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Veröffentlicht am 19.04.2019

Wirkte zu konstruiert und die Liebesgeschichte konnte mich nicht packen

The Curse 1: UNSTERBLICH mein
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Inhalt:
Um ihre Geografie-Kenntnisse aufzubessern, verbringt Samantha ihre Ferien in Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. ...

Inhalt:
Um ihre Geografie-Kenntnisse aufzubessern, verbringt Samantha ihre Ferien in Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. Genau wie von dem geheimnisvollen Payton, der ein düsteres Geheimnis zu verbergen scheint.Payton ist über zweihundert Jahre alt, für immer gefangen im Körper eines Neunzehnjährigen und dazu verflucht, keine Emotionen zu empfinden – bis er Sam begegnet, die ihn endlich wieder etwas fühlen lässt.Doch mit jedem Schritt in Paytons Richtung rückt Sam einer grausamen Wahrheit näher, die in den Wirren der Zeit versteckt ist.

Meinung:
Samantha verbringt ihre Ferien bei einer Gastfamilie in Schottland. Bei ihren Sightseeing Touren lernt sie den gleichaltrigen Jungen Payton kennen. Sofort fühlt sich Sam zu dem Jungen hingezogen. Doch schnell stellt sie fest, dass auf Payton ein Fluch lastet und er eigentlich gar nicht 19 Jahre alt ist, sondern über zweihundert Jahre. Dank des Fluches altert Payton nicht. Auch ist er nicht in der Lage Emotionen zu empfinden. Dies ändert sich jedoch, als er auf Sam trifft und plötzlich wieder etwas empfinden kann.

Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut, da ich Geschichten die in Schottland spielen wahnsinnig gerne mag. Auch der Fluch rund um Payton und seine Familie klang sehr interessant und so schmökerte ich voller Vorfreude in das Buch hinein.

Der Anfang der Geschichte gefiel mir sehr gut. Wir lernen die junge Samantha kennen, die ihre Ferien bei einer Gastfamilie in Schottland verbringen soll. Ihre Gasteltern sind Sam von Anfang an sympathisch und auch die magische Kulisse verzaubert sie sofort. Daher macht Sam sich zu Beginn der Ferien auf um mehr über Land und Leute zu erfahren. Sie besucht die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Schottlands und lernt die unberührte Natur des Landes kennen.
Ich selbst war bereits in Schottland und weiß um die Magie des Landes. Daher konnten mich die Ortsbeschreibungen und Sehenswürdigkeiten in ihren Bann ziehen. Ich mochte das erschaffene Setting unheimlich gerne.

Auch die Geschichte an sich hat mir größtenteils gefallen. Jedoch kam es im Laufe der Story immer wieder vor, dass mir manche Geschehnisse zu konstruiert wirkten. Oftmals werden Dinge eingebaut, die einfach passend für die Handlung sind, mir allerdings etwas unpassend vorkamen. Ich hatte den Eindruck, dass manche Situationen einfach nur eingeschoben wurden, damit die Geschichte an sich funktioniert.
Genauso erging es mir mit den Verhaltensweisen von manchen Charakteren. Ihre Vorgehensweise wirkte teilweise etwas unlogisch und wieder zu passend für die Geschichte. Daher kam ich des Öfteren ins Stolpern und konnte die Geschichte leider nicht flüssig lesen.

Ein großer Minuspunkt war in meinen Augen auch die Liebesgeschichte. Hier war mir die Entwicklung zwischen Sam und Payton einfach viel zu rasant. Die Beiden haben sich gerade vor ein paar Tagen kennengelernt und sprechen schon von der großen Liebe. Für mich war dies nicht nachvollziehbar. Natürlich habe auch ich die Anziehungskraft zwischen den Beiden gespürt und mit einer gewissen Verliebtheit hätte ich gut leben können. Hier wurde mir aber viel zu schnell von viel tiefergehenden Gefühlen gesprochen.

Das Ende beantwortet die meisten Fragen und lässt mich zufrieden zurück. Natürlich passiert noch etwas das Potenzial für den zweiten Band schafft, für mich persönlich ist die Reise mit Sam und Payton hier jedoch zu Ende.

Fazit:
Ich habe viel erwartet von diesem Buch und wurde leider arg enttäuscht. Für mich wirkte die Geschichte an vielen Stellen zu konstruiert. Es wurde sich in meinen Augen manches zu einfach gemacht. Auch die Liebesgeschichte von Sam und Payton konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Das schottische Setting und die Beschreibung der verschiedenen Orte und Sehenswürdigkeiten waren jedoch genau nach meinem Geschmack.
Sehr gute 3 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Feuer und Flamme ab der Hälfte der Geschichte

Die Geheimnisse von Oaksend - Die Monsterprüfung
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Inhalt:
Oaksend birgt ein dunkles Geheimnis: Unweit der Stadt, beim alten Druidenstein, gibt es eine Verbindung zwischen der Menschenwelt und der Welt der Monster. Robin ahnt davon nichts, bis eines Nachts ...

Inhalt:
Oaksend birgt ein dunkles Geheimnis: Unweit der Stadt, beim alten Druidenstein, gibt es eine Verbindung zwischen der Menschenwelt und der Welt der Monster. Robin ahnt davon nichts, bis eines Nachts Melvin vor ihm steht. Als angehendes Schutzmonster (Warmblut, Europäisch-Langhaar, Blue Tabby) ist es Melvins Aufgabe, seinen Schützling vor Unheil jeder Art zu bewahren. Und das hat Robin auch dringend nötig. Denn Melvin ist nicht das einzige Monster in Oaksend und nicht alle Monster kommen in guter Absicht ...

Meinung:
Robin lebt im Städtchen Oaksend und braucht dringend einen Freund. In der Schule wird er gehänselt und sein Großvater, bei dem er aufgewachsen ist, bringt ihm auch wenig Verständnis oder gar Liebe entgegen. Als eines Nachts dann jedoch ein waschechtes Monster in Robins Zimmer steht, kann Robin dies zuerst gar nicht glauben. Melvin ist ein angehendes Schutzmonster und seine Aufgabe ist es, seinen Schützling Robin vor jedem Unglück zu bewahren. Robin ist dringend auf seine Hilfe angewiesen, denn Melvin ist nicht das einzige Monster in Oaksend und nicht jedes Monster hat nur Gutes im Sinn.

Dieses Buch hat mich ein klein wenig an die Monster AG erinnert, als ich den Klappentext gelesen habe. Auch zu Beginn gibt es ein paar Ähnlichkeiten, die mich jedoch nicht störten. Denn Autorin Andrea Martin hat einen wahnsinnig großen Schatz an wunderbaren eigenen Ideen. So gibt es magische Dinge wie das Hatchpatch, durch das man von einem Ort zum anderen reisen kann. Auch die verschiedenen Monsterrassen wurden mit viel Ideenreichtum zum Leben erweckt.

Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn nicht wirklich warm geworden bin mit der Geschichte. Ich brauchte die Hälfte des Hörbuches um endlich gefallen an diesem zu finden. Mir fehlte in der ersten Hälfte so ein wenig der rote Faden und ich kam mit der Geschichte nicht so recht klar. Dies hat sich jedoch nach der ersten Hälfte total gewendet. Ich war von der Geschichte plötzlich angefixt und wollte schnellstmöglich weiterhören. Die Spannung hat sich ab diesem Punkt auch kontinuierlich gesteigert. Kleinere Überraschungen versüßen einem das Ende und lassen einen freudig dem nächsten Band der Reihe entgegenblicken.

Robin ist ein Charakter, der einem sofort sympathisch ist und der auch das Mitleid des Lesers weckt. In der Schule wird Robin gemobbt und gehänselt. Und auch seine Familie besteht nur aus dem Großvater, der immer barsch und brummig gegenüber Robin ist. Daher wünscht sich Robin nichts sehnlicher als einen Freund. Das Verhältnis zwischen Großvater und Enkel fand ich sehr spannend mitzuverfolgen. Denn als Leser stellt man sich zwangsläufig die Frage, warum Robins Großvater ihn so behandelt. Gerade diese Fragestellung hat mich das ganze Buch über begleitet und wird im zweiten Band bestimmt noch eine größere Rolle einnehmen.
Die Freundschaft zwischen Robin und Melvin ist daher ganz besonders intensiv. Die beiden Freunde sind schnell wie Pech und Schwefel und erleben so einige Abenteuer zusammen.

Absolut begeistert bin ich von Hörbuchsprecher Jona Mues. Bisher habe ich noch kein Hörbuch gehört, welches er vertont hat. Nach diesem Hörerlebnis muss ich dies aber definitiv nachholen. Jona Mues hat eine sehr angenehme Stimme und schafft es zudem spielerisch den Charakteren verschiedene Stimmen zu verleihen. Besonders genial finde ich die Nebengeräusche, die Jona Mues mit seiner Stimme erzeugt.

Wie schon berichtet sind die Ideen von Autorin Andrea Martin sehr genial. Ich wünsche mir für den zweiten Teil noch ein bisschen mehr Informationen und Tiefgang, wenn es um die Welt der Monster geht. Hier haben wir bisher sicherlich nur an der Oberfläche gekratzt.

Fazit:
Ein Hörbuch bei dem ich ein wenig Zeit brauchte um mit ihm warmzuwerden. Nach gut der Hälfte der Geschichte war ich jedoch Feuer und Flamme. Es gibt viele tolle Monsterarten oder Gegenstände wie das Hatchpatch zu entdecken. Auch die Spannung steigt ab einem gewissen Punkt gehörig an. Robin und Melvin sind zwei Charaktere, die man schnell in sein Herz schließt und dann nicht wieder loslässt. Und Hörbuchsprecher Jona Mues ist eine grandiose Neuentdeckung für mich!
Sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Gute Fortsetzung der Trilogie mit interessantem Grundthema

Der Atlas der besonderen Kinder
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Inhalt:
Miss Peregrine kehrt gemeinsam mit Jacob, Emma und den anderen besonderen Kindern in Jacobs Heimat Florida zurück. Gemeinsam versuchen sie, sich in die moderne Zeit einzufügen – inklusive langen ...

Inhalt:
Miss Peregrine kehrt gemeinsam mit Jacob, Emma und den anderen besonderen Kindern in Jacobs Heimat Florida zurück. Gemeinsam versuchen sie, sich in die moderne Zeit einzufügen – inklusive langen Strandspaziergängen und anderen normalen Tätigkeiten. Doch die amerikanischen Zeitschleifen, in denen sich die Besonderen vor der Welt verbergen, sind noch weitgehend unerforscht und schon bald ist Miss Peregrine von der Idee fasziniert, einen Atlas der Schleifen anzufertigen. Dann findet Jacob heraus, dass sein Großvater Abe nicht alleine gegen die Monster gekämpft hat, die die besonderen Kinder jagen - und dass Abes Partner noch lebt. Aber auch altbekannte Feinde sind lebendiger, als es Jacob lieb ist....

Meinung:
Jacob ist zurück bei seiner Familie in Florida. Doch nicht lange und Miss Peregrine taucht mit Emma und den anderen besonderen Kindern bei Jacob Zuhause auf. Da die Kinder so lange in einer Zeitschleife gefangen waren, benötigen sie dringend Nachhilfe, wenn es um das heutige Leben geht. Und wer wäre da besser geeignet für als Jacob?
Als Jacob jedoch erfährt, dass sein Großvater Abe sich nicht alleine dem Kampf gegen das Böse gestellt hat, will er unbedingt erfahren wer die ehemaligen Partner seines Großvaters sind.

Als ich gehört habe, dass die Reihe rund um die besonderen Kinder doch noch nicht ihren Abschluss gefunden hat, war ich sehr überrascht und skeptisch. Ich war mir einfach unsicher, ob Autor Ransom Riggs die Reihe auf gute Art weiterführen könnte und sie nichts von ihrem Charme verliert.

Anhand des Klappentextes wird bereits angedeutet, dass sich in diesem Buch viel um das Amerika der Besonderen und um Jacobs Großvater Abe dreht. Diese Idee gefiel mir sehr gut, so haben wir in den vorherigen drei Büchern Großbritannien und die Gepflogenheiten der Besonderen doch zur Genüge kennengelernt.
Der Weltenaufbau rund um die amerikanischen Besonderen hat mir daher ausgesprochen gut gefallen. Es läuft in Amerika alles ein wenig anders ab, als die Kinder dies aus Europa gewohnt sind.

Und nicht nur die Welt der Besonderen ist eine andere. Auch unsere Freunde die, bis auf Jacob, über Jahrzehnte in einer Zeitschleife gefangen waren müssen sich an die neumoderne Welt erst einmal gewöhnen. So kommt es, dass Jacob Normalisierungsunterricht für seine Freunde gibt. Dies sorgt natürlich für ein paar sehr unterhaltsame Szenen.
Gut dargestellt wurde für mich auch der Konflikt mit Jacobs Eltern. Jacob wird vor die Wahl gestellt ihnen die Wahrheit zu erzählen oder sie im Unwissenden zu lassen.

Zu Beginn konnte mich die Geschichte noch nicht ganz mitreißen. Ich mochte zwar die diversen Entwicklungen, aber mir fehlte eine Portion Spannung, die ein Buch perfekt macht. Sobald sich die Gruppe dann jedoch auf einen kleinen Roadtrip quer durch Amerika begibt, wird es endlich spannend und vor allen Dingen lustig.
Auch das Ende ist äußerst interessant gewählt, die dort entstandenen Entwicklungen lassen mich sehr dem zweiten Teil entgegenfiebern.

Etwas enttäuscht bin ich von den Bildern. Gerade im ersten Buch der Reihe waren die Bilder doch sehr besonders und einzigartig gewesen. Nun in Teil 4 sind es oftmals herkömmliche Bilder ohne besondere Note.

Fazit:
Vor dem Lesen war ich skeptisch, ob mich diese Reihenfortsetzung würde überzeugen können. Ransom Riggs hat jedoch eine stimmige und interessante Fortsetzung geschrieben. Ungeklärte Dinge aus der Trilogie werden neu betrachtet und ins rechte Licht gerückt, neue Probleme entstehen und eine ganze neue Welt der Besonderen eröffnet sich im heutigen Amerika. Dennoch fehlte mir das gewisse Etwas um mich komplett packen zu können.
Solide 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Mystisches und leicht unheimliges Setting, absolut grandios!

Dana Mallory
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Inhalt:
Dana ist genervt: Die Ferien bei Tante Meg im englischen Nirgendwo verbringen? Langweilig! Doch das alte, ehrwürdige Haus, in dem sie wohnt, ist nicht das, was es zu sein scheint. Als plötzlich ...

Inhalt:
Dana ist genervt: Die Ferien bei Tante Meg im englischen Nirgendwo verbringen? Langweilig! Doch das alte, ehrwürdige Haus, in dem sie wohnt, ist nicht das, was es zu sein scheint. Als plötzlich die Gemälde anfangen zu sprechen, Türen einfach in den Wänden verschwinden und Dana auch noch Stimmen hört, die ihren Namen rufen, ist ihr Entdeckergeist geweckt. Nach und nach wird Dana klar, dass das Geheimnis um Mallory Manor mehr mit ihrem Schicksal zu tun hat, als sie ahnt …

Meinung:
Dana soll die Ferien bei der ihr unbekannten Tante Meg in England verbringen, worüber sie alles andere als begeistert ist. Die Langeweile scheint vorprogrammiert. Sobald Dana das alte und riesige Gebäude namens Mallory Manor jedoch betritt, merkt sie, dass eine komische Atmosphäre über allem liegt. Zudem hat ihr Vater Tante Meg immer als eine herzensgute und liebevolle Frau beschrieben. Dies passt jedoch gar nicht überein mit der kaltherzigen Frau die Dana gegenübertritt. Auch die Nächte erscheinen ungewöhnlich lang und immer wieder sieht Dana Schatten über die Wände huschen. Was hat es zudem mit den Stimmen auf sich die Dana hört?

Dieses Buch hat mich schon bei der Verlagsvorschau auf der Frankfurter Buchmesse sehr angesprochen. Als ich dann die ersten sehr begeisterten Rezensionen zu diesem Buch gelesen hatte, war die Neugierde noch mehr geweckt. Und so vertiefte ich mich schnell in die Geschichte.

Der Leser lernt die zwölfjährige Dana kennen, die aufgrund des Jobs ihres Vaters die Sommerferien über bei ihrer Tante Meg auf Mallory Manor verbringen soll. Doch Tante Meg ist ganz anders als Dana dies erwartet hat. Daher fragt sich nicht nur Dana, warum Tante Meg so kühl ist, auch ich als Leser war sofort sehr neugierig geworden, warum Tante Meg sich so verhält.
Neben Tante Meg gibt es noch die Köchin Marianne und den Butler Igor. Gerade Igor mit seinem Buckel scheint wie aus einem Horrorfilm entsprungen. Und dann ist da noch Will, der ungefähr in Danas Alter ist und ziemlich viel über das Schloss und seine Bewohner zu wissen scheint.

Als Leser weiß man lange Zeit nicht, wem Dana nun eigentlich trauen kann und wem nicht. So entsteht eine spannende und teilweise doch leicht gruselige Stimmung. Selbst ich als Erwachsene habe mich doch ein wenig über die Dinge die in Mallory Manor vorgehen gegruselt. Autorin Claudia Romes hat die Kulisse von Mallory Manor einfach perfekt aufs Papier gebracht und es fühlte sich für mich so an, als würde ich selbst in der Nacht mit Dana durch die Gänge streifen.
Aufgrund der vielen offenen Fragen und dem Hauch des Übersinnlichen, der über allem schwebt, fieberte ich der Auflösung des Ganzen sehr entgegen. Diese konnte mich dann auch wirklich überraschen und vor allen Dingen überzeugen.

Empfohlen wird die Geschichte für Kinder ab 10 Jahren. Ich finde jedoch, dass man dieses Buch auch perfekt als Erwachsener lesen kann. Denn bezüglich einiger Dinge tappt man doch lange im Dunkeln und die Spannung bleibt konstant hoch. Ich fand es wirklich äußerst spannend Stück für Stück mehr über Mallory Manor, seine Bewohner und seine Geschichte zu erfahren.

Die Geschichte an sich endet abgeschlossen. Dennoch bieten sich einige Möglichkeiten, um noch einen zweiten Band zu füllen. Gerade ein Punkt blieb für mich offen und sorgt nun dafür, dass ich einen zweiten Band sehr herbeisehne.

Fazit:
Dana Mallory hat mich wirklich umgehauen. Das mystische und leicht unheimliche Setting von Mallory Manor gepaart mit jeder Menge undurchsichtiger Charaktere haben mir grandiose Lesestunden beschert. Die fantastischen Einschübe und Gedanken von Autorin Claudia Romes haben mich begeistert und ich hoffe sehr, dass es noch ein weiteres Abenteuer rund um Dana und ihre neugewonnenen Freunde geben wird.
Daher gibt es von mir 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Mein erstes Buch aus dem Dark Romance Genre und sicherlich nicht mein Letztes!

ENDGAME Buch 1
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Inhalt:
Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.
Doch ...

Inhalt:
Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.
Doch ich war gewillt, alles zu tun, um ihn zu retten. Und deshalb, verzweifelt wie ich war, betrat ich den Herrenclub.
Dort begegnete ich Gabriel Miller. Dieser gefährliche Mann liebte es, mich leiden zu sehen. Er sah, dass ich etwas besaß, das für einige Männer von Wert war: meine Jungfräulichkeit …

Meinung:
Die junge Avery hat bisher ein sehr privilegiertes Leben geführt. Doch dann muss sie feststellen, dass ihr Vater viel Mist gebaut hat und die gehobene Gesellschaft wendet sich von der Familie ab. Als Averys Vater dann auch noch zusammengeschlagen wird und daraufhin ans Bett gefesselt ist, liegt Averys Leben in Scherben. Das Geld wird knapp und sie beschließt schweren Herzens ihren Körper zu verkaufen, um den drohenden Ruin zu verhindern.

Schon lange Zeit wollte ich ein Buch aus dem Festa Verlag und speziell aus dem Dark Romance Genre lesen. Nun habe ich endlich mein erstes Festa Buch gelesen und bin sehr angetan.
Ich muss gestehen, dass ich gewisse Erwartungen an dieses Genre hatte und mir nicht sicher war, ob dieses Genre meinem Geschmack entspricht. Bei diesem Titel soll es sich zwar „nur“ um einen Einsteigertitel handeln, mir hat dieser Band jedoch wirklich sehr zugesagt, sodass ich auf jeden Fall noch mehr Bücher aus dem Dark Romance Bereich lesen möchte.

Von Anfang an hat mir die Geschichte des Buches sehr gut gefallen. Natürlich dreht sich viel um Avery und Gabriel und ihre Beziehung zueinander. Doch darauf wird die Geschichte nicht nur minimiert. Viel mehr gibt es eine sehr interessante und fesselnde Hintergrundgeschichte. Diese hat mich total abgeholt und ich fand es genial, dass Averys Vater mal nicht der perfekte Daddy ist und anscheinend ziemlich viel Mist gebaut hat. Avery steht daher vor einem großen Scherbenhaufen, da das Geld knapp wird und sie auch ihre Einstellung zu ihrem Vater neu überdenken muss. Als dann auch noch Gabriel auf den Plan tritt, steht ihre Welt Kopf.

Die Beziehung zwischen Avery und Gabriel ist sehr speziell und besonders. Die Anziehungskraft ist ab dem ersten Aufeinandertreffen sofort spürbar und ich mochte die knisternde Spannung, die sich Seite für Seite langsam aufbaut. Wer jedoch denkt, dass sofort eine Sexszene nach der anderen folgt, der irrt sich. Viel mehr lässt sich Autorin Skye Warren viel Zeit, um die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten wachsen zu lassen. Ich fand dies absolut genial, da die erotische Spannung dadurch noch mal ordentlich angeheizt wird.
Sowohl Avery als auch Gabriel waren in ihren Rollen für mich jeder Zeit greifbar. Ich konnte mich sehr gut in beide Perspektiven hineinversetzen und nachvollziehen wieso sie gewisse Dinge tun.

Die erste Hälfte des Buches fand ich noch ein wenig ruhig, wenn auch zu jeder Zeit spannend. Die zweite Hälfte konnte mich dann allerdings total abholen und begeistern. Und das Ende macht einfach wahnsinnig Lust auf den zweiten Band. Gerade hier bin ich doch sehr neugierig was in Bezug auf Averys Vater und Gabriels Vergangenheit noch alles an den Tag treten wird.
Als Einstieg in das Dark Romance Genre war dieses Buch einfach perfekt, da die Autorin sparsam mit Gewaltszenen oder prickelnder Erotik umgeht.

Fazit:
Mein erstes Buch aus dem Festa Verlag wird sicherlich nicht mein letztes gewesen sein! Ich habe Avery und Gabriels Geschichte wahnsinnig gerne verfolgt und war vor allen Dingen von der packenden Hintergrundgeschichte sehr angetan. Toll das hier ein Vater mal nicht der „All-time-hero“ ist. Nun möchte ich natürlich so schnell wie möglich wissen, wie es mit Avery und Gabriel weitergeht.
Sehr, sehr gute 4 von 5 Hörnchen.