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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2026

Toller und lustiger Roman

00-Laschet
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Mit 00-Laschet beweist David Safier einmal mehr in seinem neuen Buch sein außergewöhnliches Talent, Humor, Gesellschaftssatire, Politik und unterhaltsames Erzählen miteinander zu verbinden.
Der Roman ist ...

Mit 00-Laschet beweist David Safier einmal mehr in seinem neuen Buch sein außergewöhnliches Talent, Humor, Gesellschaftssatire, Politik und unterhaltsames Erzählen miteinander zu verbinden.
Der Roman ist eine originelle und ausgesprochen amüsante Lektüre, die von der ersten bis zur letzten Seite mich wirklich begeistert.
Dem Autor gelingt es, eine scheinbar absurde Idee, den ehemaligen Politiker Armin Laschet als eine Art Geheimagenten auftreten zu lassen und in eine ebenso witzige wie überraschend kluge Geschichte zu verwandeln.
Bereits der Titel 00-Laschet weckt Assoziationen zur berühmten James-Bond 007 Reihe und macht deutlich, dass es sich hier um keine gewöhnliche politische Geschichte handelt.
Stattdessen entfaltet sich ein turbulentes Abenteuer voller skurriler Situationen, unerwarteter Wendungen und humorvoller Dialoge.
Der Roman bleibt stets witzig und unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Spannender Auftakt

Strandopfer
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Mit Strandopfer, dem ersten Band der Grenzfall Ostsee-Reihe, gelingt ein spannender Auftakt, der Krimi und Atmosphäre miteinander verbindet. Der Roman spielt vor der eindrucksvollen Kulisse der Ostsee ...

Mit Strandopfer, dem ersten Band der Grenzfall Ostsee-Reihe, gelingt ein spannender Auftakt, der Krimi und Atmosphäre miteinander verbindet. Der Roman spielt vor der eindrucksvollen Kulisse der Ostsee und schafft es, von Beginn an eine dichte Stimmung aufzubauen, die einen sofort in ihren Bann zieht.
Die Handlung beginnt mit einem rätselhaften Fund an der Küste, eine Leiche wird angespült, und schnell wird klar, dass hinter dem vermeintlich einfachen Fall weit mehr steckt. Die Ermittlungen entwickeln sich in einem spannenden Tempo und führen durch verschiedene Wendungen, ohne dabei überladen oder unrealistisch zu wirken. Besonders gelungen ist die Balance zwischen kriminalistischer Spannung und den persönlichen Geschichten der Figuren.
Ein großer Pluspunkt des Romans sind die Charaktere. Die Ermittler wirken glaubwürdig, vielschichtig und menschlich. Statt auf stereotype Helden zu setzen, zeigt der Roman Figuren mit Ecken und Kanten, persönlichen Konflikten und nachvollziehbaren Motivationen. Gerade diese Tiefe sorgt dafür, dass man als Leser emotional involviert bleibt und Interesse an ihrer weiteren Entwicklung entwickelt. Besonders die Zusammenarbeit im Ermittlerteam bringt Dynamik in die Geschichte und schafft Momente, die über den eigentlichen Kriminalfall hinausgehen.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern fühlt

Mirabellentage
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Mirabellentage ist ein stilles, zugleich kraftvolles Buch, das lange nach dem Lesen nachhallt.
Martina Bogdahn gelingt es, mit einer klaren und einfühlsamen Sprache eine Geschichte zu erzählen, die tief ...

Mirabellentage ist ein stilles, zugleich kraftvolles Buch, das lange nach dem Lesen nachhallt.
Martina Bogdahn gelingt es, mit einer klaren und einfühlsamen Sprache eine Geschichte zu erzählen, die tief berührt, ohne jemals aufdringlich zu wirken.

Im Zentrum steht eine Frau, die durch einen unerwarteten Anruf aus ihrem Alltag gerissen wird und sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit begibt. Was zunächst wie eine äußere Bewegung erscheint, entwickelt sich schnell zu einer inneren Auseinandersetzung mit Familie, Herkunft und den eigenen Lebensentscheidungen. Besonders eindrucksvoll ist, wie fein Bogdahn die verschiedenen Zeitebenen miteinander verwebt. Erinnerungen, Gegenwart und Emotionen fließen beinahe nahtlos ineinander.

Die Figuren wirken authentisch und nahbar, mit all ihren Widersprüchen und leisen Sehnsüchten. Gerade die Beziehung zur Mutter ist vielschichtig dargestellt – voller unausgesprochener Gefühle, aber auch von Wärme und Verbundenheit geprägt. Hier zeigt sich die große Stärke des Romans.
Er erzählt von den kleinen Momenten, die ein Leben prägen, und macht deutlich, wie sehr Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind.

Sprachlich ist das Buch ruhig, fast poetisch, ohne dabei an Klarheit zu verlieren. Es sind oft die leisen Töne, die am meisten bewegen. Die Naturbilder insbesondere rund um die namensgebenden Mirabellen verleihen der Geschichte eine zusätzliche Tiefe und Symbolik.

Mirabellentage ist kein lauter Roman, sondern einer, der sich Zeit nimmt und auch den Leser dazu einlädt, innezuhalten. Wer sich auf diese ruhige Erzählweise einlässt, wird mit einer berührenden, klugen und sehr menschlichen Geschichte belohnt. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern fühlt.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Tolle Fortsetzung

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte
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Cassandra Morgan – Die magische Flöte ist ein bezaubernder Roman, der Fantasy, Abenteuer und eine Prise Magie auf wunderbare Weise miteinander verbindet. Schon nach wenigen Seiten taucht man in eine faszinierende ...

Cassandra Morgan – Die magische Flöte ist ein bezaubernder Roman, der Fantasy, Abenteuer und eine Prise Magie auf wunderbare Weise miteinander verbindet. Schon nach wenigen Seiten taucht man in eine faszinierende Welt ein, die voller Geheimnisse, mystischer Elemente und überraschender Wendungen steckt.
Im Mittelpunkt steht Cassandra Morgan, eine sympathische und mutige Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist besonders gelungen: Von anfänglicher Unsicherheit wächst sie über sich hinaus und stellt sich Herausforderungen, die nicht nur ihre Stärke, sondern auch ihren Charakter formen. Diese glaubwürdige Entwicklung macht sie zu einer Figur, mit der man sich leicht identifizieren kann.
Die Handlung ist spannend aufgebaut und bleibt durchgehend fesselnd. Die magische Flöte als zentrales Element verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und symbolische Kraft. Immer wieder sorgt sie für überraschende Momente und treibt die Handlung auf kreative Weise voran. Dabei gelingt es der Autorin, die Balance zwischen actionreichen Szenen und ruhigeren, emotionalen Passagen zu halten.
Besonders hervorzuheben ist die atmosphärische Dichte des Buches. Die Schauplätze sind detailreich und lebendig beschrieben, sodass man das Gefühl hat, selbst Teil dieser Welt zu sein. Die magischen Elemente wirken dabei nie überladen, sondern sind stimmig in die Geschichte integriert und verleihen ihr eine märchenhafte, fast poetische Note.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Düsteres Meisterwerk

REM
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REM von Sebastian Fitzek und Annika Strauss ist ein fesselnder Psychothriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Das Autorenduo schafft es meisterhaft, eine düstere, ...

REM von Sebastian Fitzek und Annika Strauss ist ein fesselnder Psychothriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Das Autorenduo schafft es meisterhaft, eine düstere, intensive Atmosphäre zu kreieren, die den Leser tief in die Abgründe der menschlichen Psyche führt. Besonders beeindruckend ist, wie Realität und Traumwelt miteinander verschwimmen, sodass man als Leser ständig hinterfragt, was wahr ist und was nicht.

Die Handlung ist packend konstruiert und lebt von unerwarteten Wendungen, die immer wieder neue Perspektiven eröffnen. Genau dann, wenn man glaubt, die Geschichte durchschaut zu haben, wird man eines Besseren belehrt. Diese permanente Spannung sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Fitzek und Strauss beweisen hier ein außergewöhnliches Gespür für Timing und Dramaturgie.

Ein weiteres Highlight sind die vielschichtigen Charaktere. Die Figuren wirken authentisch und sind psychologisch gut ausgearbeitet. Ihre Ängste, Zweifel und inneren Konflikte werden nachvollziehbar dargestellt, was dazu beiträgt, dass man emotional stark mit ihnen mitfiebert. Besonders die Hauptfigur überzeugt durch ihre Tiefe und Entwicklung im Laufe der Geschichte.

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