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Veröffentlicht am 03.03.2025

Fremde Welt

Lyneham
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In einer fernen Zukunft begibt sich die Familie Meadow (der Vater und seine drei Kinder) auf eine Reise zu dem neu zu besiedelnden Mond Perm in einem anderen Sonnensystem, da die Erde nicht mehr bewohnbar ...

In einer fernen Zukunft begibt sich die Familie Meadow (der Vater und seine drei Kinder) auf eine Reise zu dem neu zu besiedelnden Mond Perm in einem anderen Sonnensystem, da die Erde nicht mehr bewohnbar ist. Der Roman setzt mit der, anders als geplanten, Landung auf der neuen Heimat ein.

Die Handlung des Romans wir von Henry, dem 12jährigen Sohn der Auswandererfamilie, erzählt. Es werden regelmäßig Tagebucheinträge der verschollenen Mutter, die anscheinend bereits auf Perm war, eingeschoben.

Der Autor beschreibt eine düstere und fremde Welt auf Perm. Eine lebensfeindliche Atmosphäre, eine teilweise unsichtbare und bedrohliche Tierwelt, großartige Landschaften mit Bergen die bis ins Weltall reichen und einzigartige Technologien bestimmen die neue Umgebung. Die Beschreibungen des Autors sind bildreich. Dazu kommt die Ungewissheit über das Schicksal der Mutter, das einen Spannungsbogen über den gesamten Roman legt. Auch als nicht eingefleischter Science-Fiction-Fan konnte mich dieser Roman begeistern. Etwas seltsam fand ich die ein oder andere Wortkreation des Autors.

Großartig finde ich das Cover. Es zeigt die düstere, dunkle und bizarre Welt von Perm.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Weit ab vom Schuss

Hier draußen
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Lara und Ingo sind von der Großstadt in das norddeutsche provinzielle Dorf Ferndorf gezogen. Hier ist das Leben ganz anders als sie es gewohnt waren. Als Leser erfährt man von den Sorgen und Nöten, aber ...

Lara und Ingo sind von der Großstadt in das norddeutsche provinzielle Dorf Ferndorf gezogen. Hier ist das Leben ganz anders als sie es gewohnt waren. Als Leser erfährt man von den Sorgen und Nöten, aber auch von kleinen Glücksmomenten und Sehnsüchten der neu Zugezogenen aber auch von den Alteingesessenen.

Aus unterschiedlichen Blickwinkeln werden die Sichtweisen sowie Einblicke in die jeweiligen Lebensverhältnisse der einzelnen Dorfbewohner erzählt. In einem gemächlichen Erzählstil, der zum Inhalt passt, beschreibt die Autorin das beschauliche Leben auf dem Land, in dem sowohl Traditionen als auch Aberglaube heimisch sind. Der voyeuristische Blick in das Leben dieser Leute hat durchaus seinen Unterhaltungswert und ist dabei alles andere als realitätsfern.

Das Cover ist eher unscheinbar. Da sich das Thema des überfahrenen Rehs jedoch wie ein roter Faden durch den ganzen Roman zieht, ist es sehr passend.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Auf der Suche nach dem Drachen

Valdombra (Bd. 1)
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Im finsteren Tal Valdombra bebt die Erde. Im hintersten Dorf des Tals, dort wo es am düstersten ist, wurden die meisten Häuser zerstört. Isa und Teo werden daraufhin von ihrem Vater in Begleitung des Postbotens ...

Im finsteren Tal Valdombra bebt die Erde. Im hintersten Dorf des Tals, dort wo es am düstersten ist, wurden die meisten Häuser zerstört. Isa und Teo werden daraufhin von ihrem Vater in Begleitung des Postbotens Anselmo zum Onkel in ein weiter vorne liegendes Dorf geschickt. Doch Isa hat von ihrer Freundin, die in einer Hütte hoch auf den Bergen lebt, erfahren, dass das Beben von dem wundersamen Kryptid, einer Art Drachen, stammen soll, der unter der Erde lebt. Kurz nach der Ankunft beim mehr als seltsamen und unfreundlichen Onkel, macht sich das Trio auf dem Weg dieses Wesen zu suchen.

Das Motto des Romans könnte man mit dem Satz "der Weg ist das Ziel" zusammenfassen. Das sogenannte Kryptid glänzt in der Geschichte hauptsächlich durch Abwesenheit. Die Kinder sind fast die ganze Zeit damit beschäftigt dieses Wesen zu suchen.

In der Handlung ist nicht nur das Kryptid wundersam, sondern auch die gesamten Gegebenheiten. Wie in einem Märchen bleiben Zeit und Ort der Handlung im Dunkeln. Sowohl elektrisches Licht als auch motorisierte Fahrzeuge scheinen den Menschen nicht bekannt zu sein. Auch haben die Kinder noch nie einen anderen Ort als ihr Heimatdorf kennengelernt.

Die Bilder wirken wie aus den 70er Jahren, sind aber dennoch gut gelungen. Das Cover sticht vor allem durch die vielen kleinen Glitzerpunkten heraus.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Kohle und Ruß

Lichterloh - Stadt unter Ruß
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Die Geschwister Cleo und Gwynnie leben in einer unwirklichen Stadt in der alles von Kohle abhängt. Nicht nur die Heizöfen werden von Kohle betrieben, sondern auch sämtliche Maschinen, Die Gesellschaft ...

Die Geschwister Cleo und Gwynnie leben in einer unwirklichen Stadt in der alles von Kohle abhängt. Nicht nur die Heizöfen werden von Kohle betrieben, sondern auch sämtliche Maschinen, Die Gesellschaft zeichnet sich jedoch durch große Ungleichheiten aus. Während es ein armes Viertel gibt in denen die Menschen um überleben kämpfen und vom überall anfallenden Ruß geplagt werden, leben die Industriellen und Reichen in einem gehobenen Stadtteil und verfügen über Techniken um sich den Ruß vom Leib zu halten.

Die Geschwister leben im Armenviertel. Beide kommen mit dem Gesetz in Konflikt. Während Gwynnie verbotene umweltfreundliche Techniken entwickelt und einsetzt, löscht Cleo ein Feuer, was eigentlich nur die Schornsteinfeger dürfen. Als sie hierbei erwischt wird, beginnt für sie ein Schauprozess und die Aufnahme in die Gilde der Schornsteinfeger. Doch allerhand Gefahren lauern hier auf sie.

Auf den ersten Blick hat mir das wunderbare Cover des Romans gefallen. Inhaltlich greift das Buch viele unserer aktuellen Probleme auf und setzt sie in einer Fantasiegeschichte um, wie z. B. die Umweltverschmutzung oder soziale Benachteiligung. Man taucht in eine vollkommen fremde faszinierende Welt ein. Die Handlung ist durchweg spannend und kurzweilig. Ich würde auch die zwei bereits angekündigten Bände dieser Reihe gerne lesen.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Parallelwelt

Maggie Blue 1: Das Portal zur Düsterwelt
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Meggie Blue Brown hat einen seltsamen Namen, weshalb sie auch gleich in ihrer neuen Schule geärgert wird. Aber nicht nur das macht ihr das Leben schwer. Maggie wohnt seit Neuestem bei ihrer Tante, da sich ...

Meggie Blue Brown hat einen seltsamen Namen, weshalb sie auch gleich in ihrer neuen Schule geärgert wird. Aber nicht nur das macht ihr das Leben schwer. Maggie wohnt seit Neuestem bei ihrer Tante, da sich ihre Mutter in psychiatrischer Behandlung befindet. Außerdem hat sie äußerst ungewöhnliche Fähigkeiten. Maggie bemerkt, dass sie nicht nur mit dem streunenden Kater aus der Nachbarschaft sprechen kann, sondern auch die Gefühle anderer Menschen mitempfinden kann.

Plötzlich verschwindet Ida, ihre Feindin in der neuen Klasse, mit der sie jedoch in einer ganz besonderen Verbindung zu stehen scheint. Maggie begibt sich auf die Suche nach ihr. Dabei gelangt sie in eine Parallelwelt mit allerlei mystischen Wesen und Geheimnissen.

Insgesamt ein fantasievolles Buch in dem es nie langweilig wird. Man kann sich gut in die Personen hineinversetzen. Wir haben den Roman als Hörbuch erlebt. Der Text ist sehr gut gesprochen. Man kann kaum glauben, dass alle Charaktere von der gleichen Sprecherin gesprochen werden. Vor allem der Kater hat durch sie eine unverwechselbare Stimme.

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