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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2018

Der Weg zu einem Leben ohne Sucht!

Essanfälle adé
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Olivia Wollinger hat es selbst erlebt. Die Esssucht. Nicht darüber reden... Essen, wenn keiner hinsieht und wer nicht darüber redet, hat auch kein Problem.

Doch dann begann sie einen Weg hinaus zu finden, ...

Olivia Wollinger hat es selbst erlebt. Die Esssucht. Nicht darüber reden... Essen, wenn keiner hinsieht und wer nicht darüber redet, hat auch kein Problem.

Doch dann begann sie einen Weg hinaus zu finden, zu analysieren, was hinter der Esssucht steckt und möchte nun mit ihrem Buch jedem helfen, der bereit ist, einen Weg zu gehen, einen Weg zu beschreiten , und mit ihm hinaus zu finden, in ein harmonischeres Leben! Sie schreibt mit ihrem Buch niemandem vor, dass es den einen richtigen Weg gibt und dass dieser gegangen werden muss, sondern gibt Möglichkeiten an die Hand, die jeder so nutzen kann, wie er möchte, um sich selbst kennen zu lernen und hinter seine Sucht zu schauen.

In ihrem wunderschön gestalteten Buch gibt sie nützliche Tipps. Hier lernt der interessierte Leser über viele eigene Erfahrungsberichte der Autorin, wie man Selbstliebe lernt, lernt mit Gefühlen um zu gehen und auf den eigenen Körper zu hören. Viele hilfreiche und gut verständliche Tipps helfen dem Leser Übungen selbstständig in den eigenen Tagesablauf einzubauen und so Schritt für Schritt sich selbst kennen zu lernen. Sie weist den Leser darauf hin, dass der Weg nicht leicht, aber sehr wohl machbar ist, denn sie hat es geschafft und mit diesem Wissen lässt sich das Buch noch besser lesen!

Die Autorin ist sehr authentisch und einfühlsam und es ist schön zu sehen, dass es auch anderen so geht und dass es eine Möglichkeit/ Möglichkeiten gibt,
hinaus zu finden aus der Esssucht!

Das Buch ist sehr schön gestaltet :) Bilder, Notizen und Tagebucheinträge begleiten den Leser durch dieses nützliche Buch!

Ich kann es jedem empfehlen, der einen Ansporn zur Veränderung sucht! Die Autorin weiß, wovon sie spricht!

Veröffentlicht am 25.03.2018

Klasse!!! :)

Ohne Dich ist manchmal ganz gut
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Piet Weber ist 1986 in Berlin geboren und unterhält die Menschheit seit 2014 bei Poetry Slams.


In seinem Buch "Ohne dich ist manchmal ganz gut" zeigt Piet Weber sein Talent in geschriebener Form.

In ...

Piet Weber ist 1986 in Berlin geboren und unterhält die Menschheit seit 2014 bei Poetry Slams.


In seinem Buch "Ohne dich ist manchmal ganz gut" zeigt Piet Weber sein Talent in geschriebener Form.

In diversen Kurzgeschichten lernen wir den knartischen, senilen Opa kennen, der seinem kleinen Enkel praktische Tipps für einen mitreissenden Aufsatz gibt, der eigentlich von den Sommerferien handeln sollte, sich jedoch durch den ein oder anderen Mord wirklich besser lesen lässt... Von der Eroberung des Internets durch die eigene Mutter, die in der Handhabung jedoch einige Defizite aufweist... oder aber den alltäglichen Berliner Vorkommnissen: Berlin, das "J" steht für Freundlichkeit. Die Kurzgeschichten lassen sich prima lesen und vor allem mit anderen zusammen, es kommt auf jedenfall jeder auf seine Kosten!

Die Kurzgeschichten erhellen jeden regnerischen Tag und wer gerne Tränen lacht, der ist hier definitiv an der richtigen Adresse. Piet Weber schafft es, dass jeder auf seine Kosten kommt! Für diejenigen, die sich die ein oder andere Geschichte im Original ansehen möchte, kann über die Codes am Ende des Buches einen Link finden.

Das Buch kann ich jedem empfehlen, der gerne lacht und sich ein wenig mit Berlinern und rund um Berlin auskennt!

Veröffentlicht am 22.03.2018

Lustig, Spannend und ultimativ pfiffig!

Teslas unvorstellbar geniales und verblüffend katastrophales Vermächtnis
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Neal Shusterman ist Autor der tollen Romane Scythe- Hüter des Todes. Er ist ein sehr philosophischer und lustiger Autor, der mit seinen tollen, innovativen Ideen jeden Menschen zum Lächeln und Staunen ...

Neal Shusterman ist Autor der tollen Romane Scythe- Hüter des Todes. Er ist ein sehr philosophischer und lustiger Autor, der mit seinen tollen, innovativen Ideen jeden Menschen zum Lächeln und Staunen bringt.

Auch hier ist ihm mal wieder in Kooperation mit einem anderen Autor etwas tolles gelungen :)

Nick ist in der achten Klasse und muss nach dem Feuertod seiner Mutter mit seinem Vater (Ex Footballstar) und seinem kleinen Bruder Danny in eine neue Stadt ziehen. Hier zieht er in das Haus seiner verstorbenen Tante, die allerlei Krimskrams auf ihrem Dachboden beherbergt. Nach dem Nick hier ein Toaster angegriffen hat, beschließt er das ganze Zeug zu verkaufen. So macht er einen Flohmarkt und wie aus heiterem Himmel kann er all die verschrobenen alten Dinge verkaufen... Doch dann...
Dann findet Nick durch diverse Zufälle heraus, dass diese Dinge keine alten nutzlosen Dinge waren, sondern allesamt einem einzigen Genius entsprungen sind. Nikola Tesla. Und da die Dinge leider nicht so gut für die Allgemeinheit sind, versucht Nick die Dinge wieder zu bekommen, hier helfen ihm seine, nicht minder verschrobenen, Freunde. Die Suche beginnt. Nur leider sind sie nicht die einzigen, die hinter den Erfindungen her sind....

Shusterman hat mal wieder ein ultimativ geniales Meisterwerk geschaffen, das nicht nur für kleine Hörer ist. Ganz im Gegenteil :)
Ich war begeistert und kann es nur empfehlen!

Veröffentlicht am 21.03.2018

Langwierig mit krassem Ende

Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie
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Southern Reach Teil 2 der Trilogie.

Autorität ist unsagbar unheimlich und gleichzeitig mysteriös und langwierig.

Der zweite Teil beginnt, wo Teil 1 aufhört. Die Biologin ist wieder aufgetaucht. Nachdem ...

Southern Reach Teil 2 der Trilogie.

Autorität ist unsagbar unheimlich und gleichzeitig mysteriös und langwierig.

Der zweite Teil beginnt, wo Teil 1 aufhört. Die Biologin ist wieder aufgetaucht. Nachdem sie die verschiedenen Stufen der Entwicklung im ersten Teil durchgemacht hat, hat sie die Erinnerung verloren und wird wandelnd außerhalb Area X aufgefunden.
Control, John Rodriguez, soll heraus finden, was dieser Frau auf der anderen Seite passiert ist. Zudem quälen ihn die Fragen um die Direktorien von Southern Reach, die mehr als nur ein kleines Geheimnis mit sich trug!

Die Geschichte handelt primär von Control, der nur eine Marionette für die Regierung darstellt, immer Nachricht an Voice geben soll und letztlich in einer misslichen Lage steckt. Nämlich, dass er selber nicht weiß, was eigentlich seine wirkliche Aufgabe sein soll.

Mehr werde ich nicht verraten!
VanderMeer ist mal wieder ein unglaublich unheimlicher Roman gelungen, der erst einmal seeeehr langwierig und langatmig anmutet, jedoch zwischendrin so unheimliche Elemnete beherbergt, dass dem Leser ein Schaudern überkommt.
Eigentlich passiert hier weniger als im ersten Roman, außerirdische Gegebenheiten sind eher Randvorkommnisse. Eigentlich ist der Mittelpunkt des Romans eher die missliche Lage von Regierung, Organisation und die Angst, die sich immer mehr manifestiert.

Letztlich ist es ein toller Roman, der jedoch kürzer hätte gefasst werden können!

Veröffentlicht am 17.03.2018

Anders und schwächer als seine Vorgänger

Ein Monster kommt selten allein
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Eigentlich geht es bei Larry Correia nur um Pitt, der mit seinem Team bei MHI arbeitet und Monster jagt.

In diesem Teil geht es um den Kopf von MHI. Earl Harbinger. Besagter Earl erzählt seine Geschichte, ...

Eigentlich geht es bei Larry Correia nur um Pitt, der mit seinem Team bei MHI arbeitet und Monster jagt.

In diesem Teil geht es um den Kopf von MHI. Earl Harbinger. Besagter Earl erzählt seine Geschichte, wie er zum Werwolf wurde und wie er damit umzugehen lernte das Tier in sich zu kontrollieren.
Gleichzeitig geht die Geschichte weiter, wie Earl nach etwas oder jemandem sucht, um ihn zu befreien und gleichzeitig lernen wir neue Charaktere kennen, die jedoch keinen großen Eindruck hinterlassen. Dabei lernt er eine junge Polizistin kennen, der er hilft mit ihrem Werwolfwesen klar zu kommen.

Prinzipiell ist dies ein sehr blutrünstiger Roman, mit wenig Tiefe und es ist der bisher schwächste Teil für mich. Die Erzählweise ist wie immer gut, spannend und lustig und Earl ist zwar ein toller Charakter, doch kann er, wie ich finde, nicht alleine einen Roman füllen. Es war einfach tot langweilig :(