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Gisel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2021

Auf der Suche nach den Wurzeln

Internat der bösen Tiere, Band 3 - Die Reise
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Noël hat von Mrs Moa eine silberne Schatulle hinterlassen bekommen, doch die wurde umgehend gestohlen. Noël ahnt, dass der Inhalt der Schatulle wichtig ist, und macht sich auf die Suche danach. Unversehens ...

Noël hat von Mrs Moa eine silberne Schatulle hinterlassen bekommen, doch die wurde umgehend gestohlen. Noël ahnt, dass der Inhalt der Schatulle wichtig ist, und macht sich auf die Suche danach. Unversehens findet er sich auf einer Reise wieder, denn Mrs Moah hat die Inseln für immer verlassen…

Es ist ein spannender Ort, an dem Noël eine neue Heimat gefunden hat: die geheimnisvollen Inseln, auf der das Internat der bösen Tiere liegt und von denen kein Außenstehender etwas weiß. In diesem dritten Abenteuer macht sich der Junge auf die Suche nach seinen Wurzeln, nach Informationen über seine Mutter, die ihn bereits kurz nach der Geburt verlassen hatte. Noël aber lässt nicht locker, er ist mutig und scheut kein Abenteuer, wenn er weiß, dass er etwas erledigen muss. Das macht ihn sehr sympathisch. Durch seine Suche nach seinen Wurzeln – und damit auch nach sich selbst -, bietet er sich an als Identifikation für den jungen Leser. Er gerät bei einigen Szenen in größte Gefahr, und so fiebert man unbedingt mit ihm bei seiner Reise mit. Wie schon die beiden Bände davor ist auch dieses Buch sehr aufwendig gestaltet und fällt schon vom Cover her sofort auf. Der Schreibstil ist jungen Lesern ab 10 Jahren angepasst, zudem ist das Buch bei Antolin gelistet, was für viele Leseratten ein zusätzlicher Anreiz ist.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, und auch meine Kinder haben es sich schnell gegriffen und darin geschmökert. Sehr gerne empfehle ich die Geschichte, ja die gesamte Reihe weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Spannende Fortsetzung

Internat der bösen Tiere, Band 2 - Die Falle
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Noël hat sich bereits in das Internat der bösen Tiere eingelebt, hat Freunde gefunden und findet sich zurecht in einer Welt, in der verschiedene Tiere ihn in den ausgefallensten Themen unterrichten. Allerdings ...

Noël hat sich bereits in das Internat der bösen Tiere eingelebt, hat Freunde gefunden und findet sich zurecht in einer Welt, in der verschiedene Tiere ihn in den ausgefallensten Themen unterrichten. Allerdings soll er beim Tauchtraining nicht mitmachen, denn Noël hat einen mächtigen Feind, und nur in der Schule selbst wäre er ausreichend geschützt. Doch der Junge will unbedingt mitmachen bei dieser Woche auf dem Meer. Und so beginnt ein höchst gefährliches Abenteuer…

Dies ist bereits der zweite Band der Reihe um Noël im Internat der bösen Tiere. Aus dem ersten Band ist bereits bekannt, dass er einen mächtigen Gegner hat, der ihm nach dem Leben trachtet, es ist also eher empfehlenswert, in der richtigen Reihenfolge mit der Lektüre zu beginnen. Die Welt der geheimen Inseln, auf dem sich das Internat befindet, sowie die Schule mit den äußerst ungewöhnlichen Schülern ist spannender Lesestoff, sehr kindgerecht umgesetzt, so dass man sich schnell in die Geschichte vertieft und mit Noël mitfiebert, wem er denn nun wirklich vertrauen kann. Das Buch ist bei Antolin gelistet, was für viele Kinder ein zusätzlicher Leseanreiz ist. Wie bereits beim ersten Band hat auch dieses Buch ein sehr ausgefallenes Cover, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, und auch meine Kinder haben sich von dem Buch fesseln lassen. Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Ein Roman mit vielen Facetten

Enriettas Vermächtnis
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Nach dem Tod der erfolgreichen und wohlhabenden Autorin Enrietta da Silva werden zwei Erben nach Zürich zum Testamentsvollstrecker der alten Frau eingeladen: der Arzt Emilio aus Argentinien, und die Schauspielerin ...

Nach dem Tod der erfolgreichen und wohlhabenden Autorin Enrietta da Silva werden zwei Erben nach Zürich zum Testamentsvollstrecker der alten Frau eingeladen: der Arzt Emilio aus Argentinien, und die Schauspielerin Jana aus Salzburg. Jana wurde von Enrietta wie eine Ziehtochter gehandelt, Emilio ist der Sohn von Enriettas langjährigem Lebenspartner. Doch da taucht noch Armando da Silva auf, der leibliche Sohn der Erblasserin, ungeliebt und totgeschwiegen von ihr. Er beansprucht seinen Anteil auf das Erbe seiner Mutter…

Vordergründig geht es hier um Geld, sogar um sehr viel Geld: 15 Millionen Schweizer Franken. Doch je mehr sich der Leser in das Buch vertieft, umso klarer wird es: Das Geld spielt eine untergeordnete Rolle. Es geht vielmehr um ein großes Geheimnis, das Enriettas Leben begleitet hat. Vielschichtig wirkt dieser Roman, denn dieses Geheimnis hat viele Facetten, die dem Geschehen immer wieder neue Wendungen hinzufügen. Das ist sehr spannend zu lesen, vom Anfang bis zum Ende der Geschichte. Dabei muss man viel aus dem Kontext zwischen den Zeilen entnehmen, um wirklich hinter Enriettas Vermächtnis zu kommen – wobei ich nicht ausschließen möchte, dass hier jeder sein eigenes Erleben hinein interpretieren wird. Doch genau das passt zur Geschichte: Man könnte sie wohl in einigen Jahren erneut lesen und würde vielleicht ein anderes Vermächtnis erkennen. Ist das nicht genial?

Mich hat das Buch faszinieren können mit seinen vielen Facetten, die entdeckt werden wollen, deshalb empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.06.2021

Geheimnisse des Meeres

Wenn Haie leuchten
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Das Meer mit seinen Bewohnern hält noch viele Geheimnisse für den Menschen bereit. Die Meeresbiologin Julia Schnetzer erzählt einiges über das, was es Erstaunliches zu entdecken gilt.

In mehreren Kapiteln ...

Das Meer mit seinen Bewohnern hält noch viele Geheimnisse für den Menschen bereit. Die Meeresbiologin Julia Schnetzer erzählt einiges über das, was es Erstaunliches zu entdecken gilt.

In mehreren Kapiteln berichtet die Autorin Julia Schnetzer, welche Geheimnisse des Meeres die Forschung bereits gelöst hat. Wer weiß denn schon, warum es im Meer kaum Insekten gibt? Wie sehr die Umweltverschmutzung die Meere erreicht hat, das ist eher bekannt. So reiht sich eine Ansammlung von Themen aneinander, die mal mehr, meistens aber weniger Bekanntes darbietet, in der Regel sehr gut erklärt. Manches Mal allerdings fiel es mir schwer, der wissenschaftlichen Darstellung zu folgen, so genau hätte ich es nicht wissen müssen…

Wer sich für das Ökosystem Meer interessiert und einiges aus der Forschung darüber erfahren möchte, wird mit diesem Buch einige spannende Geheimnisse lüften können. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.06.2021

Lustig und spannend mit viel Tiefgang

Undercover Robot – Mein erstes Jahr als Mensch
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Dotty ist ein Androidenmädchen, das als Teil eines geheimen Projekts ein Jahr lang eine ganz normale Schule besucht. Dabei soll niemand merken, dass sie kein Mensch ist. Dotty gibt sich redlich Mühe, ihre ...

Dotty ist ein Androidenmädchen, das als Teil eines geheimen Projekts ein Jahr lang eine ganz normale Schule besucht. Dabei soll niemand merken, dass sie kein Mensch ist. Dotty gibt sich redlich Mühe, ihre Aufgabe zu erfüllen – und stolpert doch in so manche Falle hinein. Wie kann man denn auch wissen, wann Menschen sich an auferlegte Regeln halten und wann das nicht sinnvoll ist, wann man unbedingt die Wahrheit sagen sollte und wann eher nicht?

Dieses Aufeinandertreffen von einem Androiden mit seinen Schaltkreisen und einem vorprogrammierten Gedächtnis auf Menschen, die eben menschliche Verhaltensweisen zeigen (und damit nicht immer vorhersehbar sind), entwickelt eine lustige Geschichte über all die Fettnäpfchen, die Dotty erwischt, lässt den Leser aber auch nachdenken: Was macht uns Menschen eigentlich aus? Dotty erzählt ihre Geschichte selbst, so dass wir mit ihr all die Feinheiten erfahren, die wir selbst täglich recht mühelos hinkriegen (auch wenn wir uns manchmal schwer damit tun…), während sich Dotty als künstliche Intelligenz damit herumschlagen muss. Als Leser ist ihr unsere Sympathie sicher, wir fiebern mit ihr mit, wollen wissen, ob es ihr gelingt, ein Jahr lang unerkannt zwischen den Menschen zu leben. Wie sie sich dabei weiter entwickelt, ist spannend dargelegt. Ob jedoch junge Leser ab 10 Jahren alle Feinheiten erkennen können? Aber vielleicht geht es auch nicht darum, diese Feinheiten wirklich zu erkennen, sondern eine lustige Geschichte mit Tiefgang zu lesen.

Dieses Kinderbuch empfehle ich sehr gerne weiter, weil es zum Nachdenken anregt und dabei sehr witzig geschrieben ist. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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