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Veröffentlicht am 09.03.2026

Die Frau aus dem Jenseits

Das kalte Moor
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Die Frau von Polizeichef Wiking Stromberg verschwand vor 30 Jahren im Moor. Plötzlich erhält sein Sohn eine mystische Nachricht in der Handschrift seiner Mutter und mit ihrem Zeichen versehen. Wiking, ...

Die Frau von Polizeichef Wiking Stromberg verschwand vor 30 Jahren im Moor. Plötzlich erhält sein Sohn eine mystische Nachricht in der Handschrift seiner Mutter und mit ihrem Zeichen versehen. Wiking, der durch eine Krebsdiagnose privat gerade sehr angespannt ist, ermittelt beruflich aktuell in einem Fall von Waffendiebstahl mit Todesfolge. Mit den gestohlenen Waffen wurde eine Pizzaria überfallen und drei Männer angeschossen. Zwei der Verwundeten erliegen später ihren Verletzungen.

Nun muss Wiking parallel nach dem Urheber dieser Nachricht an seinen Sohn fahnden. Ohne jemanden in seinem direkten Umfeld in seine Vermutung einzuweihen, fahndet er nach seiner anscheinend noch lebenden Frau und erfährt dabei immer mehr über die Frau, die einstmals seine große Liebe war und die er anscheinend überhaupt nicht kannte. Obwohl er ihre Personennummer vom Tag ihres Kennenlernens an kannte, stellt sein bester Freund Mats heute fest, dass diese Personennummer falsch ist. Sie widerspricht dem Algorithmus der schwedischen Personennummern.

Liza Marklund erzählt vor dem Hintergrund eines Kriminalfalles die atemberaubende Familiengeschichte der Strombergs. Eine Geschichte die von der Unmenschlichkeit eines Systems, dass Kinder als Geiseln gegen ihre Eltern benutzte, erzählt. Das Ende von Helena und Wiking hat mich sehr überrascht, auch wenn ich es etwas unwahrscheinlich fand. Aber Wiking, dieser ruhige, beständige Polizist und Familienvater hat sich sein spätes Glück verdient.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Krimi-Autorin wider Willen

39 Grad Mord
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Nachdem die dänische Autorin Hannah, die bereits unzählige Liebesromane ohne durchschlagenden Erfolg verfasst hat, in Island in einen Kriminalfall verwickelt wird, schreibt sie erstmals einen Kriminalroman ...

Nachdem die dänische Autorin Hannah, die bereits unzählige Liebesromane ohne durchschlagenden Erfolg verfasst hat, in Island in einen Kriminalfall verwickelt wird, schreibt sie erstmals einen Kriminalroman und landet einen Bestseller. Nun schreit alle Welt nach einer Fortsetzung und Hannah hat leider auch schon eine Anzahlung für ihren zweiten Krimi angenommen. Aber woher nehmen? In ihrem Kopf sind nur Liebesgeschichten. Noch dazu da sie sich gerade nach ihrer großen, aber leider noch verheirateten Liebe Magrét sehnt.
Auf Anraten ihres Lektors Bastian reist die ausgebrandte Autorin nach Sizilien in das wunderschöne, aber total einsam gelegene Ferienhaus von Bastians Bekanntem. In der Einsamkeit soll Hannah ihr Buch verfassen. Doch Hannah verfällt nicht nur mehr und mehr dem Alkohol, sondern sie stolpert in einen Mordfall und wird bald zur Verdächtigen.
Dieser Kriminalroman erzählt eine durchweg spannende Kriminalgeschichte. Leider nervt die ermittelnde Autorin durch einen starken Alkoholkonsum und durch für eine logisch denkende Frau unmögliche Handlungen.
Die innere Zerrissenheit der an Liebekummer leidenden Heldin wird durch Jenny Lund Madsen sehr einfühlsam und treffend vermittelt. Das typische sizilianische Flair wird allerdings nicht getroffen. Diesbezüglich wurde ich enttäuscht.
Der Täter, der Hannah ohne ihr Wissen bereits vor dem Mord und auch danach immer wieder über den Weg läuft, wird erst kurz vor dem Ende des Buches ermittelt. Auch der Ausgang der Liebesgeschichte der Hauptprotagonistin bleibt bis zur letzten Zeile des Romans offen. Spannung bis zum Schluss auf allen Gebieten.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Die heilende Wirkung von Klintgården- Ein Neuanfang am Meer

Das Glück weht vom Meer
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Anna, eine junge Lehrerin aus Hamburg, strandet nach ihrer geplatzten Hochzeit in einem kleinen Ferienort an der dänischen Nordseeküste im alterwürdigen Ferienhaus Klintgården. Der Ort verübt sofort eine ...

Anna, eine junge Lehrerin aus Hamburg, strandet nach ihrer geplatzten Hochzeit in einem kleinen Ferienort an der dänischen Nordseeküste im alterwürdigen Ferienhaus Klintgården. Der Ort verübt sofort eine magische, beruhigende Wirkung auf sie. Anna entwickelt als Stadtmensch unerwartet schnell das richtige Gespür für die Diva des Hauses, die Kaffeemaschine, und versteht es immer wieder, sie zum Leben zu erwecken. Aber Anna gewinnt auch sofort die Sympathie von Streuner, der kleinen Katze, die sich sofort bei ihr wohlfühlt.

Mikkel, der nach 18 Jahren in sein Heimatdorf zurückgekehrt ist, erkennt in Anna die gleiche Verlorenheit, die auch er spürt. Nach einem Burn Out hat er alles, was er sich in den zurückliegenden Jahren aufgebaut hat, verloren. Nicht nur die Freundin ist weg, auch sein Job wurde ihm gekündigt. Nun wohnt er wieder im alten Kinderzimmer bei seiner Mutter und weiß noch nicht, wie es weitergehen soll.

Aber das kleine, verschlafene Küstenörtchen kümmert sich um seine Bewohner. Anna bemerkt es sehr schnell und stellt fest "Es liegt wohl am Ort. Oder daran, das die Menschen hier zwar neugierig sind, jedoch auf eine sanfte und liebe Art.".

Ich selbst komme aus einem kleinen 400-Seelen-Dorf in Thüringen und bin nach meiner Scheidung auch wieder dort hin zurückgekehrt. Ich kann diese Bemerkung von Anna nur bestätigen. Der Klatsch und Tratsch in einem kleinen Ort ist viel liebenswürdiger als in größeren Ortschaften oder gar Kleinstädten. Die Leute sind neugierig, aber sie verletzen einander nicht so schwer. Man ist nur eine kleine Gemeinschaft und aufeinander angewiesen. Je größer der Ort, umso anonymer und verletzender ist der Klatsch.

Anna und Mikkel kommen in den wundersamen Genuss des heilenden Dorftratsches und werden geschickt gelenkt durch liebe Menschen wie Birte, Ole und Marlene zurück auf die richtige Spur gebracht.

Lotta Larsson erzählt eine wunderschöne Liebesromanze vor der wunderschönen Kulisse der dänischen Küste und zeigt, wie zwei Menschen am Tiefpunkt ihres Lebens zueinander finden und einander heilen, gestützt durch die Gemeinschaft eines kleinen Ortes.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Selbstfindung mit Coach

Einatmen. Ausatmen.
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Alex, Unternehmens-Coach in einem Schloss in der tiefsten Provinz Brandenburgs, soll der erfolgreichen Managerin Marlene in einem Achtsamkeitsseminar den letzten Schliff für die Position als Vorstands-vorsitzende ...

Alex, Unternehmens-Coach in einem Schloss in der tiefsten Provinz Brandenburgs, soll der erfolgreichen Managerin Marlene in einem Achtsamkeitsseminar den letzten Schliff für die Position als Vorstands-vorsitzende ihres Unternehmens verpassen. Ihr mangelt es an Empathie. Wenn es ihm gelingt, Marlene für ihren neuen Job fit zu machen, wäre auch sein Unternehmen gerettet. Denn Alex ist ausgebrannt und seit dem ihm das Feuer für seine Coachings fehlt, sind die Umsatz-und damit die Ertragszahlen rückläufig.
Das Buch erzählt von der seltsamen Eigendynamik der Geschehnisse in Marlenes Seminar. Trotz Marlenes abweisender Einstellung zum Seminar gelingt es Alex relativ schnell einen Zugang zu seiner schwierigen Schülerin zu finden. Doch die Resonanz verwirrt auch den Coach. Und beide begeben sich auf einen wundersamen Pfad der Läuterung.Nicht nur Marlene gewinnt durch ihren Coach und seine Mitarbeiter einen neuen Blick auf ihr Leben, auch Alex wird durch Marlene gefordert und findet langsam mit Hilfe eines unbekannten jungen Mädchens und seiner Beziehung Johanna aus seiner Krise.
Obwohl der Deal zwischen Alex und Marlenes Chef am Ende platzt, hinterlässt das Buch den Leser optimistisch. Obwohl die Zukunft der beiden Hauptprotagonisten am Ende total offen bleibt, ist der Leser zufrieden. Das ist überraschend und dem Autor genial gelungen.

Leider sind beide Protagonisten Menschen, die noch in der Mitte ihres Lebens keine Familie, sondern auch keine Kinder haben. Die möglichen Lösungsansätze und Perspektiven sind also ähnlich. Bei Personen mit einer familiären Bindung sähe das schon ganz anders aus. Dies ist das Manko des Buches.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Mrs. Feelgood Fee erobert Mister ich bin weg

Forever with the Boss
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Nachdem in den vorangegangenen Teilen dieser Buchreihe bereits der Big-Boss des neuen Biotech-Giganten, Elias, sowie der CEO von Bio-Varis ihr Glück gefunden haben, handelt dieser Teil von Phil Bennett, ...

Nachdem in den vorangegangenen Teilen dieser Buchreihe bereits der Big-Boss des neuen Biotech-Giganten, Elias, sowie der CEO von Bio-Varis ihr Glück gefunden haben, handelt dieser Teil von Phil Bennett, dem CEO von Nex Gen, dem Letzten des Dreier-Gestirns des neuen Konzerns.
Als Sandwich-Kind, dem mittleren von drei Geschwistern, muss er von klein auf damit leben, übersehen zu werden. Die Aufmerksamkeit seiner Eltern gehörte seiner hoch talentierten großen Schwester und dem mit dem Down-Syndrom geborenen kleinen Bruder. Jahre später sieht er sich im Dreier-Gestirn des aus den beiden Unternehmen Bio-Varis und Nex Gen geschaffenen Konzerns erneut als Außenseiter. Miles der Ceo von Bio-Varis und Elias der Ceo des Konzerns sind seit vielen Jahren befreundet. Beide kommen aus dem Bereich der Bio-Tech-Forschung, haben die Frau fürs Leben bereits gefunden und beide Paare verkehren eng miteinander. Phil dagegen ist Finanzer und muss entgegen den Wünschen der beiden Forscher, das Geld des gesamten Konzerns zusammenhalten und er ist ein Single-Man, der sein Herz niemals verlieren möchte.
Dann bewirbt sich gerade Olivia Reed als neue Personalchefin für den Konzern und wird ihm unterstellt. Olivia, seine Olive, die Frau, die er nach einem One-Night-Stand vor 5 Jahren nicht so recht vergessen konnte, von der er allerdings auch gehofft hatte, sie niemals wieder zu sehen. Denn wenn eine Frau ihm gefährlich werden kann, dann diese.
Ava Cooper erzählt eine sehr schöne, erotische Liebesgeschichte und zeigt, wie die taffe Olive mit sehr viel Arbeitseinsatz für das Unternehmen, aber auch mit sehr viel Empathie das Herz des eingefleischten Junggesellen erobert. Sehr schön die Szenen im ländlichen Montana mit Phils Familie, aber auch die Szene, als Phil sich vor Elias zu seiner Olive bekennt, obwohl diese eines großen Betrugs verdächtigt wird.
Als mittlere von drei Schwestern und als Controller im Finanzbereich konnte ich in vielen Phasen mit Phil sehr gut mitfühlen. Die genannten Probleme der Sandwich-Kinder, aber auch die Sicht der leitenden Mitarbeiter, auf die oft von Sparsamkeit getriebenen Finanzer, kann ich nur bestätigen.

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