauenfiguren, tiefgründige Charakterstudien und eine frische, einfühlsame Sicht auf klassische Mythen interessieren. Das Buch spricht sowohl Liebhaberinnen der griechischen Mythologie als auch Leserinnen an, die Geschichten über Mut, Schmerz und Selbstbestimmung schätzen. Es ist eine berührende und kraftvolle Lektüre, die lange in mir nachgewirkt und zum Nachdenken angeregt hat.

Vielen Dank an Vorablesen und HarperCollins für mein Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Ein fesselndes Buch über Medea

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Das Buch Medea Die Hexe von Kolchis von Rosie Hewlett erzählt die Geschichte um die mythologische Figur der Medea neu, nämlich aus der Sicht von Medea selbst. Medea kann hexen. Aus diesem Grund wird sie ...

Das Buch Medea Die Hexe von Kolchis von Rosie Hewlett erzählt die Geschichte um die mythologische Figur der Medea neu, nämlich aus der Sicht von Medea selbst. Medea kann hexen. Aus diesem Grund wird sie von ihrem Vater und ihren Bruder, der sie einst einmal in ein Schwein verwandelt hat, gequält. Sie will fliehen und sieht ihre Chance in Jason, der das goldene Vlies von Medeas Vater einfordert. Medea hilft im dabei, verliebt sich und schenkt ihm seine ganze Liebe. Jason verfolgt im gesamten Buch seinem Ziel, König zu werden und dafür geht Medea über Leichen. Doch die Liebe bröckelt, Medea wird von Jason verraten und ihr Zorn bricht aus.

Das Buch hat mich richtig umgehauen. Es war so spannend zu lesen und Jasons Verhalten gegenüber Medea hat mich so wütend gemacht. Sie hat soviel für ihn getan und er verdreht die Tatsachen immer zu Medeas Lasten. Natürlich rechtfertigt dies nicht Medeas Taten am Ende, ich will hier nichts vorneweg greifen. Der Mythos ist von der Autoren fesselnd aus Sicht Medeas nacherzählt worden.

Die Schreibweise ist flüssig und leicht zu lesen. Bei mir flogen die Seiten nur so dahin, vermutlich, weil ich von dem Buch so gefesselt war.

Sehr gut. Kann ich nur empfehlen.

Veröffentlicht am 27.01.2026

Mythos

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Rosie Hewlett schenkt Medea eine Stimme, die man nicht überhören kann. In dieser Neuerzählung wird sie nicht als Monster geboren, sondern dazu gemacht – geformt durch Ausgrenzung, Gewalt und Angst vor ...

Rosie Hewlett schenkt Medea eine Stimme, die man nicht überhören kann. In dieser Neuerzählung wird sie nicht als Monster geboren, sondern dazu gemacht – geformt durch Ausgrenzung, Gewalt und Angst vor ihrer Macht. Gemieden. Verfolgt. Gequält. Diese Worte ziehen sich wie ein roter Faden durch Medeas Leben und machen schmerzhaft deutlich, wie früh ihr jede Form von Zugehörigkeit verwehrt wurde.

Medea wächst in einer Familie auf, die sie fürchtet statt schützt. Ihre Hexerei, eigentlich eine Gabe, wird zu ihrem Fluch. Hewlett zeichnet diesen inneren Konflikt eindringlich: Medeas Sehnsucht nach Freiheit, nach einem selbstbestimmten Leben jenseits von Kontrolle und Missbrauch, ist jederzeit spürbar. Als Jason auftaucht, erscheint er wie ein Ausweg – ein Versprechen auf Liebe, Anerkennung und ein anderes Leben. Doch Medea ist keine klassische Heldinnenreise. Jede Entscheidung fordert ihren Preis, jede Tat hinterlässt Spuren.

Besonders stark ist die Darstellung von Medeas Loyalität. Sie liebt kompromisslos, gibt alles, opfert alles – und genau darin liegt die Tragik dieser Geschichte. Hewlett erzählt mit emotionaler Wucht, ohne Medeas spätere Taten zu beschönigen. Stattdessen zwingt sie uns, hinzusehen: Was passiert, wenn eine Frau immer wieder verraten, benutzt und entmenschlicht wird? Wo endet Liebe, wo beginnt Verzweiflung?

Der Schreibstil ist kraftvoll, bildgewaltig und intensiv, getragen von mythologischer Atmosphäre und emotionaler Tiefe. Magie, Grausamkeit und Leidenschaft greifen ineinander und machen die Geschichte gleichermaßen faszinierend wie verstörend. Medea ist kein Buch, das gefallen will – es will verstanden werden.

"Medea" von Rosie Hewlett ist eine mutige, emotionale und erschütternde Neuerzählung eines Mythos, der viel zu oft vereinfacht wurde. Dieses Buch zeigt Medea nicht als eindimensionale Täterin, sondern als komplexe, verletzte und mächtige Frau.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Weibliche Wut

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Medea kennt man als eine der Schreckgestalten der griechischen Mythologie, als die kaltherzige Hexe, die ihre Familie verriet, um dem Argonauten Iason zu helfen.
Rosie Hewlett erzählt ihre Geschichte in ...

Medea kennt man als eine der Schreckgestalten der griechischen Mythologie, als die kaltherzige Hexe, die ihre Familie verriet, um dem Argonauten Iason zu helfen.
Rosie Hewlett erzählt ihre Geschichte in diesem Roman neu und gibt der Figur den Kontext, der benötigt wird, um aus der Hexe eine dreidimensionale Person zu machen.

Von der Kindheit in Kolchis und dem Entdecken ihrer Magie mit Unterstützung ihrer Tante Circe, über die Begegnung mit Iason und den Argonauten, bis hin zum tragischen Höhepunkt ihrer Erzählung wird Medeas Geschichte aus ihrer Sicht erzählt.
Man lernt die Protagonistin als eine einfühlsame Person kennen, die unter der Last ihrer Gabe leidet und ihr Leben lang missverstanden und ausgenutzt wird. Vor allem in der Beziehung zu Iason möchte man sie einfach nur anschreien und ihr die vor Liebe verschlossenen Augen öffnen. Lovebombing, Gaslighting - aus heutiger Sicht lässt sich diese toxische Beziehung so schnell erkennen (vor allem aus der Beobachterperspektive).

Am Ende kann man fast nicht anders, als ihre Handlungen zu rechtfertigen und besonders das letzte Kapitel geht noch einmal direkt ins Herz.

Für mich ist dieses Buch eine der besten Nacherzählungen griechischer Mythologie und ich bin gespannt, welcher Figur die Autorin nach Medusa und Medea als nächstes eine Stimme verleiht.

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