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Veröffentlicht am 15.07.2021

Ein runder und gelungener Abschluss

Glück und selig!
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Inhalt:
Es könnte alles so schön sein: Linas Fähigkeiten als gute Fee werden immer besser, und sie ist endlich glücklich verliebt! Doch innerhalb ihrer Patchworkfamilie wird diese Neuigkeit nicht gut aufgenommen. ...

Inhalt:
Es könnte alles so schön sein: Linas Fähigkeiten als gute Fee werden immer besser, und sie ist endlich glücklich verliebt! Doch innerhalb ihrer Patchworkfamilie wird diese Neuigkeit nicht gut aufgenommen. Jetzt stehen ein Haufen Regeln an, die romantische Dates fast unmöglich machen. Noch dazu funkt Rivalin Senta dazwischen. Lina muss unbedingt herausfinden, warum sie nur »schlechte« Wünsche erfüllen will – vor allem solche, die sich gegen Lina richten.

Meinung:
Endlich haben Lina und ihr Stiefbruder Arthur es öffentlich gemacht, dass sie ineinander verliebt und seit kurzem ein Paar sind. Doch nicht alle nehmen diese Nachricht gut auf. Vor allen Dingen ihre Eltern sind von den neuen Verhältnissen in ihrer Patchwork-Familie alles andere als begeistert. Die beiden stellen ganz klare Regeln für Lina und Arthur auf, die eine romantische Zweisamkeit der Jugendlichen so gut wie unmöglich machen. Damit nicht genug macht auch Linas Mitschülerin Senta ihr das Leben zur Hölle. Aufgrund Sentas eigener Unzufriedenheit erfüllt sie die „schlechten“ Wünsche der Menschen in ihrer Umgebung. Denn auch Senta besitzt wie Lina die Gabe Wünsche erfüllen zu können. Lina setzt alles daran, um gegen Sentas Wunscherfüllung anzukämpfen. Doch das ist gar nicht so leicht.

Hierbei handelt es sich um den dritten und finalen Band der Glück-Reihe rund um Protagonistin Lina. Da die Bände aufeinander aufbauen ist es absolut ratsam hier mit Band 1 zu beginnen. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich die Zimt-Reihe der Autorin gelesen zu haben. Denn die beiden Reihen sind gut unabhängig voneinander zu lesen/hören.

Die Geschehnisse dieses dritten Bandes setzen unmittelbar nach den Ereignissen des zweiten Bandes an. Lina und Arthur haben die Bombe platzen lassen, dass sie nun ein festes Paar sind. Wie zu erwarten nehmen ihre Eltern diese Information alles andere als positiv auf. Es werden knallharte Regeln aufgestellt und gerade Arthurs sonst so liebevolle Mutter verwandelt sich in einen wahren Drachen. Natürlich konnte ich verstehen, warum Arthurs Mutter so empfindet, dennoch fand ich ihr Verhalten doch etwas sehr drastisch, da sie sich gerade gegenüber Lina plötzlich wie ein anderer Mensch verhält. Doch zum Glück entwickelt und fügt sich alles im Laufe der Handlung in die richtige Richtung. Hier merkt man wieder, dass Zeit die beste Methode ist, damit sich Dinge einrenken lassen.

Auch die Geschichte um das Wunschthema geht turbulent und rasant weiter. Denn Senta lässt nichts unversucht, um die schlechten Wünsche ihrer Mitmenschen in Erfüllung gehen zu lassen. Dies sorgt für einige Katastrophen und sogar die Theateraufführung gerät dadurch ins Wanken. Ich fand es bewundernswert wie Lina versucht gegen Senta und ihre bösen Machenschaften vorzugehen. Doch auch ihr sind die Hände gebunden, so kann sie einfach nicht an mehreren Stellen gleichzeitig sein. Dagmar Bach hat auch in diesem Punkt für mich eine tolle Entwicklung der Geschehnisse vorangetrieben. Als Hörer erfährt man zudem warum Senta so verbittert und gemein ist.

Wie gewohnt wird auch diese Geschichte aus der Ich-Perspektive von Lina erzählt. Lina ist dabei wirklich eine sympathische Protagonistin, die anfängt wie ein Wasserfall zu reden, sobald sie nervös oder aufgeregt wird. Zudem ist Lina teilweise recht tollpatschig. Dennoch lässt sie sich nicht verbiegen und bleibt ein authentischer Charakter. Mindestens genauso sympathisch wie Lina ist auch ihre gesamte Patchwork-Familie und ihre Patentante Theresa. Die Charakterdarstellung ist eine der größten Stärken von Dagmar Bach und ein Grund warum ich die Reihe so gerne mag.

Das Ende lässt einen als Hörer zufriedenstellend zurück. Es werden alle losen Enden zu einem tollen und stimmigen Ende zusammengeführt. Zudem hält Autorin Dagmar Bach noch eine Überraschung parat: Im nächsten Jahr wird es eine neue Geschichte aus dem Zimt-Universum geben. Fans der Serie können sich also auf weitere geniale Ideen und liebenswürdige Charaktere freuen.

Hörbuchsprecherin Christiane Marx hat auch in diesem Buch wieder tolle Arbeit geleistet. Sie bringt für mich den nötigen Schwung in die Geschichte und vertont mit ihrer jungwirkenden Stimme Protagonistin Lina sehr authentisch.

Fazit:
Ein runder und gelungener Abschluss ist Autorin Dagmar Bach mit ihrer Glück-Reihe gelungen. Sentas böse Wunscherfüllungen sorgen für den nötigen Pep in der Geschichte und die einfach grandiosen, lustigen und liebenswerten Charaktere machen auch dieses Abenteuer wieder zu einem wundervollen Erlebnis.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Nach diesem Buch wird man Peter Pan und Captain Hook definitiv mit neuen Augen sehen

Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
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Inhalt:
Du glaubst, meine Geschichte zu kennen. Natürlich, jeder kennt meine Geschichte, sie wird wieder und wieder erzählt. Aber sie entspricht nicht der Wahrheit. Denn Peter Pan lügt. Peter wird euch ...

Inhalt:
Du glaubst, meine Geschichte zu kennen. Natürlich, jeder kennt meine Geschichte, sie wird wieder und wieder erzählt. Aber sie entspricht nicht der Wahrheit. Denn Peter Pan lügt. Peter wird euch erzählen, dass ich der Bösewicht in seiner Geschichte bin, dass ich ihm Unrecht getan habe, dass ich niemals sein Freund war. Aber wie ich schon sagte, Peter lügt. Dies ist, was wirklich geschehen ist: Ich bin Peter Pan auf seine Insel gefolgt, weil er mir ewige Kindheit und unendlichen Spaß versprochen hat. Ich war sein erster und bester Freund auf der ganzen Welt und seine rechte Hand. Aber Peters Verständnis von Spaß ist so gefährlich wie ein Piratensäbel, und als ich das erkannte, wurde Nimmerland für mich zum Albtraum.

Meinung:
Jeder kennt die Geschichte von Peter Pan und Captain Hook. Doch ist dies wirklich die wahre Geschichte? In diesem Buch erfährt man die Wahrheit über die Freundschaft aus Jugendtagen zwischen Peter Pan und Captain Hook. Denn diese waren tatsächlich einmal beste Freunde. Was ist passiert, dass sie sich entzweit haben und aus dem Jungen Jamie der gefürchtete Captain Hook geworden ist? Kommt mit nach Nimmerland und ihr erfahrt die Wahrheit.

Von Autorin Christina Henry durfte ich bereits die Alice-Chroniken lesen, daher wusste ich in welche Richtung die Chroniken von Peter Pan gehen würden und war super gespannt auf die Ideen der Autorin.

Der Leser startet in Nimmerland, bei Peter Pan und dem Jungen Jamie. Jamie liebt und vergöttert Peter und tut alles was er von ihm verlangt. Man erfährt wie Peter damals Jamie zu sich geholt hat und warum die beiden so gute Freunde geworden sind. Doch eines Tages fängt Jamie an die Taten von Peter anzuzweifeln. Möchte Peter immer nur das beste für die verlorenen Jungen oder ist er viel mehr darauf aus nur das beste für sich selbst zu wollen? Als Jamie dann auch noch hinter eine Lüge von Peter kommt, ist sein Vertrauen in ihn zerbrochen. Als die beiden neuen Jungen Charlie und Sal auf der Insel auftauchen freundet Jamie sich mit ihnen an. Dies macht Peter rasant, ist er doch eifersüchtig auf die Freundschaft der drei. Und so beginnt die Fassade vom netten Jungen immer mehr zu bröckeln.

Mich hat Christina Henrys Interpretation von Peter Pan und Captain Hooks Vorgeschichte auf jeden Fall abgeholt und sehr gut unterhalten. Das Nimmerland das wir kennen, gibt es in Henrys Geschichte noch nicht. Zwar leben die Piraten und Meerjungfrauen bereits auf der Insel, die Indianer sucht man jedoch vergebens. Dafür treiben die Vieläugigen ihr Unwesen auf der Insel und schnappen sich sogar ab und an gerne einmal einen verlorenen Jungen.

Die Geschichte, die Henry erzählt ist dabei keine fröhliche oder harmonische Geschichte. Viel mehr entführt uns die Autorin in ein düsteres und grausames Nimmerland. Auch die Figur des Peter Pan wird man nach dieser Geschichte ganz sicher mit anderen Augen sehen. Ich fand den düsteren Mix aus Brutalität, Eifersucht, Rache und Wut sehr faszinierend. Für mich kam die erste Hälfte des Buches zwar ein wenig schleppend daher, dennoch ist dies von der Autorin sicherlich so gewollt, damit man als Leser die Beziehung zwischen Peter und Jamie besser versteht. Ich hätte mir jedoch ein wenig mehr Dynamik gewünscht.

Die Aufmachung des Buches ist wieder sehr gelungen. Den Buchschnitt zieren Spinnennetze, welche die düstere Stimmung des Buches noch mehr unterstreichen.

Fazit:
Nach diesem Buch wird man Peter Pan und Captain Hook definitiv mit neuen Augen sehen. Denn diese Vorgeschichte hat es in sich und lässt die Leser in die tiefen Abgründe der Menschlichkeit blicken. Grausamkeit, Wut, Eifersucht und Brutalität sind dabei ein gefährlicher Cocktail, der nichts für zarte Gemüter ist. Wem die Chroniken von Alice jedoch bereits gefallen haben, dem wird auch Peter Pans Geschichte absolut überzeugen!
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Schade das diese fantastische Reihe nun zu Ende ist

Ritter werden leicht gemacht - Im fürchterlichen Finsterwald
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Inhalt:
Es ist soweit: Das sechste und letzte Abenteuer steht vor der Tür. Sam und Brunella sind schon ganz aufgeregt. Der Schriftrolle zufolge muss diesmal eine ominöse Gefangene befreit werden. Kosmo, ...

Inhalt:
Es ist soweit: Das sechste und letzte Abenteuer steht vor der Tür. Sam und Brunella sind schon ganz aufgeregt. Der Schriftrolle zufolge muss diesmal eine ominöse Gefangene befreit werden. Kosmo, der Kritzelvogel, gibt den entscheidenden Tipp, im Finsterwald mit der Suche zu beginnen. Doch außer ungezogenen Wolfsjungen und zwinkernden Bäumen finden sie dort nichts. Als Brunella plötzlich von zwei seltsamen Ungeheuern entführt wird, macht Sam sich mutig auf die Suche!

Meinung:
Endlich ist der Tag gekommen an dem Sam J. Butterkappe, seines Zeichens Ritter in Ausbildung, seine letzte Ritter-Lektion bestreitet, um endlich ein wahrhaft echter Ritter zu werden. Doch die Nachricht die Sam und seine Cousine Brunella erhalten ist mehr als nur kryptisch. Was ist Sams Aufgabe? Die Beiden machen sich zunächst auf in den Finsterwald, um eine Geisel zu befreien. Doch wer ist die Geisel und vor wem müssen Sam und Brunella sie befreien? Jede Menge Fragen auf dem Weg zu einem wahrhaft echten Ritter.

Wer meinen Blog ein wenig genauer verfolgt, der weiß, dass ich mich bereits mit dem Lesen des ersten Bandes haltlos in diese Buchreihe verliebt habe. Sam und Brunella sind ein so ungleiches Paar, ergänzen sich aber einfach perfekt. Die Charaktere in den Geschichten sind teilweise durchaus skurril, aber auch total liebenswert. Daher habe ich diesem sechsten Band mit gemischten Gefühlen entgegengesehen. Natürlich freute ich mich auf ein neues Abenteuer mit Sam und Brunella. Auf der anderen Seite war ich wahnsinnig traurig darüber Abschied von der Reihe nehmen zu müssen.

Leider muss ich sagen, dass dieses Finale meinen recht hohen Erwartungen nicht ganz gerecht werden konnte.
Als Fan der Reihe ist mir natürlich bewusst, dass aufgrund der geringen Seitenanzahl mit dem hohen Bildanteil und der recht großen Schrift die Geschichte und die Charaktere nie eine große Tiefe aufgewiesen haben. Dies passte für mich immer perfekt und ich empfand es nicht als störend. Für das Finale hatte ich mir jedoch noch mehr Enthüllungen rund um Sams Onkel gewünscht. Denn dieser war vor langer Zeit selbst einmal ein Ritter. Fruchtbar enttäuscht war ich daher, als ich feststellen musste, dass Sams Onkel und seine Tante in dieser Geschichte leider nicht einmal in Erscheinung treten. Dies fand ich furchtbar schade, empfand ich die Beiden doch immer als sehr starke und faszinierende Charaktere.
Auch bei der eigentlichen Ritter-Quest blieben für mich ein paar Fragen unbeantwortet.

Wer jetzt meint, dass mir die Geschichte nun so gar nicht gefallen hat, den kann ich beruhigen. Trotz meiner Kritikpunkte ist das Finale ein schönes und erlebnisreiches Abenteuer. Die Dinge die Sam und Brunella im Finsterwald erleben, sind spannend und abwechslungsreich gestaltet. Neue Charaktere kreuzen den Weg der beiden Helden und sorgen für teilweise lustige Momente. Daher habe ich es wieder sehr genossen mich mit Sam und Brunella ins Abenteuer zu stürzen.

Auch die Zeichnungen sind wie gewohnt außergewöhnlich und sehr besonders. Illustrator David Melling hat ein Händchen für leicht überspitzte Darstellungen. Die Bilder sind in schwarz-weiß gehalten und verteilen sich über die gesamte Geschichte. Eine tolle Auflockerung!

Für mich bietet sich die Geschichte daher auch perfekt für Erstleser an. Denn die Wörter sind nicht zu komplex, die Schrift groß gewählt und die Thematik für das Lesealter von 8 Jahren super spannend. Wobei ich der Meinung bin, dass man zu dieser Geschichte auch schon gut mit 7 Jahren greifen kann.

Fazit:
Dieses Finale blieb für mich ein klein wenig hinter meinen (zugegebenermaßen) recht hohen Erwartungen zurück. Dennoch zählt die Ritter werden leicht gemacht-Reihe zu meinen absoluten Lieblingsreihen im Kinderbuchbereich! Spannende Abenteuer, herzallerliebste Charaktere und ganz besondere Illustrationen lassen mich am Ende nur schweren Herzens Abschied von dieser Reihe nehmen. Meinetwegen hätte es gerne noch mindestens vier weitere Bände über Sam J. Butterkappe und Brunella geben können.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Kommt nicht ganz an seinen Vorgänger heran, dennoch tolles Buch mit schönen Fantasyelementen

Strangeworlds - Die Reise ans Ende der Welt (Band 2)
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Inhalt:
Flick ist nun ganz offiziell ein Mitglied der Strangeworlds-Gesellschaft, die durch Koffer in andere Welten reist und diese beschützt. Als ein Hilferuf von Piratenkönigin Nyfe eingeht, machen sich ...

Inhalt:
Flick ist nun ganz offiziell ein Mitglied der Strangeworlds-Gesellschaft, die durch Koffer in andere Welten reist und diese beschützt. Als ein Hilferuf von Piratenkönigin Nyfe eingeht, machen sich Flick und Jonathan, der Hüter des Reisebüros, sofort auf den Weg. Denn in Nyfes magischer Piratenwelt verschwinden immer mehr Schiffe spurlos. Weder die Meermenschen noch Riesenkraken scheinen damit etwas zu tun zu haben … Flick und Jonathan sind einem Geheimnis auf der Spur, das nicht nur diese Welt, sondern alle Welten des Multiversums bedroht!

Meinung;
Flick kann es gar nicht fassen, so ist sie mittlerweile doch tatsächlich ein Mitglied der Strangeworlds-Gesellschaft geworden. Doch das nützt ihr im Endeffekt wenig, da sie von ihren Eltern dazu verdonnert wurde das Haus nicht zu verlassen. Dank einer glücklichen Fügung kann Jonathan Flicks Eltern dann jedoch davon überzeugen ihrer Tochter wieder mehr Freiheiten zu gewähren. Und Flicks Hilfe ist dringend gefordert, denn ein Hilferuf aus der Welt „Der Bruch“ lässt Jonathan und Flick in diese Welt reisen. Mit an Bord Jonathans Cousine Avery, die Flick vom ersten Moment an nicht wirklich leiden kann.

Nachdem mich der erste Band der Strangeworlds-Reihe vor einiger Zeit total überrascht und begeistert hat, war meine Vorfreude auf diesen zweiten Band wirklich sehr hoch.

Die Geschichte setzt kurze Zeit nach den Ereignissen des ersten Bandes an, weshalb Flick immer noch Hausarrest hat. Doch zum Glück kann Jonathan Flick von diesem befreien. Flick ist glücklich darüber endlich wieder im Reisebüro, mit seinen zigtausend Koffern, die in verschiedene Welten führen, zu sein. Gar nicht erfreut darüber ist sie, als das Mädchen Avery auftaucht und sich als die Cousine von Jonathan entpuppt. Warum ist dieses Mädchen nur so unausstehlich, diese Frage stellt sich Flick mehr als einmal. Und dennoch übt Avery auch eine gewisse Faszination auf Flick aus. Als Leser macht es daher furchtbar viel Spaß mitzuverfolgen wie Flicks Einstellung gegenüber Avery ins Wanken gerät.

Aber nicht nur Flick und Avery sind im Zusammenspiel wirklich großartig. Auch Jonathan ist ein grandioser Charakter, der in diesem Band einiges einstecken muss und des Öfteren an die Grenzen seiner Belastbarkeit gerät. Zusammen sind die drei ein tolles Team und es macht Spaß mit ihnen durch die Geschichte zu reisen.

Die Handlung spielt dieses Mal größtenteils in der Welt „Der Bruch“. Das karibisch angehauchte Setting strotzt nur so voller Piraten und ihren Ränkespielen. Mir hat die Welt an sich wirklich gut gefallen, jedoch konnten mich die Geschehnisse in dieser Welt nicht ganz an die Seiten fesseln. Für mich war die Handlung bei weitem nicht so dynamisch und ansprechend wie noch im ersten Band.

Als Leser erfährt man dieses Mal neue Dinge über Flick, ihre Fähigkeiten und ihre Vergangenheit. Für Vielleser mögen diese Enthüllungen nicht ganz überraschend kommen, sie verleihen der Geschichte jedoch eine tolle Würze. Gerade gegen Ende hin konnte mich die Handlung dann absolut überzeugen. Und nach den Geschehnissen der letzten Seiten bin ich gespannt darauf, wie Flicks und Jonathans Reise durch die vielen verschiedenen Welten weitergehen wird.

Fazit:
Der zweite Band der Strangeworld Reihe kam für mich leider nicht ganz an seinen Vorgänger heran. Dennoch ist auch dieses Buch stimmig erzählt und weiß wieder mit interessanten Charakteren zu überzeugen. Auch die Anderwelt „Der Bruch“ ist ein faszinierender Ort. Ich fand es jedoch schade, dass wir dieses Mal nur in dieser Welt verweilen und keine weiteren neuen Orte kennenlernen.
Ich vergebe daher 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 28.06.2021

Eine sehr berührende und nachdenklich stimmende Geschichte

Das Monster in der Nacht
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Inhalt:
An Frank Steins neuntem Geburtstag geschieht etwas, das sein Leben für immer verändert: Der kleine Nachbarshund Uffe beißt ihm aus Versehen in den Finger. In den folgenden Nächten hat Frank merkwürdige ...

Inhalt:
An Frank Steins neuntem Geburtstag geschieht etwas, das sein Leben für immer verändert: Der kleine Nachbarshund Uffe beißt ihm aus Versehen in den Finger. In den folgenden Nächten hat Frank merkwürdige Träume. Er träumt, ein Hund zu sein, der sich nichts sehnlicher wünscht als von jemandem hinter den flauschigen Ohren gekrault zu werden. Doch anstatt ihn zu streicheln, laufen die Menschen schreiend vor ihm davon. Währenddessen geht in der Stadt das Gerücht, im Wald hause ein blutrünstiges Monster, das unschuldige Menschen angreift. Ist es möglich, dass Franks Träume gar keine Träume sind?

Meinung:
Frank Steins Leben verändert sich an seinem neunten Geburtstag schlagartig, als er von Uffe, dem Hund seiner Nachbarin, aus Versehen in den Finger gebissen wird. Nacht für Nacht plagen Frank nun Träume, in denen er als Hund durch seine Stadt rennt und sich danach sehnt gestreichelt und gekrault zu werden. Schließlich merkt Frank, dass die Träume nicht nur Träume sind, sondern er sich des Nachts tatsächlich in ein Tier verwandelt. Die Bewohner der Stadt erzählen bald darauf von einem gefährlichen Monster, dass in der Nacht sein Unwesen treibt und Menschen angreift. Frank ist verzweifelt, er will doch niemandem etwas zuleide tun!

Schon länger war ich neugierig auf diese Geschichte, in der es um den jungen Frank geht, der dank seiner Mitmenschen zum Monster tituliert wird.

Zu Beginn der Geschichte lernt der Hörer Frank kennen. Man stellt schnell fest, dass Frank ein Kind ist, dem es schwerfällt Freundschaften zu schließen. Die anderen Kinder in seiner Klasse hänseln und ärgern ihn und so ist es nicht verwunderlich, dass (trotzdem seine Eltern alle Klassenkameraden zu seinem Geburtstag einladen) niemand kommt.
Natürlich tat Frank mir furchtbar leid. Doch Frank ist ein Kind, welches sich nicht so schnell unterkriegen lässt und den es nicht so stark belastet, dass nur die alte Nachbarin eine echte Freundin für ihn ist.

Franks Leben wird aufgrund des Bisses von Hund Uffe dann jedoch komplett auf den Kopf gestellt. Er verwandelt sich in ein Wesen aus Fell, dass in der Nacht durchs Städtchen streift und auf der Suche nach Aufmerksamkeit und Zuneigung ist.
Doch wie wir Menschen nun mal so sind, wird Frank schnell von den Bewohnern des Dorfes gejagt. Und so wird aus einer eigentlich ganz harmlosen Begegnung ein Horror-Szenario. Schnell wird Frank zum gefürchteten Monster und Jäger machen sich auf die Suche nach ihm.

Autor Mats Strandberg erzählt von den Ängsten der Menschen über Dinge, die sie nicht kennen. Schnell sind wir Menschen dabei andere Personen oder auch Dinge voreilig zu verurteilen, nur weil wir sie nicht kennen und ihnen keine Chance einräumen. Für mich beschreibt Mats Strandberg auf sehr authentische Weise das Verhalten der Bewohner der Stadt. Definitiv ein Szenario, das so überall auf der Welt hätte stattfinden können!

Doch zum Glück findet Frank heraus, dass es noch andere Wesen wie ihn gibt. Frank merkt, dass er sich bei ihnen zum ersten Mal geborgen und sicher fühlt. Hier kann Frank genauso sein wie er möchte, ohne sich verstellen zu müssen. Denn auch seine Familie darf von seiner Fähigkeit des Gestaltwandelns nichts erfahren.

Fazit:
„Das Monster in der Nacht“ ist eine sehr berührende und nachdenklich stimmende Geschichte über einen kleinen Jungen, der aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten schnell zum Außenseiter und Gejagten in seiner Stadt wird. Autor Mats Strandberg erzählt sehr einfühlsam die Geschichte vom neunjährigen Frank, der eines Tages zum „Monster“ wird. Auch wenn die Geschichte nur knapp über eine Stunde geht, haben mir die Thematik und die versteckten Botschaften wahnsinnig gut gefallen. Ich freue mich daher schon sehr auf den nächsten Band!
Von mir gibt es 5 von 5 Hörnchen.

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