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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2025

Unterhaltsamer Krimi

Die Toten auf Föhr
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Auf Föhr ereignete sich eine Familientragödie. Die Ermittlungen zu einem erweiterten Suizid, eine Mutter hatte sich und ihre zwei Kinder getötet, wurden von der Kripo Flensburg schnell abgeschlossen.
Kriminalrätin ...

Auf Föhr ereignete sich eine Familientragödie. Die Ermittlungen zu einem erweiterten Suizid, eine Mutter hatte sich und ihre zwei Kinder getötet, wurden von der Kripo Flensburg schnell abgeschlossen.
Kriminalrätin Nielsen stellt, nach Beschwerden des Vaters der Frau, ihr bestes Team zusammen, weil nach einer Obduktion Anzeichen für einen Dreifach-Mord vorliegen.
Nach den ersten Ermittlungen stellen Lena Lorenzen und ihr Team schwere Versäumnisse der Kollegen aus Flensburg fest.


Da ich schon mehrere Krimis von Anna Johannsen gelesen habe, stellte sich mir nach wenigen Seiten ein Gefühl, wie Nachhause kommen ein. Ehemalige Kollegen von Lena, die einige Zeit pausiert hatten, werden wieder eingeführt und private Probleme angerissen.
Die Ermittler in Anna Johannsens Krimis werden immer als Menschen mit Stärken, Fehlern und Privatleben dargestellt. Das gefällt mir gut. Somit kann man bei jedem neuen Band aus der Reihe die Entwicklungen der einzelnen Ermittler mitverfolgen.
Obwohl das vorliegende Verbrechen eine entsetzliche Tragödie ist, ist der Krimi im Verlauf ziemlich gewaltfrei. Es wird in alle Richtungen ermittelt, verschiedene Personen werden ins Visier genommen und manche Sackgasse erreicht. Stets versucht man als Leser mit zu ermitteln, verliert zwischendurch den Überblick, wird aber gut unterhalten und sicher durch die Unwägbarkeiten der Ermittlungen geführt.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch aus der Reihe.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Ein Versuch, leider nichts für mich

Pleasure and Pain - Fessle mein Herz
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Die Journalistin Violet Santos opfert alles für das Magazin, bei dem sie arbeitet. Sie erklärt sich trotz großer Bedenken ihrerseits zu einer Enthüllungsstory über den berühmten BDSM-Club Pleasure and ...

Die Journalistin Violet Santos opfert alles für das Magazin, bei dem sie arbeitet. Sie erklärt sich trotz großer Bedenken ihrerseits zu einer Enthüllungsstory über den berühmten BDSM-Club Pleasure and Pane zu schreiben. Bei der Bewerbung um eine Stelle in diesem Club steht sie plötzlich ihrer Jugendliebe gegenüber. Trotz einer katastrophalen Trennung von Elijah, dem derzeitigen Chef des Clubs, flammen die Gefühle schnell wieder auf.

Der Plot gefiel mir gut und hat mich angesprochen. Außerdem war ich neugierig, ein Buch über BDSM zu lesen.
Ich finde die Autorin Liz Rosen hat die Bedürfnisse und Nöte der BDSM-Szene sehr gut dargestellt und diese Form der Sexualität aus der Schmuddelecke geholt.
Aber das Hin-und Her-Gezerre von Violets und Elijahs Gemütszuständen hat mich fürchterlich genervt. Dieses „Soll ich oder soll ich ihn nicht hintergehen“ oder „Soll ich sie lieben oder soll ich sie hassen“ war mir einfach zu viel. Zusätzlich waren die beschriebenen Züchtigungen und Schmerzen auch nichts für mich, aber das ist natürlich, wenn man diese Sexualpraktiken nicht präferiert und nur neugierig ist.
Auf jeden Fall hat die Autorin mit ihrem Roman die BDSM-Szene ins rechte Licht gerückt.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Nett, aber nicht überzeugend

Das Vermächtnis der Apfelblüte
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Die überarbeitete Historikerin Eliza wird aus dem hektischen London zu ihrer Großtante aufs Land nach Virginia auf die Apple Valley Farm gerufen.
Eliza soll gemeinsam mit ihrer großen Jugendliebe Harold, ...

Die überarbeitete Historikerin Eliza wird aus dem hektischen London zu ihrer Großtante aufs Land nach Virginia auf die Apple Valley Farm gerufen.
Eliza soll gemeinsam mit ihrer großen Jugendliebe Harold, den sie zehn Jahre nicht gesehen hat, das Geheimnis, um das Leben ihrer Vorfahrin Josephine aufzudecken.


Ich mag keine Liebesromane. Nach der ersten 20 Seiten weiß man welche Paare zueinander finden werden, egal wie zerstritten oder verunsichert sie sind.
Natürlich ist es in diesem Roman nicht anders. Ich denke, dass das kein allzu überraschender Spoiler ist. Irgend etwas im Klappentext hat mich dann doch das Buch herunterladen lassen. Hat sich aber leider nicht bestätigt. Den Plot fand ich eigentlich sehr interessant. Die Geschichte aus der Vergangenheit um die Urgroßmutter Josephine war unterhaltsam und nachvollziehbar erzählt, aber die Gegenwart hat mich ziemlich genervt. Dieses Hin und Her zwischen Eliza und Harold war nervig und irgendwie langweilig, weil die Großtante und Großmutter ja doch alles wieder ins Lot brachten.
Alles in Allem hat sich das Buch schnell lesen lassen und ich weiß jetzt wieder, dass ich die Finger von Liebesromanen lassen sollte.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

Fesselnder neuer Fall der Gruppe 4

Aschesommer
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Eine mysteriöse Todesanzeige des vermissten Professors Daniel Wissner führt Jakob Krogh und Mila Weiss, den beiden Leitern der sogenannten Gruppe 4, zu einen verlassenen Bauernhof. In dessen unterirdischem ...

Eine mysteriöse Todesanzeige des vermissten Professors Daniel Wissner führt Jakob Krogh und Mila Weiss, den beiden Leitern der sogenannten Gruppe 4, zu einen verlassenen Bauernhof. In dessen unterirdischem Kühlraum finden sie die zwei Leichen von Daniel Wissner und seiner Partnerin. Sie hängen von der Decke in dem von mehreren Kühlaggregaten geeisten Raum. Sie sind qualvoll erfroren.
Spätestens nach einem weiteren gigantisch erdachten und akribisch durchgeführten Mord, erscheint Jan-Christian Bode als einzig möglichen Verdächtigen, aber der sitzt nach drei brutalen Morden seit acht Jahren in dem psychiatrischen Hochsicherheitstrakt von Weilersgrund. Wer ist sein Helfer und wie nehmen sie Kontakt auf?

Die Reihe von Jakob und Mila gefällt mir sehr gut. Obwohl beide Ermittler ernste, private und psychische Probleme haben, führen sie ihre „Gruppe 4“ sicher durch diesen Fall.
Die Vielfalt unterschiedlicher Lebensweisen und Altersstrukturen in der Gruppe ist ungemein unterhaltsam. Für jedes Problem gibt es praktischerweise einen, dessen Spezialgebiet das Problem lösen kann.
Alle sind diszipliniert, durchforsten unendlich viele Akten, ziehen Daten aus dem Internet, befragen mögliche Zeugen nicht nur einmal und rollen, ohne zu murren, wenn sie in einer Sackgasse gelandet sind, den Fall neu auf.
Vom Prolog bis zum Ende blieb der Spannungsbogen permanent hoch. Als Leser fieberte und litt man mit den Ermittlern. Das Ende ließ noch ein paar Tränchen kullern, aber ich hoffe die Reihe wird noch lange fortgeführt.

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Veröffentlicht am 15.05.2025

Leider nicht meins

Prima, fein gemacht!
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Martina Brandl veröffentlicht in diesem Buch einzelne Szenen und Geschichten aus ihrem Bühnenprogramm.
Obwohl ich das Bühnenprogramm von Martina Brandl im Fernsehen immer sehr schätze, haben mir ihre ...


Martina Brandl veröffentlicht in diesem Buch einzelne Szenen und Geschichten aus ihrem Bühnenprogramm.
Obwohl ich das Bühnenprogramm von Martina Brandl im Fernsehen immer sehr schätze, haben mir ihre Geschichten, Kolumnen und rätselhafte Interviews nicht gefallen.
Ich fand ihre Geschichten nicht lustig, nicht mal amüsant und ihre rätselhaften Interviews irritierend. Schade, ist aber Geschmackssache.

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