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Veröffentlicht am 08.03.2019

Viel neues Wissen über die Schweiz für kleine Leser

Mit Felix durch die Schweiz
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Inhalt:
Sophie will diesmal auf Nummer sicher gehen: Damit Felix nicht wieder verlorengeht, steckt sie ihn auf der Reise in die Schweiz in ihren Rucksack – doch der wird, kaum dass sie angekommen sind, ...

Inhalt:
Sophie will diesmal auf Nummer sicher gehen: Damit Felix nicht wieder verlorengeht, steckt sie ihn auf der Reise in die Schweiz in ihren Rucksack – doch der wird, kaum dass sie angekommen sind, mit dem eines Bergsteigers vertauscht! Plötzlich findet sich Felix am Matterhorn wieder. Und das ist nur die erste seiner abenteuerlichen Stationen in der Schweiz.

Meinung:
Sophie hat für ihre Reise in die Schweiz dieses Mal alles ganz genau geplant. Damit Felix nicht verloren geht, hat sie ihn in ihren Rucksack gesteckt. Doch es kommt, wie es kommen muss, der Rucksack wird vertauscht. Und plötzlich findet sich Felix in der Tasche eines Bergsteigers wieder.

Die Felix-Reihe habe ich als Kind selbst wahnsinnig gerne gelesen. Umso schöner finde ich es nun, dass ich diese Reihe meinem Sohn vorlesen kann. Wie auch bei mir waren für ihn die geschriebenen Briefe von Felix das absolute Highlight der Geschichte. Aber auch sonst hat uns das Buch sehr gefallen.

Was ich gar nicht mehr so in Erinnerung hatte ist, wie viel Wissen einem während des Lesens vermittelt wird. Wie der Titel schon verrät, dreht sich diese Geschichte um die Fahrt durch die Schweiz. So sieht man bereits beim Aufklappen des Buches eine wunderschöne und detaillierte Landkarte der Schweiz. Die 26 Kantone sind mit ihren Wappen und Namen ebenfalls abgebildet.

Danach geht die wilde Reise durch die Schweiz los. Wir lernen die Kultur der Schweiz mit ihren Schwingfesten und Alpstobeden kennen. Aber auch die Sehenswürdigkeiten des Landes werden dem Leser nähergebracht.

Wie in jeder Felix Geschichte dürfen auch in dieser die tollen Briefe von Felix an Sophie nicht fehlen. Insgesamt gibt es 4 Briefe und eine Postkarte zu bestaunen.
Auch die Zeichnungen von Constanza Droop sind wie gewohnt bunt und detailverliebt. Ich mag ihren Stil wahnsinnig gerne und wie erwähnt war mein Sohn auch sehr angetan von den Bildern.

Die Altersangabe von 5 Jahren finde ich angemessen. Bei meinem knapp dreijährigen Sohn merkte ich schnell, dass der Text doch noch etwas zu lang für ihn war. Also gab es von mir die Kurzfassung des Geschehens für ihn.

Fazit:
Zwar hatte ich positive Erinnerungen an die Felix Bücher aus meiner eigenen Kindheit, ich hatte aber nicht mehr im Kopf, wie super diese doch sind.
Es wird wahnsinnig viel Wissenswertes über die Schweiz vermittelt, ohne das man das Gefühl hat ein Lehrbuch in der Hand zu halten. Die Briefe sind wie immer das Highlight des Buches und die farbenfrohen Zeichnungen sind perfekt dafür gedacht, um Kinderaugen leuchten zu lassen.
Wir vergeben höchstverdiente 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 08.03.2019

Eine absolute Buchperle und für mich ein Jahreshighlight

Die kleine Gruselfee
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Inhalt:
Holterdipolter ist die kleine Gruselfee plötzlich da. Der Südwind hat sie zu den Tieren des Wilden Waldes geweht. Selbstbewusst, unbekümmert und ganz schön frech breitet sie sofort ihre Siebensachen ...

Inhalt:
Holterdipolter ist die kleine Gruselfee plötzlich da. Der Südwind hat sie zu den Tieren des Wilden Waldes geweht. Selbstbewusst, unbekümmert und ganz schön frech breitet sie sofort ihre Siebensachen aus und kämmt sich mit einem Igel ungefragt die Haare. Sofort sind sich alle einig: Diese Gruselfee hat kein Benehmen! Einige wollen sie sogar auf der Stelle verjagen! Aber allmählich lernen sie die kleine Gruselfee besser kennen – und lieben.

Meinung:
Die Tiere des Wilden Waldes sind in heller Aufregung. Denn der Südwind hat eine kleine Gruselfee zu ihnen in den Wald geweht. Diese kleine Gruselfee ist ziemlich frech und selbstbewusst, da wird gleich mal der Igel ungefragt als Haarbürste benutzt. Der Igel ist ganz empört und versucht von diesem Tag an die kleine Gruselfee aus dem Wilden Wald zu verjagen. Doch nach und nach muss der Igel einsehen, dass die Gruselfee doch gar nicht so schlimm ist, wie im ersten Moment gedacht.

Auf dieses süße Büchlein wurde ich auf der Frankfurter Buchmesse aufmerksam gemacht. Die Verlagsmitarbeiterin sprach so schwärmerisch über dieses Buch, dass ich wusste, das ich es einfach haben muss. Als großer Fan von Kinderbüchern sprach mich der Klappentext sowie das wunderschöne Cover zudem sehr an. Nachdem ich einen ersten Blick in das Buch geworfen hatte, war ich ein klein wenig enttäuscht darüber, dass die Bilder nicht bunter gehalten sind. Nachdem ich nun aber das ganze Buch durchgelesen habe, finde ich den Stil von Illustratorin Caroline Thaw einfach nur total perfekt auf die Geschichte abgestimmt. Ihr Zeichenstil ist sehr dezent und doch so voller liebevoller kleiner Details, dass man sich in den Zeichnungen verlieren kann. Auch die wenige Farbgebung hat mir im Endeffekt wahnsinnig gut gefallen.

Aber nicht nur die Illustrationen können überzeugen, auch die Geschichte ist ein wahres Wunderwerk. Ich lese oft Kinderbücher und habe daher schon einiges gelesen, aber dieses Buch spielt noch mal in einer ganz anderen Liga. Denn die kleine Gruselfee verzaubert ab der ersten Seite und nach dem Zuklappen des Buches ist man furchtbar traurig, dass die Abenteuer der Gruselfee und ihrer Freunde aus dem Wilden Wald bereits zu Ende sind.

Dabei bietet sich dieses Buch perfekt zum Vorlesen an. Denn die jeweiligen Kapitel sind in sich abgeschlossen und beenden somit jeweils ein Abenteuer was die Gruselfee und die Waldbewohner erlebt haben. Die Kapitel sind auch nicht zu lang, sodass man seinen Kindern perfekt vor dem Schlafengehen noch ein Kapitel vorlesen kann. Aber Vorsicht! Es besteht Suchtgefahr und so kann es schnell passieren, dass es nicht nur bei einem Kapitel bleibt.

Dieses Buch wird nicht nur den jungen Lesern Spaß machen, auch ihre Eltern werden vergnügt auflachen. Denn Autorin Jana Bauer baut gerne ein paar Anekdoten oder Anspielungen ein, die wahrscheinlich nur die Erwachsenen verstehen werden. Ganz besonders gut gefallen hat mir, dass jedes Kapitel eine eigene wichtige Botschaft vermittelt. Und dabei nicht immer dieselbe Person oder hier das Tier etwas lernt, sondern jeder etwas dazulernen kann. So muss der Igel z. B. feststellen, dass der erste Eindruck nicht immer fest in Stein gemeißelt ist und das Wesen sich auch ändern können. Oder der Siebenschläfer muss einsehen, dass ein Rekord der für die Ewigkeit ist, nicht immer auch ewig bleibt. Mir hat jedes Kapitel für sich einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht.

So kommt es, dass sich zwischen der kleinen Gruselfee und den Tieren des Waldes eine innige Freundschaft entsteht, in der viel gelacht, gespielt und auch mal gestritten wird. All dies wird Kinder und ihre Eltern gleichermaßen verzaubern, da bin ich mir ganz sicher.

Die Geschichte wird für Kinder ab 5 Jahren empfohlen und ich finde dies eine gute Altersgrenze. Je nachdem wie weit das Kind schon ist, kann die Geschichte aber auch sicherlich bereits mit 4 Jahren vorgelesen werden. Ich freue mich zumindest schon sehr auf den Tag, an dem ich diese Geschichte meinem Sohn erzählen kann.

Fazit:
Ein ganz, ganz besonderes Buch, welches mein Herz hat höher schlagen lassen. Auch Menschen, die Kinderbücher sonst nicht lesen, sollten bei dieser Geschichte eine Ausnahme machen. Denn die kleine Gruselfee und die Bewohner des Waldes sind es absolut wert gelesen zu werden! Ich mochte die versteckten Anspielungen, die wichtigen Botschaften und die süßen Zeichnungen. Ein rundum gelungenes Buch und für mich ein Jahreshighlight!
5 von 5 gruselig begeisterte Hörnchen.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Schwächer als Band 1 und 2, aber dennoch gut

Victorian Rebels - Das Licht unserer Herzen
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Inhalt:
Liam MacKenzie wird von allen "Der Highlandteufel" genannt. Nur wenige haben es je gewagt, ihm die Stirn zu bieten. Als er eine Gouvernante für seine Kinder sucht, tritt die Engländerin Philomena ...

Inhalt:
Liam MacKenzie wird von allen "Der Highlandteufel" genannt. Nur wenige haben es je gewagt, ihm die Stirn zu bieten. Als er eine Gouvernante für seine Kinder sucht, tritt die Engländerin Philomena Lockhart auf den Plan – und der grimmige Krieger findet sich plötzlich auf einem Schlachtfeld wieder, auf dem er keinerlei Erfahrung hat. Der jungen Frau gelingt es nicht nur, seinen widerspenstigen Nachwuchs für sich zu gewinnen, sondern auch ungeahnte Gefühle in ihm zu wecken. Denn in ihren Augen sieht er, dass Mena durch eine Dunkelheit gegangen ist, die der seiner Seele gleicht – und dass sie den Schmerz hinter seiner finsteren Fassade erkannt hat …

Meinung:
Philomena ist durch ein tiefes Tal gegangen. Von ihrem Ehemann unterdrückt, verprügelt und vergewaltigt, wurde sie in ein Irrenhaus gesteckt. Doch dank Hilfe konnte Mena aus diesem fliehen. Als ihr die Stelle einer Gouvernante beim Schotten Liam McKenzie angeboten wird, überlegt Mena nicht lange und flüchtet aus England, um in Schottland eine Zuflucht und vor allen Dingen Ruhe zu finden. Jedoch hat sie nicht damit gerechnet, dass Liam McKenzie, besser bekannt als der Highlandteufel, so gutaussehend und anziehend auf sie wirkt.

Die Victorian Rebels Reihe zählt zu meinen liebsten Reihen aus dem Historical Romance Genre. Daher habe ich mich sehr auf diesen dritten Band gefreut.
Gleich zu Beginn fällt auf, dass der Handlungsort von London in die schottischen Highlands verlegt wird. Die Handlung der beiden vorherigen Bände hat bisher immer in London stattgefunden, daher empfand ich den Wechsel des Handlungsortes als sehr gelungen. Auch schottische Gebräuche und Feste werden in diesem dritten Band thematisiert.

Um dem Verlauf der Handlung folgen zu können, ist es nicht notwendig die vorherigen Bände gelesen zu haben. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen. Dennoch werden Kenner der Reihe ein Wiedersehen mit altbekannten Charakteren aus den vorherigen Teilen haben. Dieses Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren gefällt mir immer noch sehr gut. So erfährt der Leser, wie das Leben der Protagonisten der Bände 1 und 2 weiter verlaufen ist.

Kerrigan Byrne hat ein Händchen dafür, besondere Charaktere mit einer dunklen und bedrückenden Vergangenheit ins Leben zu rufen. So haben auch in diesem Band Mena und Liam ihr jeweiliges Päckchen zu tragen. Gerade diese Vergangenheitsbewältigung mag ich an den Büchern der Autorin wahnsinnig gerne. Leider war es zum ersten Mal bei diesem Buch der Fall, dass mir die Probleme der Charaktere ein wenig zu sehr ausgeschlachtet wurden. Immer wieder wurde auf ihre Probleme, Ängste und Fehler der Vergangenheit hingewiesen. Diese Wiederholungen fand ich doch etwas nervig.
Hervorheben möchte ich allerdings die Entwicklung von Mena. Vom kleinen Mäuschen, mausert sie sich zu einer Frau, die gegen ihr Unrecht ankämpft und anfängt an den richtigen Stellen Widerworte zu geben. Ich fand ihre Entwicklung sehr authentisch.

In „Das Licht unserer Herzen“ lernen wir nicht nur das Liebespärchen Mena und Liam kennen, auch die restlichen Bewohner von Liams Burg werden dem Leser näher gebracht. Hier liegt das Augenmerk vor allen Dingen auf Liams Tochter Rhianna und seinem Sohn Andrew, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide gehen ganz unterschiedlich mit der neuen Gouvernante um. Auch Liams Leibdiener Jani nimmt eine nicht unwichtige Rolle in der Story ein. Seine Geschichte fand ich doch sehr berührend und er selbst ist ein Charakter den man einfach gernhaben muss.

Natürlich ist dem Leser von Anfang an klar, wie das Buch enden wird. Dennoch baut die Autorin Stolperfallen und andere Charaktere ein, die das Happy End in weite Ferne rücken lassen. So kommt es zu einigen Irrungen und Wirrungen sowie Missverständnissen.

Fazit:
Für mich der bisher schwächste Band der Victorian Rebels Reihe. Dennoch konnte mich die Geschichte von Mena und Liam größtenteils überzeugen. Gerade die Burgbewohner und das schottische Setting sowie das Wiedersehen mit altbekannten Charakteren haben mir hier besonders gut gefallen.
Ich vergebe daher 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Schönes Fantasyabenteuer für Kinder ab 10 Jahren

Clans von Cavallon (1). Der Zorn des Pegasus
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Inhalt:
Die erbitterten Feindschaften zwischen den Clans von Cavallon kennt Sam Quicksilver nur aus alten Legenden. Mit seinen Einhorn- und Zentaurenfreunden lebt er friedlich in der Freien Stadt. Kriegerische ...

Inhalt:
Die erbitterten Feindschaften zwischen den Clans von Cavallon kennt Sam Quicksilver nur aus alten Legenden. Mit seinen Einhorn- und Zentaurenfreunden lebt er friedlich in der Freien Stadt. Kriegerische Einhornherden oder gar einen blutrünstigen Pegasus hat er noch nie gesehen. Unvorstellbar, dass sich die Einhörner der Schwarzhornwälder Menschen als Sklaven halten! Doch am Jubiläumstag des Friedenspakts kommt es zur Katastrophe: Albtraumhafte Kreaturen attackieren die Stadt! Sie sehen aus wie Pegasus – dabei gelten diese als ausgestorben! Sam bleibt nur die Flucht und er muss erkennen, dass all die Gefahren und düsteren Legenden über Cavallon wahr sind …

Meinung:
Seit einigen Jahrzehnten ist Frieden in Cavallon eingekehrt. Die fünf Clans von Cavallon, bestehend aus Menschen, Pegasus, Einhörnern, Zentauren und Kelpies, leben nun größtenteils friedlich nebeneinander her. Doch die Ruhe wird stark gestört, als die Pegasus den Friedenspakt zerstören und die Freie Stadt angreifen. Der junge Mensch Sam Quicksilver, der in der Freien Stadt lebt, muss aus dieser fliehen und gerät auf seiner Reise an unfreundliche Einhornherden und ein großes Intrigenspiel.

Da ich gerne Fantasyabenteuer über andere Wesen wie Einhörner oder Zentauren lese, war mir sofort klar, dass ich die Clans von Cavallon unbedingt lesen muss. Das wunderschön gestaltete Cover bietet zudem bereits einen guten Einblick darüber, was einem in diesem Buch erwartet. Die Pegasus werden sehr majestätisch und anmutig dargestellt und ich bin in diesem Zuge auch schon sehr gespannt, welcher Clan auf dem Cover des zweiten Bandes abgebildet sein wird.

Der Einstieg in die Geschichte wird manchem Leser vielleicht nicht ganz so einfach fallen, da Kim Forester die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wir tauchen in die fünf Clans ein und lernen diese besser kennen. So kommt es, dass wir den Weg mehrerer Menschen, eines Zentauren und eines Pegasus begleiten. Durch diese vielen Perspektivwechsel kommt es zu keinen Längen innerhalb der Geschichte und mir haben diese vielen Perspektiven gut gefallen. Auch fand ich, trotz der vielen Wechsel, dass man eine gewisse Bindung zu den verschiedenen Charakteren aufbauen konnte. Ich bin mir allerdings auch sicher, dass diese vielen Wechsel nicht jedermanns Geschmack sein werden. Ich denke, hier sollte man sich vor dem Lesen seine Gedanken darüber machen, ob dies einen stört oder nicht.

Die Welt von Cavallon wird sehr fantasievoll und bunt vorgestellt. Es gibt viel für den Leser zu entdecken. So bleiben manche Regionen und Städte allerdings auch noch nicht ganz greifbar. Ich bin mir jedoch sicher, dass sich dies in den Folgebänden ändern wird. Auch die verschiedenen Kulturen werden aufgezeigt und was dies für Probleme mit sich bringt. Dies war für mich eine große Stärke der Geschichte. Kim Forester hat hier ein geniales Netz aus Intrigen und Lügen gestrickt. Als Leser weiß man nie so recht, wem man nun eigentlich trauen kann und was hinter all den Aktionen steckt. Durch die vielen Perspektivwechsel kann man auch in die Gedankengänge der verschiedenen Clans eintauchen und versteht die jeweilige Sichtweise der Clans besser. Auch die ein oder andere Überraschung hält die Autorin parat.

Die Idee, dass die Menschen einmal nicht die herrschende Macht in der Welt sind, fand ich gut ausgearbeitet. Denn in Cavallon leben viele Menschen als Sklaven. Dies ist mal eine nette Abwechslung zu der sonst so dominierenden Macht der Menschen.

Fazit:
Ein Fantasyabenteuer für Kinder ab 10 Jahren was mich sehr gut unterhalten konnte. Die fünf verschiedenen Clans von Cavallon werden näher beleuchtet und man taucht in die verschiedenen Perspektiven ein. Kim Forester versteht es zudem jede Menge Spannung und Intrigen in die Geschichte einfließen zu lassen. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte in Band 2 weitergehen wird. Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Stimmiger und harmonischer Abschluss der Dilogie

Iron Flowers. Die Kriegerinnen
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Inhalt:
Die Schwestern Serina und Nomi sind nun beide Gefangene auf der Gefängnisinsel. Auch der Thronfolger Malachi wurde dorthin verbannt. Sein Bruder Asa, der nun auf dem Thron sitzt, führt das brutale ...

Inhalt:
Die Schwestern Serina und Nomi sind nun beide Gefangene auf der Gefängnisinsel. Auch der Thronfolger Malachi wurde dorthin verbannt. Sein Bruder Asa, der nun auf dem Thron sitzt, führt das brutale Regime seines Vaters in ganz Viridia weiter. Gemeinsam mit Nomi schmiedet Serina einen gefährlichen Plan, um die alten Mächte zu stürzen und ein neues, besseres Leben für sich und alle anderen Frauen zu schaffen.

Meinung:
Nach den Ereignissen aus dem ersten Band sind Serina und Nomi wieder vereint. Doch nur für kurze Zeit, denn den Beiden ist es bestimmt Großes zu vollbringen und dies an verschiedenen Orten des Landes. Schließlich gilt es Asa, dessen Regierung vor allen Dingen von Brutalität lebt, vom Thron zu stoßen. Und dies erfordert viel Mut und einen gefährlichen Plan.

Nachdem mir Band 1 damals richtig gut gefallen hat, war ich neugierig darauf, ob dieser zweite Band, welcher gleichzeitig das Finale der Reihe ist, das Niveau des ersten Bandes halten kann.

Nachdem ich das Hörbuch nun durchgehört habe, kann ich diese Frage ganz klar mit ja beantworten. Wobei ich mir immer noch unsicher bin, ob mir nun der erste oder der zweite Band besser gefallen hat. Auf jeden Fall finde ich, dass Autorin Tracy Banghart bewiesen hat, dass es nicht immer eine Trilogie sein muss, sondern eine Geschichte auch perfekt mit einer Dilogie enden kann.

Dadurch das es sich bei dieser Reihe um eine Diologie handelt, kommt Langeweile auch bei diesem Band nicht auf. Viel mehr geht die Geschichte ab der ersten Seite sehr rasant und spannend weiter. Die Handlung wird stetig vorangetrieben. Dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte zu überstürzt oder gar zu kurz gehalten wird.

Wie bereits in Band 1 konnte mich die Handlung rund um Serina wieder mehr begeistern als die von Nomi. Dennoch hat dieses Mal Nomis Geschichte deutlich mehr an Stärke gewonnen. Und auch Nomi selbst ist an den Ereignissen gereift. Endlich durchläuft Nomi die Entwicklung, die ich bereits in Band 1 von ihr erwartet habe.

Serina ist wie gewohnt stark und selbstbewusst. Sie ist wahrhaftig zu einer richtigen Kriegerin und Anführerin geworden. Dabei hat Serina jedoch nie ihre Menschlichkeit verloren. Gerade ihre Geschichte zeichnet sich durch viel Dramatik, Spannung und Brutalität aus. Daher verfolgte ich das Geschehen rund um Serina ganz besonders gern.

Beim ersten Hörbuch hatte ich ein wenig bemängelt, dass ich die Stimmen zu Serina und Nomi nicht so gut unterscheiden konnte. In diesem zweiten Teil hatte ich das Problem zu keiner Zeit. Ich denke, die beiden Hörbuchsprecherinnen haben in diesem Teil mehr versucht, ihre Stimmen voneinander unterscheiden zu lassen. So hatte ich ein noch größeres Hörvergnügen.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist das etwas offen gehaltene Ende. Dies passt perfekt, da gewisse Entwicklungen einfach nicht von jetzt auf gleich passieren können. Die Autorin hat die Handlung hier wirklich sehr realistisch gehalten. So wird dem Zuhörer selbst die Möglichkeit gelassen, sich das weitere Geschehen auszumalen.

Fazit:
Die Iron Flowers Dilogie findet mit diesem Band ein würdiges Ende.
Tolle Charakterentwicklungen und jede Menge Spannung sowie Brutalität sorgten bei mir für ein schönes Hörvergnügen. Auch die Hörbuchsprecherinnen haben sich in diesem Teil noch einmal weiterentwickelt. Von mir gibt es daher die volle Punktzahl.
5 von 5 Hörnchen.