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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2020

Eine ganz besondere Geschichte mit Sheltiezauber

Rose & Alick - Eine Liebe ohne Dornen
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Es handelt sich um den Debütroman der Autorin im Belletristikbereich. Die Handlung spielt in den Highlands. Gleich zu Beginn lernt der Leser Rose kennen und befindet sich mitten im Geschehen. Abwechselnd ...


Es handelt sich um den Debütroman der Autorin im Belletristikbereich. Die Handlung spielt in den Highlands. Gleich zu Beginn lernt der Leser Rose kennen und befindet sich mitten im Geschehen. Abwechselnd wird aus der Sicht von Alick oder Rose berichtet. So kann man sich wunderbar in die Beiden hineinversetzen.
Der Schreibstil ist sehr emotional, aber an manchen Stellen auch etwas holprig. Grade Wiederholungen störten mich ab und an, sowie das Wechseln der Zeitform. An manchen Stellen hätte ich mir auch noch mehr Details in Beschreibungen gewünscht, grade was die Landschaft und Umgebung angeht. Wiederum andere Szenen, besonders die Zimmer in Rosies Haus, waren sehr liebevoll gestaltet.

Die beiden Protagonisten sind wunderbar erschaffen. Deren Gefühle bringt die Autorin sanft, aber trotzdem zum Greifen nahe rüber. Ich habe oft mit Rose und Alick gelitten oder gelacht. Die Wandlung von Rose hat mir sehr gut gefallen. Sie ändert sich, lernt Vertrauen zu fassen, ohne dabei hastig oder unnatürlich zu wirken. Oft ging es einen Schritt nach vorne und zwei zurück. Aber so was ist menschlich und wirkt sehr authentisch.
Der sogenannte Sheltiezauber hat auch mein Herz zum Schmelzen gebracht und mir sehr gefallen. Muffin ist ein treuer Hund, ein wundervoller Begleiter und Trostspender für Rose. Nicht nur einmal stahl er beiden Protagonisten die Show.

Die letzten Kapitel waren nochmal ganz schön turbulent, aber dank des Prolog gab es einen kleinen Blick in die Zukunft. Gerne hätte ich da noch ein paar mehr Szenen von der Zeit gelesen, aber auch, weil ich mich noch nicht so schnell von Rose, Alick und Muffin verabschieden wollte.

Zusammenfassend ist das Buch eine ganz besondere Liebesgeschichte, die zwar kleine Schwächen hat, aber aufgrund der ernsten Themen und der Charakterwandlung von Rose absolut lesenswert ist.
3,75 ⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

Spannender Krimi mit Dynamik

Faltenfrei
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Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist sehr gelungen und spiegelt auch die Handlung wieder.
Es handelt sich um den ersten Fall von Nick Stein und dieser bringt ihn gleich zurück in seine Vergangenheit. ...


Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist sehr gelungen und spiegelt auch die Handlung wieder.
Es handelt sich um den ersten Fall von Nick Stein und dieser bringt ihn gleich zurück in seine Vergangenheit. Das Opfer und damit auch der Täterkreis sind alles Bekannte aus seiner Jugend. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und auch die Handlung geht dynamisch voran. Großes Lob an die Autorin, die wirklich einen tollen Spannungsbogen kreiert hat. Orte und Personen wurden bildhaft beschrieben. Ich lese gerne Krimis und hier wurde ich von Seite 1 an gepackt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch der Fall war fesselnd und gut aufgebaut. Die Thematik war auch sehr aktuell, man begegnet ihr fast tagtäglich. Man merkt, wie viel Mühe sich die Autorin bei der Recherche gegeben hat. Die Ermittlungen sind logisch, die Vorgänge an Tatorten oder bei Befragungen wirken authentisch.
Jedoch hätte meinetwegen Nick nicht so ein Frauenheld sein müssen. Einblicke ins Privatleben sind ja ganz nett, aber dass er innerhalb weniger Tage Sex mit drei verschiedenen Frauen hatte, hat für mich als Leser jetzt wenig zur Handlung getan. Gerade weil zwei der Frauen eigentlich für ihn Tabu sein sollten und er sonst doch sehr professionell vorgeht. Auch die Betonung der Luxusmarken, die er trägt, war eher unnötig. Eine detaillierte Beschreibung der Klamotten wäre angebrachter gewesen, als plump den Markennamen zu erwähnen.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig angelegt worden. Jede Figur hatte ihre Ecken und Kanten. Besonders Peter und Samantha waren mir sehr sympathisch und auch die Zusammenarbeit des Ermittlerteams wirkte sehr harmonisch. Jeder hatte seine eigenen Eigenschaften und im Team ergänzten sie sich gut.

Der Auftakt der Krimireihe aus Österreich hat mir gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Teil.
4/5 🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.10.2020

Würdiger Abschluss einer genialen Triologie

Die Stadt (Finsterzeit 3)
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Bei "Die Stadt" von Sandra Toth handelt es sich um den finalen Teil der Finsterzeit Reihe und eins meiner Jahreshighlights.

Tatsächlich hatte ich das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen. Konnte ...

Bei "Die Stadt" von Sandra Toth handelt es sich um den finalen Teil der Finsterzeit Reihe und eins meiner Jahreshighlights.

Tatsächlich hatte ich das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen. Konnte es kaum zur Seite legen, weil es so spannend war. Die Handlung setzt genau richtig ein, sofort wird man in den Bann des Buches gezogen. Sandra Toth bleibt ihrem gewohnten Stil treu und berichtet wieder aus drei Sichtweisen. Die Kapitel sind kurz, oft abgehackt und geben so die Dynamik und auch der Stimmung in der Geschichte wieder. Am Anfang standen drei lose Handlungsfäden, die sich Stück für Stück miteinander verknüpften und ein gemeinsames Schicksal teilten. Eine wirklich wunderbar gelungene Arbeit.
Mir als Leser fiel es so schwer, zwischen Gut und Böse zu differenzieren. Es war nahezu unmöglich. In dem einen Kapitel macht eine Gruppe noch etwas Gutes und zwei Seiten weiter stößt man auf pure Grausamkeit. Fast bis zum Ende wusste ich nicht, wem ich trauen kann und wem nicht.
Auch gewisse Dinge aus dem vorherigen Teil wurden hier verarbeitet. Diese Anknüpfung hatte ich mir erhofft und ich wurde nicht enttäuscht.
Die komplette Handlung ist unfassbar realistisch und bildlich ausgearbeitet. Es werden keine Themen idealisiert oder beschönigt.

Es war sehr schön, bekannte Namen wieder zu lesen, zu sehen, was aus all den wunderbaren Charakteren geworden ist. Wie sie sich entwickelt haben und ihr Leben weiterging, wie sie an ihren Aufgaben gewachsen sind und sich nun neuen Herausforderungen stellen müssen. Sie bleiben kein blasses Beiwerk. Neben den Protagonisten und bekannten Charakteren werden auch ein paar neue Personen vorgestellt. Irina ist mir besonders ans Herz gewachsen.

5/5🌟
Die Finsterzeit Reihe ist eine geniale Triologie und mit "Die Stadt" bekommt sie einen würdigen Abschluss. Ich lege euch diese Bücher wirklich ans Herz. Lest sie!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

Tolle Idee und super Umsetzung

Tödliche Heimkehr
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Die letzten Tage habe ich von Volker Dützer "Bestrafung - Die Spur der Vergeltung" gelesen.
Der Krimi rund um das Thema Wirtschaft und Korruption war von den ersten Seiten an spannend geschrieben. Die ...

Die letzten Tage habe ich von Volker Dützer "Bestrafung - Die Spur der Vergeltung" gelesen.
Der Krimi rund um das Thema Wirtschaft und Korruption war von den ersten Seiten an spannend geschrieben. Die Seiten flogen nur so vorbei, da der Schreibstil angenehm flüssig zu lesen ist. Ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Besonders gut fand ich, dass die fortlaufenden Kapitel zwar einerseits die Fragen des Vorherigen beantworten, aber mindestens doppelt so viele Neue aufwerfen. Ich konnte zwar nicht immer alle Handlungen nachvollziehen, aber trotzdem ist die Geschichte logisch und schlüssig aufgebaut.

Als Leser bekommt man Einblick in beide Protagonisten. Sie haben ihre Stärken, aber auch Schwächen, machen Fehler und wirken daher umso realer. Auch ihre Entwicklung hat mir gut gefallen.
Dirk ist Anwalt, glaubt an Gerechtigkeit. Er gibt nicht auf, sondern überzeugt sich lieber selbst und hört im Zweifel auf sein Bauchgefühl. Aber alles im Rahmen des Gesetzes. Doch schnell merkt er, dass leider nicht alle so handeln.
Shari lässt sich nicht in die typische Opferrolle drängen, sondern wehrt sich selbstständig. Sie hat einen Plan und ist manchmal ganz schön leichtsinnig. Oft manövriert sie oft in brenzlige Situationen hinein, die sie klar hätte vermeiden können. Aber sie kommt auch an ihre Grenzen.
In einigen Situationen handeln die Protagonisten sehr unüberlegt. Obwohl sie sonst eher intelligent sind, scheinen sie offensichtliche Fallen nicht im Vorfeld zu erkennen und schaden sich damit selber.

Am Ende gab mir die Handlung das Gefühl, man wolle sie schnell beenden. Zwei große Showdowns und dann war es das plötzlich. Einige Dinge blieben ungeklärt.
! Spoiler !
Ich hätte mir gewünscht, dass mehr Personen überlebt hätten, um zu zeigen, dass es doch möglich ist, sie zur Rechenschaft zu ziehen.

Das Buch ist gut, auch wenn ich hoffe, dass alles reine Fiktion ist. Denn die menschlichen Abgründe, in die hier geblickt wird, sind sehr tief.
4/5🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2020

Tolle Fortsetzung mit Blick hinter die Kulissen

Rockleben (Band 2)
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Nachdem ich schon den ersten Teil der Rockstar Passion Reihe las, möchte ich euch heute die Fortsetzung "Küsse on Stage" vorstellen.

Das Buch setzt eine Weile nach dem Ende des ersten Band ein, aber ...


Nachdem ich schon den ersten Teil der Rockstar Passion Reihe las, möchte ich euch heute die Fortsetzung "Küsse on Stage" vorstellen.

Das Buch setzt eine Weile nach dem Ende des ersten Band ein, aber man kann es auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Wichtige Ergebnisse werden bei Bedarf knapp zusammengefasst. Trotzdem empfand ich es als spannend, die Entwickelung zu sehen. Die Charaktere waren mir diesmal gleich vertraut, ich kam super in die Handlung hinein.
Die Emotionen kommen hier wesentlich besser rüber als im Teil 1. Der Schreibstil war flüssig, lässt sich angenehm lesen. Viele Szenen sind sehr bildlich geschrieben und nehmen mich als Leser direkt mit in die Handlung hinein. Manchmal waren die Übergänge zwischen den Szenen, grade wenn ein zeitlicher Sprung dazwischen lag, etwas holprig.
In dem Buch kam das Thema Musik definitiv nicht zu kurz. Es war spannend, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Oft ist es da gar nicht so glamourös, wie man glaubt und dies kam sehr realistisch rüber. Als Fan der Rockmusik ist das Buch ein Muss.
Das Ende jedoch war ein bisschen zu perfekt für meinen Geschmack und wirkte auf mich etwas gekünstelt.

Die Protagonistin Al ist erwachsen geworden. Das spürt man deutlich. Ich mag die Veränderung in ihrem Charakter recht gerne. An manchen Stellen war sie mir ein wenig zu unsicher oder auch jammerhaft. Anderseits kann man sich wirklich auf sie verlassen. Sie übernimmt sich, um anderen zu helfen.
Die Beziehung zwischen ihr und Morris kam leider etwas kurz. Meist sprachen sie nicht über ihre Probleme und durch dieses Schweigen wurde es nicht besser. Aber ein paar schöne Momente hatten sie letztendlich doch.
Auch die restlichen Charaktere bekamen mehr Raum. Sie waren nicht ganz so flach wie im Teil 1 und somit greifbarer für mich.

Ein schöner Zweiteiler. Für alle Musikbegeiserte eine große Empfehlung.
4,25/5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere