Eine Stadt aus Licht und Silber: Dunkel-düstere High Fantasy Dilogie mit bewegender Ritualsmagie: Mit wunderschönem limitierten Farbschnitt
Laura S. Kunze (Herausgeber)
+++ Aufwendig gestaltete Ausgabe mit limitiertem Farbschnitt +++
"Wenn ein Licht erleuchtet, erlischt ein anderes."
Melina will nur eins schaffen – in den Machtzirkel der Metropole Menon aufsteigen. Auch wenn das bedeutet, dass ihre Konkurrentin dafür sterben wird. Das Ritual, das sie dafür bestehen muss, rückt näher, und sie tritt als Liebling der Prophess an. Melina hat ihnen schon immer gedient. Sie wurde ihrer Familie entrissen und von der Regierung großgezogen. Sie hat keinen Grund, an dem Regime zu zweifeln, auch nicht, als die andere Teilnehmerin, Merean, ihr näherkommt.
Sie zweifelt nicht, denn Melina ist im Licht geboren. In der Metropole, die immer erstrahlt. Nur nicht für Melina, für die alles zugrunde geht …. als sie im Ritual scheitert.
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Die Geschichte ist direkt spannend gestartet und ich war direkt gefangen. Der Aufbau von Menon ist faszinierend und erschreckend zugleich, vor allem wenn man nach und nach alles so richtig erfährt und ...
Die Geschichte ist direkt spannend gestartet und ich war direkt gefangen. Der Aufbau von Menon ist faszinierend und erschreckend zugleich, vor allem wenn man nach und nach alles so richtig erfährt und versteht.
Die Story wird aus verschiedenen Sichten erzählt, sodass wir verschiedene Einblicke der Seelien und Unseelien (Bewohner) bekommen.
Es wird düster, spannend, teilweise emotional und alles ist sehr bildlich und detailreich beschrieben, so dass man sich alles wirklich gut vorstellen konnte. Die Charaktere, allen voran Melina hat mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und ich konnte das Buch garnicht aus der Hand legen, weil immer wieder etwas passiert. Ich bin so gespannt, wie es hier überhaupt weitergeht, nach diesem überraschenden Ende... Was war das?
Ich durfte den High Fantasy Roman "Menon eine Stadt aus Licht und Silber" Von Laura S. Kunze lesen. Dieses Buch ist mittlerweile der sechste Roman der von ihr im Selfpublishing erschienen ist.
Fangen ...
Ich durfte den High Fantasy Roman "Menon eine Stadt aus Licht und Silber" Von Laura S. Kunze lesen. Dieses Buch ist mittlerweile der sechste Roman der von ihr im Selfpublishing erschienen ist.
Fangen wir an mit dem Schreibstil. Ich habe jetzt schon ein paar der Bücher von der Autorin gelesen und ich kann euch sagen, ihr Schreibstil hat mir von Anfang an gefallen aber man merkt einfach wie positiv sich dieser weiterentwickelt. Sie schafft es in ihre Geschichte das Geschehen wirklich bildlich darzustellen.
Die Geschichte hat sehr viele dystopische Vibes und ist auch sehr gesellschaftskritisch aufgebaut. Dadurch konnte ich als Leser mehrere Parallelen zu den aktuellen Situationen in der Welt ziehen und wurde auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt.
Durch den Aufbau der Welt und den zwei verschiedenen POV war es für mich kein Buch was ich einfach so weggelesen habe, sondern ich habe mir aktiv Zeit genommen damit ich auch jede Kleinigkeit im Geschehen mitbekomme. Das Konzept zusammen mit dieser klassengesellschaft und den Gott fand ich persönlich sehr interessant und man hat im Laufe der Geschichte gerade mit Melina einiges neues lernen können.
Gerade der Werdegang von Melina fand ich persönlich sehr interessant weil man einfach die Charakterentwicklung richtig miterleben konnte. Dieses Umdenken von allem was man von klein auf gelernt hat ist ja nie etwas leichtes und das aus ihren Augen zu sehen war wirklich sehr interessant.
Band 1 war in meinen Augen auf jeden Fall einen gelungener Auftakt der Dilogie und bietet sehr viel Potenzial für Band 2. Natürlich habe ich schon ein paar Theorien, in welche Richtung sich alles weiterentwickeln kann. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es weitergeht.
Eine Zweiklassengesellschaft, die Einen leben im Licht, die Anderen in Dunkelheit. Melina lebt in der Stadt Menon und möchte es in den Machtzirkel der Metropole schaffen. Dafür muss sie nur das Ritual ...
Eine Zweiklassengesellschaft, die Einen leben im Licht, die Anderen in Dunkelheit. Melina lebt in der Stadt Menon und möchte es in den Machtzirkel der Metropole schaffen. Dafür muss sie nur das Ritual bestehen, bei dem Eine aufsteigt und Eine andere sterben wird. Doch es kommt alles anders als erwartet.
Ich finde die Idee dieser Geschichte sehr gut und kreativ. Die Gesellschaft wird in Seelie und Unseelie gteilt, und damit ist eine Zweiklassengesellschaft entstanden, die die an der Macht sind und die die keine Macht haben. Es wird definitiv sehr düster und der Leser wird mit jeder Seite mehr in die Geschehnisse reingezogen und erfährt mehr über die Welt und ihr Konstrukt. Bis zu dem Punkt an dem ein ganzes System hinterfragt wird. Ein Hauch Dystopie spielt für mich auch in dieser High Fantasy eine Rolle. Ich empfand es nicht als Buch für Zwischendurch, denn um den Gedankengängen der Protagonistin folgen zu können muss man dabei bleiben, der Leser bekommt sehr detailliert die Gefühle und Gedanken der Protagonistin zu spüren. Ein interessanter Auftakt und ich bin gespannt auf Band 2.
Hat hier jemand “düstere High Fantasy” gesagt? Ja, dann her mit dem Buch, denn ich liebe dieses Genre besonders gerne.
Die liebe Autorin Laura S. Kunze hat den Auftakt einer neuen Reihe (Wanonverse 1) neu veröffentlicht und ich durfte schon vorab in die düstere Geschichte rund um Melina und der Stadt des ewigen Lichts eintauchen.
Es geht um die junge Anwärterin Melina die in den Machtzirkel der Stadt Menon aufsteigen möchte. Dies ist nur möglich, wenn sie in einem Ritual ihre Konkurrentin besiegt. Je intensiver sie in den “inneren Kreis” eintaucht desto mehr bemerkt sie das etwas nicht stimmt. Als der entscheidende Tag anbricht und Melina sich vor dem Machtzirkel beweisen muss versagt sie und es bricht Chaos aus. Nicht nur in ihrer eigenen Welt, sondern auch in die der Prophess, denn eine Anwärterin des Hauses Levan hat noch nie versagt ..
Eine spannende Thematik erwartet mich im ersten Teil der “Wanonverse Dilogie”. Zu Beginn lernt man Melina “Die Gehorsame” kennen die bereits als Kind ihrer Familie entrissen worden ist, um im Hause Levan für den Aufstieg in den Machtzirkel ausgebildet zu werden. Melina war schon immer besonders und Ayla, auch die Mutter genannt, bemerkt es recht schnell. Sie setzt große Hoffnung in ihre Anwärterin und wird überraschenderweise enttäuscht. Als Melina das Ritual nicht schafft wie geplant. Ab diesem Zeitpunkt gefiel mir die rasante Entwicklung von Melina sehr, denn sie war nicht mehr gehorsam, sie hinterfragte mehr und öffnete die Augen für das wahre Unheil. Das Setting wurde ausführlich beschrieben und man fühlte sich direkt in die Stadt aus Silber und Licht versetzt.
Dennoch muss ich sagen, dass es mir durch die vielen schnellen Wechsel zwischen den einzelnen Geschehnissen stellenweise schwerfiel, dem Handlungsverlauf durchgehend zu folgen. Im Gesamtpaket finde ich die Geschichte spannend und unterhaltsam. Es fängt zwar sehr langsam an, nimmt aber so ziemlich ab dem mittler Teil Fahrt auf. Ich persönlich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht, denn viele Fragen sind noch nicht geklärt und lassen somit Platz für Spekulationen.
Positiv/Negativ:
+ Der Schreibstil ist klar, angenehm und leicht zu verfolgen. High Fantasy ist immer recht gerne “ausschweifend”. Hier war es eine gute Mischung.
+ Das Setting wurde wirklich sehr gut beschrieben, ich als Leser konnte regelrecht den besagten Turm und seine Stockwerke sehen. Spannend erinnerte mich etwas an Tribute von Panem.
+ Ich persönlich bin absolut kein Fan von Melina “die Gehorsame” gewesen. Meiner Meinung nach ist sie ein blindes Kind, das von einem machthungrigen Regime gesteuert worden ist. Als sie fiel, wurden ihre Augen endlich geöffnet und sie hat begonnen zu fühlen, zu sehen und richtig hinzuhören, dass wiederum gefiel mir wieder sehr gut! Deshalb bin ich nach ihrer Entwicklung positiv überrascht von ihr gewesen.
+ Die Thematik mit der Ritualmagie gefällt mir sehr gut. Ich bin großer Fan davon und fand, das dies perfekt zur Handlung gepasst hat. Durch das düstere Setting und all deren Geheimnisse im Machtzirkel, ergänzt sich das unglaublich gut.
Die häufigen und schnellen Wechsel zwischen den Ereignissen machten es mir stellenweise schwer, der Handlung konstant zu folgen, sodass ich zwischendurch das Gefühl hatte, etwas überlesen zu haben.
Cover:
Das Cover und der Farbschnitt sin wirklich schön keine Frage.
Empfehlung:
Diejenigen die gerne in Geschichten eintauchen die düster, voller Magie und Geheimnissen sind, sollten nicht an “Menon: Eine Stadt aus Licht und Silber” vorbei gehen. High Fantasy trifft auf Ritualmagie in einer Stadt, die von Schatten beherrscht wird. Ein Regime das knallhart ist und keine Fehler willigt. Klingt gut, oder? Das ist es, deshalb empfehle ich euch den ersten Teil von insgesamt zwei!
Das Worldbuildung fand ich hier sehr interessant. Die Stadt Menon, in der Melina lebt, schottet sich von der Außenwelt ab. Ihre Einwohner dürfen diese nicht ohne Erlaubnis verlassen und diese gibt es so ...
Das Worldbuildung fand ich hier sehr interessant. Die Stadt Menon, in der Melina lebt, schottet sich von der Außenwelt ab. Ihre Einwohner dürfen diese nicht ohne Erlaubnis verlassen und diese gibt es so gut wie nie. Interessant fand ich die Widersprüche im Stadtdesign und auch in anderen Dingen. Dinge, die Melina auch im Laufe der Story feststellt und beginnt zu hinterfragen. Am Ende des ersten Bandes werden diese auch fast alle aufgedeckt.
Melina wurde von der Familie Levan als vierjährige ihrer Mutter entrissen und Stück für Stück erfährt man, wie die Erziehung ausgesehen hat. Keine, die ich einem Kind wünschen würde. Nicht nur körperliche Züchtigung, sondern auch eine große Portion Gehirnwäsche spielten dort mit. Melina fand ich im gut dargestellt. Ihr Gefühle und Gedanken kamen bei mir emotional an.
Sie haben mich Melina genannt. Melina, die Gehorsame. Sie haben gesagt, dass ich Glück hatte, in die Familie Levan aufgenommen zu werden. Ich hatte Glück, als Mädchen geboren zu sein. Ansonsten wären sie nie auf mich aufmerksam geworden.
Auch Nebencharakteren wurde eine Stimme gegeben, sodass wir nicht nur aus Melinas Sicht sehen, die im Licht und mit Privilegien aufgewachsen ist, sondern auch die dunkle, verarmte Seite von Menon kennenlernen. Dadurch versteht man schon vor Melina, dass nicht als glänzt in der Stadt aus Licht und Silber. Wir haben hier nicht nur einen Fantasyroman, sondern eine Fantasydystopie.
Die Gesellschaft unterscheidet sich in Seelie und Unseelie. Und alles was „befleckt“ ist, hat in der oberen lichtdurchfluteten Stadt nichts zu suchen. Es sei denn, es ist zum Dienen da. Makel werden von den Seelie direkt wahrgenommen und können zu einem schnellen Abstieg führen.
Der Plot schreitet zügig voran, stellenweise sogar so schnell, dass ich mir zwischendurch einen ruhigeren Moment gewünscht hätte, um das Geschehen erst einmal sacken zu lassen. Da musste ich Lesepausen einlegen. Denn Plottwists gibt es hier nicht nur vereinzelt, sondern gefühlt lauert hinter jeder Ecke eine neue Überraschung auf Melina und uns als Leser. Mit jeder neuen Erfahrung beginnt das scheinbar stabile Gesellschaftskonstrukt langsam zu bröckeln und gibt seinen dunklen Kern preis. Und dann dieses Ende … damit hätte ich absolut nicht gerechnet. Ein fieser Cliffhanger, den Laura Kunze uns hier hinterlässt.
Die im Klappentext angedeutete Liebesgeschichte, zumindest habe ich den Verweis auf Merean so gedeutet, ist eigentlich gar nicht vorhanden. Aber vielleicht habe auch nur ich den Klappentext so verstanden. Das störte mich aber beim Lesen auch nicht weiter. Mir gefiel es sogar, dass sich die Handlung nicht auch noch darauf beziehen musste, sondern den Schwerpunkt auf Melinas Erkennen und den geplanten Aktionen gegen das Regime legte.
Jedes Kapitel startet mit einem Monolog. Monolog ist vielleicht nicht das richtige Wort. Es las sich eher so, als würde eine uns unbekannte Person die Worte an die Leute in Menon richten. Irgendwann ahnt man, wer da spricht und im Nachhinein sind die Worte, die vielleicht etwas Verwirrung bei mir stifteten, sogar verständlich. Teils braucht man aber das Wissen aus den folgenden Kapiteln, um zu verstehen, was hier gesagt wird. Aber es passt zu der Person und den Aussagen, die da gemacht werden.