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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2021

Das Corona-Tagebuch eines Comedians

Die große Pause
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Der Comedian Bastian Bielendorfer hat ein Tagebuch geführt rund um das Corona-Geschehen in der ersten Hälfte des Jahres 2020. Zusammen mit seiner Frau, der Schwiegermutter und dem Mops der Familie hat ...

Der Comedian Bastian Bielendorfer hat ein Tagebuch geführt rund um das Corona-Geschehen in der ersten Hälfte des Jahres 2020. Zusammen mit seiner Frau, der Schwiegermutter und dem Mops der Familie hat er eine Art Zwangs-WG erlebt.

Bastian Bielendorfer ist bekannt als Lehrerkind, das ein Buch über seine merkwürdigen Erlebnisse aus dieser Rolle heraus schrieb. Nun hat er seine Sichtweise zum „Corona-Wahnsinn“ festgehalten. Als Selbständiger in der Unterhaltungsbranche von sofort an auf Null, das ist mehr als ungewohnt, das muss einfach seltsam sein. Dazu kommen noch die Erlebnisse im Lockdown, eine bisher nie dagewesene Erfahrung für uns alle. Bastian Bielendorfer dokumentiert seine Erlebnisse mit viel Humor, aber auch mit einem dicken Schuss Nachdenklichkeit. Beim Lesen blitzen Erinnerungen an eigene Erlebnisse auf, denn sicher wird jeder von uns einige skurrile Anekdoten dazu erzählen können.

Wie es wohl sein wird, das Buch zu lesen, wenn wir endlich aus dieser Ausnahmesituation herauskommen? Noch geht es mir so, dass ich viel zu sehr drin stecke, um den Humor dahinter wirklich goutieren zu können. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 05.01.2021

Überraschendes Weltraumabenteuer

Himmelfahrt mit Hyperspeed
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Provinzpfarrer Gregor Dümpel wird aus seinem öden Alltag aus Beerdigungen herausgerissen durch ein mysteriöses Piepsen der Kirchenorgel. Zusammen mit seinem Konfirmanden Ronny wird er in ein galaktisches ...

Provinzpfarrer Gregor Dümpel wird aus seinem öden Alltag aus Beerdigungen herausgerissen durch ein mysteriöses Piepsen der Kirchenorgel. Zusammen mit seinem Konfirmanden Ronny wird er in ein galaktisches Abenteuer zwischen den Sternen geschleudert. Dort trifft er in der Archäologin Chloé und dem Außerirdischen Kheel überraschend Verbündete in einem Kampf gegen die Andur, die die Weltmacht übernehmen wollen.

Mit dieser Geschichte katapultiert der Autor Mikael Lundt seine Protagonisten (und auch den Leser) in eine intergalaktische Schnitzeljagd, die so ausgefallen ist wie der Humor, der hinter der Erzählung steckt. Skurril ist so manches, was hier geschieht, und auch der Glaube des Pfarrers wird gewaltig auf die Probe gestellt – wiewohl er doch so besonders wichtig ist! Die Geschichte ist so abgefahren, dass ich mich einfach damit treiben ließ, denn diese Reise durch die Galaxis ist von solch überraschenden Wendungen geprägt, dass nichts vorhersehbar ist. Und das soll es ja auch, denn hier trifft SF voll auf Humor, so dass eine ganz besondere Weltraumkomödie entsteht.

Sehr gerne empfehle ich das Buch allen weiter, die an einem solchen Genre-Mix interessiert sind, und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.12.2020

True Crime zum Mitfiebern

Zerrissen
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Dr. Fred Abel begutachtet einen besonders schweren Fall von Misshandlung, als ihm klar wird, dass das Opfer die Nichte seiner Kollegin Sabine Yao ist. Privatermittler Lars Moewig, Freds alter Freund, findet ...

Dr. Fred Abel begutachtet einen besonders schweren Fall von Misshandlung, als ihm klar wird, dass das Opfer die Nichte seiner Kollegin Sabine Yao ist. Privatermittler Lars Moewig, Freds alter Freund, findet in einem Kickboxclub eine grausam zugerichtete Leiche in einem Boxsack. Seine Nachforschungen führen ihn in die Welt der libanesischen Drogenclans.

Der Autor Michael Tsokos ist Professor für Rechtsmedizin und schreibt nun schon den vierten Fall für Dr. Fred Abel. Tsokos‘ Büchern merkt man den wissenschaftlichen Hintergrund an, seine Fälle sind der Realität entnommen und präsentieren dem Leser gut verständlich, was den Alltag seiner Arbeit ausmacht. Sein Protagonist steht mit voller Überzeugung hinter seinem Beruf, auch wenn dabei das Verhältnis zwischen Kollegen etwas angespannt ist. Seine Geschichte gerät so fesselnd, dass er den Lese sehr schnell in seinen Bann ziehen kann, und zwar bis zur letzten Seite.

Sehr gern empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.12.2020

Hochspannung

Die Stimme
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Jo genießt als Single die technischen Spielereien der Wohnung, die ihre beste Freundin ihr zur Verfügung stellt. Doch Jo ist schockiert, als Electra sie plötzlich nicht nur anspricht, sondern ihr mitteilt: ...

Jo genießt als Single die technischen Spielereien der Wohnung, die ihre beste Freundin ihr zur Verfügung stellt. Doch Jo ist schockiert, als Electra sie plötzlich nicht nur anspricht, sondern ihr mitteilt: „Ich weiß, was du getan hast.“ Dann geschehen Dinge, die Electra gar nicht in der Lage wäre zu tun: Freunde und Eltern werden wüst beschimpft, Jos Bankkonto wird leergeräumt, die Kreditkarte überzogen. Jo beginnt an sich zu zweifeln...

Was so harmlos beginnt, wächst sich schnell zu einer Situation, die so überhaupt nicht sein kann. Wenn Jo zu zweifeln beginnt, tut es der Leser noch viel mehr, und damit baut sich eine enorme Spannungskurve auf, so dass man das Buch kaum noch aus den Händen legen mag. Gekonnt wird hier mit Ängsten gespielt, Grusel ganz real.

Wieder einmal konnte mich der Autor S.K. Tremayne mit einem äußerst spannenden Thriller überzeugen, so dass ich das Buch sehr gerne weiter empfehle und alle 5 möglichen Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Segeltörn mit Ehekrise

Unter uns das Meer
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Juliet und ihr Mann Michael haben in ihrer Ehe einige Schwierigkeiten. Könnte ein Segeltörn in die Karibik ihre Ehe retten? Juliet möchte das nicht, sie ist depressiv und fühlt sich nicht sicher genug ...

Juliet und ihr Mann Michael haben in ihrer Ehe einige Schwierigkeiten. Könnte ein Segeltörn in die Karibik ihre Ehe retten? Juliet möchte das nicht, sie ist depressiv und fühlt sich nicht sicher genug für den Törn. Aber Michael kann sie für seinen großen Traum begeistern, und zusammen mit ihren beiden Kindern bricht das Ehepaar mit ihrer Yacht Juliet auf, für ein ganzes Jahr.

Die Dramatik der Geschichte ist anfangs noch nicht absehbar. Abwechselnd erzählen Juliet und Michael von ihrer schicksalhaften Reise, und so entfalten sich vor dem Leser die Untiefen wie auch die schönen Momente ihrer Ehe. Ergänzt wird die Erzählung durch Erinnerungen der sechsjährigen Tochter Sybil. Ganz nebenbei baut sich die Spannung der Geschichte auf, bis zu ihrem dramatischen Höhepunkt. Und ganz nebenbei zieht die Autorin Amity Gaige den Leser in ihre Erzählung hinein, so dass ich erst wieder verwundert am Schluss auftauchte, um in mein Leben zurückzufinden.

Sehr gerne empfehle ich dieses Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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