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Veröffentlicht am 30.01.2026

Volle Dröhnung High Fantasy ..

Tales of Elvereth / Tales of Elvereth - Das Amulett
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https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/01/tales-of-elvereth-das-amulett-1-susanne.html

Meinung:

Ich kann es nicht oft genug sagen aber “High Fantasy” ist und bleibt mein Kryptonit. Neu für mich ...

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Meinung:

Ich kann es nicht oft genug sagen aber “High Fantasy” ist und bleibt mein Kryptonit. Neu für mich entdeckt? Susanne Hunters, ihre “Tales of Elvereth Trilogie entführt den Leser in eine epische, düstere High Fantasywelt voller Magie, Fabelwesen und dunkler Zauberkräfte.



Im Mittelpunkt stehen drei besondere Männer: Pédar, Rob und Zidane und die kleine, aber vorlaute Fee Fylee. Sie sind Mitglieder einer Diebesgilde und in deren Händen liegt das Schicksal von Traveris. Sie müssen ein magisches Amulett aus den Klauen der dunklen Königin Una stehlen, ohne dass diese das bemerkt. Ein tödliches Unterfange für die vier Diebe, die zu Helden werden, sofern ihr Plan funktioniert. Während dieser abenteuerlichen Reise werden die Diebe mit ihrer Vergangenheit und auch Zukunft konfrontiert. Zidane hat ein Geheimnis, dessen Offenbarung Lösung und Untergang zugleich sein kann ..



Der Schreibstil ist absolut klar und verständlich, und trotz der relativ hohen Seitenzahl bin ich flüssig durch die gesamte Handlung gekommen. Die Welt die Susanne erschaffen hat ist mittelalterlich geprägt, eher rustikal und einfach. Die Hauptmission ist es ein magisches Amulett zu stehlen und wieder an seinen rechtmäßigen Platz zu bringen. Während die vier Freunde dies versuchen, ist ihr Weg schwer und mit tödlichen Fallen gepflastert. Im Laufe der Geschichte erfährt man, dass einer der Freunde, Zidane, geheime Fähigkeiten besitzt, die nicht nur hilfreich sind, sondern auch tödlich enden können, wenn die Gruppe nicht zusammenhält. Das macht neugierig auf mehr und man möchte einfach gerne wissen, was wirklich hinter Zidane und eben dieser Fähigkeiten steckt.

Neben dem Haupterzählstrang erfährt man viel über die Vergangenheit der Charaktere, und neue Randfiguren finden ihren Weg zur Gruppe.

Mir persönlich hat das richtig gut gefallen, denn es hat die Dynamik der Geschichte noch einmal verändert. Alles in allem ist es ein gut geschriebener Auftakt für eine epische High-Fantasy-Geschichte. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.



Positiv/Negativ:

+ Sehr klarer und entspannter Schreibstil. Das Glossar war eine gute Hilfe, falls Wörter nicht verstanden worden sind.

+ Das Setting ist mittelalterlich geprägt und passt gut zur Umgebung. Die Geschichte spielt in einer vergangenen Epoche voll magischer Wesen und adeliger Königshäuser

+ Die Idee hinter der Geschichte ist großartig. Ich mag es, wenn die Protagonisten ein klares Ziel verfolgen und eine „Quest“ bestehen müssen, um zu Helden zu werden. Besonders spannend ist die Konstellation: Eine Diebesgilde, die sich auf den Weg macht, um die Welt zu retten.

+ Die Protagonisten sind sehr schön ausgearbeitet, jeder hat seine Ecken und Kanten. Besonders in den Momenten, in denen die Vergangenheit der einzelnen Männer in den Fokus rückt, wirken sie auf mich verletzlich und echt. Die Entwicklung vom eiskalten „Banditen“ zu einem Retter der Welt erfolgt zwar schleichend, ist dafür aber umso intensiver.



Stellenweise kam mir die Geschichte leider etwas in die Länge gezogen vor. Es fehlte oft an Spannung, und mir schien, dass der Fokus kurzzeitig auf den Kern der Geschichte verloren ging.



Cover:

Das Cover sieht ansprechend aus und passt super zum Genre High Fantasy.



Empfehlung:

Du liebst Geschichte die ausschweifend, magisch und mittelalterlich geprägt sind? Ein Protagonist reicht dir nicht du willst eine ganze Truppe und “on top” eine vorlaute kleine, lustige Fee? Dann empfehle ich dir den ersten Teil von insgesamt drei: Tales of Elvereth – Das Amulett von Susanne Hunter. Hier treffen Diebe auf eine neue Verantwortung, die ihnen Wohlstand und Ehre oder Tod und Verderben bringen könnte. High Fantasy Liebhaber kommen hier bei über 600 Seiten voll auf ihre Kosten. Versprochen!

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  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 26.01.2026

Düstere High Fantasy gemischt mit Ritualmagie

MENON
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https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/01/menon-eine-stadt-aus-licht-und-silber.html

Meinung:

Hat hier jemand “düstere High Fantasy” gesagt? Ja, dann her mit dem Buch, denn ich liebe dieses Genre ...

https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/01/menon-eine-stadt-aus-licht-und-silber.html

Meinung:

Hat hier jemand “düstere High Fantasy” gesagt? Ja, dann her mit dem Buch, denn ich liebe dieses Genre besonders gerne.

Die liebe Autorin Laura S. Kunze hat den Auftakt einer neuen Reihe (Wanonverse 1) neu veröffentlicht und ich durfte schon vorab in die düstere Geschichte rund um Melina und der Stadt des ewigen Lichts eintauchen.



Es geht um die junge Anwärterin Melina die in den Machtzirkel der Stadt Menon aufsteigen möchte. Dies ist nur möglich, wenn sie in einem Ritual ihre Konkurrentin besiegt. Je intensiver sie in den “inneren Kreis” eintaucht desto mehr bemerkt sie das etwas nicht stimmt. Als der entscheidende Tag anbricht und Melina sich vor dem Machtzirkel beweisen muss versagt sie und es bricht Chaos aus. Nicht nur in ihrer eigenen Welt, sondern auch in die der Prophess, denn eine Anwärterin des Hauses Levan hat noch nie versagt ..



Eine spannende Thematik erwartet mich im ersten Teil der “Wanonverse Dilogie”. Zu Beginn lernt man Melina “Die Gehorsame” kennen die bereits als Kind ihrer Familie entrissen worden ist, um im Hause Levan für den Aufstieg in den Machtzirkel ausgebildet zu werden. Melina war schon immer besonders und Ayla, auch die Mutter genannt, bemerkt es recht schnell. Sie setzt große Hoffnung in ihre Anwärterin und wird überraschenderweise enttäuscht. Als Melina das Ritual nicht schafft wie geplant. Ab diesem Zeitpunkt gefiel mir die rasante Entwicklung von Melina sehr, denn sie war nicht mehr gehorsam, sie hinterfragte mehr und öffnete die Augen für das wahre Unheil. Das Setting wurde ausführlich beschrieben und man fühlte sich direkt in die Stadt aus Silber und Licht versetzt.

Dennoch muss ich sagen, dass es mir durch die vielen schnellen Wechsel zwischen den einzelnen Geschehnissen stellenweise schwerfiel, dem Handlungsverlauf durchgehend zu folgen. Im Gesamtpaket finde ich die Geschichte spannend und unterhaltsam. Es fängt zwar sehr langsam an, nimmt aber so ziemlich ab dem mittler Teil Fahrt auf. Ich persönlich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht, denn viele Fragen sind noch nicht geklärt und lassen somit Platz für Spekulationen.



Positiv/Negativ:

+ Der Schreibstil ist klar, angenehm und leicht zu verfolgen. High Fantasy ist immer recht gerne “ausschweifend”. Hier war es eine gute Mischung.

+ Das Setting wurde wirklich sehr gut beschrieben, ich als Leser konnte regelrecht den besagten Turm und seine Stockwerke sehen. Spannend erinnerte mich etwas an Tribute von Panem.

+ Ich persönlich bin absolut kein Fan von Melina “die Gehorsame” gewesen. Meiner Meinung nach ist sie ein blindes Kind, das von einem machthungrigen Regime gesteuert worden ist. Als sie fiel, wurden ihre Augen endlich geöffnet und sie hat begonnen zu fühlen, zu sehen und richtig hinzuhören, dass wiederum gefiel mir wieder sehr gut! Deshalb bin ich nach ihrer Entwicklung positiv überrascht von ihr gewesen.

+ Die Thematik mit der Ritualmagie gefällt mir sehr gut. Ich bin großer Fan davon und fand, das dies perfekt zur Handlung gepasst hat. Durch das düstere Setting und all deren Geheimnisse im Machtzirkel, ergänzt sich das unglaublich gut.



Die häufigen und schnellen Wechsel zwischen den Ereignissen machten es mir stellenweise schwer, der Handlung konstant zu folgen, sodass ich zwischendurch das Gefühl hatte, etwas überlesen zu haben.



Cover:

Das Cover und der Farbschnitt sin wirklich schön keine Frage.



Empfehlung:

Diejenigen die gerne in Geschichten eintauchen die düster, voller Magie und Geheimnissen sind, sollten nicht an “Menon: Eine Stadt aus Licht und Silber” vorbei gehen. High Fantasy trifft auf Ritualmagie in einer Stadt, die von Schatten beherrscht wird. Ein Regime das knallhart ist und keine Fehler willigt. Klingt gut, oder? Das ist es, deshalb empfehle ich euch den ersten Teil von insgesamt zwei!

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 15.01.2026

Hat da jemand "Hörgerät gehackt" gesagt?

Wave
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https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/01/wave-ein-zitadellenstadt-roman-die.html

Meinung:

Bevor ich meine Meinung zum Buch äußere, habe ich vorab eine Frage an euch: “Lest ihr auch mal Bücher außerhalb ...

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Meinung:

Bevor ich meine Meinung zum Buch äußere, habe ich vorab eine Frage an euch: “Lest ihr auch mal Bücher außerhalb eurer Komfortzone?



Passiert bei mir nicht oft, allerdings bin ich immer offen für neues, wie hier, mit diesem Buch von Jan C. Koch “Wave - Ein Zitadellenstadt Roman”. Das Genre ist Cyperpunk/Science Fiction und spielt in einer hochentwickelten, düsteren Zukunft.

Die Hauptprotagonistin Wave, hat ein böses Zusammentreffen mit einem Tisch, während sie mit ihrem “Schweber” unterwegs ist. Dieser Unfall ist schuld daran, dass sie ein Hörgerät tragen muss, bis ihr Ohr wieder komplett funktionsfähig ist.

Während eines Online Arenakampfes mit ihren Freunden hört, Wave plötzlich die Stimme von Aki, der beliebte Radiomoderator, aus ihrem Hörgerät. Kann aber nicht sein, denn dieser ist Tod, hatte Selbstmord begangen, dachte zumindest Wave. Ein unterwartetes, spannendes Abenteuer in einer futuristischen Welt voller Machtgier, Robotern mit Gefühlen und einem riesigen Komplott beginnt. Teil eins der Zitadellenstadt-Reihe.



Der Schreibstil ist modern, cool und einfach. Ich bin komplett problemlos durch die Seiten gekommen und war von Anfang bis Ende im Lesefluss. Relativ schnell kommt man durch den Anfang bevor der Kern der Geschichte beginnt. Das große Geheimnis um den Tod von Aki. War es Selbstmord? Ist er wirklich Tod, oder hat sich jemand nur in Waves Hörgerät gehackt, um sie zu manipulieren. Die Idee hinter der Geschichte ist spannend und passt unglaublich gut zum Genre “Cyperpunk”. Durch die vorkommenden Roboter hatte die Geschichte nochmal eine ganz andere Thematik bekommen, denn plötzlich entwickeln Maschinen Gefühle und irgendwie hängt das alles mit Waves Vergangenheit und Zukunft zusammen.

Während der Geschichte trifft man nicht nur auf Feinde, sondern auch auf echte Freunde wie Ember und Hammer. Beide gehören zum Online-Arenaspieler-Team wie Wave selbst. Die drei gehen durch dick und dünn und helfen auch in größter Not. Ein wenig komisch war es schon das Ember, die beste Freundin von Wave, erst helfen möchte dann doch nicht um dann für eine lange Zeit aus der Geschichte zu verschwinden, bis sie zum finalen “Showdown” wieder auftaucht und somit alles wieder fein zwischen den beiden ist. Für mich tatsächlich etwas unstimmig. Aber das meine Lieben ist bekanntlich Ansichtssache. Was ich euch hingegen sagen kann, ist, dass die Geschichte, trotz für mich völlig neuer Thematik, spannend, rasant und ultra cool war. Für mich persönlich hat es sich gelohnt mal außerhalb des sogenannten “Tellerrandes” oder “Genrerandes” zu schauen.



Positiv/Negativ:

+ Der Schreibstil, modern, cool und einfach. Flüssigen Lesefluss gefällig? Bekommst du definitiv hier!

+ Das Setting ist eine hochentwickelte, düstere Stadt mit ihren Bewohnern. Teilweise Roboter, Menschen und sogar außerhalb der Stadt mit Dinos.

+ Die Idee hinter der Geschichte ist unterhaltsam und stellenweise sehr spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich ständig wissen wollte, wie es weiter geht. Wave hat so ihr Talent sich von einer brenzligen Lage in die nächste zu manövrieren.

+ Die Thematik mit “Roboter haben auch Gefühle” fand ich interessant und gut umgesetzt. Das Wave darin ebenfalls eine tragende Rolle spielt und den “Auslöser” bzw. “Retter” findet. (Im Übrigen war das auch meine Lieblingsstelle, als sie einen gewissen kleinen Roboter trifft.)



Ich habe tatsächlich ein Problem mit Ember, Waves bester Freundin, gehabt. Wie oben bereits geschrieben, fand ich ihr plötzliches “Untertauchen” echt suspekt. Generell ist in meinen Augen Ember ein kleines extrem provozierendes Mädchen. Ich mag solche Charaktere gar nicht, besonders da Wave schon sehr darunter gelitten hat, wie Ember mit ihr umgeht. Es tut mir so leid, aber ich muss echt einen Punkt abziehen, weil sie wirklich, wenn sie mal da war, genervt hat, selbst am Ende.



Cover:

Das Cover sieht wirklich sehr interessant aus! Mal was anderes, erinnert mich an “Gaming”.



Empfehlung:

Natürlich kann ich dieses Buch an eine spezifische Leserschaft empfehlen, die Personen die gerne Cyperpunk und Science-Fiction lesen, ABER diejenigen die mit diesem Genre so absolut gar nichts am Hut haben, sollten dennoch einen Blick riskieren. Vielleicht werdet ihr genauso wie ich positiv überrascht und entwickelt eine Vorliebe für futuristische Welten, gehackte Hörgeräte und Brontokacke? Ich habe es absolut, daher meine Empfehlung an euch!

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Liebe, Blut und Mafia: Principessa von Angelina Conti

In Nomine Patris - Principessa
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https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/01/in-nomine-patris-principessa-angelina.html

Meinung:

Mein erstes Buch aus dem CINNA Verlag – und was soll ich sagen: verdammt blutig, verdammt brutal und ...

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Meinung:

Mein erstes Buch aus dem CINNA Verlag – und was soll ich sagen: verdammt blutig, verdammt brutal und verdammt heiß. „Principessa“ ist der Auftakt der neuen “In Nomine Patris”-Reihe aus der Feder von Angelina Conti. Die Reihe wird insgesamt aus drei unabhängig lesbaren Bänden bestehen, dennoch empfehle ich, mit Band eins zu beginnen, um alle Zusammenhänge der folgenden Geschichten vollständig zu versteht.

Im Mittelpunkt steht Maria, die Prinzessin der Cosa Nostra in Palermo. Ihr brutaler Vater ist der gefürchtete Mafiaboss, der nicht nur Marias Leben kontrolliert, sondern sie als seinen Besitz betrachtet. Ihr Bodyguard Salvatore ist ein Elite-Mafiasoldat, der sich durch jahrelange tödliche Aufträge Respekt und Angst gleichermaßen verdient hat. Nach einem Angriff eines rivalisierenden Clans müssen Maria und Salvatore in ein verlassenes Geisterdorf fliehen, um Schutz zu suchen. Dort kommen sich die beiden unweigerlich näher. Salvatore weiß, dass er mit seinen Gefühlen sein eigenes Todesurteil unterschreibt – doch sein Herz entscheidet sich für Maria. Es beginnt ein blutiger Weg voller Rache und Vergeltung, an dessen Ende nur eine Frage bleibt:
Können Maria und Salvatore Lo Bianco glücklich werden?
Leute, bitte achtet unbedingt auf die Triggerwarnungen bei Büchern, die ab 18 gekennzeichnet sind. Ich betone das ganz bewusst immer wieder, denn diese Geschichten sind wirklich nicht ohne – so auch dieses Buch. Mafia Romance ist genrebedingt oft brutal und blutig, doch wenn es in Richtung Dark Romance geht, dann richtig. Es wird gefoltert, gemordet und gnadenlos vorgegangen, und Angelina Conti gibt in ihrer neuen Buchreihe wirklich Vollgas. Der Schreibstil ist dabei angenehm und flüssig, sodass ich sowohl im Hörbuch als auch im Print sehr gut durch die Geschichte gekommen bin. Zwischen Maria und Salvatore entwickelt sich recht schnell eine intensive, fast schon obsessive Liebe, die für beide tödlich enden könnte. Zwischen sizilianischer Mafia, Gewalt und einer geheimen Hochzeit in einem Geisterdorf ist wirklich alles dabei, was eine unterhaltsame Mafia Romance ausmacht. Die sehr blutigen Passagen waren für mich stellenweise hart, wirkten jedoch absolut glaubhaft – genau so, wie man es sich in diesem Umfeld leider vorstellen kann. Ein echtes Highlight war zudem der tierische Sidekick: ein Kampfhund namens Bubu, der nach Lavendel riecht.

Insgesamt ist die Geschichte in meinen Augen sehr unterhaltsam, auch wenn sie extrem brutal und blutig ist. Der Plot am Ende hat mich überrascht, und ich möchte definitiv wissen, wie es mit der Familie Lo Bianco weitergeht.





Positiv/Negativ:

+ Der Schreibstil ist super unkompliziert und versprüht echtes italienisches Flair. Sowohl als Hörbuch als auch als Print bin ich sehr gut durch die Geschichte gekommen. Besonders gefallen hat mir, dass im Print alle italienischen Begriffe und Übersetzungen enthalten sind.

+ Maria, die Mafia-Prinzessin, ist sehr ruhig, in sich gekehrt und verschüchtert. Ihr brutaler Vater, der mächtige Mafiaboss, hält sie in einem goldenen Käfig aus Gewalt, Lügen und Intrigen gefangen. Maria sehnt sich nach Freiheit und danach, sie selbst sein zu dürfen, weiß jedoch nicht, wie sie diesem Leben entkommen soll. Ihren inneren Zwiespalt spürt man während der gesamten Geschichte deutlich, was sie in meinen Augen sehr authentisch wirken lässt.

+ Salvatore, der Elite-Soldat der Mafia, ist ein Charakter für sich. Er strahlt zugleich Stärke und Ruhe aus und verkörpert den klassischen Beschützer, in den Maria heimlich verliebt ist. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich relativ schnell zu einer sehr intensiven und leidenschaftlichen Verbindung. Die Spice-Szenen tragen ihr Übriges dazu bei.

+ Die brutalen Szenen von Folter, Entführung und öffentlicher Zurschaustellung waren wirklich schwer zu ertragen. Dennoch habe ich der Autorin jedes einzelne Wort abgenommen – genau so stelle ich mir die Wege der Mafia vor. Es ist verstörend, wirkt aber gleichzeitig so realistisch, dass man die Authentizität nur anerkennen kann. Auch wenn diese Passagen definitiv nicht zu meinen Lieblingsstellen gehörten, wurden sie unglaublich glaubhaft und eindringlich dargestellt – dafür gibt es einen Punkt in Sachen Glaubwürdigkeit.

Die Geschichte ist ohne Frage unterhaltsam, allerdings haben mich ein paar Kleinigkeiten gestört. So wird beispielsweise eine gemeinsame Vergangenheit der Figuren erwähnt, jedoch nicht weiter aufgegriffen oder vertieft. Auch die Liebesentwicklung zwischen den beiden ging mir persönlich etwas zu schnell in eine sehr intensive Richtung – hier hätte ich mir gewünscht, dass dieser Aspekt noch ausführlicher erzählt wird.


Cover:

Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt gefallen mir sehr gut und passen perfekt zur Geschichte.



Empfehlung:

Meine Empfehlung richtet sich erneut an alle ab 18 Jahren. Dies ist eine Dark Mafia Romance mit sehr blutigen und brutalen Passagen, aber auch intensiven Spice-Szenen. Wer ein Fan der italienischen Mafia ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Neben einem Elite-Mafia-Bodyguard, der sich in die Prinzessin der Cosa Nostra verliebt und diese heimlich heiratet, gibt es jede Menge Schmerz, Verrat und Intrigen. Lust bekommen? Dann achtet unbedingt auf die Triggerwarnungen – die haben es wirklich in sich!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Im Bann der dunklen Fae ..

Eramor - Reich der dunklen Fae
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https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/01/eramor-reich-der-dunklen-fae-1-anja.html

Meinung:

Anja Lehmann lässt mich als Leser erneut in eine fantastische Welt eintauchen – diesmal mit dem Namen ...

https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/01/eramor-reich-der-dunklen-fae-1-anja.html

Meinung:

Anja Lehmann lässt mich als Leser erneut in eine fantastische Welt eintauchen – diesmal mit dem Namen Eramor. Wer die Lost Kingdom Saga kennt, weiß, wie sehr Anja Lehmann ihre Leser in den Bann ziehen kann. Genau so erging es mir auch mit ihrem neuesten Buch „Eramor: Reich der dunklen Fae“.

Im Mittelpunkt steht die junge Seren, die nach dem Tod ihrer Großmutter endlich aus ihrem Dorf und den Fängen der Fae fliehen möchte. Doch dazu kommt es nicht: Als der Bruder ihrer besten Freundin spurlos verschwindet, müssen die beiden ins Reich der Fae reisen, um ihn zu finden und nach Hause zu bringen. Im magischen Wald treffen die zwei Freundinnen schließlich auf den Jungen – bewusstlos und bereits in den Händen des Fae-Prinzen Elion. Ab diesem Moment beginnt für Seren eine abenteuerliche und brutale Reise, an deren Ende sie entscheiden muss, ob diese Welt dem Untergang geweiht ist oder ob sie es wert ist, gerettet zu werden.

Ich kenne bereits einige Bücher von Anja Lehmann, daher wusste ich sofort, dass mir ihr Schreibstil wie immer sehr gefallen und leichtfallen würde. Neu für mich war allerdings die Welt der Fae. Mit dieser Thematik bin ich in der Vergangenheit häufig eher ins sprichwörtliche „Fettnäpfchen“ getreten, weshalb sie lange Zeit nichts mehr für mich war – bis Anja mich gewissermaßen aus diesem „Sumpf“ gefischt hat. Endlich wieder eine Fae-Geschichte, die mir richtig gut gefallen hat. Das Setting war angenehm düster und die Protagonisten konnten mich schnell für sich gewinnen. Zwar zog sich der Einstieg der Geschichte stellenweise etwas in die Länge, bis mehr Handlung einsetzte, dennoch freue ich mich sehr auf den nächsten Teil. Die Geschichte hat definitiv großes Potenzial.



Positiv/Negativ:

+ Anjas Schreibstil ist wie gewohnt angenehm flüssig und leicht verständlich, weshalb ich sehr gut durch die Geschichte gekommen bin.

+ Das Setting ist düster und passt perfekt zur Geschichte. Die verschiedenen „Ebenen“ – von wunderschönen Wäldern über tödliche Sümpfe bis hin zu gefährlichen Labyrinthen, bieten eine große Vielfalt. Genau das liebe ich an Anjas Büchern: Sie schafft es immer wieder, mit ihren Welten zu überraschen.

+ Seren, die Hauptprotagonistin, macht im Laufe der Geschichte eine sehr starke Entwicklung durch. Anfangs konnte ich sie ehrlich gesagt nicht besonders leiden, da sie blind vor Liebe war, jemandem nachtrauerte, der sie nicht verdient hatte, und ihr Hass gegenüber den Fae durch die ständige Wiederholung teilweise wirklich nervig wirkte. Gegen Ende der Geschichte legt sich das jedoch vollständig, was ihre Entwicklung umso glaubwürdiger und überzeugender macht.

+ Ab dem Zeitpunkt, an dem Seren sich den einzelnen Prüfungen und ihren Hürden stellen musste, gewann die Geschichte deutlich an Spannung. Diese Passagen haben mich besonders gefesselt.



Der Einstieg der Geschichte war stellenweise etwas langatmig, bis die eigentliche Handlung begann, was sich leicht auf meine Bewertung ausgewirkt hat.



Cover:

Das Cover ist wirklich wunderschön gestaltet und passt unglaublich gut zur Handlung. Der Farbschnitt ist dabei ein zusätzlicher Eyecatcher.



Empfehlung:

Wer generell Fae-Geschichten mag, kommt in Eramor voll auf seine Kosten. Die Welt wimmelt nur so von Fae in allen möglichen Facetten und Farben. Ein interessanter Auftakt zu Anja Lehmanns neuer Romantasy-Reihe.

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