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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2024

Ein französischer Briefwechsel, der verzaubert!

Das Glück auf der letzten Seite
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Ein Buchmanuskript wird in einem Hotelzimmer gefunden. Offensichtlich hat es die Herzen vieler seiner Leserinnen und Leser berührt. Doch wer hat es geschrieben? Warum liest sich die zweite Hälfte ganz ...

Ein Buchmanuskript wird in einem Hotelzimmer gefunden. Offensichtlich hat es die Herzen vieler seiner Leserinnen und Leser berührt. Doch wer hat es geschrieben? Warum liest sich die zweite Hälfte ganz anders als die erste? Warum liegt es verlassen in der Schublade des Zimmers 128? Wer hat es dort zurückgelassen? Anne-Lise, die Finderin, sucht Antworten auf all diese Fragen und geht dafür außergewöhnliche Wege. So beginnt eine spannende Reise, auf der die unterschiedlichsten Menschen aufeinandertreffen.

Die Autorin, Cathy Bonidan, wählt für ihren Roman eine etwas altmodisch anmutende Art des Erzählens: den Briefwechsel. Das wirkt am Anfang fast grotesk in einer Zeit, der schnellen Kommunikation, entfaltet aber schnell einen bezaubernden Charme. Zumal auch die Ausdrucksweise keineswegs modern ist, sondern eher etwas angestaubt wirkt. So finden sich Abschiedsformeln, wie beispielsweise „Sie meiner unvergänglichen Zuneigung versichernd, grüße ich Sie sehr herzlich“. Da schmunzelt man schon etwas in sich hinein. Doch es ist gerade diese unverkennbare Erzählweise, die diesen französischen Roman auszeichnet.

Bonidan beschreibt die Gefühlswelt ihrer Figuren mit so viel Liebe zum Detail, dass man ihnen sehr nahekommt beim Lesen. Natürlich ist man gespannt, wer nun tatsächlich das Manuskript zu Ende geschrieben hat und wohin diese ungewöhnliche Reise führen wird.

Mich hat das Buch regelrecht verzaubert. Ich kann es nur weiterempfehlen und gebe ihm fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 04.05.2024

Dein Mädchenbuch – Sei kreativ

#buch4you: Dein Mädchenbuch: Sei kreativ
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Auf der Rückseite des Buches heißt es vollmundig: „In diesem Buch stecken über 150 kreative Ideen und Tipps, die dein Leben noch bunter gestalten.“ Das klingt erst einmal sehr ambitioniert, doch tatsächlich ...

Auf der Rückseite des Buches heißt es vollmundig: „In diesem Buch stecken über 150 kreative Ideen und Tipps, die dein Leben noch bunter gestalten.“ Das klingt erst einmal sehr ambitioniert, doch tatsächlich ist es eine wahre Fundgrube für Kinder, die auf der Suche nach einer kreativen Beschäftigung sind. Es gibt unter anderem coole Bastelideen, interessante Rätsel, außergewöhnliche Ideen für Dekorationen und Geschenke, sogar mit dem passenden Papier zum Ausschneiden auf den letzten Seiten.
Der Buchumschlag ist ansprechend gestaltet in bunten Farben und mit liebevollen Details. Ein praktisches Band hält das Buch zusammen, wenn man beispielsweise Zettel darin aufbewahren möchte. Die Autorin, Nikki Busch, trifft den richtigen Ton und erklärt die einzelnen Schritte sehr gut. Auch die Illustrationen von Christina Hahn sind ansprechend und vor allem farbenfroh.
Kein Wunder, das der Carlsen-Verlag seine erfolgreiche Mädchenbuch-Reihe um einen Titel erweitert hat. Auch in dem neuesten Werk ist für Spaß gesorgt. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf, wenn man die Ideen aus dem Buch aufgreift.
Meiner 12jährigen Tochter und mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man kann es immer wieder zur Hand nehmen und einzelne Seiten ausfüllen oder die angebotenen Ideen ausprobieren. Von uns eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 04.05.2024

Die Reise geht weiter

Zwischen heute und morgen
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Carmen Korn nimmt ihre Leserinnen und Leser in dem zweiten Teil ihrer Drei-Städte-Saga mit in die1960er Jahre. Das Figurenarsenal ist aus dem ersten Buch bereits bekannt. Man fühlt sich beim Lesen, als ...

Carmen Korn nimmt ihre Leserinnen und Leser in dem zweiten Teil ihrer Drei-Städte-Saga mit in die1960er Jahre. Das Figurenarsenal ist aus dem ersten Buch bereits bekannt. Man fühlt sich beim Lesen, als wäre man eingeladen bei alten Bekannten, die berichten, wie es Ihnen ergangen ist in den letzten Jahren. Die Autorin springt, wie auch im ersten Band, zwischen den Schauplätzen hin und her. Hamburg, Köln, San Remo. Sie verknüpft routiniert die Lebensgeschichte der Protagonisten und alles scheint sich, auf wundersame Weise zu fügen. Das Zeitgeschehen wird geschickt mit eingeflochten, von der großen Hamburger Flut über den Bau der Berliner Mauer bis hin zur Landung auf dem Mond.

Die Autorin brilliert beim Erzählen der Lebensgeschichten. Beinahe möchte man sagen, wie gewohnt. Das ist gleichzeitig auch ein kleiner Einwand. Denn wer Neues erwartet, könnte enttäuscht werden. Hier wird auf das Altbewährte gesetzt. Anfangs sogar mit einem sehr sanften Einstieg. Der Spannungsbogen baut sich eher langsam auf. Doch dann entfalten sich die Geschichten um Liebe, Eifersucht und Tod.

Den Buchumschlag ziert ein Foto aus den Sechziger Jahren und gleicht damit vom Stil dem vorherigen Band. Zum besseren Einstieg gibt es einen hilfreichen Stammbaum sowie eine Kurzbiographie der Protagonisten.

Ein lesenswertes Buch, das trotz kleinerer Kritikpunkte vier Sterne von mir bekommt.

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Veröffentlicht am 04.05.2024

Neue Wege

Die Kinder von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 2)
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Nach dem ersten Weltkrieg bricht in Wien eine neue Zeit an. Doch Gretas Ehemann gilt als vermisst. Sie zieht ihre Tochter ohne Vater groß. Abseits ihrer Mutterrolle fehlt Greta der Mut neue Wege zu gehen. ...

Nach dem ersten Weltkrieg bricht in Wien eine neue Zeit an. Doch Gretas Ehemann gilt als vermisst. Sie zieht ihre Tochter ohne Vater groß. Abseits ihrer Mutterrolle fehlt Greta der Mut neue Wege zu gehen. Bis zu dem Tag, als sie von der Erzieherinnenschule im Schloss Schönbrunn erfährt. Mit ihrer Bewerbung dort ändert sich ihr Leben rasant.

Beate Maly hat mit diesem Buch eine gelungene Fortsetzung geschaffen. Während im ersten Band, „Die Frauen von Schönbrunn“, Emma die Hauptfigur ist, steht nun ihre Schwester Greta im Mittelpunkt. Geschickt verknüpft die Autorin beide Lebensgeschichten. So erfährt man einerseits, wie es mit Emma weitergeht und lernt gleichzeitig Greta näher kennen.
Auch historisch gesehen, wird die Geschichte fortgeschrieben. Im ersten Teil geht es um die Wirren der Kriegsjahre, nun erhalten die Leserinnen und Leser Einblick in die Nachkriegszeit.

Stilistisch geht Beate Maly keine neuen Wege. Auch der Aufbau der Handlung folgt einem ähnlichen Muster. Insofern ist das Buch für alle, denen schon der erste Teil gefiel, absolut empfehlenswert. Wer jedoch Spannung erwartet, könnte enttäuscht werden. Dazu ist diese Geschichte zu vorhersehbar.

Bemerkenswert ist der Einblick, den man beim Lesen in die Historie der Schönbrunner Schule erhält. Hier wurden neue Wege begangen und erstmalig die Gemeinschaft in den Mittelpunkt gerückt und den Kindern Werte wie Demokratie nähergebracht. Man merkt beim Lesen sehr deutlich, dass Beate Maly die Ideen dieser Bewegung am Herzen liegen. Mit diesem Buch schafft sie den Pädagogen und Pädagoginnen ein würdiges literarisches Denkmal.

Eine leichte Lektüre zum Wohlfühlen und gleichzeitig ein Anstoß zum Nachdenken über Kindererziehung von damals.

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Veröffentlicht am 04.05.2024

Turbulente Feriengeschichte!

Tori Twister. Stürmisch unterwegs
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Inhalt:
In dem Buch geht es um den kleinen Wirbelwind Tori Twister, die sehr plötzlich, ihrer Oma aushelfen muss. Die ist nämlich bei einem ihrer vielen Wetterexperimente aus Versehen in einen Wirbelsturm ...

Inhalt:
In dem Buch geht es um den kleinen Wirbelwind Tori Twister, die sehr plötzlich, ihrer Oma aushelfen muss. Die ist nämlich bei einem ihrer vielen Wetterexperimente aus Versehen in einen Wirbelsturm geraten und kann jetzt keinen klaren Gedanken mehr verfassen.
In Mittendrin, das Dorf, in dem die Enkelkinder ihre Oma während den Sommerferien besuchen, spielt das Wetter auf einmal verrückt! Es herrscht eine große Dürre. Es gibt keine Ernteerträge mehr und die Nachbarn stehen auf der Matte, weil sie wollen, dass die Oma es wieder Regnen lässt. Aber die Oma ist krank. So muss Tori, da sie die einzige ist, die sich in der Wetterküche auskennt, nun die Nachbarn beruhigen, indem sie Regen zaubern und gleichzeitig das Rätsel des Klimas lösen soll.

Meinung:
Ich finde, dass das Buch ein sehr schönes, helles und farbenfrohes Cover besitzt, was gleich auf den lockeren, lustig und kreativen Inhalt des Buches hinweist. Marikka Pfeiffer hat einen sehr schönen, lockeren und einfach zu lesenden Schreibstil, durch den man sich gut in die Personen
hineinversetzen kann. Die Bilder lockern das Buch sehr auf und die ganze Geschichte erscheint einem, wie ein Film im eigenen Kopf. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, da es der Autorin sehr gut gelungen ist, den Spannungsbogen über das ganze Buch zu halten.

Fazit:
„Tori Twister“ kann ich für Leser und besonders für Leserinnen ab 7 Jahren sehr empfehlen. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

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