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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Von Engeln und Teufeln...

Daughter of Smoke and Bone
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"Es war einmal, da verliebten sich ein Engel und ein Teufel ineinander.
Es ging nicht gut aus."

Karou ist anders: Ihre Haare sind blau, sie spricht fliessend die verschiedensten Sprachen, ihre Wünsche ...

"Es war einmal, da verliebten sich ein Engel und ein Teufel ineinander.
Es ging nicht gut aus."

Karou ist anders: Ihre Haare sind blau, sie spricht fliessend die verschiedensten Sprachen, ihre Wünsche gehen (fast) immer in Erfüllung und die fantastischen Figuren und Monster aus ihrem Skizzenbuch - ja die gibt es wirklich!

Auf der ganzen Welt erscheinen mysteriöse schwarze Handabdrücke auf den Türen - Türen die für Karou ein Portal ins "Anderswo" sind und sie zu ihrer Familie führen, einem bunten Haufen Mischwesen. Manchmal führen die Türen auch an ganz andere Orte, an denen Karou Aufträge zu erfüllen hat für ihren Ziehvater Brimstone. Und dann plötzlich tauchen geflügelte Wesen auf - die Seraphim - und Karou muss langsam erkennen, dass sie nicht nur irgendeine Ziehtochter eines Fantasiegeschäpfes ist, und dass die Leere in ihrem Innern nur von jemand ganz bestimmtem gefüllt werden kann.


"Daughter of Smoke and Bone" hat mich von Anfang an in seinen Bann gerissen. Es ist aussergewöhnlich, exotisch und fantastisch. Flüssig zu lesen und voller unglaublicher Ideen, interessanter Wesen und einer ganz anderen Welt, die von einem Krieg beherrscht wird, an dessen Ursprung sich eigentlich gar niemand so wirklich erinnern kann.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein süsser Zeitreiseroman

Zeitenzauber
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Anna verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern in Venedig. Bei einem Gondel-Umzug wird sie in den Canal Grande gestossen - und von einem ziemlich attraktiven jungen Mann gerettet. Doch dann geschieht ...

Anna verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern in Venedig. Bei einem Gondel-Umzug wird sie in den Canal Grande gestossen - und von einem ziemlich attraktiven jungen Mann gerettet. Doch dann geschieht etwas seltsames: die Luft flirrt, es gibt einen lauten Knall, und als Anna wieder zu sich kommt, muss sie mit Schrecken feststellen, dass sie eine Zeitreise ins Jahr 1499 gemacht hat.
Natürlich will Anna sofort zurück in ihre Zeit, doch leider ist das erst beim nächsten Mondwechsel möglich. Doch ihre Rückreise erweist sich als ein Ding der Unmöglichkeit, zumindest bis sie eine ihr bestimmte Aufgabe erfüllt hat. Zum Glück lernt sie ein nettes Mädchen kennen, das ebenfalls aus einer anderen Zeit stammt - und auch dem hübschen Zeitreisenden Sebastiano kommt sie langsam näher - was ihren Aufenthalt etwas erträglicher macht.

Eva Völler hat eine romantisch verträumte Geschichte geschaffen, voller Liebe zum Detail. Die Charaktere sind ihr wunderbar gelungen und ihr Schreibstil ist flüssig zu lesen.
Alles in Allem hat mir ein bisschen die Spannung gefehlt, aber gefallen hat mir "Die magische Gondel" ansonsten sehr gut!

4.5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 15.09.2016

Kleine Schwächen - sonst Top!

Phantasmen
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Zitat vom Klappentext:
"Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt [...] Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich."

Rain und ihre ...

Zitat vom Klappentext:
"Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt [...] Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich."

Rain und ihre kleine Schwester Emma wollen sie sehen - die Geister ihrer Eltern, die vor Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind. Gemeinsam reisen sie durch Europa bis zur Absturzstelle.
Doch etwas ist anders, die Geister tauchen auf, doch diesmal lächeln sie - ein bösartiges und angsteinflössendes Lächeln, das töten kann. Die beiden Mädchen fliehen, und dabei stossen sie auf Tyler, der sie kurzerhand mitnimmt. Gemeinsam mit dem irgendwie geheimnisvollen jungen Mann versuchen sie herauszufinden, weshalb die Geister auftauchen, was es mit den Smilewaves auf sich hat - und warum das Flugzeug damals abgestürzt ist.

Kai Meyer hat mit "Phantasmen" eine tolle Apokalypse herbeigeführt. Die Geschichte ist spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind tiefgründig und gut durchdacht, ihre Beweggründe nachvollziehbar und manchmal lässt der Autor die richtige Menge Humor einfliessen, was "Phantasmen" etwas leichter zu ertragen macht.
Einen Stern Abzug gibt es, weil mir der Teil in New York (ich will hier jetzt nicht spoilern) so gar nicht gepasst hat, da war's mit Rain's Phobie etwas zu viel des Guten.

Ansonsten ein Top-Buch, das mir sehr gefallen hat!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Geisterlastiger als der Vorgänger

Totenlichter
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Wo im ersten Band um die Friedhofsrestauratorin Amelia Gray noch eine erschütternde Mordserie im Mittelpunkt stand, nimmt das Übernatürliche und Böse im zweiten Teil TOTENLICHTER überhand.

Amelia hat ...

Wo im ersten Band um die Friedhofsrestauratorin Amelia Gray noch eine erschütternde Mordserie im Mittelpunkt stand, nimmt das Übernatürliche und Böse im zweiten Teil TOTENLICHTER überhand.

Amelia hat einen neuen Auftrag an Land gezogen: Sie soll den Friedhof im abgelegenen Ort Asher Falls restaurieren. Doch schon bei ihrer Ankunft beschleicht sie ein beklemmendes Gefühl - und gleichzeitig spürt sie, dass ihr der Ort seltsam vertraut ist. Schon bald kommt sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur, und der Nebel um ihre eigene Vergangenheit lichtet sich.

In TOTENLICHTER tauchen ein paar neue, sehr interessante und vor allem wahnsinnig gut beschriebene Nebencharaktere auf. Der Autorin gelingt es wunderbar, diesen Charakteren Tiefe zu geben, sie schafft freundliche wie auch geheimnisvolle und manchmal seltsame Personen ... und das absolute Böse.

Leider hatte ich mit einigen Stellen Mühe, denn es gab einige Wiederholungen und Rückblenden - nicht nur aus Band 1 sondern auch aus dem zweiten Teil selbst.

Aber alles in allem eine gelungene, wenn auch dieses Mal sehr geisterlastige Fortsetzung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein guter Abschluss

Der Weg der gefallenen Sterne
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Die junge Hebamme Gaia macht sich mit einer Gruppe von Menschen aus ihrer neuen Heimat Sylum auf den Weg zurück zur Enklave. Ihr Plan ist, vor den Toren der Stadt eine neue Siedlung aufzubauen und so die ...

Die junge Hebamme Gaia macht sich mit einer Gruppe von Menschen aus ihrer neuen Heimat Sylum auf den Weg zurück zur Enklave. Ihr Plan ist, vor den Toren der Stadt eine neue Siedlung aufzubauen und so die Bevölkerung Sylums zu retten. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sich auch in der Enklave so einiges geändert hat...und dass der Protektor weiterhin darauf aus ist, sie zu vernichten. Gaia, Leon und all die anderen kämpfen einen erbitterten Kampf - doch können sie diesen gewinnen?

Der Autorin ist ein guter Abschluss für ihre Reihe gelungen. Wie bei Band 1 & 2 hat leider auch "Der Weg der gefallenen Sterne" seine Schwächen. Leider gibt es immer wieder unschöne inhaltliche Fehler und so manche Male habe ich mir gedacht: da hätte man besser eine - zwei Zeilen mehr geschrieben, das ganze wirkt mal wieder etwas gar flach.

Trotzdem: die Story ist gut, die Charaktere sind auch ganz okay (auch wenn manchmal nicht ganz klar ist, warum ein Charakter sich so entscheidet....und vorallem warum Gaia sich immer innerhalb einer halben Seite von ihren Überzeugungen weg überreden lässt), alles in allem hat mir die Birthmarked-Reihe doch sehr gefallen, auch wenn man sehr viel mehr draus machen hätte können.