Cover-Bild Tara und Tahnee

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 14.02.2020
  • ISBN: 9783522184670
Patrick Hertweck

Tara und Tahnee

Verloren im Tal des Goldes
Spannender historischer Abenteuerschmöker für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren.

Sierra Nevada, 1856. Mühsam kämpft sich Tahnee durch die Wildnis. Sie muss ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Immerzu denkt sie an das Versprechen, das sie ihm gegeben hat: Sie muss es schaffen, nach San Francisco zu kommen! Noch ahnt sie nicht, dass dort in einem herrschaftlichen Anwesen Tara lebt, mit der sie ein besonderes Schicksal verbindet …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2020

Rasantes Abenteuer zur Zeit der Goldgräber

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Ein Kinderbuch im historischen Kontext findet man nicht allzu oft und schon gar nicht so ein spannendes und fesselndes. Denn die Geschichte von Tara und Tahnee entführt uns in das Amerika der Siedler und ...

Ein Kinderbuch im historischen Kontext findet man nicht allzu oft und schon gar nicht so ein spannendes und fesselndes. Denn die Geschichte von Tara und Tahnee entführt uns in das Amerika der Siedler und Goldgräber. Tahnee begibt sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Reise um ihren Vater zu finden und zu retten, denn Kopfgeldjäger sind ihm auf der Spur. Tara auf der anderen Seite in ihrem gut behütetem Zuhause geht einem Familiengeheimnis nach, welches schon länger die Familie belastet. Die spannende Frage dabei ist, wie hängen diese recht unterschiedlichen Schicksale miteinander zusammen?

Neben dem wirklich sehr gelungenem Äußerem kann die Geschichte von Tara und Tahnee auf ganzer Linie überzeugen. Die beiden Handlungsstränge alleine sind sehr spannend und gerade Tahnee verfolgt man gebannt bei ihrer Reise, denn sie trifft auf Kopfgeldjäger und Mörder, findet unterwegs aber auch treue und überraschende Gefährten. Taras Geschichte wird eher in Form von Briefen an ihre verstorbene Mutter erzählt und nur langsam entschlüsselt sich dem Leser, dass diese beiden unabhängig voneinander erzählten Geschichten vielleicht mehr zusammen hängen, als zuerst vermutet. Das Finale setzt einer guten Geschichte noch einmal die Krone auf, ist es doch sehr spannend und zum mitfiebern.
Tahnee überzeugt als sehr starker Charakter, welcher sich mit allen mitteln für das Schicksal ihres Vaters einsetzt und kein Risiko scheut. Aber auch Tara überzeugt durch Stärke, wenn auch in anderem Umfeld. Besonders gefallen haben auch die Nebenfiguren, welche abwechslungsreich und vielschichtig gestaltet wurden. Das Setting zur Zeit der Goldgräber bietet eine interessante Umgebung, es gilt viel zu entdecken und die bildhafte Sprache macht es dem Leser leicht, sich in diese ungewohnte Zeit hineinzuversetzen. Zudem wurden auch Themen wie Rassismus angedeutet, welches dem Buch noch einmal eine gewisse andere Tiefe verleiht.

Dieses Buch ist ein voller Gewinn! Die Gestaltung des Buches verdient die nicht weniger als die volle Punktzahl und die fesselnde Handlung steht dem in nichts nach. Rasant geschrieben, mit überzeugenden Charakteren und einfach einer überzeugenden Geschichte kann ich es nur jedem Leser ans Herz legen.

Veröffentlicht am 24.02.2020

Zwei Mädchen ein Schicksal

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Prolog:
Sierra Nevada, 1856. Mühsam kämpft sich Tahnee durch die Wildnis. Sie muss ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Immerzu denkt sie an das Versprechen, das sie ihm gegeben hat: ...

Prolog:
Sierra Nevada, 1856. Mühsam kämpft sich Tahnee durch die Wildnis. Sie muss ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Immerzu denkt sie an das Versprechen, das sie ihm gegeben hat: Sie muss es schaffen, nach San Francisco zu kommen! Noch ahnt sie nicht, dass dort in einem herrschaftlichen Anwesen Tara lebt, mit der sie ein besonderes Schicksal verbindet …

Zum Inhalt:
Von einem Moment auf den anderen befindet sich Tahnee auf der Flucht. Ihr Vater weg und ihr zu Hause in der Wildnis durch ein Feuer zerstört. Was ist passiert, was soll sie tun...sie kann nur eines machen, den Worten ihres Vaters vertrauen schenken und sich nach San Francisco begeben. Dort gibt es einen Mann, dessen Namen Tahnee noch nie gehört hat. Und ausgerechnet dieser Mann soll ihr helfen, wenn ihr Vater Recht behält.
Während ihrer abenteuerlichen Reise dorthin, geht Tahnee eines nicht aus dem Kopf. Warum ist ihr Vater auf einen Steckbrief zu sehen, welches Verbrechen wird er beschuldigt? Und warum machen die Kopfgeldjäger auch auf sie Jagd? Noch eine Frage stellt sich, kann sie das alleine schaffen oder bekommt sie Hilfe?

Zeitgleich gibt es ein anderes Mädchen, Tara, sie lebt wohlbehütet bei ihrem Großvater. Doch auch in Taras Leben geschieht etwas. Sie schreibt regelmäßig in ihr Tagebuch Briefe an ihre verstorbene Mutter. Während dieser Zeit geschehen merkwürdige Dinge, die bei Tara immer mehr Fragen aufwerfen. Nur leider ist niemand bereit ihr ihre Fragen zu beantworten. So entschließt sie sich in den Hungerstreik zu treten. Wird das Kindermädchen und ihr Großvater sich dadurch erweichen lassen und kann Tara damit umgehen was sie vielleicht erfahren wird?

Meine Meinung.
Eine spannende Geschichte, die in zwei Erzählsträngen geschrieben ist. Die Charaktere von Tara und Tahnee sind sehr bildlich beschrieben. Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch eines gemeinsam haben.
Der Schreibstil ist der empfohlenen Altersgruppe gut angepasst und von Beginn an wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der den Leser viel Lesespaß bereitet.
Was mir auch gut gefallen hat, sind die Beschreibungen der Landschaften während Tahnee ihrer Reise. Ich hatte die Settings dadurch immer gut vor meinem inneren Auge.
Auch die anderen Protagonisten mit ihren Charakterzügen sind sehr realistisch beschrieben. So konnte ich mir auch die düsteren Gestalten gut vorstellen. Das Finale wurde noch richtig spannend und dramatisch.
Ein tolles Jugendbuch, in dem der Autor auch historisches Hintergrundwissen über die Goldgräber -Zeit mit einfließen lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2020

Spannendes Kinderbuch

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Wir schreiben das Jahr 1856 in der Sierra Nevada. Hier wächst die elfjährige Tahnee mitten in der Wildnis bei ihrem Vater auf. Doch plötzlich steht ein Fremder vor ihrer Tür und bedroht sie, denn er ist ...

Wir schreiben das Jahr 1856 in der Sierra Nevada. Hier wächst die elfjährige Tahnee mitten in der Wildnis bei ihrem Vater auf. Doch plötzlich steht ein Fremder vor ihrer Tür und bedroht sie, denn er ist auf der Suche nach Tahnees Vater, der angeblich ein gesuchter Verbrecher ist. Tahnee gelingt die Flucht und sie versucht alles, um nach San Francisco zu kommen, so wie sie es ihrem Vater versprochen hat.
Zur gleichen Zeit wächst die ebenfalls elfjährige Tara wohlbehütet bei ihrem Großvater auf. Ihre Mutter verstarb kurz nach ihrer Geburt und Tara ahnt, dass hinter dem, was ihr Großvater und ihr Kindermädchen ihr erzählt haben, noch viel mehr stecken muss.
Meine Meinung

Sieht dieses Cover nicht bezaubernd aus? Dazu noch dieser lila Buchschnitt und allein dabei war es schon um mich geschehen. Aber auch die Geschichte klang so spannend, dass es ganz schnell klar wurde: dieses Buch muss bei uns einziehen.
Ich habe die Geschichte der beiden Mädchen an einem Nachmittag verschlungen, denn Patrick Hertweck gelingt es in kürzester Zeit, den Leser mitten in sein spannendes Kinderbuch zu ziehen. Dabei schreibt er wirklich leicht und gut verständlich, so dass auch die Zielgruppe hier angesprochen wird. Aber auch der Erwachsene Leser bekommt hier eine spannende Geschichte geboten.
Toll finde ich, dass dieses Kinderbuch aus einer anderen Zeit erzählt. Man lernt hier neben der Haupthandlung auch das ein oder andere aus der damaligen Zeit. Seien es die beschwerlichen Reisen mit einem Planwagen oder die verlassenen Siedlungen der Goldgräber, auch über das Schicksal, das viele der Eingeborenen erleiden mussten, nachdem die Siedler ihre Heimat in Beschlag nahmen und vieles mehr, wird hier auf kindgerechte Art mit eingebunden. Ich fühlte mich hier regelrecht in den Wilden Westen gesetzt und sah sowohl die Landschaft als auch das Geschehen vor mir.
Das Geschehen ist dann auch absolut spannend, denn auch wechselnder Sicht zwischen Tara und Tahnee erzählt der Autor von den beiden. Während man Tahnee auf einer gefährlichen Flucht begleitet und mit ihr absolut mitfiebert und gemeinsam um ihren Vater bangt, erfährt man hauptsächlich in Tagebuchform, wie es Tara bei ihrem Großvater geht. Natürlich ahnt man, was hinter den beiden Mädchen steckt, doch das alles wird so geheimnisvoll verpackt, dass man erst zum Schluss erfährt, wie all das zusammenhängen kann. Damit gelingt es Patrick Hertweck, so richtig zu fesseln und man möchte das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Figuren sind wirklich toll gezeichnet und man fühlte sich gleich auf den ersten Seiten mit Tahnee verbunden. Sie ist absolut tough und so mutig, dass man diese kleine Heldin einfach mögen muss. Ich kann mir hier sehr gut vorstellen, dass sich gerade kleine Mädchen schnell mit ihr verbunden fühlten. Tara bleibt einen etwas fremder, zumal man von ihr über weite Teile nur durch das Tagebuch erfährt. Trotzdem möchte man einfach wissen, was dahinter steckt und wie es kommt, dass sie in San Francisco lebt.
Neben den beiden spielen noch einige weitere Figuren wichtige Rollen für die Entwicklung der Geschichte. Da wäre Pocom, der Indianerjunge, der auf seine Weise genauso mutig und stark ist wie Tahnee oder der entflohne Sklave, der Tahnee auf ihrer gefährlichen Reise hilft und noch viele mehr, die die Geschichte abwechslungsreich und lebendig machen.
Mein Fazit

Ein wirklich durch und durch gelungenes Kinderbuch, das auch mir als Erwachsene spannende Lesestunden bereitet hat und mich in meine eigene Kindheit zurückversetzen konnte. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und hat eine Protagonistin, die eine wahre, kleine Heldin ist und die man mit ihrer toughen Art einfach ins Herz schließen muss. Ein tolles Leseabenteuer, nicht nur für Kinder!

Veröffentlicht am 19.02.2020

Wilder Westen mal anders

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Meinung
Ein Wild-West-Abenteuer indem zwei Mädchen die Hauptrolle spielen.
Eine abenteuerliche Flucht bei denen man als Leser Goldgräbern,Indianern und Co begegnet. Auch was das setting angeht hatte ...

Meinung
Ein Wild-West-Abenteuer indem zwei Mädchen die Hauptrolle spielen.
Eine abenteuerliche Flucht bei denen man als Leser Goldgräbern,Indianern und Co begegnet. Auch was das setting angeht hatte der Autor so manche Überraschung parat. Von einsamen Wäldern bis zu verlassenen Städten begibt man sich auf eine ungewöhnliche Reise, die zum Staunen und verweilen einlädt.

Aber auch hier ist nicht alles Gold das glänzt - den neben dem Abenteuer verpackt der Autor geschickt wichtige Botschaften und ernste Hintergründe die zum Nachdenken anregen. Wie zum Beispiel das Leben bzw der Umgang mit den Indianern.

Dieses Buch ist abseits von dem was man im normfall in den Regalen für Kinderbücher sieht. Ein Buch das nicht durch magische Elemente besticht, sondern durch eine Zeitreise in eine andere Epoche. Spannend uns flüssig wird man mitgerissen in ein Abenteuer, das man vom Titel im ersten Moment nicht erahnen würde.

Fazit
Tara und thanee hat mich überrascht. Nicht nur optisch hebt sich das Buch von anderen Titeln ab, sondern auch inhaltlich begibt man sich als Leser auf eine spannende Reise und Abenteuer. Ein Buch indem der wilde Westen durch zwei Mädchen auf den Kopf gestellt wird und nicht Magie zählt, sondern die eigenen Instinkte und der Lebenswille die zentrale Rolle spielen. Geschickt wurden ernste Thematiken verpackt die zum Nachdenken oder auch zum aufgreifen von Diskussionen dienen. 5 von 5 Sternen ❤

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