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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2025

Ein starker Abschluss

Der Schicksalspreis
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Lina hat herausgefunden, dass hinter dem Schicksalssystem mächtige Kräfte stecken – und sie will sie stoppen. Gemeinsam mit ihren Freunden schmiedet sie einen gefährlichen Plan, um die Wahrheit ans Licht ...

Lina hat herausgefunden, dass hinter dem Schicksalssystem mächtige Kräfte stecken – und sie will sie stoppen. Gemeinsam mit ihren Freunden schmiedet sie einen gefährlichen Plan, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Doch je näher sie ihrem Ziel kommt, desto mehr wird sie mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert.

Diese Fortsetzung steht dem ersten Band in nichts nach – sie ist spannend, emotional und vielschichtig.

Ava Coopers Schreibstil ist wieder sehr angenehm zu lesen. Er ist lebendig, bildhaft und hat die richtige Mischung aus Spannung und Gefühl.
Auch in Band 2 greift sie ernste Themen auf, ohne die Geschichte zu überladen. Alles wirkt stimmig und echt.

Lina durchläuft eine beeindruckende Entwicklung. Ihre innere Zerrissenheit bei der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit ist gut spürbar und macht sie zu einer absolut greifbaren Figur. Besonders stark finde ich die moralischen Fragen, mit denen sie konfrontiert wird und die sie oft ganz allein beantworten muss.

Auch die Nebenfiguren wirken noch greifbarer, vor allem Miro hat mir sehr gefallen. Er ist ruhig, geheimnisvoll, und meiner Meinung nach eine spannende Ergänzung zu Lina. Die Beziehung zu Finn wird dagegen richtig kompliziert, was für zusätzliches Knistern und Konflikt sorgt.

Die Welt bleibt düster und bedrückend und ist leider gar nicht so weit weg von unserer. Das Thema KI und Kontrolle über das Leben zieht sich durch die Geschichte und regt zum Nachdenken an.
Wie viel Freiheit haben wir wirklich? Und was sind wir bereit zu opfern, um die Wahrheit ans Licht zu bringen?

Mein Fazit:
Ein starker Abschluss der Dilogie – packend und gefühlvoll.
Für alle, die Dystopien mit Tiefe und Herz mögen.
Ab ca. 14 Jahren, aber auch als Erwachsene bleibt man dran. Ganz klare Empfehlung und 5 Sterne !

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Ein spektakulärer Abschluss

Die Prinzen des Winters
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Was für ein spektakulärer Abschluss! Dieses Buch, bzw diese Fantasy-Reihe war für mich nicht nur ein Highlight – es war DAS Highlight meines Lesejahres 2025!

Ich liebe die Bücher von K.T. Steen ohnehin ...

Was für ein spektakulärer Abschluss! Dieses Buch, bzw diese Fantasy-Reihe war für mich nicht nur ein Highlight – es war DAS Highlight meines Lesejahres 2025!

Ich liebe die Bücher von K.T. Steen ohnehin – jede Geschichte von ihr zieht mich sofort in ihren Bann – aber mit diesem finalen Band hat sie sich selbst übertroffen.

Der Schreibstil ist einfach magisch – atmosphärisch, fesselnd und so lebendig, dass ich beim Lesen vollkommen in Estraora eingetaucht bin. Kerstin erschafft mit Worten eine Welt, die man nicht nur sieht, sondern fühlt. Ich habe jede Seite genossen und wollte am liebsten gar nicht wieder auftauchen.
Die Handlung knüpft direkt an die Ereignisse des vorherigen Teils an: Eyra bereitet sich auf den bevorstehenden Krieg vor, während ihre Familie verzweifelt nach einer friedlichen Lösung sucht und zur Magiequelle aufbricht, um die gefährlichen Edelsteine zu vernichten.
Doch eine rätselhafte und düsterer Prophezeiung lässt Zweifel aufkommen und stellt alles infrage.

Auch dieses Mal erleben wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven – unter anderem von Eyra, Patricia und Fayette. Dadurch sind die Charaktere unglaublich lebendig und greifbar. Ich habe mit ihnen gebangt, gehofft und gelitten. Jede Emotion war für mich spürbar. Die Spannung packte mich von der ersten Seite an und ließ mich bis zum atemberaubenden Finale nicht mehr los.

Emotionen, Gänsehautmomente, überraschende Wendungen – Kerstin schafft es immer wieder, dass alles perfekt ineinandergreift!
Besonders Eyras Entwicklung und ihre Beziehung zu Belgor haben mich sehr bewegt. Die Drachen sind einfach fantastisch beschrieben und Belgor wurde zu meinem Lieblingscharakter der gesamten Saga.

Ich bin glücklich über dieses runde, stimmige Ende – und gleichzeitig tief traurig, dass ich diese wundervolle Welt und ihre Figuren nun verlassen.
Ich freue mich jetzt schon auf neue Geschichten aus Mirilor, denn eines ist sicher: Von diesem Fantasy-Universum kann ich nicht genug bekommen.

Ganz klare Empfehlung – ein episches Finale für eine außergewöhnliche Fantasy-Reihe! Für mich gehört es zu meinen Jahreshighlights 2025 !🌟🌟🌟🌟🌟

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Schöne Story mit leichten Schwächen

Dragons last Dance
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Elara ist eine junge Heilerin, die in einer Gesellschaft lebt, in der Menschen ohne Magie als wertlos gelten. Trotz ihres Ansehens im Dorf wird sie vom Schattenrat verschleppt, und soll dem Gott Down geopfert ...

Elara ist eine junge Heilerin, die in einer Gesellschaft lebt, in der Menschen ohne Magie als wertlos gelten. Trotz ihres Ansehens im Dorf wird sie vom Schattenrat verschleppt, und soll dem Gott Down geopfert werden. Doch es kommt anders: Ein Drache rettet sie, und in ihr erwacht eine unbekannte Magie.

Der Schreibstil ist bildhaft und angenehm zu lesen. Allerdings wiederholten sich einige Formulierungen und dadurch wurde mein Lesefluss teilweise etwas gestört.

Der Einstieg ins Buch hat mir gut gefallen. Ohne lange Einleitung wurde ich direkt in die Handlung hineingezogen. Die Welt wirkt düster und geheimnisvoll, mit spannenden magischen Elementen.
Elara ist keine Heldin im klassischen Sinne, sondern wirkt durch ihre Verletzlichkeit und Entschlossenheit sehr authentisch.
Ihre langsame Entwicklung und die zaghafte Beziehung zum geheimnisvollen König stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Es ist eine typische „Enemies to Lovers“-Dynamik. Eigentlich liebe ich diesen Trope, aber die Chemie zwischen den beiden wirkte
manchmal etwas erzwungen und konnte mich nicht richtig überzeugen.

Nach einem starken Beginn verliert die Geschichte leider etwas an Tempo.
Manche Passagen ziehen sich, weil viel erklärt wird.
Enttäuscht hat mich, dass im ersten Band Drachen nur eine kleine Rolle spielen. Der Titel hat anderes vermuten lassen.

Fazit
Trotz einiger kleiner Schwächen überzeugt der Reihenauftakt mit einer spannenden Grundidee, einer sympathischen Protagonistin und einer vielversprechenden Welt.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen und bin gespannt, ob die Fortsetzungen die Handlung weiter ausbauen und das Erzähltempo besser ausbalancieren.

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Tolle Kombination aus Mythologie und moderner Fantasy

Faded Gods
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Coralynn steht kurz vor der Hochzeit, doch im letzten Moment überkommen sie Zweifel. Kurzentschlossen lässt sie ihren Verlobten Jason vor dem Altar stehen und läuft direkt Corbin in die Arme – einem Halbgott ...

Coralynn steht kurz vor der Hochzeit, doch im letzten Moment überkommen sie Zweifel. Kurzentschlossen lässt sie ihren Verlobten Jason vor dem Altar stehen und läuft direkt Corbin in die Arme – einem Halbgott und Sohn des Totengottes Hades. Er ist nicht nur geheimnisvoll und arrogant, sondern auch verdammt attraktiv und scheint mehr über Cora zu wissen, als sie selbst.
Als Corbin sie in die Unterwelt bringt, findet sich Cora in einer Welt wieder, die ebenso düster wie faszinierend ist- bevölkert von Göttern, durchzogen von Geheimnissen und voller Intrigen.

Jenn Roberts hat mich mit ihrer gelungenen Mischung aus moderner Fantasy und griechischer Mythologie sofort in den Bann gezogen.

Ihr Schreibstil ist leicht, flüssig und bildhaft – ich wurde direkt in die Handlung hineingezogen. Die Geschichte bleibt durchgehend spannend, und auch wenn einige Wendungen vorhersehbar sind, wurde ich immer wieder überrascht.

Besonders das Worldbuilding ist ein echtes Highlight. Die Unterwelt ist nicht einfach nur düster – sie ist atmosphärisch, vielschichtig und so detailreich beschrieben, dass sie in meinem Kopf zum Leben erwachte.
Mythologische Figuren wie Hades, Persephone oder Medusa treten auf – modern interpretiert und inszeniert.

Vor allem Hades konnte mich mit seiner Tiefe überzeugen: mal geheimnisvoll, mal berechnend, aber nie eindimensional. Seine undurchschaubare Art sorgt durchgehend für Spannung.

Cora ist eine starke und glaubwürdige Protagonistin. Ihre innere Zerrissenheit ist greifbar, doch sie wächst an den Herausforderungen, die ihr begegnen.
Corbin ist der klassische Bad Boy – charmant und verletzlich, gleichzeitig arrogant und geheimnisvoll. Mit dieser spannenden Mischung und seinem trockenen Humor sorgt er für viele intensive Momente.

Zwischen den beiden knistert es von Anfang an, doch die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr schnell. Für mich wirkte das etwas überhastet – besonders, da Cora erst kurz zuvor ihren Verlobten verlassen hat.
Trotzdem stimmt die Chemie. Die Dialoge sind voller Spannung, Witz und Gefühl. Und auch wenn das Tempo der Romanze kritisch betrachtet werden kann – die Emotionen sind spürbar und echt.

Für alle, die Lust auf eine Romantasy mit göttlichem Flair, Humor, Spannung und einer ordentlichen Portion Spice haben, ist Faded Gods – Das Erbe des Hades genau das Richtige.
Die Kombination aus Mythologie und moderner Fantasy macht definitiv neugierig auf mehr – vor allem auf die Geschichten von Coras Schwestern in den nächsten Bänden.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Ein schönes Debüt

Stellar – Liebe bis zu den Sternen
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Schon beim Lesen des Klappentextes hat mich Stellar – Liebe bis zu den Sternen sofort gepackt. Die Mischung aus Magie, Sternen und einer Liebesgeschichte vor der Kulisse der schottischen Highlands klang ...

Schon beim Lesen des Klappentextes hat mich Stellar – Liebe bis zu den Sternen sofort gepackt. Die Mischung aus Magie, Sternen und einer Liebesgeschichte vor der Kulisse der schottischen Highlands klang einfach magisch – und es war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen musste.

Die ersten Seiten haben mich gleich abgeholt. Der Schreibstil von Tina ist leicht, bildhaft und angenehm zu lesen.
Am Anfang hätte ich mir zwar ein bisschen mehr Gefühl gewünscht, aber das wurde im Laufe der Geschichte besser, und je weiter ich gelesen habe, desto mehr konnte ich in die Gefühle der Figuren eintauchen – und mit ihnen mitfiebern.

Die Liebesgeschichte zwischen Sanny und Darius entwickelt sich ganz natürlich und berührend.
Und doch waren es zwei andere Figuren, die mein Herz im Sturm erobert haben: Rhea und Kurios. Ihre humorvolle, liebevolle Art hat mich oft zum Lächeln gebracht und der Geschichte ganz besondere Momente geschenkt.

Tina hat ein Magiesystem erschaffen, das sich an astronomischen Konzepten orientiert – komplex, aber sehr verständlich erklärt. Man merkt, wie viel Herzblut und Kreativität in der Welt steckt, die sie geschaffen hat. Die Geschichte bleibt über weite Strecken spannend, auch wenn es zwischendurch ein paar ruhigere Passagen gab.
Gegen Ende wurde es für mich etwas unübersichtlich und ich hatte Schwierigkeiten, der Handlung ganz zu folgen – der Showdown war für mich etwas zu verwirrend.

Was mich aber tief beeindruckt hat, war, wie vielschichtig und menschlich die Figuren sind. Niemand ist nur gut oder nur böse – alle handeln aus Gefühlen, aus Ängsten, aus Liebe. Besonders Fabio, der Bruder von Darius, hat mir richtig gut gefallen. Seine innere Zerrissenheit, sein dunkler Charme und die Tragik seiner Geschichte ist mir im Gedächtnis geblieben.

Fazit
Insgesamt ist Stellar ein gelungenes Debüt – gefühlvoll, spannend und mit vielen tollen Ideen.
Wer sich nach einer Geschichte sehnt, die zum Träumen einlädt, wird dieses Buch lieben.

⭐️⭐️⭐️⭐️4 Sterne

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