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Veröffentlicht am 12.08.2026

Genialer Start der Reihe

To Cage a Wild Bird
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Diese dystopische Welt spielt in einer von fünf bekannten Städte, die alle autark nach eigenen Regeln leben. Reisen sind durch die Umweltbedingungen kaum möglich und die meisten Städte haben sich abgeschottet ...

Diese dystopische Welt spielt in einer von fünf bekannten Städte, die alle autark nach eigenen Regeln leben. Reisen sind durch die Umweltbedingungen kaum möglich und die meisten Städte haben sich abgeschottet und lassen niemanden, der nicht „nützlich“ ist rein. Dividium ist in drei Stadtteile geteilt und der Hauptteil der Bevölkerung, wie kann es auch anders sein, lebt unter den ärmsten Bedingungen und leidet an Hungersnot. Angeblich würde es nämlich nicht genug Nahrung geben, während die obere Schicht fröhlich Schmausen kann. Das bedrückende Gefühl die Angst vorm Verhungern und das Leid werden sehr gut übermittelt.

Raven, eine Kopfgeldjägerin, tut alles um ihren Bruder zu schützen. Sie unterstützt die Rebellen ohne zu ihnen zu gehören und will ständig verhindern, dass ihr nun volljähriger Bruder sich ihnen anschließt. Schließlich sind ihre Eltern gestorben, weil sie den Rebellen geholfen haben. Tja, aber Jed ist da anderer Ansicht und würde sich liebend gern der Sache verschreiben. Dazu kommt es aber gar nicht, da wirklich jede klitzekleine Kleinigkeit, die gegen die Regeln verstößt, dazu führt, dass man verhaftet und im Gefängnis landet. Wirklich jede! Ich habe mich am Anfang gefragt, wieso das alles so gut funktioniert, aber wenn erstmal die Geschichte der Gründung des Gefängnisses und damit dann auch der ganze Skandal erklärt wird, wird einiges klarer.

Raven fand ich toll. Sie ist vorsichtig und wägt die Risiken ab, bevor sie eine Entscheidung trifft. Nur für Jed geht sie jedes Risiko ein. Kein Wunder, dass Aggie, eine Freundin der Familie und eine der Rebellenführer, sie zu einem gefährlichen Deal überreden kann, wenn das bedeutet, dass Jed aus dem Gefängnis rauskommt. Im Gefängnis findet Raven auch schnell ihren Auftrag „Kit“. Doch diese hat ganz andere Pläne und ein Ausbruch aus dem Gefängnis scheint ohne interne Hilfe unmöglich. Wie gut dass Vale, mit dem sie vor der ganzen Gefängnissache rumgeknutscht hat, sich als einflussreicher Wachmann entpuppt.

Ich fand die Truppe um Kit, Gus, Momo und Yara super zusammengesetzt. Die Verbindung zwischen den vieren hat dem Gefängnis eine Art Leben eingehaucht. Nicht alles ist vorbei und selbst an einem Ort, wo nur der Tod wartet, findet man noch Hoffnung. Auch hat es mir gefallen, dass die vier nicht sofort Raven vertrauen und ihr eigentlich erst zum Ende die letzten Geheimnisse anvertrauen. Bei Vale hat mich seine Vergangenheit etwas überrascht. Aber das soll ein Buch ja auch: überraschen.

Die „Spiele“ oder eher Jagden im Gefängnis sind grausam und wurden im Laufe des Buches nochmal schrecklicher geplant. Interessanterweise fand ich das sogar glaubwürdig, dass man nur für Geld so grausam und unmenschlich handeln kann. Ich habe wirklich bei jeder Jagd Sorge gehabt, dass einer aus der Truppe stirbt. Und als einer dann wirklich ging, musste ich schlucken. Die Szene fand ich echt traurig. Und dann das Ende erst! Ich hätte mit dieser Wendung nicht gerechnet und hoffe jetzt einfach, dass Band 2 auch schnell ins Deutsche übersetzt wird. Im Englischen soll er ja schon im Februar 2027 erscheinen.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Guter Einstieg

Royal Houses – Haus der Drachen
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Kerrigan hat mir sofort gefallen. Sie ist taff, nicht auf dem Mund gefallen und kennt ihr Schwächen. Die sie trotzdem in so manche Lage bringen. Fordham … ich denke, dass man ihn im zweiten Band besser ...

Kerrigan hat mir sofort gefallen. Sie ist taff, nicht auf dem Mund gefallen und kennt ihr Schwächen. Die sie trotzdem in so manche Lage bringen. Fordham … ich denke, dass man ihn im zweiten Band besser kennenlernen wird. Er scheint viele Geheimnisse zu haben. Vor allem die letzte Szene aus seiner Sicht, hat mein Interesse auf ihn verstärkt.

Ehrlich gesagt, finde ich den Klappentext etwas irreführend. Ja, Kerrigan macht Ausversehen heimlich die Prüfung fürs Drachenturnier, aber sie soll nicht daran teilnehmen. Im Gegenteil, sie soll Fordham im Auge behalten und bei der Veranstaltung helfen. Das Turnier selbst nimmt kaum Raum ein in der Geschichte. Eigentlich begleitet man Kerrigan in die Slums, wo sie einen Mörder sucht und Verschwörungen aufdeckt.

Ich mag ja Intrigen, politisches Durcheinander und Magie. Und alles habe ich hier in diesem Buch gefunden. Und es hat mir sehr viel Spaß gemacht da einzutauchen.

Was mir allerdings nicht gefallen hat: Es wurde immer wieder auf Cyrene verwiesen. Ein Mensch, der beim letzten Drachenturnier einen Drachen gewonnen hat und dann wohl etwas gemacht hat, was den Fae so gar nicht gefallen hat. Allerdings wird nichts genaueres dazu gesagt. Es wirkte als ob man die Geschichte kennen müsste. Im Nachwort wurde dann auch klar, dass Kerrigan eine Figur aus der fünfbändigen Reihe zu Cyrene ist. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass mir Wissen fehlt, um die Handlung voll und ganz verstehen zu können.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Einfach zum Abschalten und Genießen

The Faraway Inn
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„The Faraway Inn“ stand auf meiner Wunschliste, seit dem ich es im Verlagsprogramm entdeckt hatte. Von der Autorin Sarah Beth Durst habe ich schon die ersten beiden Bände der Reihe Die Königinnen von Renthia ...

„The Faraway Inn“ stand auf meiner Wunschliste, seit dem ich es im Verlagsprogramm entdeckt hatte. Von der Autorin Sarah Beth Durst habe ich schon die ersten beiden Bände der Reihe Die Königinnen von Renthia gelesen und war nun sehr gespannt, wie ein Cozy Roman von ihr aussehen wird. Und dann tauchte es auf einmal bei Netgalley auf. Ja, was soll ich sagen, da habe ich direkt eine Anfrage gestellt und mich sehr über die Zusage gefreut.

Wir haben es hier mit einer jungen Prota zu tun, die sich eigentlich nur in den Sommerferien von ihrem Herzschmerz erholen möchte, um sich anschließend auf die Collegebewerbung konzentrieren zu können. Calisa empfand ich als jemanden, den ich als Freundin haben wollen würde. Sie ist verantwortungsbewusst, neugierig, scheut sich nicht vor Arbeit und hört zu. Sie ist mutig und gibt nicht auf. Was bei dem Geheimnis des Inns gute Eigenschaften sind. Ich glaube ohne die Eigenschaften hätte die Geschichte schon geendet bevor sie überhaupt begonnen hat. Die Ablehnung der Großtante hätte bestimmt nicht jeder so gehandhabt wie sie es getan hat. Jack hat mich überrascht. Seine Art ist zurückhaltend, vorsichtig und vielleicht auch etwas träumerisch. In der ersten Szene mit ihm reagiert er gang und gar anders, als ich es erwartet habe. Das war liebenswert, aber wirkte in dem Moment auch etwas sonderbar.

Die Liebesgeschichte bleibt hier eher im Hintergrund. Kein dramatischen Gejammer oder irgendwelche Missverständnisse. Die Gefühle wachsen im Hintergrund, während man mit Calisa zusammen, dass Geheimnis des Inns entdeckt. Und dieses Geheimnis lädt wirklich zum Träumen ein. Die Magie dahinter brauchte keine langen Erklärungen. Sie war einfach da und hat mich verzaubert. Wo kann ich Urlaub in diesem Inn buchen? Oder vielleicht lieber dort arbeiten und „Besorgungen“ erledigen müssen.

Es gibt hier keine großen Actionszenen, aber das darf man bei einem CozyRoman ja auch erwarten. Der Zauber liegt in der Ruhe. Sich einfach in dieses magische Abenteuer fallen zu lassen. Die Gäste mit ihren Eigenarten kennen und lieben zu lernen.

Ich konnte mich richtig gut fallen lassen beim Lesen. Man findet mit diesem Buch wie die Gäste des Inns einen Ort, wo man einfach mal Pause machen kann vom Alltag. Ohne Stress und Hektik.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Ein toller Abschluss

The Darlington - Logan & Rose
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Auf Rose und Logan hatte ich mich schon gefreut. Bei Logan wollte ich seit Band 1 herausfinden, warum er von seinen Eltern ignoriert wird. Mit der Auflösung hätte ich aber nicht gerechnet. Auch auf Rose ...

Auf Rose und Logan hatte ich mich schon gefreut. Bei Logan wollte ich seit Band 1 herausfinden, warum er von seinen Eltern ignoriert wird. Mit der Auflösung hätte ich aber nicht gerechnet. Auch auf Rose habe ich mich schon sehr gefreut gehabt. Sie hatte schon in den ersten Bänden immer so ein Hauch von Geheimnis um sich. Und herauszufinden, warum sie die Darlingtons nicht leiden kann und auch gegenüber Henry und Ethan eine starke Abneigung entwickelte, war keine leichte Kost. Als Liebespärchen haben Logan und Rose schön funktioniert. Auf Augenhöhe und trotz der starken Anziehung von Beginn an, fand ich es glaubwürdig.

Der Plot beinhaltete aber nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Logan und Rose, sondern auch die Skandalstory um Richard Darlington geht weiter. Das Ende des Prozesses naht und Logan tut alles, um Beweise für die Schuld seines Vaters zu finden. Die Brotkrumen, denen er folgt, konnten mich immer wieder zu überraschenden Erkenntnissen führen. Spannend und emotional. An der einen Stelle musste ich wirklich auch ein paar Tränchen verdrücken, weil mir das in dem Moment mitgenommen hatte.

Schade, dass wir damit das Ende der Darlington Reihe erreicht haben.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Mein Monatshighlight Februar

Thorn Season
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Zu Beginn hatte ich nicht erwartet, dass mich die Story so packen könnte. Aber die Bannwirker und ihre Magie selbst sind super interessant und ich freue mich schon darauf, mehr über all die Magie zu erfahren. ...

Zu Beginn hatte ich nicht erwartet, dass mich die Story so packen könnte. Aber die Bannwirker und ihre Magie selbst sind super interessant und ich freue mich schon darauf, mehr über all die Magie zu erfahren. Ich liebe ja Magie in Büchern. Vor allem, wenn sie gut durchdachten Regeln unterliegt und nicht allmächtig ist. Da Alissa sich immer verstecken musste, kennt sie ihre eigenen Kräfte auch noch gar nicht vollständig. Aber nicht nur das Magiesystem fand ich erfrischend, auch die Intrigen, die Alissa aufdeckt und auch ihre eigenen haben mir richtig gut gefallen. Das hier war eine Story, die ich nicht vorhersehen konnte. Selbst zum Ende hatte ich zwar Ideen, aber musste erkennen, dass Kiera Azar weiß, wie sie immer wieder überraschen kann. Und zwar so, dass es stimmig ist und nicht wie aus dem Hut gezaubert wirkt.

Das Spice Level ist Low und die Liebesgeschichte Slow Burn. Auch etwas, was ich aktuell sehr an Romantasy Romanen schätze. Hier treibt der Plot die Story voran und nicht die Liebesgeschichte. König Erik und Botschafter Keil sind beide gut dargestellte Persönlichkeiten. Beide mit vielfältigen Facetten. Auch wenn ich wusste, wen von beiden ich bevorzugen würde, musste ich am Ende doch schlucken, als die komplette Wahrheit über den Charakter des Einen vor mir lag. Mit dieser Person wird Alissa in den nächsten Bänden sicher noch ihre Kämpfe austragen. Und ich denke nicht nur sie, sondern auch ein anderer Nebencharakter wird sich dieser Person wohl noch stellen müssen.

Hier fand ich es auch schön, dass die wichtigsten Nebencharaktere nicht einfach nur Stereotypen sind, sondern auch ihre eigenen Besonderheiten haben. Besonders Prinzessin Carmen und auch Briar, die Anführerin der Jäger, fand ich gut dargestellt.

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