Roman | Der Sunday-Times-Bestseller endlich auf Deutsch | Feministisch, kraftvoll, laut - griechische Mythologie neu interpretiert
Simone Jakob (Übersetzer)
Lebendig und kraftvoll – über die wohl umstrittenste Figur der Griechischen Mythologie
Gemieden. Verfolgt. Gequält.
Medea sehnt sich nach einem anderen Leben. Seit ihrer Kindheit ist sie von ihrer Schwester getrennt, von ihrer Mutter gemieden und von ihrem Bruder und Vater verfolgt und gequält worden. Und das alles wegen eines einzigartigen und gefährlichen Talents: der Hexerei.
Unerbittlich. Mächtig. Magisch.
Doch als ein tollkühner junger Held, Jason, auftaucht, um das berühmte Goldene Vlies einzufordern, das ihr Vater so vehement beschützt, sieht Medea ihre Chance zur Flucht. Ihr Angebot, Jason bei der Überwindung der von ihrem Vater auferlegten Prüfungen zu helfen, setzt eine Reise in Gang, die jedes Quäntchen ihrer Stärke, Magie und Loyalität auf die Probe stellen wird; eine Reise, auf der sie gegen Monster kämpfen, Könige entthronen und sich verlieben wird.
Aber als sie mit dem ultimativen Verrat konfrontiert wird, wird Medea zu einer Verzweiflungstat getrieben, die so brutal ist, dass sie das Leben aller Beteiligten zerreißt...
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Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, es gibt ja bereits mehrere andere in diesem Stil, daher finde ich es sehr passend. Vor allem auch zu einer Neuerzählung von griechischen Mythen.
Ich war am Anfang ...
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, es gibt ja bereits mehrere andere in diesem Stil, daher finde ich es sehr passend. Vor allem auch zu einer Neuerzählung von griechischen Mythen.
Ich war am Anfang etwas skeptisch, ob mir das Buch gefallen wird, da mich die Beschreibung zwar angesprochen aber nicht hundertprozentig überzeugt hatte. Als ich dann aber angefangen hatte zu lesen, konnte ich das Buch kaum weglegen. Der Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte hinein und in ihren Bann gezogen. Von Anfang an kann man mit Medea mitfühlen und hofft für sie. Wenn ihr Vater sie liebevoller behandelt hätte, wäre die Geschichte bestimmt anders verlaufen. Medea ist eine der vielen tragischen Figuren der griechischen Mythologie und dieses Buch erzählt sehr lebendig und spannend ihre Geschichte.
Fazit: Eine griechische Mythologie spannend und lebendig erzählt, das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Mit Medea gelingt Rosie Hewlett eine überzeugende und moderne Neuerzählung der bekannten griechischen Sage. Der Roman reiht sich problemlos in die aktuelle Welle gelungener Mythennacherzählungen wie Circe ...
Mit Medea gelingt Rosie Hewlett eine überzeugende und moderne Neuerzählung der bekannten griechischen Sage. Der Roman reiht sich problemlos in die aktuelle Welle gelungener Mythennacherzählungen wie Circe oder Psyche & Eros ein. Besonders hervorzuheben ist der Perspektivwechsel von objektiv zu subjektiv. Die Geschichte wird aus Medeas Sicht erzählt und zeichnet ein differenziertes Bild einer Figur, die in klassischen Darstellungen oft als rachsüchtig oder irrational abgestempelt wird. Hewlett macht Medeas Beweggründe und Emotionen nachvollziehbar und hinterfragt damit traditionelle Frauenbilder der Mythologie. Der Schreibstil ist atmosphärisch und, sodass die Handlung trotz bekannter Vorlage spannend bleibt. Insgesamt ist Medea eine gelungene, tiefgründige und lesenswerte Neuinterpretation.
„Medea“ von Rosie Hewlett war für mich ein absolutes Jahreshighlight und ein Buch, das mich emotional komplett aufgewühlt hat. Selten hat mich eine Geschichte so viele Gefühle gleichzeitig spüren lassen ...
„Medea“ von Rosie Hewlett war für mich ein absolutes Jahreshighlight und ein Buch, das mich emotional komplett aufgewühlt hat. Selten hat mich eine Geschichte so viele Gefühle gleichzeitig spüren lassen Wut, Trauer, Eifersucht, Mitleid und eine tiefe, schmerzhafte Verbundenheit zu einer Figur. Die Erzählweise ist grandios, dauerhaft spannend und dabei stark charakterfokussiert. Alles fühlt sich eindringlich und nachvollziehbar an, sodass man Medeas Schmerz, ihre Hoffnung und ihre innere Zerrissenheit nicht nur versteht, sondern selbst erlebt.
Ich kannte Medeas Geschichte vorher nicht und war vollkommen ahnungslos, wie sich alles entwickeln würde, was die Lektüre noch intensiver gemacht hat. Die komplexen Beziehungen und Dynamiken wirkten erschreckend zeitlos, denn obwohl es sich um historisches Fantasy handelt, könnten viele dieser Machtverhältnisse genauso gut in der heutigen Welt existieren. Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, dass ein Charakter nicht sympathisch sein muss, um Mitgefühl auszulösen.
Die Geschichte baut über Seiten hinweg eine stille, beklemmende Spannung auf, die sich schließlich in einem der emotional intensivsten Höhepunkte entlädt, die ich je gelesen habe. In den letzten Kapiteln musste ich immer wieder innehalten und tief durchatmen. Rosie Hewlett schreibt mit einer Schönheit, die weh tut, jedes Wort trägt Gefühl und Rhythmus in sich. Medea erscheint in ihrer ganzen Macht, ihrem Schmerz und ihrem Schrecken erschütternd vollkommen.
Das ist kein einfaches Retelling, sondern eine Richtigstellung im Namen aller Frauen. Feministisch, düster, ergreifend und eine Geschichte, die mich bitterlich hat weinen lassen und die mich nie wieder loslassen wird.
Medea, in ihrer Kindheit wegen Hexerei von der Schwester getrennt, von der Mutter gemieden und von Vater und Bruder verfolgt und gequält sieht ihre Chance zur Flucht gekommen, als Jason das goldene Vlies ...
Medea, in ihrer Kindheit wegen Hexerei von der Schwester getrennt, von der Mutter gemieden und von Vater und Bruder verfolgt und gequält sieht ihre Chance zur Flucht gekommen, als Jason das goldene Vlies einfordert, das ihr Vater vehement beschützt. Sie bietet Jason an, ihm bei den von ihrem Vater auferlegten Prüfungen zu helfen. Es beginnt eine Reise voller Gefahren und Abenteuer.
Mit "Medea - Die Hexe von Kolchis" zeichnet Rosie Hewlett das Bild einer Frau in der griechischen Mythologie nach. Medea, stets als Hexe dargestellt, wird hier menschlich. Denn man erfährt, welch grausame Kindheit sie zu dem gemacht hat, was sie wurde und bekommt hier durch Medeas Augen eine ganz eigene Sichtweise. Denn die Geschichte wird aus Medeas Perspektive erzählt. Dabei wird nichts verschönt, alles bleibt so, wie es war - nur wird der Blickwinkel anders. Die Autorin schreibt sehr einfühlsam, versetzt sich und ihre Leser gekonnt in die Zeitebene, so daß man fast meint, den Charakteren gegenüber zu stehen. Ihre Charaktere werden lebendig, man bekommt gerade zu Medea einen Bezug und, obwohl ja eigentlich eine böse Hexe, erweckt sie mit ihrem Schicksal Sympathien. Dieses Buch ist perfekt für alle, die sich für griechische Mythologie begeistern können!
Medea wächst ausgegrenzt und gefürchtet am Hof von Kolchis auf. Wegen ihrer Hexenkraft wird sie gemieden, misshandelt und kontrolliert. Als Jason erscheint, um das Goldene Vlies zu erlangen, erkennt Medea ...
Medea wächst ausgegrenzt und gefürchtet am Hof von Kolchis auf. Wegen ihrer Hexenkraft wird sie gemieden, misshandelt und kontrolliert. Als Jason erscheint, um das Goldene Vlies zu erlangen, erkennt Medea darin eine Chance, ihrem grausamen Zuhause zu entkommen. Doch der Weg in die Freiheit fordert einen hohen Preis: Loyalität, Liebe und letztlich Entscheidungen, die alles verändern und unwiderruflich zerstören können.
Medea – Die Hexe von Kolchis hat mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Geschichte und die mythologische Grundlage sind so intensiv erzählt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Tragisch, schön, spannend und zutiefst herzzerreißend – all diese Gefühle greifen hier ineinander und machen den Roman zu einem echten Leseerlebnis.
Rosie Hewlett gelingt etwas Besonderes: Sie erschafft eine tiefe, schmerzhafte Verbundenheit zur Protagonistin. Medea ist keine ferne Sagengestalt, sondern eine greifbare, verletzliche und zugleich unglaublich starke Frau. Man fühlt mit ihr, leidet mit ihr und ist innerlich zerrissen angesichts der Entscheidungen, die sie trifft. Ihre Handlungen sind nicht immer leicht zu ertragen, aber sie sind teilweise nachvollziehbar, menschlich und konsequent aus der Situation heraus erzählt. Und genau darin liegt die große Stärke des Romans.
Besonders beeindruckt hat mich, wie Hewlett Medeas innere Konflikte darstellt. Die Zerrissenheit zwischen Loyalität und Selbstbestimmung, Liebe und Verrat, Hoffnung und Verzweiflung ist jederzeit spürbar. Medeas Geschichte ist nicht einfach nur eine Neuerzählung eines Mythos, sondern eine intensive Charakterstudie über Macht, Ohnmacht und die Grenzen dessen, was ein Mensch ertragen kann.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und unglaublich packend. Die Sprache trägt die Emotionen mühelos und erzeugt eine dichte Atmosphäre, die sowohl die Magie als auch die Grausamkeit dieser Welt greifbar macht. Man fliegt durch die Seiten, ohne dass die Tiefe oder Schwere der Geschichte verloren geht.
Fazit:
Medea – Die Hexe von Kolchis ist eine tragische, kraftvolle und emotional aufwühlende Neuerzählung eines bekannten Mythos. Rosie Hewlett schenkt Medea eine Stimme, die lange nachhallt, und erzählt eine Geschichte über Liebe, Verrat, Schmerz und Selbstbestimmung, die unter die Haut geht. Für mich ein absolutes Highlight zum Jahresende!