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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2023

Realität und Fantasiewelt mit schöner Botschaft

Im Licht der Zauberkugel: Der Dschuha und die Mäuseplage
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Meinung:
Die eigentliche Reihe "Im Zeichen der Zauberkugel" kennen weder mein Sohn noch ich. Doch das ist für "Im Licht der Zauberkugel" auch gar nicht wichtig. Denn man bekommt hier eine eigene Geschichte ...

Meinung:
Die eigentliche Reihe "Im Zeichen der Zauberkugel" kennen weder mein Sohn noch ich. Doch das ist für "Im Licht der Zauberkugel" auch gar nicht wichtig. Denn man bekommt hier eine eigene Geschichte bzw. Reihe präsentiert, die auch ohne Vorkenntnisse absolut verständlich und gut lesbar ist.

Zu Beginn des Buches gibt es noch einmal eine kurze Charaktervorstellung. Dies war für meinen Sohn und mich ganz hilfreich, da Band 1 doch schon ein wenig zurücklag. Wer sich jedoch noch sehr gut an Kugelgeist Sahli und seinen Freund, den Jungen Alex, erinnern kann, der kann diesen Part auch einfach überspringen.
Zudem muss man Band 1 nicht gelesen haben, um diesen zweiten Band zu verstehen.

Die Geschichte an sich handelt dieses Mal vom Verlust eines guten Freundes. Denn Alex Freund Kevin zieht mit seiner Familie weg. Doch nicht etwa nur ein paar Dörfer weiter, nein Kevin wird demnächst in Frankreich leben. Wie soll die Freundschaft über so viele Kilometer hinweg nur bestehen bleiben, fragen sich die Jungs. Doch dank des Dschuha und seiner weisen Lehren, gibt es auch für dieses Problem eine Lösung.

Hierbei handelt es sich um einen Titel aus der einfach lesen lernen Reihe. Die Reihe richtet sich an Leseanfänger und unterstützt dank kurzer Kapitel, nicht zu schweren Wörtern und vielen Bildern die Kinder beim Lesen lernen. Diese Geschichte richtet sich an schon etwas geübtere Leser. Also ungefähr an Kinder in der 3. Klasse. Wie immer gilt jedoch, dass man hier individuell für jedes Kind schauen sollte, was am geeignetsten für es ist.

Fazit:
Der Dschuha und seine Weisheiten, Kugelgeist Sahli und dessen Freund Alex kommen bei meinem Sohn immer richtig gut an. Daher war auch das neueste Abenteuer genau nach seinem Geschmack. Der Mix aus Realität und Fantasiewelt ist jedes Mal ein tolles Erlebnis. Und die gut verpackte Botschaft kommt dennoch beim Leser an.

Veröffentlicht am 09.10.2023

Dynamische Handlung mit der ein oder anderen Gefahr

Der Zauberschüler (Band 4) - Kampf um die Magische Quelle
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Reihe "Der Zauberschüler". Auf den ersten zwei Seiten dieser Geschichte gibt es einen kurzen Rückblick auf die Geschehnisse der ersten drei Bände. ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Reihe "Der Zauberschüler". Auf den ersten zwei Seiten dieser Geschichte gibt es einen kurzen Rückblick auf die Geschehnisse der ersten drei Bände. In meinen Augen sollte man jedoch keinen Quereinstieg vornehmen, sondern mit Band 1 in die Reihe starten.

Der Rückblick gefällt mir dennoch sehr gut, da er sich in erster Linie an die Leser der ersten drei Bände richtet. So wird das Wissen der Leser noch einmal kurz aufgefrischt. Ich finde so etwas immer super wichtig und hilfreich. Gerade als Vielleser liegen doch schon einige Bücher zwischen den jeweiligen Fortsetzungen.

Die Handlung knüpft natürlich nahtlos an die Geschehnisse des dritten Bandes an. Dank der knapp 80 Seiten wird auch dieses Mal die Geschichte von Autorin Anna Taube schnell vorangetrieben. Verschnaufpausen bleiben für Flo und seine Freunde nicht wirklich. Dank der dynamischen Handlung bleibt man daher als Leser sehr gerne am Ball.

In diesem Band darf man sich auf eine große Enthüllung zu Flos Familie freuen und natürlich auf jede Menge Dramatik und Spannung für die Zielgruppe (Kinder ab 7 Jahren).

Die Illustrationen von Leonie Daub sind sehr lebhaft und fantasievoll. Dank der Bilder kann man sich die Welt von Flo und seinen Freunden noch besser vorstellen. Nicht zuletzt liegt dies natürlich auch an der coolen Karte gleich zu Beginn des Buches.

Fazit:
Auch der vierte Band um Zauberschüler Flo und Elfe Ava ist wieder eine sehr dynamische Angelegenheit. Als Leser rast man förmlich nur so durch die knapp 80 Seiten. Jede Menge Kämpfe, Enthüllungen und Gefahren erwarten den Leser.

Veröffentlicht am 09.10.2023

Läuft hier in Dauerschleife

Fröhliche Lieder für Spiel und Spaß
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Meinung:
Nachdem wir schon einige Lieder-CDs aus dem Hause Jumbo gehört haben, durfte nun dieses tolle Exemplar bei uns einziehen.

Aufgrund des Titels habe ich einige lustige, peppige und stimmungsvolle ...

Meinung:
Nachdem wir schon einige Lieder-CDs aus dem Hause Jumbo gehört haben, durfte nun dieses tolle Exemplar bei uns einziehen.

Aufgrund des Titels habe ich einige lustige, peppige und stimmungsvolle Lieder erwartet. Nach dem ersten Durchhören war ich ein wenig enttäuscht, muss ich gestehen. Denn irgendwie erschienen mir die Lieder teilweise recht langsam und nicht so fetzig, wie ich mir dies, aufgrund des Titels, gewünscht hätte.

Doch wie es so oft im Leben ist, man sollte Dingen eine zweite Chance geben und so haben wir die CD natürlich mehrmals gehört. Dadurch prägen sich die Lieder schnell ein und man kann wunderbar (so wie mein Großer) mitsingen. Der Kleine kann zwar nur ein paar Wörter sprechen, dennoch hat er mir schnell klargemacht, dass die CD nun des Öfteren in den CD-Spieler zu wandern hat.

Von daher sind wir nach mehrmaligem Hören wieder genauso begeistert von dieser CD wie von den bisherigen Titeln des Hörbuchverlags.

Hier eine kleine Auflistung einiger Lieder der CD:

- Pinguin
- Mi-Ma-Mäusehaus
- Hände auf den Schoß getappt
- Hase hoppelt
- Auf dem Mond
- Zappeltanz
- Meine Füße haben Namen
- Der Bi-Ba-Badewannenboogie

Mein Lieblingslied ist übrigens "Meine Füße haben Namen" während mein Großer den "Bi-Ba-Badewannenboogie" sehr gerne mochte.

Fazit:
Nach dem ersten Hören der Lieder-CD war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht von dieser. Doch wie so oft im Leben zahlt es sich aus Dinge öfter zu tun. Nach kurzer Dauerschleife der CD bei uns bin ich auch von dieser Lieder-CD aus dem Hause Jumbo wieder sehr begeistert. Einige Ohrwürmer warten auf große und kleine Tänzer, Sänger und Zuhörer. Wieder mal ein sehr gelungener Mix.

Veröffentlicht am 09.10.2023

Zauberhafte Charaktere und herzerwärmende Geschichte

Leo und Lucy 3: Chaos hoch drei
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Leo & Lucy Reihe. In meinen Augen kann man dabei sehr gut mit dem dritten Band in die Reihe starten. Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Leo & Lucy Reihe. In meinen Augen kann man dabei sehr gut mit dem dritten Band in die Reihe starten. Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden sind nicht zwingend erforderlich, denn Autorin Rebecca Elbs baut immer wieder kleine Rückblenden in ihre Geschichte ein. Zudem werden die Charaktere gut und transparent vorgestellt.

Nachdem Band 1 und 2 richtig positive Überraschungen für mich waren, habe ich mich auf diesen dritten Band wirklich sehr gefreut. Ich war neugierig darauf, wie das Zusammentreffen von Leo und seinem Astronauten-Vater ablaufen würde.

Wie nicht anders zu erwarten, läuft natürlich beim Besuch von Leos Vater nicht alles rund. Wobei das fast schon eine Untertreibung ist, denn es läuft ziemlich viel schief. Dadurch wird die Beziehung zwischen Leo und seinen Eltern sowie seinem Ersatzvater Mo auf eine harte Probe gestellt.

Vielleicht lag es an den vielen Unstimmigkeiten und Problemen, die auf Leo warten, dass mir dieser Band nicht ganz so gut gefallen hat wie seine Vorgänger. Irgendwie fehlte für mich ein wenig der Charme der ersten zwei Bände. Nichtsdestotrotz ist auch dieser Band wieder höchst unterhaltsam, spektakulär und sehr berührend.

Rebecca Elbs hat einfach ein Händchen für Charaktere, sind mir diese doch mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Dies ist natürlich einer der Gründe, warum mir ihre Probleme immer sehr zu Herzen gehen. Und ich finde, dies spricht wirklich für sich.

Die Bilder im Buch stammen natürlich wieder von Julia Christians. Ich mag es gerne, wenn man viele Details in den Bildern betrachten kann, dies fehlte mir stellenweise ein wenig. Dennoch mochte ich die Personendarstellung sehr gerne.

Fazit:
Leo & Lucy Teil 3 hat dieses Mal nicht zu 100 % meinen Nerv getroffen. Nichtsdestotrotz liebe ich die Charaktere und habe daher wieder sehr mit ihnen mitgelitten. Denn natürlich geht beim Besuch von Leos Vater so einiges schief. Einfach herzerwärmend und sehr berührend!

Veröffentlicht am 09.10.2023

Mittelteil etwas schwächer, Anfang und Ende mega gut

Silver in the Bone. Brich den Fluch, bevor der Fluch dich bricht (Die Hollower-Saga 1)
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Meinung:
Vor einiger Zeit habe ich bereits eine Reihe von Alexandra Bracken gelesen, die mir ungemein gut gefallen hat. Daher habe ich mich sehr auf ihre neue Reihe gefreut. Zudem klang eine Geschichte ...

Meinung:
Vor einiger Zeit habe ich bereits eine Reihe von Alexandra Bracken gelesen, die mir ungemein gut gefallen hat. Daher habe ich mich sehr auf ihre neue Reihe gefreut. Zudem klang eine Geschichte rund um die Artus-Saga wirklich äußerst vielversprechend.

Der Anfang der Geschichte kam dann sehr fulminant daher. Ich war sofort gefesselt von Tamsin und ihrer Jagd nach magischen Artefakten. Sobald Tamsin und ihre Gruppe dann jedoch in der Welt von Avalon landeten, flachte die Handlung für mich ab. Stellenweise fühlte ich mich ein wenig gelangweilt.

Doch zum Glück ist da noch dieses Ende, welches mich wirklich atemlos hat mithören lassen. Denn hier haut Autorin Alexandra Bracken so einiges raus. Ein schlimmes Ereignis reiht sich an das andere und der Cliffhanger am Ende der Geschichte ist unfassbar gemein, sodass ich den nächsten Band kaum erwarten kann!

Auch die Charaktere sind etwas Besonderes. Da hätten wir beispielsweise Tamsin, die gewiss kein einfacher Mensch ist. Mit ihren Ecken, Kanten und auch Macken hat sie mir jedoch sehr gut gefallen. Aber auch ihr verfluchter Bruder Cabell mit seiner verschlossenen und in sich gekehrten Art hat einen großen Reiz auf mich ausgeübt. Und dann hätten wir noch Tamsins Rivalen Emry, bei dem man als Leser sofort spürt, dass mehr hinter ihm steckt, als das wohlbehütete und reiche Bürschchen, als das er sich ausgibt.

Richtig toll hat mir Sprecherin Yesim Meisheit gefallen. Ich habe ihrer Stimme wirklich sehr gerne gelauscht und empfand ihre Aussprache als sehr angenehm.

Fazit:
Mit "Silver in the bone" hat Autorin Alexandra Bracken eine sehr interessante Darstellung ihrer eigenen Artus-Saga geschrieben. Der Mittelteil kommt etwas schwach daher. Doch der geniale Anfang und das absolut fesselnde, temporeiche aber auch brutale Finale verzeihen dies gerne.