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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2020

Zwei in Einem

Die Herren der Zeit
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Dieses Buch war ganz nach meinem Geschmack. Hier wurden parallel zwei Geschichten erzählt, die Eine spielt im Jahre 1192, die Andere im Jahre 2019.

Ein unbekannter Autor hat den Roman "Die Herren der ...

Dieses Buch war ganz nach meinem Geschmack. Hier wurden parallel zwei Geschichten erzählt, die Eine spielt im Jahre 1192, die Andere im Jahre 2019.

Ein unbekannter Autor hat den Roman "Die Herren der Zeit" veröffentlicht, der im 12. Jahrhundert spielt. Und genau wie in dieser Geschichte beschrieben, geschehen die Morde, die Inspektor Ayala alias Kraken und seinem Team ihr ganzes Können abverlangen. Auch Krakens Familie ist in Gefahr.
Bei diesem dritten Band der Autorin über die Stadt Vitoria (im Baskenland) hatte ich längs nicht so viele Schwierigkeiten beim Lesen. Die Namen, Orte und Begriffe waren nicht mehr so unbekannt. Geholfen hat auf jeden Fall der Stadtplan in der ersten und letzten Klappe. Auch das Personenregister und das Glossar am Buchende war sehr hilfreich.
Die historische Geschichte fand ich genau so spannend wie den Thriller aus der heutigen Zeit. Der Autorin ist eine ausführliche Recherche gelungen. Bis zum Schluss blieb alles ziemlich undurchsichtig. Düster und fesselnd mit einigen unerwarteten Wendungen.
Ich kann den Thriller nur wärmstens empfehlen. Mir hat dieser letzte Band der Reihe am Besten gefallen. Schade, dass es nicht weitergeht.

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Veröffentlicht am 21.03.2020

Blutrünstig

Blutgott
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Ich war ja schon einiges aus den Vorgängerbüchern des Autoren gewohnt, aber dieses war schon heftig.
Im Web stiftet der Blutgott mit Erpressung 13 jährige Kinder zu brutalen Morden an. Er lockt sie mit ...

Ich war ja schon einiges aus den Vorgängerbüchern des Autoren gewohnt, aber dieses war schon heftig.
Im Web stiftet der Blutgott mit Erpressung 13 jährige Kinder zu brutalen Morden an. Er lockt sie mit dem Hinweis in dem Alter gäbe es keine Strafe. Clara mit ihrem Team ist gefordert um dieses Killer Kommando zu stoppen.

Obwohl das Buch sehr spannend war, ging es meiner Meinung zur sehr an der Realität vorbei. Die beschriebenen Szenen waren bestialisch und teilweise ekelig. Da drehte sich mir beim Lesen schon der Magen um, und ich bin wirklich nicht empfindlich. Und solch ein Massaker sollen Kinder fertig bringen? Ist die Welt wirklich so pervers und abgebrüht? Kaum vorstellbar. Kann man ein Kind ohne Erziehungsberechtigten so einfach zu einem Verhör schleppen? Und ein minderjähriges Mädchen als Lockvogel benutzen? Am Ende blieb ich mit einigen Fragen zurück.
Wer sich nicht an blutrünstigem Details stört, der sollte das Buch lesen. Ich bin der Meinung weniger wäre besser gewesen.

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Veröffentlicht am 01.02.2020

Enttäuschend

Die Galerie am Potsdamer Platz
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Das Beste an dem Buch war das Cover und die Seite wenn ein neues Kapitel begann. Der Geschichte, obwohl gut geschrieben, fehlte es leider an Spannung. Die Handlung plätscherte dahin und konnte mich nicht ...

Das Beste an dem Buch war das Cover und die Seite wenn ein neues Kapitel begann. Der Geschichte, obwohl gut geschrieben, fehlte es leider an Spannung. Die Handlung plätscherte dahin und konnte mich nicht überzeugen. Die Charaktere blieben fade und blass. Teilweise flossen Sätze ein, wo ich dachte hoppla, ich denke das Ganze spielt Anfang der 30er Jahre.
Die junge Alice kommt nach dem Tod der Mutter nach Berlin um das Geheimnis zu lüften, warum sie ihre Familie nie kennenlernte und die Großmutter den Kontakt zu ihrer einzigen Tochter abbrach. (Den Grund fand ich allerdings lächerlich). Gleich am ersten Tag lernt sie ihren Freund kennen, und wird herzlich von Tante und Onkel aufgenommen. Sie entdeckt die Freude am fotografieren und der Onkel will mit ihr gemeinsam die Familiengalerie am Potsdamer Platz wieder eröffnen. Im Hintergrund streben schon die Nazis an die Macht.
Die Galerie war leider nur ein Nebenschauplatz, deshalb fand ich den Titel des Buches auch nicht unbedingt passend. Alles in allem werde ich mir die Fortsetzung garantiert ersparen. Schade ich hatte von dem Buch anhand der Leseprobe mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 26.12.2019

Nadja und Pia

Geteilt durch zwei
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Eine wunderschöne Lektüre für die Weihnachtstage. Schon das Thema und die Leseprobe haben mich gleich angesprochen. Das Cover passt wunderbar zur Geschichte.
Sie beginnt im Jahre 2017, später kommen noch ...

Eine wunderschöne Lektüre für die Weihnachtstage. Schon das Thema und die Leseprobe haben mich gleich angesprochen. Das Cover passt wunderbar zur Geschichte.
Sie beginnt im Jahre 2017, später kommen noch Rückblenden aus den 70er Jahren dazu. Diese kann man aber sehr gut durch die andere Schriftart und die Jahreszahl am Kapitelanfang erkennen.
Nadja Anfang 40 wurde adoptiert. Sie hatte eine glückliche Kindheit. Ist jetzt verheiratet und hat eine 21jährige Tochter. Nur ständig hat sie das Gefühl das in ihrem Leben irgend etwas fehlt. Außerdem tauchen Erinnerungen auf, mit denen sie nichts anfangen kann. Und dann findet sie durch Zufall ihren Zwilling Pia. Jetzt kann sie nichts mehr aufhalten. Sie möchten alles über ihre Vergangenheit erfahren. Die nahen Angehörigen hüllen sich in Schweigen, gerne würden sie den Mädchen die schmerzliche Vergangenheit ersparen. Trotzdem lässt Nadja sich nicht aufhalten.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Schnell und flüssig zu lesen. Eine Familiengeschichte die gut nachzuvollziehen ist. Das Schicksal der Kinder ging teilweise sehr ans Gemüt, war aber keineswegs kitschig. Ein Lob an die Autorin.
Eine wunderschöne Geschichte vom Suchen und Finden, ich kann den Roman nur wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 02.12.2019

Ein langer Weg zur Emanzipation

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung
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Alles was für die Frauen heute selbstverständlich ist, "Frauenwahlrecht, freie Berufswahl, Gehalt, Meinungsäußerung usw." haben mutige Frauen erkämpft.

Die Geschichte beginnt um 1900. Rahel Hirsch eine ...

Alles was für die Frauen heute selbstverständlich ist, "Frauenwahlrecht, freie Berufswahl, Gehalt, Meinungsäußerung usw." haben mutige Frauen erkämpft.

Die Geschichte beginnt um 1900. Rahel Hirsch eine junge Ärztin beginnt ihren Dienst im damals berühmten Krankenhaus Charité. Studiert hat sie in der Schweiz, das war damals in Deutschland nicht möglich. Teilweise arbeitet sie ohne Bezahlung, ist also vom Geld der Familie abhängig. Von der Gleichberechtigung ist man damals noch sehr weit entfernt. In der Männerwelt hat sie keinen einfachen Stand. Sie freundet sich mit Barbara einer jungen Frau aus der Wäscherei an. Diese kämpft für die Rechte der Frauen.
Dieser unabhängige 2. Band aus der Reihe Charité hat mich leider enttäuscht. Die Autorin hat super recherchiert. was die politischen, medizinischen und technischen Abläufe betraf. Es ist ihr sehr gut gelungen historische Persönlichkeiten mit Erfundenen Personen zu verschmelzen. Vor allem starke Frauen spielen in ihrem Buch eine große Rolle. Allerdings hat mich das Zuviel an Fachwissen vor allem im Technischen gestört. Die Protagonisten rückten zu sehr in den Hintergrund. Ich hätte mir mehr menschliche Geschichten in und um das Krankenhaus gewünscht. Vieles wurde nur kurz angesprochen und tauchte dann nicht mehr auf.
Obwohl gut zu lesen, fehlte mir das gewisse Etwas. Teilweise musste ich mich zum Weiterlesen zwingen. Ein bisschen mehr Spannung hätte sicher nicht geschadet.