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Veröffentlicht am 16.08.2021

Vater werden ist nicht immer leicht

Mach mir’n Kind
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„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.“
Diese alte Volksweisheit von Wilhelm Busch trifft nicht bei allen Vätern zu. Manchmal ist schon nicht so einfach Vater zu werden. Erstmal muss ...

„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.“
Diese alte Volksweisheit von Wilhelm Busch trifft nicht bei allen Vätern zu. Manchmal ist schon nicht so einfach Vater zu werden. Erstmal muss „Mann“ sich mit der Frage befassen: „ Möchte ich eigentlich ein Kind?“ Und dann muss dieser Wunsch, ein gemeinsames Baby zu bekommen, auch noch wahr werden.
Denn es klappt es nicht immer gleich und wenn es dann so weit ist, stellt der werdende Vater fest, dass eine Schwangerschaft große Veränderungen und viele Fragen mit sich bringt.

Die Geschichte hat bei mir teilweise ambivalente Gefühle hervorgerufen, denn ich wusste manchmal nicht, ob ich mit der „besten Verlobten“ weinen oder mit ihrem Mann, dessen bester Freund Google ist, lachen sollte.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch. Die Seiten flogen nur so dahin und innerhalb kürzester Zeit war ich am Ende angekommen.
Melanie Amélie Opalka erzählt auf eine wunderbare Art, von den Problemen und Sorgen, die sich ergeben, als der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind zu einer großen Herausforderung für unser Paar wird. Dabei ist es nicht einmal notwendig, den Protagonisten Namen zu geben.

Wir verfolgen den beschwerlichen Weg der Beiden aus der Sicht des Mannes, der die zentrale Figur in der Geschichte ist.
Nachdem das Baby-Projekt nach einem Jahr, trotzt „Eisprung-App“ nicht gefruchtet hat, wühlen die Beiden sich durch Berge von Broschüren und Auszügen aus dem Internet, um die passende Kinderwunschklink zu finden. In der Praxis von Dr. Sommer, der eigentlich Dr. Herbst heißt, fühlen die Beiden sich dann endlich gut aufgehoben.

Doch auch jetzt nehmen die Probleme kein Ende. Ob es um die Zuschüsse der Krankenkasse geht, die nur bei einem „Ehepaar“ fließen, oder darum die „beste Ehefrau“, nach zwei erfolglosen Versuchen zu trösten. Unser Protagonist versucht wirklich alles, um es seiner Liebsten etwas leichter zu machen. Er versorgt sie mit allem, was sie möchte, recherchiert stundenlang im World Wide Web und befragt seinen besten Freund Goggle, um für alles gewappnet zu sein.
Dabei begeht er einen Fauxpas nach dem anderen und setzt sich immer wieder in die Nesseln.

Durch die Ich-Perspektive waren seine Gedanken und Emotionen sehr gut nachvollziehbar. So fiel es mir leicht, mich in ihn hineinzuversetzen. Ich musste oft über seine Gedankengänge schmunzeln und manchmal tat er mir richtig leid, denn er hatte es nicht immer einfach mit seiner Liebsten.
Für die beste Ehefrau ist die Situation aber auch alles andere als einfach und auch als es dann endlich klappt, ist die Schwangerschaft für sie mühsam und beschwerlich.

Die Autorin hat den, eigentlich ernsten und teilweise tragischen Hintergrund, auf eine lockere, manchmal etwas ironische und flapsige Art erzählt und zu einer humorvollen Geschichte verarbeitet. Sie ist lustig und traurig und hat mich nicht nur zum Lachen und zum Weinen gebracht, sondern auch zum Nachdenken.
Dafür gibt es von mir hochverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung nicht nur für werdende Eltern.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2021

Ein wunderschönes Debüt

Die Erbin des Windes
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Likah lebt mit den Zwillingen Alia und Gem, für die sie die Verantwortung übernommen hat, auf der Straße und ernährt sich und die Kinder von kleineren Diebstählen. Ihr Traum ist es, den Kleinen irgendwann ...

Likah lebt mit den Zwillingen Alia und Gem, für die sie die Verantwortung übernommen hat, auf der Straße und ernährt sich und die Kinder von kleineren Diebstählen. Ihr Traum ist es, den Kleinen irgendwann ein gutes Leben zu ermöglichen und ein Zuhause für sie zu schaffen. Als sie eines Nachts eine Kutsche entdeckt, hofft Likah, mit einem letzten großen Diebstahl, genügend Geld zusammenzuhaben, um das Leben auf der Straße endlich zu beenden. Doch sie wird erwischt und vor Gericht gestellt. Anstatt sie aber zum Tode zu verurteilen, macht Fürst Arkin ihr ein Angebot. Er will sie als seine Schülerin ausbilden, in der Magie der Ersten Sprache unterrichten und für die Kinder sorgen. Likah kann das Angebot nicht ablehnen, denn so entkommt nicht nur sie der Todesstrafe, sondern auch die Zwillinge erhalten die Chance auf ein richtiges Zuhause.
Doch für die neue Schülerin Arkins stehen schwere Zeiten bevor. Der Fürst ist nicht nur der Herrscher Karthasias, sondern er gehört zum Septimat, das über den ganzen Kontinent herrscht. Zwischen den sieben Herrschern und deren Schülern gibt es viele Intrigen und Geheimnisse. Likah lernt jedoch schnell, sich durchzusetzen. Als sie aber herausfindet, warum Arkin sie als Schülerin gewählt hat, beginnt sie alles, was sie bisher für richtig empfunden hat, anzuzweifeln.
Das wunderschöne Cover ist ein richtiger Blickfang und sorgte dafür, dass ich auf das Buch aufmerksam wurde.
Und was soll ich sagen?! Ich habe es nicht bereut.
Die Autorin hat einen lebendigen, fesselnden Schreibstil, der sehr angenehm zu lesen ist. Bereits nach wenigen Sätzen bin ich komplett in die Geschichte eingetaucht.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die meiste Zeit folgen wir Likah auf ihrem Weg, doch es gibt auch viele Abschnitte, in denen wir Thora begleiten. Ich war sehr gespannt darauf, zu erfahren, wie und wann Likah und Thora aufeinandertreffen würden.
Lucinda Flynn beschreibt das Worldbilding bildhaft, jedoch nicht zu ausschweifend und lässt dem Leser Raum für die eigene Fantasie.
Auch, oder gerade weil, ebenfalls das Äußere der Protagonisten nicht so ausführlich beschrieben wurde, hatte ich sofort ein eigenes Bild von den Figuren vor Augen.
Likah ist eine tolle, starke Protagonistin, die schon früh lernen musste, für sich selbst zu sorgen. Von einem Moment auf den anderen wurde sie von ihren Eltern fortgeschickt mit dem Hinweis, nie zurückzukommen. Sie handelt völlig selbstlos, als sie die Zwillinge unterwegs aufliest und für sie sorgt. Für die Beiden würde Likah sogar ihr Leben opfern.
Aber sie hat auch Fehler und handelt manchmal etwas unüberlegt, wenn sie ihre Wut nicht im Griff hat. Doch gerade das macht sie so glaubwürdig und authentisch.
Auch Arkin empfand ich als sehr sympathisch und auch wenn er etwas wortkarg ist, habe ich ihn sofort ins Herz geschlossen.
Etwas Probleme hatte ich jedoch mit Thora. Zu Beginn, ist er für mich ein kleiner Junge, der von seiner Großmutter die Erlaubnis bekommen hat, Kapitän Ross auf seiner Reise zu begleiten, um ein Abenteuer zu erleben. Doch nach seiner Gefangennahme verhält er sich plötzlich wie ein junger Mann, der mutig, entschlossen und furchtlos ist. Diese Entwicklung ging mir etwas zu schnell vonstatten. Gut gefallen haben mir auch die Nebencharaktere, die die Autorin individuell und facettenreich gestaltet hat.
Sehr schön ist die Liebesgeschichte, die nur eine kleine Rolle im Plot einnimmt und nicht übermäßig viel Platz beansprucht. Sie entwickelt sich völlig anders, als ich zu Beginn erwartet habe, aber sie passt perfekt in die Handlung hinein. Mehr möchte ich Euch jedoch nicht verraten.
Die Story hat von Anfang an ein gutes Tempo und der Spannungsbogen steigt im Laufe der Handlung immer mehr an. Es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Letztendlich blieben am Ende jedoch ein paar Fragen offen. So wurde der Grund, weshalb Likah ihr Elternhaus verlassen musste, am Ende zwar erklärt, doch mir reichten die Erläuterungen nicht ganz. Auch ist mir nicht richtig klar geworden, welchen Zusammenhang es zwischen der Handlung und dem Tod von Saaid gibt und was Arkin letztendlich damit bezweckt hat, Likah als Schülerin zu nehmen.
Fazit
Die Autorin hat mit ihrem Buch, „Die Erbin des Windes“ ein tolles Debüt geschrieben. Auch wenn es ein paar kleine Schwächen gibt und es mir ein wenig an Tiefe gefehlt hat, konnte Lucinda Flynn mich mit der Storyline und ihrer eloquenten Ausdrucksweise überzeugt.
Ich hoffe, dass ich noch viel von der Autorin lesen werde! Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 09.08.2021

Die Geschichte konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen

The Rules of Magic. Eine zauberhafte Familie
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Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen

Wir befinden uns Anfang der 60er Jahre in New York. Die Geschwister Franny, Jet und Vincent wissen nicht, dass sie einer Hexenfamilie aus Bosten entstammen. ...

Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen

Wir befinden uns Anfang der 60er Jahre in New York. Die Geschwister Franny, Jet und Vincent wissen nicht, dass sie einer Hexenfamilie aus Bosten entstammen.
Ihre Mutter Susanna, versucht alles, um das Familiengeheimnis zu wahren und ihre Kinder zu schützen, denn es lastet ein Fluch auf ihrer Familie. Jeder, der sich in sie verliebt, muss mit dem Leben dafür bezahlen. Die Geschwister, die nichts von diesem Fluch ahnen, mutmaßen immer wieder über ihre Abstammung, denn sie merken schon sehr schnell, dass sie anders sind. Ihre Mutter hat viele Regeln aufgestellt, an die die drei sich halten müssen. So dürfen sie weder rote Schuhe tragen, noch schwarze Kleidung. Auch Spaziergänge bei Mondschein sind nicht erlaubt. Die wichtigste Regel ihrer Mutter ist jedoch: „Verliebt Euch nie!“

Franny, die eine besondere Verbindung zu Vögeln hat, ist die Älteste und trägt somit die Verantwortung für ihre beiden Geschwister. Sie liebt die Wissenschaft und versucht jede Art der Magie damit zu erklären.
Ihre Schwester Bridget, genannt Jet ist sehr schüchtern und sensibel und weiß immer, was die Anderen denken. Ein schlimmer Unfall wird ihr schwer zu schaffen machen und besiegelt ihr Schicksal.
Vincent ist der einzige Junge in der Owens-Familie, ein begnadeter Musiker und so charismatisch, dass sich alle Mädchen und Frauen zu ihm hingezogen fühlen. Bereits direkt nach seiner Geburt wollte eine Krankenschwester ihn aus der Klink stehlen.
Die Geschwister sind sehr unterschiedlich, aber sie haben eine enge Beziehung zueinander und in einem sind sich alle drei einig. Sie werden sich nicht an die Regeln ihrer Mutter halten und sie alle brechen.

Ich habe bisher noch keine Bücher der Autorin gelesen und bin durch eine Leserunde auf Lovelybooks darauf aufmerksam geworden. Der Klappentext verspricht eine magische Geschichte, die von drei rebellischen Geschwistern handelt, die sich nicht an die Regeln ihrer Mutter halten und mit den daraus resultierenden Folgen, leben müssen. Mich hat das sofort angesprochen.

Ich habe jedoch ziemlich lange gebraucht, um in die Geschichte einigermaßen hineinzufinden und ehrlich gesagt, bin ich während des gesamten Plots nicht richtig warm mit dem Schreibstil der Autorin geworden.
Ich hatte das Gefühl, von oben auf das Geschehen zu blicken und die Geschichte als unbeteiligte Zuschauerin zu verfolgen. Normalerweise wären mir oft die Tränen gelaufen, denn ich bin ein sehr emotionaler Mensch und es gibt viele traurige Situationen und Tote in der Geschichte. Doch durch die sehr nüchterne und distanzierte Erzählperspektive in der dritten Person, fiel es mir schwer, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen und ihre Gefühle und Gedanken nachzuvollziehen.
Ihre Charaktereigenschaften trugen auch nicht gerade dazu bei, dass ich die Geschwister sympathisch fand. So störte mich zum Beispiel, wie leichtsinnig sie für ihr eigenes Glück das Leben anderer riskieren. Es gab auch einige Situationen und Aktionen, die ich als sehr unlogisch empfand. So wurden einige Protagonisten sehr schnell vom Fluch getroffen und andere wiederum gar nicht. Auch habe ich zum Beispiel nicht verstanden, warum ihrer Mutter, von einem Moment auf den anderen, die drei über den Sommer zu Tante Isabelle gelassen hat. Es fehlte mir eine einleuchtende Erklärung, denn Susanna hat doch die ganzen Jahre versucht, ihre Kinder vor der Familie zu schützen.

Es gab tolle Ansätze, wie zum Beispiel die Idee, den Geschwistern Tiere als Vertraute an die Seite zu stellen. Doch leider hat die Autorin dies nicht weiter ausgearbeitet und es blieb beim Ansatz.
Es gibt etliche große Zeitsprünge in der Geschichte und wir begleiten die Geschwister im Prinzip durch ihr ganzes Leben.
Die Atmosphäre empfand ich überwiegend als sehr düster und die meiste Zeit über plätscherte die Handlung ziemlich vor sich hin. Nur selten zog die Spannung während des Plots etwas an.

Fazit

Eine Geschichte muss nicht andauernd auf einen dramatischen Höhepunkt zusteuern, aber die Handlung sollte schon interessant sein. Leider habe ich das jedoch nicht so empfunden.
Es fehlte mir an Spannung, Fantasie und Magie. Die Protagonisten hatten mir zu wenig Tiefe und ich bin mit ihnen einfach nicht warm geworden. Auch der Schreibstil konnte mich nicht fesseln.
Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen und es deshalb auch beendet. Normalerweise hätte ich es abgebrochen, denn auch wenn die Geschichte einen guten Abschluss hat, blieb es hinter meinen Erwartungen zurück und konnte mich leider nicht überzeugen.
Deshalb gibt es von mir leider nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.08.2021

Ein fesselnder Auftakt der Reihe

Das Schicksal der Rose
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Die junge Prinzessin Leana, ist nach dem Mord an ihrer Mutter, beim Orden der Rosen aufgewachsen und dort ausgebildet worden. Mittlerweile ist ihre Ausbildung zur Rose abgeschlossen und sie kehrt zurück ...

Die junge Prinzessin Leana, ist nach dem Mord an ihrer Mutter, beim Orden der Rosen aufgewachsen und dort ausgebildet worden. Mittlerweile ist ihre Ausbildung zur Rose abgeschlossen und sie kehrt zurück nach Lichthof, in den Palast ihres Vaters, König Leander. Auf dem Heimweg wird sie von dem Heerführer Damain excortiert und schnell spielen nicht nur bei Leana die Gefühle verrückt.
Doch als sie ihre Heimat erreicht, hat sie erstmal andere Probleme. Der Planet braucht dringend Licht, um sich zu erholen und ihr Vater ist zu beschäftigt, um sie zu begrüßen. Er muss sein Heer auf den Krieg vorzubereiten und hat nur ein Ziel vor Augen. Rache zu nehmen am Tod seiner Frau und ihren Mörder Lord Veh und die Retsen, den Anhängern der Dunkelheit zu vernichten. Auch wenn das Verhältnis zwischen Leana und ihrem Vater ziemlich schwierig ist, will er seine Tochter nicht in Gefahr bringen, denn sie ist die letzte Trägerin des Lichts und ohne das Licht kann die Welt in der sie leben nicht existieren. König Leander ist deshalb alles andere als begeistert, dass seine Tochter sich zur Rose und somit zu einer Kämpferin hat ausbilden lassen.
Wird Leana sich gegen ihren Vater stellen und einen blutigen Krieg verhindern können?

Ich habe mich auf den ersten Blick in dieses traumhafte Cover verliebt und es gehört für mich zu den schönsten, die ich in diesem Jahr gesehen habe.
Der Klappentext gab dann den letzten Ausschlag und es stand fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

Cassandra Seven entführt uns in eine Welt mit vielen unterschiedlichen Planenten, die alle durch Welttore miteinander verbunden sind. Die Erde gehört auch dazu, doch ihre Bewohner sind noch unwissend, was die Existenz der Magie oder der Tore, die die Welten verbinden, betrifft.
Der Schreibstil der Autorin ist fantastisch. Wunderbar leicht und flüssig führt Cassandra Seven ihre Leser durch die Seiten und nichts deutet darauf hin, dass es sich bei diesem Buch um ein Debüt handelt. Es fiel mir wirklich schwer, das Buch zwischendurch zur Seite zu legen.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die kleinen Ornamente unter den Überschriften haben mir sehr gut gefallen.

Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht von Leana. Nachdem sie Zeuge an dem grausamen Tod ihrer Mutter wurde, hat ihr Vater sie beim Orden der Rosen vor Lord Veh in Sicherheit gebracht.
Leana ist eine sehr starke Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Allerdings war sie mir fast schon etwas zu stark und zu perfekt. Sie ist die Anführerin der Rosen und in der Lage zu fliegen und sich telepathisch mit den anderen zu verständigen. Außerdem können die Rosen die Kraft der Elemente nutzen. Nachdem Leana, als Trägerin des Lichts, ihren Heimatplaneten betritt, werden ihre Kräfte noch stärker und sie ist so gut wie unverwundbar.
Sie hat einfach keinerlei Schwächen und ich musste zu keinem Zeitpunkt Angst um sie haben. Ihr Hüter Markus war im Prinzip Arbeitslos. Das eine oder andere Manko hätte sie ruhig haben dürfen.
Damain ist der Heerführer ihres Vaters, wahnsinnig attraktiv, muskulös, durchtrainiert und hat eine etwas düstere Ausstrahlung. Es ist für ihn nicht so einfach, eine Prinzessin zu schützen, die keinen Schutz will und für die er nach und nach Gefühle entwickelt. Zwischen den Beiden führt dieser Zustand deshalb unweigerlich zu Spannungen und Problemen. Cassandra Seven hat die beiden Hauptprotagonisten sind sehr facettenreich und lebendig gestaltet und
auch die Nebenfiguren, wie zum Beispiel Leanas beste Freundin Tijana und ihr Hüter Markus sind interessante Charaktere, die sich gut in die Geschichte einfügen und sie perfekt abrunden. Gefehlt hat mir eine etwas bildhaftere Beschreibung des Worldbildings. Ich hatte Probleme damit, mir Olympäa, die einzige Stadt des Planenten, den Orden der Rosen und Lichthof bildhaft vorzustellen. Auch ein paar Hintergrundinformationen über diese Welten haben mir gefehlt. Ich hoffe, dass es im zweiten Teil einen etwas tieferen Blick hinter die Kulissen gibt.
Die Storyline ist spannend und hat ein gutes Tempo. Es kam zu keinem Zeitpunkt Langweilig auf und ich wurde immer tiefer in die Geschichte hineingezogen.
Irgendwann konnte ich mich dem Buch einfach nicht mehr entziehen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Am Ende wurde ich dann mit einem richtig fiesen Cliffhanger zurückgelassen.

Die Autorin hat mich mit ihrem tollen, fesselnden Schreibstil in den Bann gezogen und auch wenn das Buch ein paar kleine Schwächen hat, bin ich doch begeistert von der Story und froh, dass der zweite Teil schon auf mich wartet.
„Das Schicksal der Rose: Erwachen des Lichts“ hat mir gut gefallen, doch es gibt noch etwas Luft nach oben. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 27.07.2021

Eine Fantasy-Story ganz nach meinem Geschmack

The Witch Queen. Entfesselte Magie
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Als die 21-jährige Hexe Enju nach der Arbeit nach Hause will und das Portal nach Lapislazuli durchtritt, landet sie durch eine Verschiebung der Magie nicht in ihrer Straße, sondern im Viertel der Nekromanten. ...

Als die 21-jährige Hexe Enju nach der Arbeit nach Hause will und das Portal nach Lapislazuli durchtritt, landet sie durch eine Verschiebung der Magie nicht in ihrer Straße, sondern im Viertel der Nekromanten. In einem Club macht sie eine furchtbare Entdeckung. Alle Besucher wurden auf grausame Art getötet. Enju, die zur falschen Zeit am falschen Ort ist, wird am Tatort vom Alpha der Beasts aufgegriffen. Sie wird vom Rat angeklagt, diese furchtbare Tat verübt zu haben. Die einzige Möglichkeit, ihre Unschuld zu beweisen, ist, dem Rat bis zum Red Moon den wahren Täter zu präsentieren. Doch Enju ist durch einen Blutzauber an Kayneth, den Anführer der Beasts gebunden und muss mit ihm zusammenarbeiten. Das ist gar nicht so einfach, denn der attraktive Gestaltwandler übt nicht nur eine starke Anziehungskraft auf Enju aus, sondern ist auch nahe dran, zu erfahren, wer die wahre Königin der Hexen ist. Doch Enju muss den Fokus auf die Ergreifung der Täter setzen denn ihr Leben hängt davon ab.
Ich wurde bereits von diesem wunderschönen Cover und dem tollen Farbschnitt magisch angezogen und als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich sofort, dass das ein Buch für mich ist. Ich bin ein großer Fan von Romantasy und Verena Bachmann hat mich innerhalb kürzester Zeit mit ihrem wunderbar leichten und flüssigen Schreibstil gepackt. Ich wurde quasi wie in einem Sog durch die Geschichte gezogen.

Enju ist eine unheimlich starke und aufgeschlossene Protagonistin, die sich durch nichts einschüchtern lässt. Besonders ihr feiner manchmal etwas boshafter Humor ist sehr amüsant und hat mir sehr gut gefallen. Ihr loses Mundwerk kommt jedoch nicht immer und überall gut an. Sie ist nicht das kleine Mäuschen, dass Hilfe vom starken Mann benötigt, sondern sie hat ihren eigenen Kopf und kann sich selbst helfen. Nur mit Spinnen hat sie ein Problem.
Im Klappentext steht, das Enju mit Kayneth, zusammenarbeiten muss, allerdings beginnt diese Zusammenarbeit erst recht spät. Im ersten Drittel der Geschichte ist sie ziemlich auf sich allein gestellt, doch dann erhält sie Unterstützung vom dem Alpha der Beasts. Kayneth ist charmant, attraktiv und sexy. Was braucht ein Mann, bzw. Gestaltwandler mehr um für Enju reizvoll und unwiderstehlich zu sein?!
Es dauert auch nicht lange, bis es zwischen den Beiden zu knistern beginnt. Etwas mehr Romantik wäre hier zwar schön gewesen, aber irgendwie sind sie beide nicht der Typ für romantische Dates oder für Spaziergänge im Rosengarten. Es gibt Leidenschaft und Erotik, doch irgendwie fehlte mir da am Schluss der Liebesgeschichte etwas. Ist das zwischen ihnen nun nur eine lockere Beziehung oder doch mehr? Aber vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung?!
Sehr gut gefallen hat mir die konstante Spannung, die sich durch den ganzen Plot zieht. Es gibt immer wieder actionreiche, teilweise auch brutale Szenen, die dafür sorgen, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Die Altersempfehlung ab 16 Jahren, ist deshalb für mich auch nachvollziehbar.
Verena Bachmann hat mit einem tollen Setting, interessanten, magischen Gestalten, witzigen Dialogen, spannenden Actionszenen und knisternder Erotik, für einen Fantasyroman nach meinem Geschmack gesorgt.
Das offene Ende hat mich dann jedoch überrascht und ziemlich erstaunt.
Die Story bietet aber ausreichend potenzial für eine Fortsetzung und ich würde mich freuen, wenn wir erfahren, wie es mit Enju und Kayneth weitergeht.
Für “The Witch Queen. Entfesselte Magie“ gibt es 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐und eine Leseempfehlung.

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