Cover-Bild Mach mir’n Kind
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 324
  • Ersterscheinung: 10.08.2020
  • ISBN: 9783752984040
Melanie Amélie Opalka

Mach mir’n Kind

Zugegeben, die meiste Zeit habe ich mich eher mit der Frage befasst, wie ich nicht Vater werde. Bis ich dieser Frau begegnete.

Und nun heißt es plötzlich: Wie wird man eigentlich Vater, wenn man es möchte,
aber es nicht auf Anhieb klappt? Und was macht der Prozess mit einem, das Auf und
Ab des Hoffens und Bangens, neben und zusammen mit der Frau, die das alles am
eigenen Leib erlebt?

Ein schmerzvoll-tragisch-urkomischer Bericht aus Männersicht – über die Broschürenflut auf der häuslichen Couch, die Wartezimmer der Babymacherkliniken,
über dramatische Einkaufsralleys und innovativen Wickeltischbau auf der heimischen Waschmaschine. Für alle, die auch noch eine Antwort auf die Babyfrage suchen und von der allerersten Zuschauerreihe aus dabei sein wollen.

Denn: Vater werden ist nicht schwer? Von wegen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2021

Unterhaltsame Unterhaltung für Eltern und die, die es werden wollen

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Dieses Buch war für mich eine kleine Überraschung. Ich hatte eine lustige Geschichte für werdende Eltern erwartet, bekommen habe ich viel mehr! Es ist ein Buch mit einem Einblick in das Seelenleben von ...

Dieses Buch war für mich eine kleine Überraschung. Ich hatte eine lustige Geschichte für werdende Eltern erwartet, bekommen habe ich viel mehr! Es ist ein Buch mit einem Einblick in das Seelenleben von Eltern, hier der Erzähler als Papa selbst und die beste Verlobte bzw. Ehefrau ohne Namen, die eigentlich irgendwann nur einen Wunsch haben - sie wollen schwanger werden! Doch das ist, entgegen der landläufigen Meinung, nicht immer selbstverständlich und funktioniert einfach so! Durch dieses Stigma ist es leider auch immer noch ein Tabuthema. Die Autorin hat hier hervorragend einen Spagat zwischen humorvolle Unterhaltung und Aufklärung mit Gefühl betrieben - und es hört nicht nach dem Kinderwunsch, den zahlreichen Hürden und Möglichkeiten bis zur erfolgreichen Schwangerschaft auf, sondern auch die Schwangerschaft an sich bekommt genügend Raum - immer aus der Perspektive des Papas beschrieben. Natürlich bangt,  hofft und leidet man mit dem Pärchen, aber das macht es so lebensnah. Hier darf man auch mal über die Gedanken und Handlungen des werdenden Vaters schmunzeln, als Frau hat man ja in der Phase ganz eigene Probleme... Der Schreibstil war absolut zum durchfliegen, das Cover greift den Inhalt gut auf und ist schlicht, bleibt aber im Gedächtnis. Meine Meinung: Hier wurde ein nicht so einfaches Thema geschickt verpackt und wo bekommt im Bereich Kinder kriegen schon der Mann soviel Gehör wie hier 😄? 

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Veröffentlicht am 29.10.2021

Kinder bekommen aus Männersicht

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Der Charakter des Buches und seine Verlobte und später dann Ehefrau versuchen ein Kind zu bekommen. Immer verzweifelter wird der Versuch, weil es immer wieder so ist, dass dann doch nichts passiert. Schließlich ...

Der Charakter des Buches und seine Verlobte und später dann Ehefrau versuchen ein Kind zu bekommen. Immer verzweifelter wird der Versuch, weil es immer wieder so ist, dass dann doch nichts passiert. Schließlich entschließen die beiden sich zu einer Behandlung, bei der ihnen gute Chancen eingeräumt werden, dass sie doch noch schwanger werden könnten, weil es auf normalem Wege sehr unwahrscheinlich ist. Mit dieser Behandlung endlich haben die zwei Erfolg und dürfen sich auf ihr Baby freuen. Dann werden die Trimester der Schwangerschaft gut beschrieben, die das Paar sehr gut meistert, bis das Kind dann endlich auf der Welt ist.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich durfte bereits das zweite Buch der Reihe lesen und war dankbar, nun auch den Anfang der Geschichte kennenzulernen. Die Charaktere bleiben zwar ohne Namen, werden aber so gut beschrieben, dass das kein störender Faktor ist, sondern ich auch gut verstehen kann, dass die Autorin diesen Weg gewählt, hat, damit es einfach jeder sein könnte. Das ist meiner Meinung nach ein guter Weg, um dieses Thema aus der Tabuzone heraus zu holen. Der Schreibstil gefällt mir bei diesem Buch sehr gut. Das ernste Thema wird durch lustige Abschnitte aufgelockert, ohne aber den Ernst zu verkennen. Das ist hier sehr gut gelungen. So konnte ich mich als Leserin richtig mit dem Paar freuen, als endlich das langersehnte Kind auf der Welt war.
Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist witzig gestaltet und passt gut zu dem Buch und auch zu dem nachfolgenden Band passt es gut.

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Veröffentlicht am 21.10.2021

"Kindermachen" ist nicht immer leicht

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Er wolle nie Kinder - die beste Verlobte der Welt kann sich jedoch ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen. Da Er sich ein leben ohne die beste Verlobte der Welt nicht mehr vorstellen kann, freundet er ...

Er wolle nie Kinder - die beste Verlobte der Welt kann sich jedoch ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen. Da Er sich ein leben ohne die beste Verlobte der Welt nicht mehr vorstellen kann, freundet er sich mit dem Thema Kinder an.

So schwer kann es ja nicht sein, ein Kind zu zeugen - doch beide werden eines besseren belehrt. Von Ovulationstest über Temperatur messen bis hin zum Spermiogramm ist alles vertreten.

Nach dem holprigen Anfang gibt es Einblicke in die verschiedene Trimester der Schwangerschaft sowohl zur Beschaffung der Erstausstattung, Geburtsvorbereitungskurs bis hin zum HappyEnd.

Das Buch ist mit sehr viel Witz und Charme geschrieben, sodass es einen einfach in den Bann zieht! Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.08.2021

Vater werden ist nicht immer leicht

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„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.“
Diese alte Volksweisheit von Wilhelm Busch trifft nicht bei allen Vätern zu. Manchmal ist schon nicht so einfach Vater zu werden. Erstmal muss ...

„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.“
Diese alte Volksweisheit von Wilhelm Busch trifft nicht bei allen Vätern zu. Manchmal ist schon nicht so einfach Vater zu werden. Erstmal muss „Mann“ sich mit der Frage befassen: „ Möchte ich eigentlich ein Kind?“ Und dann muss dieser Wunsch, ein gemeinsames Baby zu bekommen, auch noch wahr werden.
Denn es klappt es nicht immer gleich und wenn es dann so weit ist, stellt der werdende Vater fest, dass eine Schwangerschaft große Veränderungen und viele Fragen mit sich bringt.

Die Geschichte hat bei mir teilweise ambivalente Gefühle hervorgerufen, denn ich wusste manchmal nicht, ob ich mit der „besten Verlobten“ weinen oder mit ihrem Mann, dessen bester Freund Google ist, lachen sollte.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch. Die Seiten flogen nur so dahin und innerhalb kürzester Zeit war ich am Ende angekommen.
Melanie Amélie Opalka erzählt auf eine wunderbare Art, von den Problemen und Sorgen, die sich ergeben, als der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind zu einer großen Herausforderung für unser Paar wird. Dabei ist es nicht einmal notwendig, den Protagonisten Namen zu geben.

Wir verfolgen den beschwerlichen Weg der Beiden aus der Sicht des Mannes, der die zentrale Figur in der Geschichte ist.
Nachdem das Baby-Projekt nach einem Jahr, trotzt „Eisprung-App“ nicht gefruchtet hat, wühlen die Beiden sich durch Berge von Broschüren und Auszügen aus dem Internet, um die passende Kinderwunschklink zu finden. In der Praxis von Dr. Sommer, der eigentlich Dr. Herbst heißt, fühlen die Beiden sich dann endlich gut aufgehoben.

Doch auch jetzt nehmen die Probleme kein Ende. Ob es um die Zuschüsse der Krankenkasse geht, die nur bei einem „Ehepaar“ fließen, oder darum die „beste Ehefrau“, nach zwei erfolglosen Versuchen zu trösten. Unser Protagonist versucht wirklich alles, um es seiner Liebsten etwas leichter zu machen. Er versorgt sie mit allem, was sie möchte, recherchiert stundenlang im World Wide Web und befragt seinen besten Freund Goggle, um für alles gewappnet zu sein.
Dabei begeht er einen Fauxpas nach dem anderen und setzt sich immer wieder in die Nesseln.

Durch die Ich-Perspektive waren seine Gedanken und Emotionen sehr gut nachvollziehbar. So fiel es mir leicht, mich in ihn hineinzuversetzen. Ich musste oft über seine Gedankengänge schmunzeln und manchmal tat er mir richtig leid, denn er hatte es nicht immer einfach mit seiner Liebsten.
Für die beste Ehefrau ist die Situation aber auch alles andere als einfach und auch als es dann endlich klappt, ist die Schwangerschaft für sie mühsam und beschwerlich.

Die Autorin hat den, eigentlich ernsten und teilweise tragischen Hintergrund, auf eine lockere, manchmal etwas ironische und flapsige Art erzählt und zu einer humorvollen Geschichte verarbeitet. Sie ist lustig und traurig und hat mich nicht nur zum Lachen und zum Weinen gebracht, sondern auch zum Nachdenken.
Dafür gibt es von mir hochverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung nicht nur für werdende Eltern.

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Veröffentlicht am 16.11.2020

Von der Schwierigkeit Eltern zu werden

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Zwei Menschen treffen sich, verlieben sich ineinander, lernen sich besser kennen und vertrauen und möchten eine Familie gründen. Das Normalste der Welt und kann doch so schwierig sein.

Das Cover ist ...

Zwei Menschen treffen sich, verlieben sich ineinander, lernen sich besser kennen und vertrauen und möchten eine Familie gründen. Das Normalste der Welt und kann doch so schwierig sein.

Das Cover ist witzig und hat mit dem erfrischenden Grün eine schöne hoffnungsvolle und passende Farbe erhalten, die mir sehr gut gefällt.

Dieses als Roman geschriebene Buch wird aus Sicht des liebenden Mannes erzählt, der plötzlich die Frau seines Lebens trifft, mit der er sich sogar vorstellen kann, Kinder zu bekommen. Dabei merken die Beiden, dass es gar nicht so einfach ist, wie sie es sich gedacht hatten. Die Natur macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Die geliebte Frau hat eine Eilleiterschwangerschaft, muss operiert werden, man geht zum Arzt, eine Untersuchung folgt der nächsten, man denkt kurz über Alternativen wie Adoption nach und geht schließlich zu einer Befruchtungsklinik und bangt und bangt. Der potenzielle Vater gibt dabei sehr ehrlich und viel über seine und die Gefühlslage "der besten Ehefrau der Welt" in jeder der Situationen wieder und listet alle Schwierigkeiten auf, die dem Paar so in den Weg gekommen sind. Der Roman wird dadurch sehr informativ, es wird recht humorvoll erzählt mit allen Höhen und Tiefen, die so ein Weg mit sich bringt. Auch die Auseinandersetzung mit der Krankenkasse, mit der Familie und mit sich selbst, seinem eigenen Ego und seinem Körper wird nicht ausgespart. Das Buch hat 305 Seiten. Da so ein Buch meist aus Sicht der werdenen Mutter geschildert wird, finde ich es sehr gelungen und unterhaltsam. Man bangt und fiebert mit diesen beiden Menschen bis zum Weg zu einer Familie mit lang ersehntem Baby mit.

Fazit: Ein sehr ausführliches Buch über Gefühle und Gedanken aber auch die medizinischen Möglichkeiten und Schwierigkeiten. Absolut lesenswert.

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