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Veröffentlicht am 04.05.2020

Toller Ortswechsel und schöne Verknüpfung der Geschichte mit dem Thema Umweltschutz

Der magische Blumenladen, Band 11 - Hilfe per Eulenpost
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Inhalt:
Violet macht Urlaub bei ihren Großeltern am Meer - zusammen mit ihren besten Freunden Jack und Zack und dem Wellensittich Lady Madonna. Doch in der Badebucht wird tonnenweise Plastikmüll angeschwemmt. ...

Inhalt:
Violet macht Urlaub bei ihren Großeltern am Meer - zusammen mit ihren besten Freunden Jack und Zack und dem Wellensittich Lady Madonna. Doch in der Badebucht wird tonnenweise Plastikmüll angeschwemmt. Lady Madonna holt kurzerhand Verstärkung: Eule Iris kommt mit der passenden Zauberblumentinktur angeflogen. So stellt sich heraus, dass der Kioskbesitzer auf der Sonneninsel die hohen Müllgebühren umgehen wollte und seinen Müll im Meer versenkt hat.

Meinung:
Violet, Jack und Zack freuen sich riesig auf die Ferien bei Violets Großeltern, denn diese wohnen am Meer. Den ganzen Tag baden und am Strand spielen klingt zu schön um wahr zu sein. Doch die Realität sieht leider anders aus. Denn der Strand an dem Violets Großeltern leben ist voller Plastikmüll, der vom Meer angeschwemmt wurde. Violet, Jack und Zack machen sich daran herauszufinden wer hinter dieser Umweltverschmutzung steckt.

Der magische Blumenladen steht für mich immer für wahnsinnig gute Unterhaltung und einen Hauch Magie. Gerade die drei Freunde Violet, Jack und Zack mag ich als Team unglaublich gerne. Daher freute ich mich auf das nächste Abenteuer der drei Freunde sehr.

Schon die Reise zu Violets Großeltern ist höchst unterhaltsam und kurzweilig. Auch der Ort in dem Violets Großeltern leben hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Ich liebe das Meer und stelle es mir daher traumhaft vor, direkt am Meer zu leben.

In diesem Buch wird das Augenmerk auf ein sehr aktuelles Thema geworfen. Gina Mayer erzählt von Umweltverschmutzung und was man dagegen tun kann. Ich fand es klasse, dass die drei Freunde in ihren Ferien es sich zu ihrer Aufgabe machen das Rätsel um die Umweltverschmutzung zu lösen.

Auch eine magische Pflanze hilft den Freunden bei der Überführung des Täters. Hier konnte mich die Autorin auch richtiggehend überraschen, da ich mit dieser Auflösung nicht gerechnet habe, auch wenn sie absolut schlüssig ist.

Der heimliche Star der Reihe ist natürlich Wellensittich Lady Madonna. Diese Vogeldame ist pausenlos am Erzählen und quatschen. Damit bringt sie die Menschen in ihrem Umfeld oft zur Verzweiflung. Oftmals muss man als Leser aber auch über ihre teilweise sehr frechen Kommentare herzhaft lachen. Daher habe ich mich sehr darüber gefreut, dass Lady Madonna die Freunde mit in den Urlaub begleiten darf.

Fazit:
Das mittlerweile elfte Abenteuer von Violet, ihren Freunden und dem magischen Blumenladen knüpft nahtlos an seine Vorgänger an. Kurzweilige Unterhaltung erlebt der Leser bei diesem Besuch von Violets Großeltern. Mir hat der Ortswechsel richtig gut gefallen. Zudem konnte die Geschichte mit einer überraschenden Wendung bei mir punkten.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Springturnier und Hilfe für einen kleinen Frischling - mal wieder top!

Die Haferhorde – Teil 3: Immer den Nüstern nach!
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Inhalt:
Ein Springturnier auf dem Blümchenhof? Schoko und Keks sind sich einig: So eine verrückte Idee kann nur von den Zweibeinern kommen! Schließlich müssen die sich ja nicht über mannshohe Hindernisse ...

Inhalt:
Ein Springturnier auf dem Blümchenhof? Schoko und Keks sind sich einig: So eine verrückte Idee kann nur von den Zweibeinern kommen! Schließlich müssen die sich ja nicht über mannshohe Hindernisse quälen, so als würde ihre abendliche Portion Hafer davon abhängen! Den beiden Shetlandponys fielen weitaus spaßigere Dinge ein, als sich bei so einem albernen Turnier zum Affen zu machen. Wilde Ausritte zum Beispiel. Oder doch lieber einen Bissen von Lottes verführerisch duftendem Schokoladenkuchen ...

Meinung:
Schoko kann über die Menschen nur den Kopf schütteln. Warum kommen diese immer auf die aberwitzigsten Ideen? Die neueste Idee von der Chefin ist es ein Springturnier auf dem Blümchenhof stattfinden zu lassen. Warum soll man sich als kleines Shetlandpony über so riesige Hindernisse quälen? Doch was tut Pony nicht alles, um seinen Lieblingsmenschen glücklich zu machen? Und so legen sich Schoko und Keks gehörig ins Zeug um einen guten Eindruck beim Turnier zu hinterlassen. Dies bedeutet natürlich auch jede Menge Training, was so gar nicht nach Schokos Geschmack ist. Als eines Abends plötzlich ein kleines Wildschwein auf dem Blümchenhof Unterschlupf sucht, ist Schoko sofort Feuer und Flamme. Hier kann er sich hervorbringen und den armen kleinen Frischling Freddie zu seinen Eltern zurückbringen. Doch leichter gesagt als getan.

Momentan befinde ich mich ein wenig im Haferhorde-Rausch. Sobald ich ein Hörbuch der Reihe beendet habe, steht für mich fest, dass ich sofort zum nächsten Abenteuer von Schoko und Keks greifen muss.
Dies hat einfach viele Gründe.

Einer ist z. B. das Schoko schon ein sehr besonderes Pony ist. Viele Dinge die seine Freunde von Anfang an toll finden, sieht Schoko erst mal skeptisch entgegen. Auf der anderen Seite steckt hinter seinem langen Schopf eine ganze Heuladung an toller Ideen. Meistens gehen diese Ideen aber gehörig in die Hose und sorgen für reichlich Trubel und Ärger auf dem Blümchenhof. Bei Mensch und Tier ist daher schnell klar, wenn etwas schiefgeht oder Blödsinn gemacht wird, dann hat sicherlich Schoko seine Hufe im Spiel.

Aber nicht nur der mitreißende Schoko kann überzeugen. Auch bei den restlichen Charakteren hat sich Suza Kolb wahnsinnig viel Mühe gegeben. Sei es Schokos bester Freund Keks, der es liebt, wenn die Kinder in ihm das niedliche und süße Shetlandpony sehen oder Haflinger Tony, der kein Pony vieler Worte ist. Tonys bayrischer Dialekt sorgt auf jeden Fall immer für höchste Unterhaltung. In diesem Band tritt auch die Gräfin, eine Trakehnerstute, mehr in den Vordergrund. Denn diese leicht zickige Pferdedame hat sich in einen Hengst vom benachbarten Gestüt verliebt und dreht daher öfter mal durch. Ich könnte jetzt noch locker fünf andere tolle Charaktere aufzählen, die ich einfach in mein Herz geschlossen habe. Ihr seht also, dass hier wirklich jede Menge gute Unterhaltung und Abwechslung geboten wird.

Apropos Abwechslung. In diesem Buch dreht sich alles um das anstehende Springturnier und die Hilfsaktion für Frischling Freddie. So wurde ein bunt gemischte Geschichte ins Leben gerufen.

Wie schon in den vorherigen Bänden wird natürlich auch dieser Teil von Bürger Lars Dietrich gesprochen. In diesem Band kann sich Bürger Lars Dietrich an einer neuen Stimme ausprobieren. Wie nicht anders zu erwarten, haucht er dem kleinen Frischling Freddie dabei auf wundervolle Art und Weise Leben ein. Ich bin bereits jetzt gespannt, was für eine Stimmvielfalt wir von Bürger Lars Dietrich noch in den weiteren Bänden erwarten dürfen!

Fazit:
Band 3 der Reihe konnte wieder auf ganzer Linie überzeugen. Die bunte Abwechslung aus Vorbereitung auf das Springturnier und Hilfe für den kleinen Frischling Freddie weis wieder gut zu unterhalten. Ich liebe die Haferhorde bereits jetzt sehr und freue mich riesig auf die kommenden Abenteuer!
Ponytastische 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Leichte Horrorelemente, explosive Spannung und ein Schuss an Action

Bloom
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Inhalt:
Nach einem starken Regenfall taucht überall schwarzes Gras auf, dessen Herkunft sich niemand erklären kann. Schnell überwuchert es Felder und ganze Städte überall auf der Welt. Die Menschen leiden ...

Inhalt:
Nach einem starken Regenfall taucht überall schwarzes Gras auf, dessen Herkunft sich niemand erklären kann. Schnell überwuchert es Felder und ganze Städte überall auf der Welt. Die Menschen leiden unter heftigen Allergien, die Nahrungsmittelversorgung ist bedroht und schließlich greift das Gras Menschen direkt an. Zur gleichen Zeit entdecken drei Jugendliche, dass gerade sie seit Beginn des Horrors ihre Allergien losgeworden sind – und ungeahnte Kräfte entwickeln. Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihnen und dem schwarzen Gras?

Meinung:
Als nach einem starken Regenfall die gesamte Heimatstadt von Anaya mit schwarzem Gras überwuchtert wird, ahnt niemand woher dieses Gewächs stammt. Doch schnell wird klar, dass diese Pflanze die Existenz der Menschheit bedroht. Denn Felder können nicht mehr bewirtschaftet werden. Zudem werden die Pflanzen immer aggressiver und greifen auch die Menschen an. Anaya, die vor dem Regen von einer fürchterlichen Allergie geplagt wurde, muss feststellen, dass sie die Allergie plötzlich losgeworden ist. Auch Mitschülerin Petra ist von ihrer Allergie befreit. Wie passt all dies zusammen?

Da ich vor etlichen Jahren die Silberflügel-Reihe von Kenneth Oppel gelesen habe und damals richtig begeistert von dieser war, freute ich mich riesig auf etwas Neues vom Autor. Der Klappentext klang zudem nach einem leicht gruseligen Endzeitszenario und machte mich extrem neugierig auf diese Geschichte.

Von der ersten Seite an wird der Leser in eine Welt entführt, die unserem jetzigen Corona-Zustand gar nicht so unähnlich ist. Die Pflanzen verändern das Leben der Menschheit auf fürchterliche Art und Weise. Aufgrund Hamsterkäufen und Angstzuständen fühlte man sich immer wieder an Corona erinnert. Dies sorgte dafür, dass die Geschichte bei mir noch tiefer gewirkt hat. Ich konnte die Panik und die Ängste der Menschen noch intensiver nachempfinden.

Allgemein sorgte die Geschichte oft dafür, dass mir eine Gänsehaut über den Rücken lief. Denn die Pflanzen hätten auch gut aus einem Horror- oder Sci-Fi-Film entsprungen sein können. Ich mochte die Atmosphäre, die dabei während des Lesens entstand unglaublich gerne.
Auch die Enthüllungen, die sich im Laufe der Geschichte ergeben, waren genau nach meinem Geschmack und so raste ich förmlich durch die Seiten.
Die Geschichte bietet jede Menge spannende Momente und reichlich Action.

Das Buch ist aus der Sicht von Anaya, Petra und Seth erzählt. Drei Jugendliche die alle auf die gleiche Schule gehen. Im Laufe der Handlung wird klar, dass die drei noch mehr verbindet. Was genau? Das möchte ich euch aus Spannungsgründen nicht vorwegnehmen.
Gerade Seth Geschichte konnte mich berühren. Denn Seth wird von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht und hat nun mit Mr. und Mrs. Antos endlich eine tolle Familie erwischt.

Das Ende ist einfach passend für dieses Buch und schließt die Geschichte äußerst dramatisch ab. Ich selbst bin nun furchtbar gespannt wie sich die Reihe im zweiten Band weiterentwickeln wird, da es ein paar sehr interessant Ansatzpunkte gibt.

Fazit:
"Bloom" nimmt den Leser mit in eine Zukunft, die man sich so auf gar keinen Fall wünscht. Kenneth Oppel spielt dabei gekonnt mit den Ängsten der Leser. Leichte Horrorelemente, explosive Spannung und ein Schuss an Action haben mir sehr unterhaltsame und atmosphärische Lesestunden beschert.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Toller Einstieg in die Welt des Blümchenhofes

Die Haferhorde – Teil 1: Flausen im Schopf
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Inhalt:
Als die Chefin den Shetlandponys Schoko und Keks eröffnet, dass sie in ein neues Zuhause umziehen müssen, sind die beiden gar nicht begeistert. Aber immerhin kommen die anderen Vierbeiner und ihr ...

Inhalt:
Als die Chefin den Shetlandponys Schoko und Keks eröffnet, dass sie in ein neues Zuhause umziehen müssen, sind die beiden gar nicht begeistert. Aber immerhin kommen die anderen Vierbeiner und ihr Lieblingsmensch Lotte auch mit und so finden sich die beiden bald gemeinsam mit dem Haflinger Tony, der Trakehnerstute Gräfin und dem riesigen Kaltblut Ole auf dem Blümchenhof wieder. So schlecht ist es in dem neuen Zuhause gar nicht, zumindest gibt es immer genug zu fressen. Wären da nur nicht die überhebliche Katze und die nervigen Hühner, die den Ponys das Leben schwer machen. Außerdem geht auf dem Hof irgendetwas Seltsames vor sich. In der Nacht hören die Ponys immer wieder komische Geräusche und bei einer Kutschfahrt in Dorf haben Schoko und Keks die Dorfbewohner belauscht und gehört, dass es auf dem Blümchenhof angeblich spuken soll. Kurzerhand beschließen die beiden Shetties, dass sie von nun an Agentenponys sind und begeben sich mutig mitten in der Nacht auf Gespensterjagd. Ob das wirklich eine gute Idee ist?

Meinung:
Die Shetlandponys Schoko und Keks, Haflinger Tony, Trakehnerstute Gräfin und Kaltblut Ole müssen ihr altes Zuhause verlassen und reisen mit ihrer Chefin zum Blümchenhof. Schoko ist hiervon alles andere als begeistert, vermisst er doch sein altes Zuhause furchtbar doll.
Als die Ponys erfahren, dass auf dem Bauernhof auch noch ein Gespenst umgehen soll und sie des Nachts schauerliche Geräusche hören, ist für Schoko klar, dass sie das Gespenst jagen müssen.

Als ich zum ersten Mal in die Hörprobe des Buches hineingehört habe, war ich sofort hellauf begeistert von dieser niedlichen Idee und vor allen Dingen von der grandiosen Vertonung durch Bürger Lars Dietrich.
Denn Bürger Lars Dietrich verleiht wirklich jedem Lebewesen in diesem Buch angefangen bei den süßen Shetlandponys, über die nervigen Hühner bis hin zur Chefin eine ganz individuelle Stimme. Gerade Haflinger Tony mit seinem bayrischen Dialekt wurde grandios vertont und so brachte er mich des Öfteren herzhaft zum Lachen.

Allgemein ist dieser Auftaktband zur Haferhorde absolut großartige Unterhaltung. Die Geschichte ist zwar für Kinder ab 8 Jahren ausgelegt, aber auch ich als Erwachsene wurde die ganze Zeit über richtig gut unterhalten.

Zwar dreht sich in diesem Buch viel um das Thema Ponys und Pferde, dennoch bin ich mir mehr als sicher, dass diese Geschichte nicht nur Mädchen ansprechen wird. Denn vor allen Dingen Schoko hat immer jede Menge Blödsinn im Kopf. Schoko selbst denkt aber natürlich, dass es sich um die grandioseste Idee überhaupt handelt.
Daher warten an jeder Ecke lustige Pannen und witzige Dialoge.

In diesem ersten Band muss sich die Haferhorde an ihr neues Zuhause gewöhnen und nebenbei versuchen das Gespenst des Hofes zu fangen. Die Spannung ist dabei dem Lesealter von 8 Jahren angepasst. Aber auch als Erwachsener rätselt man mit, wer wohl das Gespenst des Hofes sein könnte.

Dabei hat Autorin Suza Kolb ein Händchen dafür jede Menge liebenswerte und amüsante Charaktere zu erschaffen. Neben den Ponys und Pferden gibt es drei zickige Hühnerdamen namens Frau Grün, Frau Blau und Frau Gelb oder die oberschlaue Katze Amalie, die immer alles besser weiß. Aufgrund dieser kunterbunten Truppe musste ich mehr als einmal wirklich laut auflachen.

Fazit:
Eingebildete Trakehnerstuten, oberschlaue Katzen, zickige Hühner und dazwischen Schoko und Keks die süßen Shettlandponys. Ein Angriff auf die Lachmuskeln ist der erste Band der Haferhorde. Nicht zuletzt liegt dies an der phänomenalen Vertonung von Bürger Lars Dietrich.
Ponytastische 5 von 5 Hörnchen!

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Wunderschöne und vor allen Dinge amüsante Ponygeschichte

Die Haferhorde – Teil 2: Volle Mähne!
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Inhalt:
Das Leben auf dem Blümchenhof könnte so schön sein: den ganzen Tag auf der Koppel stehen und futtern, faulenzen und sich die Sonne auf die Mähne scheinen lassen und ab und zu mal mit Schokos Lieblingsmensch ...

Inhalt:
Das Leben auf dem Blümchenhof könnte so schön sein: den ganzen Tag auf der Koppel stehen und futtern, faulenzen und sich die Sonne auf die Mähne scheinen lassen und ab und zu mal mit Schokos Lieblingsmensch Lotte quatschen. Na gut, da gibt es noch die arrogante Katze Amalie, aber diese vierbeinige Zicke kann man ja einfach ignorieren. Doch dann hat die Chefin die fixe Idee, dass alle etwas zum Lebensunterhalt auf dem Blümchenhof beitragen müssen, auch die beiden Shetlandponys Schoko und Keks, der Haflinger Toni und das gemütliche Kaltblut Ole. Das kann ja wohl nicht wahr sein! Immerzu langweilig im Kreis rumlaufen und dann auch noch mit hopsenden Kindern auf dem Rücken, das ist doch total dämlich! Gemeinsam mit seinen Freunden Keks, Toni und Ole schmiedet Schoko einen Plan um das zu verhindern, einen SUPERPONYPLAN...

Meinung:
Schoko ist mittlerweile vollkommen auf dem Blümchenhof angekommen. Er genießt sein Leben in vollen Zügen. Dies ändert sich jedoch als die Chefin beschließt, dass die Ponys etwas für ihren Lebensunterhalt leisten sollen. Sie möchte Reitunterricht auf dem Blümchenhof geben und dafür sind Schoko, Keks und Haflinger Toni natürlich bestens geeignet. Das gibt’s doch nicht, denkt sich Schoko. Jeden Tag Kinder auf seinem Rücken, das geht doch gar nicht! Und so schmiedet Schoko einen Plan, um dies zu verhindern.

Nachdem mir der erste Band der Haferhorde so viel Spaß bereitet hat, musste ich einfach sofort zum zweiten Band greifen. Und schon nach kurzer Zeit war ich wieder total in der Geschichte gefangen.

Denn wie bereits sein Vorgänger überzeugt auch diese Handlung mit viel Witz, guter Unterhaltung und einem tollen Flair. Auch eine schöne Botschaft wird den Kindern hier vermittelt. Denn selbst Superpony Schoko muss sich eingestehen, dass nicht alle seine Ideen so super sind und es nicht immer von Vorteil ist, wenn man so furchtbar dickköpfig ist. Vorsätze sind schließlich da, um über Bord geworfen zu werden.

So erleben wir auch in diesem zweiten Band jede Menge lustige Dialoge und wahnwitzige Ideen, die einfach von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind. Denn Schoko läuft mal wieder zur Höchstform auf. Das kleine Pony hat wirklich viele Ideen unter seinem Schopf.

Trotz der lustigen Unterhaltung merkte ich jedoch, dass mich dieser zweite Band nicht ganz so fesseln konnte wie sein Vorgänger. Die Geschichte war für mich als Erwachsene nicht ganz so packend. Ich bin mir jedoch sicher, dass Mädchen und Jungen ab 8 Jahren wieder voll auf ihre Kosten kommen werden.

Ein Garant dafür, dass man eigentlich jedes Hörbuch der Haferhorde lieben muss ist Bürger Lars Dietrich. Da er so viel Individualität in die verschiedenen Charaktere legt, kann man sie mittlerweile traumwandlerisch auseinander halten. Besonders sein bayrischer Dialekt für den Haflinger Tony bringt mich regelmäßig zum Schmunzeln und Lachen.

Fazit:
Eine wunderschöne und vor allen Dinge amüsante Ponygeschichte ist auch der zweite Band der Haferhorde. Diese Geschichte bietet kurzweilige Unterhaltung für Erwachsene, um einfach mal super abschalten zu können. Doch für Kinder ist diese Reihe ein wahrer Buchschatz. Lustige Szenen, herzallerliebste Tiere und ein Protagonist der sehr eigenwillig und dickköpfig ist, der das Herz aber genau am rechten Fleck hat.
Ich vergebe ponytastische 4 von 5 Hörnchen.

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