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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2023

Mördersuche in Freiburg

Der Totentanz zu Freiburg
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Dieser nunmehr 7.Band aus der Serafina Reihe hat mir gut gefallen. Der Autorin ist es gelungen, mit tolle Eindrücke über die Stadt Freiburg und das Leben dort im Jahre 1419 zu vermitteln. Der Schreibstiel ...

Dieser nunmehr 7.Band aus der Serafina Reihe hat mir gut gefallen. Der Autorin ist es gelungen, mit tolle Eindrücke über die Stadt Freiburg und das Leben dort im Jahre 1419 zu vermitteln. Der Schreibstiel war anschaulich und detailgetreu. Ohne die Vorgänger Bände kann man diesen Band unabhängig lesen, (Zwischeninformationen sind gegeben). Sehr hilfreich war dabei das Personenregister am Anfang und das Glossar am Ende des Buches. Am Cover erkennt man, das es sich um einen historischen Roman handelt. Im Hintergrund das Freiburger Münster wo die Geschichte spielt.

Die ehemalige Begine und jetzt Armenapothekerin und Frau des Stadtarztes Adalbert Achaz lebt glücklich und zufrieden mit Mann und Tochter. Sie freut sich auf den Michaelismarkt, dann wird sie ihren unehelichen Sohn Vitus wiedersehen, der dort mit seinen Gauklertruppe auftreten wird. Doch dabei geschieht ein Mord und Vitus gerät in Verdacht. Er kann fliehen und sich verstecken. Gemeinsam mit ihrem Mann versucht Serafina die Unschuld des Jungen zu beweisen. Sie muss den wahren Mörder finden und begibt sich dabei in große Gefahr.

Für Freunde historischer Romane kann ich das Buch gerne empfehlen.

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Veröffentlicht am 29.12.2022

Lilly wird erwachsen

Töchter des Glücks
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Das Cover weist auf einen historischen Roman hin. Die Geschichte spielt in den Jahren 1918 bis 1920. Dies ist der zweite Band der Bodensee Saga um die drei Schwestern Helena, Lilly und Katharina. Die Hauptprotagonistin ...

Das Cover weist auf einen historischen Roman hin. Die Geschichte spielt in den Jahren 1918 bis 1920. Dies ist der zweite Band der Bodensee Saga um die drei Schwestern Helena, Lilly und Katharina. Die Hauptprotagonistin ist diesmal Lilly. Sie macht eine gewaltige Entwicklung durch, von einem naiven dummen Mädchen zur klugen, selbstbewussten Frau. Mit kaum 18 Jahren heiratet sie Arno den Erben einer Seifenfabrik. der bald darauf zurück an die Front muss. Bei einem Bombenangriff verliert sie ihre Schwiegereltern. Jetzt muss sie sich kümmern, auch um das Erbe für ihren Mann und Sohn zu sichern. Dafür entwickelt sie tolle Geschäftsiden, die sie mit Hilfe von Arnos Onkel umsetzen kann. Außerdem hat sie sich neu verliebt und gerade als sie am glücklichsten ist, kommt alles Anders. Man hofft und leidet mit Lilly. Die Wechsel zwischen verschiedenen Schauplätzen und die tollen Landschaftsbeschreibungen haben mir gut gefallen. Dank des schönen Schreibstils kam ich mir vor, als wäre ich mitten im Geschehen. Ich kann diesen Roman gerne empfehlen und freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 14.12.2022

Der Ritzer ist zurück

Der Nordseeritzer
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Bei diesem Krimi springen gleich das Cover und der Titel ins Auge. Die Hauptgeschichte spielt sich in einem Zeitraum von wenigen Tagen ab, durch den Hinweis am Anfang eines Kapitels klar ersichtlich. Außerdem ...

Bei diesem Krimi springen gleich das Cover und der Titel ins Auge. Die Hauptgeschichte spielt sich in einem Zeitraum von wenigen Tagen ab, durch den Hinweis am Anfang eines Kapitels klar ersichtlich. Außerdem kann der Leser die Gedankengänge der Bösen verfolgen. Ich bin gut in die Story gestartet, sie ließ sich dank der kurzen Kapitel schnell und flüssig lesen. Sie spielt auf der Insel Sylt. Es ist der 1.Teil aus einer neuen Reihe der Autorin Drea Summer mit den beiden Ermittlern Stefanie Teufel und Jan Graf. In ihrem ersten Fall haben sie es gleich mit mehreren Fällen zu tun. Ein Mann springt von der Klippe in den Tod, Mord oder Selbstmord? In seinem Haus findet man ein Bild, das auf einen anderen Fall hindeutet. Eine Maklerin wird erschossen, eine junge Frau entführt. Und dann verschwindet ein kleiner Junge, kurz nachdem der Nordseeritzer aus der Haft entlassen wurde. Die Ereignisse überschlagen sich. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen und mich toll unterhalten. Der Spannungsbogen war durchgehend hoch, das Ende nicht vorhersehbar. Die beiden Protagonisten waren mir gleich sympathisch. Aber auch für die Täter hatte ich Verständnis. Ich kann das Buch gerne empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 01.12.2022

Wiedersehen mit den starken Frauen

Die Töchter der Ärztin
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Ohne die Ärztin Serie zu kennen, bin ich dank Personenbeschreibung, Stammbaum und Berlin- und Afrikakarte gut in die Geschichte gestartet. Der Schreibstiel trug zum flüssigem Lesen bei. Das Cover passt ...

Ohne die Ärztin Serie zu kennen, bin ich dank Personenbeschreibung, Stammbaum und Berlin- und Afrikakarte gut in die Geschichte gestartet. Der Schreibstiel trug zum flüssigem Lesen bei. Das Cover passt sehr gut zum Roman. Im Vordergrund die beiden Frauen, darunter Savanne in Afrika und die Rückseite Gebäude in Berlin. Das sind auch die beiden Handlungsorte in denen das Buch in der Zeit um 1928/29 spielt. Beide Töchter der legendären Ärztin Rebeca Thomasius haben den Beruf der Mutter ergriffen. Während die Älteste Henny sich als Onkologin in Berlin selbständig macht, kehrt die jüngere an den Ort ihrer Geburt nach Afrika zurück. Hier muss sie ziemlich viele Rückschläge einstecken und findet auch in der Liebe kein Glück. Ihrer Schwester ergeht es in Berlin wesentlich besser. Die Praxis geht gut, die Tochter macht ihr viel Freude und der Exmann kehrt zu ihr zurück. Sogar Mutter und Tochter kommen sich endlich nahe. Das Buch hat mir gut gefallen, die Mischung zwischen Familiengeschichte, Medizin und Afrika während der Kolonialzeit. Spannende Abenteuer, auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Viele verschiedene Personen spielen eine Rolle, leider sind nicht alle nett. Der Schluss lässt viele Fragen offen, die dann sicher im nächsten Band beantwortet werden, ich freue mich schon darauf. Das Buch über die starken Frauen der Familie Thomasius und Freystetten kann ich gerne empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.11.2022

Der Mädchenhändlerring

Amissa. Die Überlebenden
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Dies ist nun der Abschlussband der Trilogie Amissa von Frank Kodiak, auch unter dem Namen Andreas Winkelmann bekannt. Ohne die beiden Vorgänger Bücher gelesen zu haben, bin ich gut in die Geschichte gestartet. ...

Dies ist nun der Abschlussband der Trilogie Amissa von Frank Kodiak, auch unter dem Namen Andreas Winkelmann bekannt. Ohne die beiden Vorgänger Bücher gelesen zu haben, bin ich gut in die Geschichte gestartet. Sie wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, eine davon in der Vergangenheit. Es gibt 5 Kapitel, die wiederrum in Kapitel unterteilt sind. Jedes Kapitel endet mit einer spannenden Szene, eine Verpflichtung schnell weiter zu lesen. Das Cover gleicht den Vorgänger Bänden. Das große A auf dem Buchdeckel weißt sicher auf die Organisation Amiss hin, die nach vermissten Personen sucht. Im Fokus steht der Menschenhändlerring "Missing Order". Frauen und Mädchen werden unter der Erde gefangen gehalten und an perverse Kunden vermittelt. Sie können sich Menschen bestellen, egal wohin oder wofür. Die Drahtzieher schrecken vor brutalen Morden nicht zurück.
Die Privatermittlerin Rica Kantzius, die selber aus Jamaika nach Deutschland entführt wurde führt gemeinsam mit ihrem Mann Jan einen Kampf gegen das Verbrechen. Sie möchte Rache und Gerechtigkeit. Noch fehlen die Beweise. Hat auch Amissa Dreck am Stecken? Rica hat einen riskanten Plan.

Der Thriller hat mir gut gefallen, Durch die spannenden Szenen, flog man nur so durch die Seiten. Es geht teilweise ganz schön zur Sache, empfindliche Leser sollten vorsichtig sein. In den nächsten Wochen werde ich die Vorgänger Bände auf jeden Fall noch lesen.
Ich kann eine Empfehlung aussprechen, aber auf jeden Fall sollte man Band 1 und Band 2 vorher gelesen haben.

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