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Veröffentlicht am 22.11.2021

Tolles Buch zur Halloween-Zeit

Hallowstone. Der Zauber der Mitternachtsstadt
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Inhalt:
Hexen wohnen in Hallowstone und Werwölfe in den Mondbergen, so war es schon immer. Denn vermischen sich ihre Magien, wird es gefährlich. Das weiß jedes Hexenkind – auch Prue.
Sie wohnt mit ihrem ...

Inhalt:
Hexen wohnen in Hallowstone und Werwölfe in den Mondbergen, so war es schon immer. Denn vermischen sich ihre Magien, wird es gefährlich. Das weiß jedes Hexenkind – auch Prue.
Sie wohnt mit ihrem Vater in Hallowstone, ihre Mutter und ihr Bruder aber sind Werwölfe. Prue vermisst die beiden eines Nachts so sehr, dass sie versehentlich die magischen Schutzwälle der Stadt zerstört. Die Werwölfe stürmen herein!
Zusammen mit ihren Freunden – zwei Hexen, einem Werwolf und einem echten Vampir – muss Prue die Mitternachtsstadt retten. Dazu haben sie gerade mal bis gerade mal bis Mitternacht Zeit! Auf ihrem gefährlichen Abenteuer stößt Prue auf Hallowstones größtes Geheimnis – und das hat viel mehr mit ihr selbst zu tun, als sie sich vorstellen mag.

Meinung:
Wie jeder weiß, leben Hexen in der Stadt Hallowstone und Werwölfe in den Mondbergen. Für Hexenkind Prue bedeutet dies eine getrennte Familie. Denn während ihr Vater ein Hexer ist, sind ihre Mutter und ihr Bruder Werwölfe. Eines Tages ändert sich durch einen unbedachten Wunsch von Prue das Gefüge der gesamten Gemeinschaft von Hexen, Werwölfen und Co. Der Schutzzauber der Stadt wird zerstört und Werwölfe betreten Hallowstone. Nun ist es an Prue und ihren Freunden ihre Heimat zu retten. Dabei kommen die Kinder einem dunklen Geheimnis auf die Spur.

Geschichten über Hexen, Werwölfe und Vampire finde ich immer sehr ansprechend. Da der Titel auch noch zur Halloween-Zeit erschienen ist, war er für mich die perfekte Lektüre für die aktuelle Zeit.

Das Halloween Feeling wird in diesem Buch noch durch die stimmungsvollen Vignetten von Illustratorin Verena Körting eingefangen. So gibt es viele schwarz-weiß Zeichnungen die schwarze Katzen, Kürbisse oder Fledermäuse einfangen.

Hallowstone als Ort hat mir dann auch gleich mal sehr gut gefallen. Ich mochte die Hexenstadt und war gebannt von diesem tollen Setting. Dennoch musste ich beim Lesen feststellen, dass ich es schön gefunden hätte, wenn die Geschichte mehr außerhalb von Hallowstone gespielt hätte. Denn irgendwie bin ich mir sicher, dass die komplette Welt von Autorin Trisha Kelly noch so viel mehr zu bieten gehabt hätte.

Nichtsdestotrotz ist die Handlung durchaus unterhaltsam. Prue erlebt so einige spannende Dinge in Hallowstone. Dabei hält Autorin Trisha Kelly auch den einen oder anderen Überraschungsmoment für die Leser parat.
Besonders gelungen finde ich, dass Prue in diesem Buch nicht etwa ein Auge auf einen Jungen, sondern auf ein Mädchen geworfen hat.
Allgemein bietet diese Geschichte viele wunderbare Botschaften und vermittelt Werte wie Zusammenhalt, Toleranz und Vielfalt.

Die Geschichte endet alles in allem sehr rund. Dennoch gibt es auch Spielraum für einen möglichen Folgeband. Man darf also sehr gespannt sein, ob es ein Wiedersehen mit Prue, Sammy und Co. geben wird.

Fazit:
Wenn man übernatürliche Wesen mag, ein wenig Spannung, Action und Überraschungsmomenten nicht abgeneigt ist, dann sollte man unbedingt zu „Hallowstone“ greifen. Ein tolles Buch zur Halloween-Zeit, das dem Leser eine wundervolle Lesezeit bescheren wird.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2021

Noch besser als Band 1

Keeper of the Lost Cities – Das Exil (Keeper of the Lost Cities 2)
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Inhalt:
Sophie ist in der schillernden Elfenwelt angekommen. Eines Tages entdeckt sie ein seltsames geflügeltes Wesen in den Wäldern rund um ihre Schule. Das Alicorn scheint eine besondere Verbindung zu ...

Inhalt:
Sophie ist in der schillernden Elfenwelt angekommen. Eines Tages entdeckt sie ein seltsames geflügeltes Wesen in den Wäldern rund um ihre Schule. Das Alicorn scheint eine besondere Verbindung zu ihr zu haben und Sophie beginnt, es zu zähmen. Doch die Vergangenheit ruht nicht und bald schwebt nicht nur Sophie, sondern auch ihr magischer Freund in Lebensgefahr.

Meinung:
Sophies Leben hat sich ziemlich stark verändert. Mittlerweile lebt sie in der Elfenwelt und besucht dort eine Zauberschule. Außergewöhnliche Fächer wie Metaphysik oder Telepathie stehen dabei auf dem Stundenplan. Aufgrund ihrer verschiedenen Talente ist Sophie heißbegehrt in der Elfenwelt. Doch nicht alle sind gut auf Sophie zu sprechen. Und als Sophie im Wald ein Alicorn, ein geflügeltes Fabelwesen, welches eines der letzten seiner Art ist, findet, ist nicht nur die ganze Elfengemeinschaft an diesem Wesen interessiert. Auch die dunklen Mächte haben ein Auge auf das Alicorn geworfen. Das Alicorn jedoch hat sofort eine besondere Beziehung zu Sophie aufgebaut. Eine Aufgabe mehr für das Mädchen, das bereits jede Menge Verantwortung zu tragen hat.

Nachdem mir der Auftaktband zur Reihe „Keeper of the Lost Cities“ gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf die kommenden Bände.

Gleich positiv vorwegnehmen möchte ich, dass meine Kritikpunkte des ersten Bandes in diesem zweiten Band nicht wirklich zum Tragen gekommen sind. Zwar besitzt Sophie immer noch wahnsinnig viele Talente und es kommen sogar neue dazu (die besondere Verbindung zum Alicorn beispielsweise). Dennoch fand ich dieses Mal die Anzahl der Talente irgendwie stimmiger und nicht mehr so super-super-super-heldenmäßig. Sophie selbst kommt in diesem Band des Öfteren an ihre Grenzen und möchte selbst gar nicht so viele Talente besitzen. Das macht sie für mich weiterhin zu einer sehr sympathischen Protagonistin.

Meiner zweiter Kritikpunkt des ersten Bandes tritt ebenfalls nicht so sehr in Kraft. Zwar gibt es immer noch 2-3 Jungs, die ein Auge auf Sophie geworfen haben, doch dieses Mal wird das Liebesleben zum Glück nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt.

Die Geschichte an sich konnte mich auch wieder sehr begeistern. Denn Autorin Shannon Messenger versteht es von Anfang bis Ende eine sehr spannende und interessante Geschichte aufzubauen. Immer wieder stellt man sich als Leser/Hörer die Frage, wer denn hier nun eigentlich welches Spiel treibt. Man entwirft Lösungen, verwirft diese wieder und stellt neue Vermutungen an. So vergeht die Zeit wie im Flug und ich war sehr traurig als ich am Ende der Geschichte angekommen bin.
Umso toller ist es, dass der dritte Band der Reihe bereits demnächst erscheinen wird. Die kurzen Abstände zwischen den einzelnen Erscheinungsterminen empfinde ich als sehr positiv.

Was Shannon Messenger ebenfalls perfekt beherrscht ist das Worldbuilding. Auch in diesem Band reisen wir gemeinsam mit Sophie wieder an einige neue und spannende Orte oder lernen neue Wesen wie das Alicorn kennen.

Gesprochen wird die Geschichte von David Nathan, den ich als Hörbuchsprecher einfach unglaublich schätze. Mit seiner Stimmvarietät ist es für ihn ein leichtes den vielen verschiedenen Charakteren eine eigene Stimme zu verleihen. So wird auch dieses Hörbuch wieder zu einem absoluten Genuss.

Am Ende habe ich dennoch eine Kleinigkeit zu bemängeln. Aufgrund der Vielzahl an Charakteren würde ich es immer noch sehr schön und übersichtlich finden, wenn es ein Personenverzeichnis geben würde.

Fazit:
Der zweite Band von „Keeper of the Lost Cities” hat mir noch besser gefallen als sein Vorgänger. Das Worldbuilding der Reihe ist einfach nur grandios. Zudem versteht es die Autorin trotz der vielen Seiten jede Menge Spannung und Action in die Handlung einzubauen. Keine Chance also für Langeweile oder stumpfsinnige Wiederholungen.
Für so ein tolles Werk vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2021

Noch besser als Band 1

Keeper of the Lost Cities – Das Exil (Keeper of the Lost Cities 2)
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Inhalt:
Sophie ist in der schillernden Elfenwelt angekommen. Eines Tages entdeckt sie ein seltsames geflügeltes Wesen in den Wäldern rund um ihre Schule. Das Alicorn scheint eine besondere Verbindung zu ...

Inhalt:
Sophie ist in der schillernden Elfenwelt angekommen. Eines Tages entdeckt sie ein seltsames geflügeltes Wesen in den Wäldern rund um ihre Schule. Das Alicorn scheint eine besondere Verbindung zu ihr zu haben und Sophie beginnt, es zu zähmen. Doch die Vergangenheit ruht nicht und bald schwebt nicht nur Sophie, sondern auch ihr magischer Freund in Lebensgefahr.

Meinung:
Sophies Leben hat sich ziemlich stark verändert. Mittlerweile lebt sie in der Elfenwelt und besucht dort eine Zauberschule. Außergewöhnliche Fächer wie Metaphysik oder Telepathie stehen dabei auf dem Stundenplan. Aufgrund ihrer verschiedenen Talente ist Sophie heißbegehrt in der Elfenwelt. Doch nicht alle sind gut auf Sophie zu sprechen. Und als Sophie im Wald ein Alicorn, ein geflügeltes Fabelwesen, welches eines der letzten seiner Art ist, findet, ist nicht nur die ganze Elfengemeinschaft an diesem Wesen interessiert. Auch die dunklen Mächte haben ein Auge auf das Alicorn geworfen. Das Alicorn jedoch hat sofort eine besondere Beziehung zu Sophie aufgebaut. Eine Aufgabe mehr für das Mädchen, das bereits jede Menge Verantwortung zu tragen hat.

Nachdem mir der Auftaktband zur Reihe „Keeper of the Lost Cities“ gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf die kommenden Bände.

Gleich positiv vorwegnehmen möchte ich, dass meine Kritikpunkte des ersten Bandes in diesem zweiten Band nicht wirklich zum Tragen gekommen sind. Zwar besitzt Sophie immer noch wahnsinnig viele Talente und es kommen sogar neue dazu (die besondere Verbindung zum Alicorn beispielsweise). Dennoch fand ich dieses Mal die Anzahl der Talente irgendwie stimmiger und nicht mehr so super-super-super-heldenmäßig. Sophie selbst kommt in diesem Band des Öfteren an ihre Grenzen und möchte selbst gar nicht so viele Talente besitzen. Das macht sie für mich weiterhin zu einer sehr sympathischen Protagonistin.

Meiner zweiter Kritikpunkt des ersten Bandes tritt ebenfalls nicht so sehr in Kraft. Zwar gibt es immer noch 2-3 Jungs, die ein Auge auf Sophie geworfen haben, doch dieses Mal wird das Liebesleben zum Glück nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt.

Die Geschichte an sich konnte mich auch wieder sehr begeistern. Denn Autorin Shannon Messenger versteht es von Anfang bis Ende eine sehr spannende und interessante Geschichte aufzubauen. Immer wieder stellt man sich als Leser/Hörer die Frage, wer denn hier nun eigentlich welches Spiel treibt. Man entwirft Lösungen, verwirft diese wieder und stellt neue Vermutungen an. So vergeht die Zeit wie im Flug und ich war sehr traurig als ich am Ende der Geschichte angekommen bin.
Umso toller ist es, dass der dritte Band der Reihe bereits demnächst erscheinen wird. Die kurzen Abstände zwischen den einzelnen Erscheinungsterminen empfinde ich als sehr positiv.

Was Shannon Messenger ebenfalls perfekt beherrscht ist das Worldbuilding. Auch in diesem Band reisen wir gemeinsam mit Sophie wieder an einige neue und spannende Orte oder lernen neue Wesen wie das Alicorn kennen.

Gesprochen wird die Geschichte von David Nathan, den ich als Hörbuchsprecher einfach unglaublich schätze. Mit seiner Stimmvarietät ist es für ihn ein leichtes den vielen verschiedenen Charakteren eine eigene Stimme zu verleihen. So wird auch dieses Hörbuch wieder zu einem absoluten Genuss.

Am Ende habe ich dennoch eine Kleinigkeit zu bemängeln. Aufgrund der Vielzahl an Charakteren würde ich es immer noch sehr schön und übersichtlich finden, wenn es ein Personenverzeichnis geben würde.

Fazit:
Der zweite Band von „Keeper of the Lost Cities” hat mir noch besser gefallen als sein Vorgänger. Das Worldbuilding der Reihe ist einfach nur grandios. Zudem versteht es die Autorin trotz der vielen Seiten jede Menge Spannung und Action in die Handlung einzubauen. Keine Chance also für Langeweile oder stumpfsinnige Wiederholungen.
Für so ein tolles Werk vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 22.11.2021

Egal ob Sherlock Fan oder nicht, dieses Rätselbuch solltet ihr euch holen!

Die 10 besten Fälle des Sherlock Holmes für Kids
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Inhalt:
Hilf Sherlock Holmes bei seinen Ermittlungen und trainiere deine Spürnase:Wer hat die Kronjuwelen gestohlen?Wer spukt im Landhaus?Wer hat die Tiere im Londoner Zoo freigelassen?Tritt in die Fußstapfen ...

Inhalt:
Hilf Sherlock Holmes bei seinen Ermittlungen und trainiere deine Spürnase:Wer hat die Kronjuwelen gestohlen?Wer spukt im Landhaus?Wer hat die Tiere im Londoner Zoo freigelassen?Tritt in die Fußstapfen des berühmtesten Detektivs der Welt:Hier warten verschlüsselte Botschaften, Suchbilder, Logikaufgaben, Kreuzworträtsel, Suchbilder auf dich ...Löse alle RÄTSEL, sammle die INDIZIEN, schließe die falschen Fährten aus und löse die 10 FÄLLE!
SIEH GENAU HIN, JEDES DETAIL ZÄHLT!

Meinung:
Kleine Detektiv-Fans können in diesem Buch gemeinsam mit Sherlock Holmes und Watson ermitteln. In insgesamt 10 Fällen und über 60 Rätseln gibt es jede Menge zu entdecken.

Da ich selbst sehr gerne Rätsel löse, mir die Rätsel für Erwachsene jedoch oft zu kniffelig sind, habe ich mich sehr auf diesen Titel gefreut. Gemeinsam mit meinem fünfjährigen Sohn habe ich mich an die Fälle von Sherlock Holmes gewagt.

Natürlich waren für meinen Sohn einige Rätsel noch viel zu schwierig, dennoch hat dies seinem Rätselspaß keinen Abbruch getan. Viel mehr blieb er mit am Ball und versuchte mich zu unterstützen.
Empfohlen wird dieses Rätselbuch für Kinder ab 8 Jahren. Diese Alterseinstufung würde ich unterstützen, da die Kinder bereits schreiben und lesen sollten, um die Rätsel eigenständig lösen zu können. Auch ein gewisses logisches Denken ist hier von Vorteil.

Was uns besonders gut gefallen hat ist das beigelegte Detektivmaterial, was die Lösung der Rätsel noch attraktiver und interessanter gestaltet. So gibt es neben einem Lösungsgitter und einer Schablone auch eine Lupe, die gerade bei meinem Sohn sehr gut angekommen ist.

In insgesamt zehn Fällen macht sich der Leser auf die Suche nach dem Täter. Dabei reichen die Fälle von der Suche einer vermissten Hundebande über den Diebstahl der Kronjuwelen der Königin bis hin zu einem spukenden Herrenhaus.
Die Geschichten sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Auch die Rätsel sind gut durchdacht und facettenreich. Natürlich treten manche Rätselarten öfter auf, dies fand ich jedoch gar nicht weiter schlimm. Zu Beginn eines jeden Rätsels wird einem dann angezeigt, welche Hilfsmittel (Lupe, Schablone etc.) man zum Lösen des Rätsels braucht.
Die Rätsel sind dabei ein toller Mix von einfach bis schwierig. Dennoch empfand ich die Rätsel nie als zu kniffelig für die angesprochene Zielgruppe.

Besonders viel Spaß hat es uns am Ende eines jeden Falls bereitet die ganzen Indizien zusammenzutragen und den Täter zu entlarven.
Am Ende des Buches wartet dann noch eine Urkunde für die kleinen Rätsel-Füchse.

Fazit:
Nicht nur für Sherlock Holmes Fans ist dieses Rätselbuch ein Muss. Alle rätselbegeisterten Kinder werden mit diesem Buch ihre Freude haben. Dank des tollen Detektivmaterials wie Lupe und Schablone werden die einzelnen Fälle noch realer und interessanter dargestellt.
Mein Sohn und ich hatten sehr viel Freude mit den 10 Fällen von Sherlock und Watson und vergeben daher sehr gerne 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Viele überspitzte und lustige Szenen, die mich mega gut unterhalten haben

Merdyns magische Missgeschicke – Zaubern will gelernt sein!
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Inhalt:
Rosie ist ein Mädchen für den zweiten Blick – eher untalentiert und nicht besonders hübsch. Blöd nur, dass sie davon träumt, in die Fußstapfen Beyoncés zu treten. Ihre zerrüttete Familie ist da ...

Inhalt:
Rosie ist ein Mädchen für den zweiten Blick – eher untalentiert und nicht besonders hübsch. Blöd nur, dass sie davon träumt, in die Fußstapfen Beyoncés zu treten. Ihre zerrüttete Familie ist da keine Hilfe: Papa ist tot, Mama ein abgehalfterter Popstar der 90er, der Bruder ein pubertierender Pfau und Meerschweinchen Pupsie köttelt ununterbrochen. Doch Rosies Aussichten auf ein Leben als Popstar verbessern sich, als Merdyn, ein Hexenmeister aus dem Mittelalter, in ihr Leben tritt. Merdyn ist zwar nicht der Gepflegteste und möchte Pupsie braten, aber Rosie sieht in ihm ihre Chance auf die ganz große Karriere. Wird ihr Traum in Erfüllung gehen, und wird ihr neuer Freund ganz nebenbei auch die kaputte Familie zusammenführen können?

Meinung:
Rosie möchte eines Tages ein echter Popstar werden. Daher sieht sie ihren großen Moment beim Talentwettbewerb ihrer Schule für gekommen. Doch weit gefehlt, der Auftritt endet in einem Desaster! Kurz darauf stößt Rosie auf den komisch wirkenden Merdyn. Irgendetwas scheint mit diesem Kerl nicht zu stimmen. Rosie kommt schneller als erwartet hinter das Geheimnis von Merdyn. Denn dieser ist ein echter Hexenmeister aus dem finsteren Mittelalter. Rosie möchte Merdyn helfen, nicht zuletzt, weil Merdyn ihr den Traum von einer Gesangskarriere ermöglichen kann.

Bereits das quietschgrüne Cover machte mich auf den Titel aufmerksam. Beim Durchlesen des Klappentextes war ich mir sicher, dass Rosies und Merdyns Geschichte etwas für mich sein könnte.

Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn ein wenig Angst hatte, dass mir die Geschichte etwas zu skurril und der englische Humor nicht nach meinem Geschmack sein könnte.
Diese Sorge war zum Glück größtenteils unbegründet. Ja, manche Witze waren nicht so nach meinem Geschmack. Doch im Großen und Ganzen kam ich aus dem Schmunzeln und Grinsen gar nicht mehr heraus.

Denn Autor Simon Farnaby erzählt Rosies und Merdyns Geschichte mit wahnsinnig viel Humor und einem dicken Augenzwinkern. Ich habe die Entwicklung der Geschichte total genossen. Denn Simon Farnaby lässt sich immer wieder etwas Neues und Spannendes einfallen.

Dabei besticht die Geschichte nicht nur mit lustigen Dingen. Schließlich ist Rosies Vater vor einiger Zeit gestorben. Rosies Mutter ist daraufhin in ein ziemlich tiefes Loch gefallen und vegetiert nur noch auf der Couch vor sich hin. Sie vernachlässigt Rosie und ihren Bruder Kris. Kris hingegen ist total in sich selbst verliebt und nimmt den Rest der Familie fast gar nicht wahr.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass Rosies bester Freund das Meerschweinchen Pupsie ist.
Besonders amüsant wird es, als Pupsie anfängt zu reden. Denn die Gedanken des Meerschweinchen sind, sagen wir es mal so, doch recht amüsant.

Simon Farnaby hat in diesem Buch daher wirklich ganz tolle Charaktere skizziert, die bei weitem alles andere als perfekt sind. Und gerade deswegen folgt man der Geschichte sehr gerne. Denn auch Merdyn ist nicht der liebe, nette Zauberer von Nebenan. Vielmehr ist er im Mittelalter ein kleiner Anti-Held gewesen. Und auch in Rosies Zeit ist er zunächst nicht gerade Mr. Sunshine.

Die Zeichnungen im Buch stammen von Illustratorin Claire Powell und untermalen den humorvollen Ton der Geschichte sehr gut.

Mindestens genauso genial ist Hörbuchsprecher Jürgen von der Lippe. Dieser liest die teilweise doch ein wenig schräge Geschichte mit ganz viel Humor und dem nötigen Augenzwinkern. Es macht daher große Freude seiner Interpretation zu lauschen.

Fazit:
Merdyns magische Missgeschicke ist ein Buch das man besser nicht zu ernst nehmen sollte. Denn die Geschichte enthält so wahnsinnig viele überspitzte und lustige Szenen. Ich für meinen Teil habe Rosies und Merdyns Geschichte wirklich sehr geliebt. Denn auch Themen, die zum Nachdenken anregen, werden in der Handlung verarbeitet.
Ganz klar 5 von 5 Hörnchen und auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen mit Rosie, Merdyn und Meerschweinchen Pupsie!

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