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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2022

Ähnlich wirr und verrückt wie der Klassiker, jedoch etwas zäh

Disney. Twisted Tales: Alice im Bann der Herzkönigin
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Inhalt:
Die achtzehnjährige Alice ist anders als die Mädchen in ihrem Alter – sie ist neugierig und an allem interessiert. Doch als sie Fotos entwickelt, tauchen plötzlich altbekannte Gesichter auf: die ...

Inhalt:
Die achtzehnjährige Alice ist anders als die Mädchen in ihrem Alter – sie ist neugierig und an allem interessiert. Doch als sie Fotos entwickelt, tauchen plötzlich altbekannte Gesichter auf: die Herzkönigin, der verrückte Hutmacher, die Raupe. Irgendetwas an ihnen ist unheimlich und schließlich entdeckt sie darauf ein schwer verletztes Mädchen … Alice kehrt an den Ort des Unsinns aus ihrer Kindheit zurück, um die tyrannische Herrschaft der Herzkönigin zu beenden. Aber wird ihr das gelingen – vor dem Ende der Zeit?

Meinung:
Alice ist mittlerweile achtzehn Jahre alt und anders als die Mädchen in ihrem Alter. Denn Alice Zeit im Wunderland hat sie stark geprägt. Als eines Tages auf den von ihr entwickelten Fotos plötzlich der verrückte Hutmacher, die Raupe oder gar die Herzkönigin auftauchen, merkt Alice, dass irgendwas im Wunderland nicht zu stimmen scheint. Und so macht sich Alice erneut auf den Weg ins Wunderland, um der Herzkönigin ein für allemal das Handwerk zu legen.

Aus der Twisted Tales Reihe habe ich bisher nur die Geschichte über Mulan gelesen, die mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Umso gespannter war ich auf die Interpretation von Alice Geschichte.

Was mir hier sehr gut gefallen hat ist, dass Alice bereits im Wunderland war und der Leser in dieser Geschichte erfährt, wie ihre zweite Reise ins Wunderland aussieht.

Ich muss vorwegsagen, dass ich noch nie der allergrößte Alice im Wunderland Fan gewesen bin und ich die Geschichte immer als sehr wirr und verrückt empfand.
Autorin Liz Braswell setzt genau an diesem Punkt an und hat für mich eine wirklich gelungene Geschichte geschrieben.

Denn Liz Braswells Interpretation des Wunderlandes braucht sich vor dem Original wirklich nicht zu verstecken. Es geht auch in diesem Buch wieder sehr irr und wirr zur Sache. Doch genau das habe ich auch von diesem Titel erwartet. Fans von Alice im Wunderland werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

Was sehr schön ist, ist, dass wir viele alte Bekannte des Klassikers treffen. Neben dem verrückten Hutmacher tauchen unter anderem auch das weiße Kaninchen und die Raupe auf. Und natürlich darf auch der ultimative Bösewicht, die Herzkönigin, nicht fehlen.

Dabei spielt die Geschichte gut 11 Jahre nach dem eigentlichen Klassiker. Dies merkt man Alice an. Sie ist reifer geworden und hinterfragt die Dinge mehr. Ich empfand Alice als eine tolle Protagonistin.

Dieses Mal spielt die Geschichte jedoch nicht komplett im Wunderland. Autorin Liz Braswell hüpft auch in die richtige Welt und bietet dem Leser so zusätzliche Abwechslung.
Dennoch kann ich nicht umhin zu sagen, dass auf knapp 500 Seiten sich doch die ein oder andere Länge durch die Geschichte zieht. Für mich hätte das Buch auch gerne 100 Seiten kürzer sein können. So merkte ich, dass manches Mal meine Gedanken beim Lesen abdrifteten, da mich die Geschichte einfach nicht packen konnte.

Fazit:
Liz Braswell hat eine sehr interessante Geschichte über Alice zweiten Besuch im Wunderland geschrieben. Das Wunderland ist ähnlich wirr und verrückt, wie man es aus dem Klassiker gewohnt ist. Daher werden Fans von Alice im Wunderland auch diese Geschichte lieben. Für mich hätte das Buch jedoch gut und gerne 100 Seiten kürzer sein können, da die Geschichte sich doch manches Mal arg zieht.
Ich vergebe gute 3,5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 21.04.2022

Bezauberndes Finale der Reihe

Die Zuckermeister (3). Das letzte Bündnis
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Inhalt:
Als Hüterin ist Elina endlich Teil der magischen Welt der Süßigkeitenwerker. Doch gemeinsam mit Charlie und Robin das Geheimnis der Magie zu schützen, ist nicht so leicht wie erträumt. Denn die ...

Inhalt:
Als Hüterin ist Elina endlich Teil der magischen Welt der Süßigkeitenwerker. Doch gemeinsam mit Charlie und Robin das Geheimnis der Magie zu schützen, ist nicht so leicht wie erträumt. Denn die Welt der Süßigkeitenwerker und Menschen ist noch immer in Gefahr: Die Anderwärts-Gesellschaft ist auf der Suche nach der lang verschollenen Chronik Madame Picots – eine Waffe, mächtiger als die Magie selbst. Plötzlich stecken Elina und ihre Freunde in einem Abenteuer, das über das Schicksal der normalen und magischen Welten entscheidet. Denn das letzte Bündnis ist noch nicht geschlossen …

Meinung:
Durch ihre Ernennung zur Hüterin ist Elina noch tiefer in die Welt der Süßigkeitenwerker eingetaucht. Gemeinsam mit ihren Freunden Charlie und Robin setzt sie alles daran, das magische Erbe zu schützen. Doch das ist gar nicht so leicht. Denn die Anderwärts-Gesellschaft ist auf der Spur von Madame Picots verschollener Chronik. Wenn die Chronik der Anderwärts-Gesellschaft in die Hände fallen würde, hätte dies fatale Folgen für die magische Welt. Und so ist es erneut an Elina, Charlie und Robin die Welt der Süßigkeitenwerker zu schützen.

Hierbei handelt es sich um den dritten und finalen Band der Zuckermeister-Reihe von Tanja Voosen. Es ist zwingend erforderlich die beiden vorherigen Bände gelesen zu haben, da man ansonsten nur Bruchstücke des Geschehens verstehen dürfte.

Da ich Band 1 und 2 der Reihe sehr geliebt habe, habe ich mich riesig auf dieses Finale gefreut. Hin und weg war ich sofort von diesem traumhaft schönen Cover, das von Viktoria Gavrilenko gestaltet wurde. Auch das Innenleben des Buches kann sich absolut sehen lassen. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es wieder den zauberhaften Süßigkeitenwirbel. Zudem warten wenige, aber dafür traumhaft schöne Illustrationen auf den Leser.

In gewohnter Manier lässt Tanja Voosen ihre Leser nicht lange in der Luft hängen, sondern startet gleich fulminant in die Geschichte. Die über 300 Seiten sind vollgepackt mit magischen Kämpfen, spannenden Abenteuern und einer magischen Welt, in die man als Leser am liebsten sofort selbst reisen möchte. So kommt zu keiner Zeit auch nur ein Hauch Langeweile auf und man fühlt sich wieder bestens unterhalten.

Ich muss gestehen, dass mir die Geschichte dieses Mal teilweise schon ein wenig zu actionreich daherkam. Eigentlich mag ich es spritzig und turbulent. Hier hätte ich mir jedoch manches Mal ein klein wenig mehr Ruhe gewünscht. Dies ist aber schon der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem wundervollen Buch habe.

Wie bereits in den Vorgängerbänden mochte ich auch dieses Mal Elina, Charlie und Robin wahnsinnig gerne. Sie sind einfach ein tolles Team und stehen immer füreinander ein.
Auch gerade Robins Familie, die Zuckerhuts, muss man sofort ins Herz schließen. Denn diese Familie ist einfach nur wahnsinnig sympathisch und es geht auch hier immer reichlich turbulent zur Sache.

Das Ende lässt den Leser mit einem dicken, fetten Grinsen zurück. Aber auch ein bisschen Wehmut hat sich bei mir eingeschlichen, dass diese wundervolle Reihe nun ein Ende gefunden hat.

Fazit:
Mit dem Finale der Zuckermeister entführt uns Tanja Voosen ein letztes Mal in eine magische Welt, aus der man am liebsten gar nicht mehr auftauchen möchte. Liebenswerte Charaktere und eine sich fast schon überschlagende Story sorgen dafür, dass auch dieser dritte Band wieder überzeugen kann.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 19.04.2022

Feen-Fans sollten unbedingt einen zweiten Blick auf Tinka Knitterflügel werfen

Tinka Knitterflügel – Heldin in Ringelsocken
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Inhalt:
Alle Feen haben eine Mission. Na ja, fast alle. Denn Tinka Knitterflügel, die für jeden Feenspaß zu haben ist, ist noch auf der Suche. Eine Schnullerfee ist sie ganz sicher nicht! Aber auch die ...

Inhalt:
Alle Feen haben eine Mission. Na ja, fast alle. Denn Tinka Knitterflügel, die für jeden Feenspaß zu haben ist, ist noch auf der Suche. Eine Schnullerfee ist sie ganz sicher nicht! Aber auch die Aufträge als Zahnfee oder Glücksfee enden im Chaos. Nach der letzten vermasselten Prüfung fliegt sie nachts heimlich auf eigene Flügel los, direkt in die Menschenwelt. Und stürzt kopfüber in ihr größtes Abenteuer ...

Meinung:
Tinka Knitterflügel ist quasi eine Fee in Ausbildung und immer noch auf der Suche nach ihrer Bestimmung. Dass sie keine Schnuller-, Zahn- oder Glücksfee ist, weiß Tinka längst, doch irgendwie hat sie noch nicht die richtige Aufgabe für sich gefunden. Doch Tinka weiß tief in sich drin, dass diese etwas mit Menschen und nicht mit Tieren oder der Natur zu tun haben muss. Wenn Tinka jedoch auch die letzte Prüfung vermasselt, dann wird ihr nichts anderes übrig bleiben, als ihre Bestimmung bei den Tieren oder der Natur zu suchen.
Daher beschließt Tinka ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen und fliegt in die Menschenwelt. Ein turbulentes Abenteuer nimmt dadurch seinen Lauf.

Tinka Knitterflügel ist eine Fee, die man als Leser sofort in sein Herz schließt. Denn Tinka weiß einfach noch nicht so recht wo ihr Platz in der Feenwelt ist. Ich bin mir sicher, dass diese Unsicherheit auch viele Kinder beim Bewältigen der täglichen Aufgaben ab und an verspüren. Daher werden sie sich super in die kleine Fee hineinversetzen können.

Aber auch sonst muss man Tinka mögen, denn bei der Fee geht gefühlt immer etwas schief. Daher endet auch ihre letzte Prüfung in einem einzigen Schlamassel. Doch zum Glück ist Tinka auch jemand, der nicht aufgibt und mit aller Kraft versucht seine Träume zu verwirklichen.

An ihrer Seite hat Tinka dabei zwei ganz zauberhafte Freunde. Lilou geht zusammen mit Tinka in die erste Feenklasse und ist furchtbar schlau. Hannox hingegen geht noch nicht zur Schule und ist daher doch ein klein wenig eifersüchtig auf all die coolen Dinge, die Tinka und Lilou so erleben.
Und dann wäre da noch die fürchterliche Desiree, die eine ganz schöne Oberzicke ist und immer gegen Tinka stichelt.

Die Geschichte ist super niedlich geschrieben, steckt aber auch voller Abenteuer, Mut und natürlich auch einer wichtigen Botschaft am Ende der Geschichte. Diese hat Autorin Maren Graf wirklich wunderbar in die Handlung eingearbeitet.

Geeignet ist die Geschichte für Kinder ab 7 Jahren. Wobei aufgrund des Feen-Themas sich wohl eher Mädchen von der Geschichte angesprochen fühlen dürften.

Neben der niedlichen Geschichte darf der Leser sich auch auf reichlich Bilder im Buch freuen. Diese wurden von Gloria Jasionowski illustriert. Die Bilder sind sogar farbig illustriert, was ich persönlich immer besonders schön finde.

Fazit:
Feen-Fans sollten unbedingt einen zweiten Blick auf Tinka Knitterflügel werfen. Denn diese Fee ist herzallerliebst, zieht das Schlamassel förmlich an und erlebt im gleichnamigen Buch ein tolles und vor allen Dingen spritziges Abenteuer für Kinder ab 7 Jahren.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 19.04.2022

In vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Buch.

Sikander gegen die Götter, Band 1 - Das Schwert des Schicksals
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Inhalt:
Seit ich erfahren habe, dass die Mythen des alten Mesopotamien wahr sind, steht mein Leben kopf! Ich musste mich mit reimenden Dämonen herumschlagen. Ich bin dem mächtigsten Superhelden aller Zeiten ...

Inhalt:
Seit ich erfahren habe, dass die Mythen des alten Mesopotamien wahr sind, steht mein Leben kopf! Ich musste mich mit reimenden Dämonen herumschlagen. Ich bin dem mächtigsten Superhelden aller Zeiten begegnet. Und ich habe den Zorn von Nergal, dem Gott der Seuchen, auf mich gezogen. Nicht cool! Zum Glück gibt es noch Belet. Belet ist der Wahnsinn: Sie befehligt eine Schar geflügelter Schutzgeister und schwingt ein sagenumwobenes Schwert. Mit ihrer Hilfe kann eigentlich nichts schiefgehen. Oder?!

Meinung:
Sikander, kurz genannt Sik, und seine Familie sind Flüchtlinge aus dem Irak und haben sich in New York mit ihrem Restaurant eine neue Existenz aufgebaut. Doch nach dem Tod von Siks großem Bruder ist die Familie innerlich zerrissen. Siks Leben wird komplett aus der Bahn geworfen, als plötzlich ein echter
mesopotamischer Gott vor ihm steht. Doch dieser ist nicht gut auf ihn zu sprechen, denn Nergal, der Gott der Seuchen, ist der Meinung, dass Sik etwas sehr Wertvolles besitzt. Zum Glück muss Sik sich nicht alleine gegen den Gott der Seuchen stellen. Denn Ishtar, ebenfalls eine Göttin, und deren Tochter Belet stehen Sik zur Seite.

Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer neuen Götter-Reihe, die bei Rick Riordan Presents erschienen ist.
In dieser Reihe dreht sich alles um die mesopotamischen Gottheiten, von denen ich bisher noch nichts gehört habe. Daher habe ich hier viele neue Erfahrungen und Eindrücke gewonnen, was diese Mythologie angeht.

Aber nicht nur die Mythologie ist sehr beeindruckend. Viel beeindruckender war für mich die Geschichte rund um den irakischen Jungen Sik. Er bringt dem Leser die muslimische Kultur absolut näher. So kommt es, dass man während des Lesens eine ganz neue Beziehung zu den Wörtern "Dschihad" (heiliger Kampf) oder "Allahu Akbar" (Gott ist groß) aufbaut. Denn leider sind diese Begriffe doch immer mit etwas Schlechtem verbunden. Autor Sarwat Chadda schafft es jedoch den Leser zum Nachdenken zu bringen. Mir hat dieses Buch wirklich sehr viel bedeutet und ich fand es wirklich berührend in Siks Geschichte und seine Kultur eintauchen zu dürfen.

Aber auch die eigentliche Geschichte war ganz nach meinem Geschmack. Denn Sarwat Chadda besitzt einen genialen Humor, der sich auf jeder Seite dieses Buches widerspiegelt. Daher hatte ich viel zu lachen und fühlte mich super unterhalten.

Die Geschichte hat jedoch noch mehr zu bieten als guten Humor. Denn auch die Handlung kann sich absolut sehen lassen. Immer wieder passiert etwas Neues und teilweise auch überraschendes. Ich konnte das Buch daher nur schwer aus der Hand legen.

Besonders beeindrucken fand ich das Nachwort des Autors selbst, der unter anderem angibt, dass er zwölf Jahre gezögert hat ein Buch über einen muslimischen Protagonisten zu schreiben, da er Angst vor der Reaktion der Menschen hatte. Ich kann seine Angst nachvollziehen, stimmt es mich aber auch traurig, dass wir in der heutigen Zeit immer von Toleranz und Akzeptanz sprechen, diese aber in vielen Gebieten unseres täglichen Lebens noch nicht angekommen sind.

Fazit:
Für mich war "Das Schwert des Schicksals" in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Buch. So präsentiert uns der Autor nicht nur eine Geschichte über die
mesopotamischen Götter, sondern auch eine Geschichte über die muslimische Kultur, die hoffentlich viele Leser zum Nachdenken anregt. Dies krönt Autor Sarwat Chadda dann noch mit einer genialen Prise Humor, die absolut in die Richtung von Rick Riordan geht. Für mich ein ganz wichtiges Buch mit einer tollen Botschaft!
Und daher 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 19.04.2022

Abwechslungsreich, fesselnd und erfrischend

Internat der bösen Tiere. Die Schamanin
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Inhalt:
Im Traum erscheint Noël eine weißgraue Wölfin: die legendäre Schamanin. Und sie hat eine beunruhigende Botschaft für ihn. Wenn er nicht in das Boot steigt, das am Ufer auf ihn wartet, wird ein ...

Inhalt:
Im Traum erscheint Noël eine weißgraue Wölfin: die legendäre Schamanin. Und sie hat eine beunruhigende Botschaft für ihn. Wenn er nicht in das Boot steigt, das am Ufer auf ihn wartet, wird ein großes Unglück geschehen. Noël traut der Wölfin nicht. Doch schon beim nächsten Flugunterricht auf den Felsen hoch über der Insel wird ihm klar, dass er damit einen folgenschweren Fehler begangen hat ...

Meinung:
Noël bekommt in einem seiner Träume Besuch von einer weißgrauen Wölfin, die sich kurze Zeit später als mächtige Schamanin entpuppt. Und sie hat keine guten Nachrichten für Noël, denn dessen Mutter braucht dringend seine Hilfe. Zunächst misstraut Noël der weißen Wölfin. Doch als schlimme Dinge passieren, ist ihm klar, dass die Wölfin es ernst meint. Eigentlich darf Noël die Inseln der bösen Tiere nicht verlassen, doch er kann die Botschaften der Wölfin nicht länger ignorieren. So macht er sich alleine auf den Weg zu seiner Mutter.

Hierbei handelt es sich um den mittlerweile fünften Band vom "Internat der bösen Tiere". Für ein besseres Verständnis der Geschichte ist es daher absolut ratsam die ersten Bände gelesen oder gehört zu haben.

Dieses Mal sorgt Autorin Gina Mayer mit einem tollen Settingwechsel dafür, dass die Geschichte recht schnell an Fahrt aufnimmt und bis zum Ende spannend bleibt. Noëls Reise ist abwechslungsreich und entbehrt auch nicht der ein oder anderen Gefahr. Auch alte Bekannte aus den vorherigen Bänden haben ihren Auftritt in diesem fünften Band.

Das Aufeinandertreffen von Noël und seiner Mutter ist dann ganz anders als der Junge sich dies vorgestellt hat. Denn seine Mutter ist alles andere als begeistert davon Noël zu sehen. Noëls Mutter hat große Angst, dass ihr Feind nun auf Noël aufmerksam wird und ihn schnappt.

Mir hat die Geschichte wirklich sehr viel Spaß bereitet. Denn ich fand
Noëls Reise zu seiner Mutter super interessant gestaltet. Aber auch die ersten Hörstunden auf den Inseln der bösen Tiere waren gespickt mit interessanten Geschehnissen.

Dieser fünfte Band wird wieder von Hörbuchsprecher Jonas Minthe gesprochen. Ich persönlich habe mich schon total an seine fesselnde und mitreißende Stimme gewöhnt. Während der Reihe hatte ich irgendwann bemängelt, dass mir seine Vertonung der weiblichen Charaktere nicht so gut gefallen hat. Dies hat sich total gelegt. Ich finde, Jonas Minthe vertont sowohl die männlichen als auch die weiblichen Charaktere sehr ansprechend.

Fazit:
Auch im fünften Band vom Internat der bösen Tiere geht es abwechslungsreich, fesselnd und erfrischend zur Sache. Es passiert ständig etwas Neues. Mein persönliches Highlight war das Aufeinandertreffen von Noël und seiner Mutter, das doch etwas anders abläuft, als man dies zunächst vermuten könnte.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.