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Veröffentlicht am 09.04.2026

Einfach zum Abschalten und Genießen

The Faraway Inn
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„The Faraway Inn“ stand auf meiner Wunschliste, seit dem ich es im Verlagsprogramm entdeckt hatte. Von der Autorin Sarah Beth Durst habe ich schon die ersten beiden Bände der Reihe Die Königinnen von Renthia ...

„The Faraway Inn“ stand auf meiner Wunschliste, seit dem ich es im Verlagsprogramm entdeckt hatte. Von der Autorin Sarah Beth Durst habe ich schon die ersten beiden Bände der Reihe Die Königinnen von Renthia gelesen und war nun sehr gespannt, wie ein Cozy Roman von ihr aussehen wird. Und dann tauchte es auf einmal bei Netgalley auf. Ja, was soll ich sagen, da habe ich direkt eine Anfrage gestellt und mich sehr über die Zusage gefreut.

Wir haben es hier mit einer jungen Prota zu tun, die sich eigentlich nur in den Sommerferien von ihrem Herzschmerz erholen möchte, um sich anschließend auf die Collegebewerbung konzentrieren zu können. Calisa empfand ich als jemanden, den ich als Freundin haben wollen würde. Sie ist verantwortungsbewusst, neugierig, scheut sich nicht vor Arbeit und hört zu. Sie ist mutig und gibt nicht auf. Was bei dem Geheimnis des Inns gute Eigenschaften sind. Ich glaube ohne die Eigenschaften hätte die Geschichte schon geendet bevor sie überhaupt begonnen hat. Die Ablehnung der Großtante hätte bestimmt nicht jeder so gehandhabt wie sie es getan hat. Jack hat mich überrascht. Seine Art ist zurückhaltend, vorsichtig und vielleicht auch etwas träumerisch. In der ersten Szene mit ihm reagiert er gang und gar anders, als ich es erwartet habe. Das war liebenswert, aber wirkte in dem Moment auch etwas sonderbar.

Die Liebesgeschichte bleibt hier eher im Hintergrund. Kein dramatischen Gejammer oder irgendwelche Missverständnisse. Die Gefühle wachsen im Hintergrund, während man mit Calisa zusammen, dass Geheimnis des Inns entdeckt. Und dieses Geheimnis lädt wirklich zum Träumen ein. Die Magie dahinter brauchte keine langen Erklärungen. Sie war einfach da und hat mich verzaubert. Wo kann ich Urlaub in diesem Inn buchen? Oder vielleicht lieber dort arbeiten und „Besorgungen“ erledigen müssen.

Es gibt hier keine großen Actionszenen, aber das darf man bei einem CozyRoman ja auch erwarten. Der Zauber liegt in der Ruhe. Sich einfach in dieses magische Abenteuer fallen zu lassen. Die Gäste mit ihren Eigenarten kennen und lieben zu lernen.

Ich konnte mich richtig gut fallen lassen beim Lesen. Man findet mit diesem Buch wie die Gäste des Inns einen Ort, wo man einfach mal Pause machen kann vom Alltag. Ohne Stress und Hektik.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Ein toller Abschluss

The Darlington - Logan & Rose
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Auf Rose und Logan hatte ich mich schon gefreut. Bei Logan wollte ich seit Band 1 herausfinden, warum er von seinen Eltern ignoriert wird. Mit der Auflösung hätte ich aber nicht gerechnet. Auch auf Rose ...

Auf Rose und Logan hatte ich mich schon gefreut. Bei Logan wollte ich seit Band 1 herausfinden, warum er von seinen Eltern ignoriert wird. Mit der Auflösung hätte ich aber nicht gerechnet. Auch auf Rose habe ich mich schon sehr gefreut gehabt. Sie hatte schon in den ersten Bänden immer so ein Hauch von Geheimnis um sich. Und herauszufinden, warum sie die Darlingtons nicht leiden kann und auch gegenüber Henry und Ethan eine starke Abneigung entwickelte, war keine leichte Kost. Als Liebespärchen haben Logan und Rose schön funktioniert. Auf Augenhöhe und trotz der starken Anziehung von Beginn an, fand ich es glaubwürdig.

Der Plot beinhaltete aber nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Logan und Rose, sondern auch die Skandalstory um Richard Darlington geht weiter. Das Ende des Prozesses naht und Logan tut alles, um Beweise für die Schuld seines Vaters zu finden. Die Brotkrumen, denen er folgt, konnten mich immer wieder zu überraschenden Erkenntnissen führen. Spannend und emotional. An der einen Stelle musste ich wirklich auch ein paar Tränchen verdrücken, weil mir das in dem Moment mitgenommen hatte.

Schade, dass wir damit das Ende der Darlington Reihe erreicht haben.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Mein Monatshighlight Februar

Thorn Season
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Zu Beginn hatte ich nicht erwartet, dass mich die Story so packen könnte. Aber die Bannwirker und ihre Magie selbst sind super interessant und ich freue mich schon darauf, mehr über all die Magie zu erfahren. ...

Zu Beginn hatte ich nicht erwartet, dass mich die Story so packen könnte. Aber die Bannwirker und ihre Magie selbst sind super interessant und ich freue mich schon darauf, mehr über all die Magie zu erfahren. Ich liebe ja Magie in Büchern. Vor allem, wenn sie gut durchdachten Regeln unterliegt und nicht allmächtig ist. Da Alissa sich immer verstecken musste, kennt sie ihre eigenen Kräfte auch noch gar nicht vollständig. Aber nicht nur das Magiesystem fand ich erfrischend, auch die Intrigen, die Alissa aufdeckt und auch ihre eigenen haben mir richtig gut gefallen. Das hier war eine Story, die ich nicht vorhersehen konnte. Selbst zum Ende hatte ich zwar Ideen, aber musste erkennen, dass Kiera Azar weiß, wie sie immer wieder überraschen kann. Und zwar so, dass es stimmig ist und nicht wie aus dem Hut gezaubert wirkt.

Das Spice Level ist Low und die Liebesgeschichte Slow Burn. Auch etwas, was ich aktuell sehr an Romantasy Romanen schätze. Hier treibt der Plot die Story voran und nicht die Liebesgeschichte. König Erik und Botschafter Keil sind beide gut dargestellte Persönlichkeiten. Beide mit vielfältigen Facetten. Auch wenn ich wusste, wen von beiden ich bevorzugen würde, musste ich am Ende doch schlucken, als die komplette Wahrheit über den Charakter des Einen vor mir lag. Mit dieser Person wird Alissa in den nächsten Bänden sicher noch ihre Kämpfe austragen. Und ich denke nicht nur sie, sondern auch ein anderer Nebencharakter wird sich dieser Person wohl noch stellen müssen.

Hier fand ich es auch schön, dass die wichtigsten Nebencharaktere nicht einfach nur Stereotypen sind, sondern auch ihre eigenen Besonderheiten haben. Besonders Prinzessin Carmen und auch Briar, die Anführerin der Jäger, fand ich gut dargestellt.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Solide, aber weiterlesen werde ich nicht

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Ich hatte mich auf eine Drachengeschichte gefreut und war gespannt, welches Geheimnis hinter Tamsyns schnellen Heilungen liegen. In dieser Story gibt es nämlich nicht nur Drachen, sondern auch Hexen, Huldras ...

Ich hatte mich auf eine Drachengeschichte gefreut und war gespannt, welches Geheimnis hinter Tamsyns schnellen Heilungen liegen. In dieser Story gibt es nämlich nicht nur Drachen, sondern auch Hexen, Huldras und sicherlich noch weitere magische Wesen, die in weiteren Bänden auftauchen. Zumindest könnte ich mir das vorstellen.

Die Story hat richtig gut begonnen. Man lernt gleich Tamsyns Aufgabe als Prügelmädchen kennen und ich fand es erschreckend, wie man solch eine Aufgabe als Ehre empfinden kann. Zu wissen, dass Tamsyn schon als kleines Mädchen diese Aufgabe übernommen musste, hatte mein Mamaherz schon schmerzen lassen. Ich bin bei Kindern ja jetzt ziemlich emotional geworden.

Leider hat mich die Story ziemlich schnell dann aber auch verloren. Begonnen hat es mit der Spice-Szene in der Hochzeitsnacht. Die Szene selbst ist gut geschrieben, ich fand sie in dem Setting aber irgendwie nicht glaubwürdig. Als später dann ein Rückblick aus der Sicht eines Drachen kam, hatte ich mich auch sehr gewundert, wie das beschrieben wurde.

Bei Tamsyn und Fell habe ich die Gefühle leider nicht so nachfühlen können. Das habe ich oft, wenn die Anziehung und der Spice direkt da sind. Würde ich weiterlesen, könnte sich das ändern, je mehr Szenen die beiden zusammen haben und ich wirklich erlebe, wie sich die Liebe im Alltag zeigt. Was sie einander zu schätzen lernen, abseits der Äußerlichkeiten. Ich mag persönlich Slow Burn einfach lieber.

Ansonsten fand ich nicht, dass wirklich viel passiert. Am Anfang viele Monologe, wodurch man vor allem Tamsyn und ihr Pflichtgefühl kennenlernt. Die Reise von Königspalast zu Fells Burg ist auch etwas langatmig. Hier lernt man zwar mehr über die Welt und ein bisschen was von der Magie kennen, aber es wird nur angerissen und das fand ich schade. Auch Tamsyns Geheimnis, welches wir im Laufe der Story erfahren, sorgt in dem Moment nur für einen kurzen Spannungsschub.

Da die Reihe als Dilogie aufgebaut ist, hätte ich mir im ersten Band schon mehr Action und mehr Einsichten ins Worldbuilding erhofft. So konnte es mich nicht überzeugen, den zweiten Band zu lesen.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Spannend mit kleinen Schwächen

The Ordeals
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Bei den meisten Büchern gehe ich davon aus, dass der „Kern“ überlebt. Egal mit was sich die Personen rumschlagen müssen. Hier darf man nicht damit rechnen und ich sorge mich jetzt schon, um Sophia und ...

Bei den meisten Büchern gehe ich davon aus, dass der „Kern“ überlebt. Egal mit was sich die Personen rumschlagen müssen. Hier darf man nicht damit rechnen und ich sorge mich jetzt schon, um Sophia und ihre Freunde, die sie in Killmarth gefunden hat, wenn es in Band 2 mit der Story weitergeht. Denn diese Dilogie will ich auf jedenfall beenden.

Die ganze Story wirkt düster, selbst schöne Momente sind überschattet und Sophia muss über sich hinauswachsen, wenn sie die Ordeals überleben will. Die Entwicklung von ihr gefiel mir. Dass sie sich selbst treu bleibt, trotz der Gefahren. Dass sie nicht die moralische Heldin ist, die alles verzeiht und jeden rettet. Dass sie an sich zweifelt, Fehler eingesteht, … sie wirkte glaubwürdig auf mich. Alden Locke, ihr Partner bei den Ordeals hingegen blieb bis zum Ende für mich zu blass. Ja, man erfährt etwas über seine Vergangenheit, aber so richtig tief in seinen Charakter konnte ich nicht eintauchen. Da er im Gegensatz zu anderen Charakteren für Sophias Entwicklung stark ausschlaggebend ist, finde ich das schade.

Das Worldbuiling ist interessant. Besonders das Magiesystem hat schnell mein Interesse geweckt und ich habe mich über jede neue Information gefreut. Da wird es in Band 2 sicher noch mehr zu entdecken geben. Auch zu den Konflikten zwischen den Ländern, die hier nur angerissen wurde, erwarte ich noch ein großes Input. Aber da es sich im ersten Band hauptsächlich um die Ordeals dreht, kann ich verschmerzen, dass dies und andere Dinge ohne weitere Tiefe erwähnt wurden. Jedoch ausreichend, um zu zeigen, dass wir hier noch einiges erwarten dürfen.

Wenn ich die Zeit gehabt hätte, hätte ich das Buch an einem Tag verschlungen. Aber solch einen Lesemarathon lässt mein Alltag gerade nicht zu. Ich fand es spannend, Sophia an die Akademie zu beleiten. Habe bei den Ordeals mitgefiebert, ob sie es schafft und mir um liebgewonnene Personen Sorgen gemacht. Denn die Prüfungen sind tödlich. Wieso die einflussreichen Familien es zulassen, dass ihre Kinder bei den Aufnahmeprüfungen sterben, habe ich allerdings nicht verstanden. Und ehrlich gesagt, verstehe ich auch am Ende nicht, wieso die Krone so viel Potenzial sterben lässt, obwohl sie wissen, was in der Zukunft auf die Magier und andere lauert.

Und in diesem Sinne, denke ich auch zu wissen, dass mir Band 2 gefallen wird und freue mich jetzt schon auf sein Erscheinen.

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