Abwechslungsreich, fesselnd und erfrischend
Internat der bösen Tiere. Die SchamaninInhalt:
Im Traum erscheint Noël eine weißgraue Wölfin: die legendäre Schamanin. Und sie hat eine beunruhigende Botschaft für ihn. Wenn er nicht in das Boot steigt, das am Ufer auf ihn wartet, wird ein ...
Inhalt:
Im Traum erscheint Noël eine weißgraue Wölfin: die legendäre Schamanin. Und sie hat eine beunruhigende Botschaft für ihn. Wenn er nicht in das Boot steigt, das am Ufer auf ihn wartet, wird ein großes Unglück geschehen. Noël traut der Wölfin nicht. Doch schon beim nächsten Flugunterricht auf den Felsen hoch über der Insel wird ihm klar, dass er damit einen folgenschweren Fehler begangen hat ...
Meinung:
Noël bekommt in einem seiner Träume Besuch von einer weißgrauen Wölfin, die sich kurze Zeit später als mächtige Schamanin entpuppt. Und sie hat keine guten Nachrichten für Noël, denn dessen Mutter braucht dringend seine Hilfe. Zunächst misstraut Noël der weißen Wölfin. Doch als schlimme Dinge passieren, ist ihm klar, dass die Wölfin es ernst meint. Eigentlich darf Noël die Inseln der bösen Tiere nicht verlassen, doch er kann die Botschaften der Wölfin nicht länger ignorieren. So macht er sich alleine auf den Weg zu seiner Mutter.
Hierbei handelt es sich um den mittlerweile fünften Band vom "Internat der bösen Tiere". Für ein besseres Verständnis der Geschichte ist es daher absolut ratsam die ersten Bände gelesen oder gehört zu haben.
Dieses Mal sorgt Autorin Gina Mayer mit einem tollen Settingwechsel dafür, dass die Geschichte recht schnell an Fahrt aufnimmt und bis zum Ende spannend bleibt. Noëls Reise ist abwechslungsreich und entbehrt auch nicht der ein oder anderen Gefahr. Auch alte Bekannte aus den vorherigen Bänden haben ihren Auftritt in diesem fünften Band.
Das Aufeinandertreffen von Noël und seiner Mutter ist dann ganz anders als der Junge sich dies vorgestellt hat. Denn seine Mutter ist alles andere als begeistert davon Noël zu sehen. Noëls Mutter hat große Angst, dass ihr Feind nun auf Noël aufmerksam wird und ihn schnappt.
Mir hat die Geschichte wirklich sehr viel Spaß bereitet. Denn ich fand
Noëls Reise zu seiner Mutter super interessant gestaltet. Aber auch die ersten Hörstunden auf den Inseln der bösen Tiere waren gespickt mit interessanten Geschehnissen.
Dieser fünfte Band wird wieder von Hörbuchsprecher Jonas Minthe gesprochen. Ich persönlich habe mich schon total an seine fesselnde und mitreißende Stimme gewöhnt. Während der Reihe hatte ich irgendwann bemängelt, dass mir seine Vertonung der weiblichen Charaktere nicht so gut gefallen hat. Dies hat sich total gelegt. Ich finde, Jonas Minthe vertont sowohl die männlichen als auch die weiblichen Charaktere sehr ansprechend.
Fazit:
Auch im fünften Band vom Internat der bösen Tiere geht es abwechslungsreich, fesselnd und erfrischend zur Sache. Es passiert ständig etwas Neues. Mein persönliches Highlight war das Aufeinandertreffen von Noël und seiner Mutter, das doch etwas anders abläuft, als man dies zunächst vermuten könnte.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.