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Veröffentlicht am 03.04.2019

Wieder herrlich komisch und ironisch, allerdings leicht schwächer als Teil 1

Tante Rotz greift ein
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Inhalt:
Pünktlich zum Herbstferienbeginn kehrt Tante Rotz samt sprechender Fuchsstola zu Zack und Kassy zurück. Und sie hat Besuch dabei: Die quirlige Afghanen- Hündin Uschi, die sich schnell mit Nachbarshund ...

Inhalt:
Pünktlich zum Herbstferienbeginn kehrt Tante Rotz samt sprechender Fuchsstola zu Zack und Kassy zurück. Und sie hat Besuch dabei: Die quirlige Afghanen- Hündin Uschi, die sich schnell mit Nachbarshund Sokrates anfreundet. Als dessen Herrchen erkrankt, gibt er den edlen Rüden in die Obhut von Tante Rotz und den Zwillingen. Sie sollen ihn gebührend auf den Wettbewerb »Bergeburg sucht den Superhund« vorbereiten. Im Hundesalon dann die Katastrophe: Statt Uschi hat plötzlich Sokrates einen flotten Kurzhaarschnitt. Wie sollen sie das nur seinem eitlen Herrchen beibringen?

Meinung:
Das Leben von den Zwillingen Kassi und Zack hat sich seit dem Einzug von Tante Rotz bei Familie Wohlleben deutlich verändert. Kassi und Zack haben nun so viel Spaß wie noch nie in ihrem Leben. Nun stehen jedoch die Herbstferien vor der Tür und Tante Rotz ist auf Reisen. Die beiden Kinder befürchten daher wieder jede Menge unnützes und langweiliges Ferienprogramm. Doch Tante Rotz wäre nicht Tante Rotz, wenn sie die Kinder nicht pünktlich am letzten Schultag abholt und mal eben mit ihnen an die See fährt. Somit warten wieder geniale Herbstferien auf die Zwillinge.

Nachdem ich so begeistert vom ersten Band der Reihe war, konnte ich es gar nicht abwarten und musste sofort Band 2 hören. Ich freute mich auf ein Wiedersehen mit Tante Rotz, Kassi, Zack und natürlich der sprechenden Fuchsstola Monsieur Renard. Doch zu Beginn der Geschichte müssen die Kinder erst einmal ohne Tante Rotz auskommen, da diese durch die Weltgeschichte reist. Schnell merkt der Leser, wie sehr die beiden Kinder Tante Rotz mittlerweile vergöttern und lieb haben. Auch ich als Leser fieberte dem Wiedersehen mit der lustigen Tante entgegen.

Und dann ist es endlich soweit und Kassi und Zack haben ihre Tante Rotz wieder. Natürlich bringt diese ab der ersten Minute wieder gehörig frischen Wind in das Leben der beiden Kinder. So reist sie kurzentschlossen mit den Kindern für einen Tag an die See. Für diese Ideen muss man Tante Rotz einfach gernhaben.

In dieser Geschichte mischen neue Charaktere mit. So haben die Kinder plötzlich einen Feriengast. Afghanen Hündin Uschi mit ihrem strubbeligen Haar macht es sich erst einmal auf dem Sofa im piekfeinen Wohnzimmer der Familie Wohlleben gemütlich. Zum Glück sehen dies Mama und Papa Wohlleben nicht! Auch ansonsten dreht sich in dieser Geschichte viel um das Thema „Hund“.

Diesen zweiten Teil habe ich ein wenig schwächer empfunden als Teil eins. Ich glaube, dies lag an dem etwas zu „einfachen“ Ende.
Nichtsdestotrotz bin ich wieder voll auf meine Kosten gekommen. Jede Menge witzige Dialoge haben dafür gesorgt, dass meine Lachmuskeln ordentlich beansprucht wurden.

Auch Annette Frier trägt wieder einiges dazu bei, dass ich mich als Hörer einfach pudelwohl in der Geschichte gefühlt habe. Ich mag ihre energiegeladene und erfrischende Art sehr gern. Sie passt für mich einfach perfekt zur unternehmungslustigen Tante Rotz. Aber auch Tante Rotz sprechender Fuchsstola Monsieur Renard mit seinem französischen Dialekt haucht sie ordentlich Leben ein.

Fazit:
Dieses zweite Abenteuer hat mir wieder sehr lustige und sehr unterhaltsame Hörstunden beschert. Viel zu schnell ist auch dieses Abenteuer wieder vorbei und ich hoffe wirklich sehr, dass es noch weitere Abenteuer von Tante Rotz, Kassi und Zack geben wird. Denn das Geheimnis um den geheimnisvollen Chauffeur ist ja immer noch nicht gelöst. Wie Tante Rotz jedoch sagen würde „man muss manche Dinge einfach mal hinnehmen und nicht alles (übernatürliche) hinterfragen“.
In diesem Sinne knappe 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Nicht mehr weit weg von der Realität - leider etwas kurz

Die Gescannten
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Inhalt:
2048. Die Menschen leben in einer hochdigitalisierten und vernetzten Stadt. Als der 15-jährige Jaro dort ankommt, ist er völlig fasziniert. Doch das alles hat seinen Preis: Der Konzern Ultranetz ...

Inhalt:
2048. Die Menschen leben in einer hochdigitalisierten und vernetzten Stadt. Als der 15-jährige Jaro dort ankommt, ist er völlig fasziniert. Doch das alles hat seinen Preis: Der Konzern Ultranetz kontrolliert jeden bis in seine geheimsten Gedanken hinein. Nur Jaro kann sich gegen den Konzern auflehnen. Zusammen mit der gleichaltrigen Nana soll er geheime Informationen beschaffen. Doch Ultranetz ist ihnen auf der Spur, und sie sind in allerhöchster Gefahr …

Meinung:
Im Jahr 2048 leben die Menschen in einer dystopischen Welt. Die Technik ist weit vorangeschritten und der Konzern Ultranetz hat anhand ihrer fortschrittlichen Technologien die komplette Kontrolle über die in der Stadt lebenden Menschen. Der 15-jährige Jaro ist außerhalb der Stadt groß geworden und sehnt sich nach einem Leben in der Stadt. Doch seine Eltern, die vor etlichen Jahren gegen Ultranetz gekämpft haben, warnen Jaro immer wieder vor dem Leben in der Stadt. Doch dann bekommt Jaro von einer Rebellengruppe die Aufgabe sich in die Stadt zu schmuggeln, um eine wichtige Missionzu erledigen.

Vor etlichen Jahren ist der Vorgängerband „Die Scanner“ erschienen. Schon damals hatte mich das gesamte Thema rund um eine hoch technologisierte Menschheit sehr interessiert. Leider habe ich nie die Zeit dazu gefunden „Die Scanner“ zu lesen. Nun etliche Jahre später hat der Autor mit „Die Gescannten“ für Nachschlag gesorgt und endlich wollte ich mir selbst einen Einblick über die Geschichte verschaffen.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt dabei sehr gut. Man muss definitiv nicht „Die Scanner“ gelesen haben, um den Vorgängen innerhalb der Geschichte folgen zu können, da auf die Geschehnisse von vor über 13 Jahren so gut wie gar nicht eingegangen wird. Sicherlich ist es dennoch nett, die Vorgeschichte zu kennen. Denn immer wieder treffen wir auf Personen, die bereits eine wichtige Rolle im ersten Band gespielt haben dürften. Ich denke, man kann aber auch perfekt nach diesem Buch noch „Die Scanner“ einschieben, da man nicht extrem gespoilert wird, was die Handlung von Teil 1 angeht.

Wir tauchen in diesem Buch in die Geschichte der Jugendlichen Jaro und Nana ein. Die beiden sind total unterschiedlich aufgewachsen. Jaro kommt von außerhalb der Stadt und hat bisher wenig mit Technik am Hut. Dennoch fasziniert ihn diese Technik immer wieder aufs Neue und sein größter Wunsch ist es, eines Tages in die Stadt zu gelangen.

Nana ist in der Stadt groß geworden und ist daher mit der gesamten Technik vertraut. Und die Technik ist wirklich weit vorangeschritten. So gibt es einen sogenannten „Denker“ der sich in die Haut der Menschen perfekt transplantieren ist. Dieser zeichnet jeden Schritt der Menschen auf, ermöglicht jedoch auch die Kommunikation per Gedanken.

Die Idee hinter allem finde ich wahnsinnig faszinierend. Sie regt aber auch zum Nachdenken an. Ein System was alles über einen weiß und was dieses Wissen gegen einen verwenden kann, finde ich doch sehr beängstigend. Dennoch ist diese Idee für mich absolut nicht abwegig, da es bereits in der heutigen Welt ähnliche Vorgehen gibt (bestes Beispiel ist hier wohl Siri).

Die Geschichte lässt sich schnell und flüssig lesen und man ist zügig durch die knapp 200 Seiten.
Mir war es an mancher Stelle einfach zu schnell. So bietet das Buch keinen großen Platz um Jaro und Nana auch unter der Oberfläche ein wenig näher kennenzulernen.
Zudem erschlossen sich stellenweise für mich manche Situationen nicht so ganz, da sie ein wenig konstruiert wirkten. Vieles wird schnell abgehandelt und oftmals hätte ich mir einfach mehr Seiten gewünscht, damit sich die Geschichte in Ruhe hätte entfalten können.

Fazit:
Eine Idee die fasziniert aber auch erschreckt, da sie einfach gar nicht mehr so weit weg von der heutigen Realität ist. Mir hat die Geschichte ordentlich Spaß gemacht, dennoch hätte ich mir einfach mehr Seiten gewünscht, damit die Geschichte Zeit gehabt hätte sich zu entfalten. Gerade die beiden Charaktere blieben doch arg blass. Von mir bekommt die Geschichte daher 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Agatha ist einfach herrlich erfrischend

Agatha Oddly. Das Verbrechen wartet nicht
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Inhalt:
Agatha wäre am liebsten Profi-Detektivin. Ihr großes Vorbild ist Hercule Poirot. Aber leider muss sie noch in die Schule gehen. Dort handelt sie sich jede Menge Ärger ein, weil sie jederzeit und ...

Inhalt:
Agatha wäre am liebsten Profi-Detektivin. Ihr großes Vorbild ist Hercule Poirot. Aber leider muss sie noch in die Schule gehen. Dort handelt sie sich jede Menge Ärger ein, weil sie jederzeit und überall Kriminalfälle wittert - die oft gar nicht da sind. Als in London plötzlich das Trinkwasser knapp wird und sich eine seltsame Alge in den Rohren breitmacht, braucht die Stadt eine Detektivin mit dem richtigen Spürsinn. Agatha beginnt mit ihren Ermittlungen und entdeckt eine gewaltige Verschwörung ...

Meinung:
Die junge Agatha würde viel lieber als Detektiv arbeiten, anstatt noch in die langweilige Schule zu gehen. Daher eckt sie immer wieder mit ihrem Schulrektor an, da sie an jeder Ecke einen Kriminalfall wittert. Doch dann stoßen Agatha und ihr bester Freund Liam tatsächlich auf ein riesiges Geheimnis, das es als Detektiv zu lösen gilt. Dabei ahnen die beiden nicht, dass sie einer großen Verschwörung auf die Spur gekommen sind.

Auf diesen Kriminalfall war ich anhand von ein paar Rezensionen aufmerksam geworden und als ich in die Hörprobe reingehört habe, war ich ganz angetan von Hörbuchsprecherin Leonie Landa.

Denn Leonie Landa vertont in meinen Augen die extrem taffe und unternehmungslustige Protagonistin auf perfekte Art und Weise. Genauso so habe ich mir die mutige Agatha vorgestellt. Die jugendliche Stimme der Hörbuchsprecherin zeigt zudem aber immer auf, dass Agatha halt immer noch ein Kind und kein Erwachsener ist.

Agatha ist eine wirklich sehr bemerkenswerte Protagonistin. Sie ist tapfer, mutig und oftmals ohne Furcht. So kommt es, dass sie immer wieder in brenzelige Situationen gerät. Ich für meinen Teil habe Agatha aufgrund ihrer geradlinigen Art sofort gemocht.
Aber auch ihr bester Freund Liam hatte es mir angetan.

Die Geschichte konzentriert sich hauptsächlich auf diese beiden Charaktere, sodass genug Zeit für die jeweilige Charakterentwicklung bleibt.

Agatha hat eine wahnsinnig gute Kombinationsgabe. Wo ich als Zuhörer noch im Dunkeln getappt bin, ahnt Agatha schon, wohin alles möglicherweise führen könnte.
Hier fand ich es wirklich genial, dass man als Zuhörer nicht bereits ab der ersten Seite ahnt, wie alles verlaufen wird. Und Agatha auch nicht zu altklug um die Ecke kommt. Ich fand die Mischung eigentlich perfekt gewählt, da man nur nach und nach erfährt, was hinter dem ganzen Kriminalfall steckt.

Der Stil der Handlung ist sehr rasant und unterhaltsam. So kommt man kaum dazu in Ruhe Luft zu holen, denn das nächste Rätsel wartet schon. Ich mag solch rasante Handlungen sehr gerne und hatte daher mit dem schnellen Verlauf der Geschichte keine Probleme.

Allerdings empfand ich manches doch zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
Und ja Agatha ist ein wirklich großes Genie, dennoch war mir die Geschichte manchmal etwas zu "groß" für die beiden sehr jungen Ermittler, da sie bis kurz vor Schluss wirklich vollkommen ohne fremde Hilfe auskommen.

Alles in allem hat mir einfach das gewisse Etwas gefehlt, um total begeistert von Agatha Oddly zu sein.

Fazit:
Agatha Oddly ist eine nette Krimigeschichte für Kinder und Jugendliche, welche mir ein paar tolle Stunden des Rätselratens beschert hat. Auch Agatha an sich, ist ein Charakter der sehr besonders und herrlich erfrischend ist. Dennoch fand ich manches als etwas zu weit hergeholt und das gewisse Etwas hat mir leider gefehlt.
Daher bekommt die Geschichte 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Ich bin atemlos durch das Buch gerast und nun ist es leider schon wieder zu Ende

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
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Inhalt:
Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie ...

Inhalt:
Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss, und das ohne Elias. Denn Elias ist nun als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, einer uralten Macht bedingungslos zu dienen – auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt.

Meinung:
Die Welt ist nicht mehr so, wie sie vorher war. Elias und Laia gehen getrennte Wege. Die beiden verbindet zwar noch so viel, doch ihre jeweilige Aufgabe spannt Elias und Laia extrem ein. Denn Elias ist kein Mensch mehr, sondern lebt als Seelenfänger im Geisterreich, genannt die Zwischenstatt. Seine Aufgabe ist es nun die Geister durch eben diese Zwischenstatt zu schleusen, damit sie Ruhe und Frieden finden können. Laia wird immer mehr in die Rolle der Rebellenführerin gedrängt, dabei ist ihr größtes Ziel doch eigentlich nur den Nachtbringer zu stürzen.
Und Blutgreif Helena setzt alles daran, die Welt vor den Machenschaften der Kommandantin und vor Imperator Marcus zu schützen.

Diesem dritten Band habe ich so entgegengefiebert wie kaum einem anderen. Über zwei Jahre musste ich auf diese Fortsetzung warten und die Angst davor nur schwer wieder in die Geschichte hineinzukommen war groß. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es auf jeden Fall sinnvoll ist Band 2 noch einmal durchzublättern. Denn die Handlung setzt nahtlos an den Geschehnissen aus Band 2 an. Auch kurze Rückblicke in das bereits bisher passierte, sind eher Mangelware. Daher brauchte ich doch einige Zeit um endlich wieder komplett in der Geschichte anzukommen.

Nichtsdestotrotz habe ich die Handlung wieder ab der ersten Seite geliebt und dies liegt einfach daran, dass Autorin Sabaa Tahir so unfassbar gut schreibt. Bei ihr braucht man nie Bedenken haben, dass es langweilig oder gar vorhersehbar werden könnte. Denn eines ist die Geschichte: total überraschend. Im Verlauf der Handlung ergeben sich immer wieder neue Situationen mit denen man als Leser einfach nicht rechnet. Ein-, zweimal blieb mir einfach der Mund sprachlos offen stehen, da ich mit dieser Überraschung nicht einmal im Ansatz gerechnet habe. Immer wieder konnte mich die Autorin überzeugen und begeistern.
Für mich hat Sabaa Tahir eindeutig das Talent einer Sarah J. Maas!

Die Geschichte wird wieder aus den verschiedenen Perspektiven von Elias, Laia und Helena erzählt. Dabei hatte ich eine Perspektive, die ich ganz besonders gerne mochte und zwar die Sicht von Helena. Sie ist ein Charakter, den ich schon ab dem ersten Band abgöttisch mochte und den Sabaa Tahir doch gerne mal quält oder leiden lässt. So wuchs mir Helena aufgrund ihrer Lebensgeschichte, ihrem Löwenmut und ihrer Liebe zu ihrem Volk noch mehr ans Herz. Ihre Perspektive ist so bedingungslos spannend und packend, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte, sobald Helena an der Reihe war.
Aber auch die Szenen aus Laias Sichtweise konnten mich sehr überzeugen. Es war interessant mitzuverfolgen, in welche Rolle die junge Laia gedrückt wird und was sie aus ihrem Schicksal macht.
Etwas hinten dran war für mich Elias Perspektive. Es fiel mir stellenweise etwas schwer mich auf sein Schicksal einzulassen. Seine Handlung konnte mich nicht ganz so packen wie das der beiden Frauen.
Eine weitere sehr interessante Persönlichkeit ist die Kommandantin. Sie ist einfach so extrem gut ausgearbeitet und so voller Hass und Wut, dass sie einen wahnsinnig genialen Bösewicht darstellt. Obwohl ich die Kommandantin so sehr gehasst habe, wollte ich einfach nicht, dass sie in diesem Band stirbt, da mir sonst für das Finale einfach etwas gefehlt hätte.

Extrem genial fand ich es, dass wir erstmals mehrere Karten im Buchdeckel finden. So können wir Leser uns das Land in dem Elias und Laia leben noch viel besser vorstellen und auch zwei wichtige Städte werden uns nähergebracht.

Auf den letzten Seiten überschlagen sich die Ereignisse und alles wird ausgerichtet auf das epische Finale, das ich von dieser Reihe erwarte. Alles ist zumindest dafür vorbereitet und ich könnte weinen, wenn ich daran denke, dass nun wieder einige Jahre vergehen werden bis wir das Finale endlich lesen können.

Fazit:
Sabaa Tahir zaubert hier einen dritten Band der Reihe aufs Papier der mich absolut atemlos und leicht traumatisiert zurücklässt. Denn ich kann einfach nicht glauben, dass dieses extrem spannende Buch nun schon wieder zu Ende ist und wir wieder so lange auf das (sicherlich) epische Finale warten müssen. Eine ultra spannende Handlung gepaart mit jeder Menge überraschender Wendungen haben mich total begeistert. 5 von 5 Hörnchen!

Veröffentlicht am 27.03.2019

Ein großer Spaß für Jung und Alt, egal ob man sich gerne wäscht oder nicht

Der kleine Waschbär Waschmichnicht
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Inhalt:
"Ein richtiger Waschbär wäscht sich täglich und für sein Leben gern", sagt Mama Waschbär. Doch der kleine Waschbär Waschmichnicht will sich nicht waschen. Auch nicht im Fluss mit dem wunderbarsten ...

Inhalt:
"Ein richtiger Waschbär wäscht sich täglich und für sein Leben gern", sagt Mama Waschbär. Doch der kleine Waschbär Waschmichnicht will sich nicht waschen. Auch nicht im Fluss mit dem wunderbarsten klarsten Waschwasser der Welt. Streng genommen will er nicht mal in die Nähe von irgendeinem Wasser. Schwups!, da versteckt er sich lieber unter seinem Bett, im tiefen Matsch bei den Schweinen oder in einer der Mülltonnen hinterm Wald. Am Ende ist der kleine Waschbär so schmutzig, dass ihn sogar die Stinktiere für einen von sich halten! Aber das ist dem kleinen Waschbären dann doch nicht so recht ... vielleicht sollte er das mit dem Waschen doch einmal probieren?

Meinung:
Der kleine Waschbär Waschmichnicht mag es überhaupt nicht sich zu waschen. Doch seine Mutter ist der Meinung, dass ein richtiger Waschbär sich jeden Tag im Fluss mit dem wunderbarsten klarsten Waschwasser der Welt waschen sollte. Daher versteckt sich der kleine Waschbär jeden Tag an einem neuen und möglichst dreckigen Ort. Bis er feststellen muss, dass es doch ganz schön eklig ist, so dreckig zu sein und sich zu waschen eigentlich gar nicht so schlimm ist.

Die Geschichte vom kleinen Waschbär Waschmichnicht klang so furchtbar süß, dass ich nicht lange überlegen musste, ob das Buch etwas für mich und meinen Sohn sein könnte.

Zum Glück geht mein Sohn gerne baden. Ich bin mir jedoch sicher, dass die Geschichte eine Anregung für Kinder ist, die nicht so gerne baden gehen. Denn der kleine Waschbär muss nach einer gewissen Zeit erkennen, dass es schon ziemlich furchtbar ist so dreckig durch die Gegend zu ziehen. Vor allen Dingen als ein Stinktier ihn für Seinesgleichen hält.

Die Verstecke, die der kleine Waschbär dabei jeden Tag aufs neue sucht, sorgten bei uns Zuhause für kleine Lacher und "igitt"-Ausrufe. Das Buch hat meinem Sohn wirklich gut gefallen.

Die von Illustrator Igor Lange gezeichneten Bilder sind super süß und knuffig. Der kleine Waschbär wird so niedlich dargestellt und auch die vielen anderen Tiere des Waldes finden Platz auf den Bildern.

Fazit:
Der kleine Waschbär Waschmichnicht hat sowohl Sohn als auch Mutter sehr gut gefallen. Die niedliche Geschichte und die zuckersüßen Bilder passen perfekt zueinander. Ein Buch bei dem wohl selbst Bademuffel Lust auf ein schönes Bad bekommen werden.
Wir vergeben 5 von 5 Hörnchen.