Die Frau aus dem Jenseits
Das kalte MoorDie Frau von Polizeichef Wiking Stromberg verschwand vor 30 Jahren im Moor. Plötzlich erhält sein Sohn eine mystische Nachricht in der Handschrift seiner Mutter und mit ihrem Zeichen versehen. Wiking, ...
Die Frau von Polizeichef Wiking Stromberg verschwand vor 30 Jahren im Moor. Plötzlich erhält sein Sohn eine mystische Nachricht in der Handschrift seiner Mutter und mit ihrem Zeichen versehen. Wiking, der durch eine Krebsdiagnose privat gerade sehr angespannt ist, ermittelt beruflich aktuell in einem Fall von Waffendiebstahl mit Todesfolge. Mit den gestohlenen Waffen wurde eine Pizzaria überfallen und drei Männer angeschossen. Zwei der Verwundeten erliegen später ihren Verletzungen.
Nun muss Wiking parallel nach dem Urheber dieser Nachricht an seinen Sohn fahnden. Ohne jemanden in seinem direkten Umfeld in seine Vermutung einzuweihen, fahndet er nach seiner anscheinend noch lebenden Frau und erfährt dabei immer mehr über die Frau, die einstmals seine große Liebe war und die er anscheinend überhaupt nicht kannte. Obwohl er ihre Personennummer vom Tag ihres Kennenlernens an kannte, stellt sein bester Freund Mats heute fest, dass diese Personennummer falsch ist. Sie widerspricht dem Algorithmus der schwedischen Personennummern.
Liza Marklund erzählt vor dem Hintergrund eines Kriminalfalles die atemberaubende Familiengeschichte der Strombergs. Eine Geschichte die von der Unmenschlichkeit eines Systems, dass Kinder als Geiseln gegen ihre Eltern benutzte, erzählt. Das Ende von Helena und Wiking hat mich sehr überrascht, auch wenn ich es etwas unwahrscheinlich fand. Aber Wiking, dieser ruhige, beständige Polizist und Familienvater hat sich sein spätes Glück verdient.