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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2026

Zwischen Speed-Dating und Slasher-Regeln

A Killer Crush
4

Nach der spannenden Leseprobe, die zugleich auch bereits einen Einblick in den humorvollen Schreibstil der Autorin gibt, hatte ich hohe Erwartungen an den Roman „A Killer Crush“. Das Cover deutet mit dem ...

Nach der spannenden Leseprobe, die zugleich auch bereits einen Einblick in den humorvollen Schreibstil der Autorin gibt, hatte ich hohe Erwartungen an den Roman „A Killer Crush“. Das Cover deutet mit dem auffälligen Farbkontrast, welcher auch auf dem Buchschnitt weitergeführt wird, bereits darauf hin, dass in diesem Roman Blut fließen wird. Ich finde die äußere Gestaltung ansprechend und auch ziemlich gut zum Buch passend.

Ich mag die Konstellation Jamie und Laurie, die sich ohne Worte verstehen, wirklich sehr. Das bietet aus meiner Sicht einen kleinen Ausgleich zu der Hochspannung, welche die Geschichte mit sich bringt. Jamie ist als Protagonistin unglaublich stark und greift immer wieder auf die Regeln, wie man einen Slasher überlebt, welche am Anfang des Buches dargestellt werden, zurück, das hat mir gut gefallen.
Die abgewandelten Zitate zu Beginn jedes Kapitels finde ich auch schön gewählt, auch wenn ich nicht viel damit anfangen konnte, weil ich so ziemlich keines der Originalzitate kannte, dafür muss man sich ein bisschen mit Filmen auskennen.

Ich finde, die Herausforderungen der Mischung von Romcom und Slasherroman hat die Autorin gut gemeistert. Es wirkte für mich relativ authentisch und nicht zu viel Romance an unpassenden Stellen. Da haben sich meine Sorgen nicht bewahrheiten können. Die Mischung ist wirklich mal etwas ganz anderes und Neues und das hat mir sehr zugesagt.
Gerade in den ersten zwei Dritteln des Romans war es mir etwas zu viel Beschreibung, es ging mit der Handlung nur sehr schleppend voran, das hat mich manchmal etwas gestört und den Lesefluss verlangsamt. Ich fand es dadurch etwas weniger spannend, als ich es erwartet hatte. Dennoch wollte ich unbedingt weiterlesen, weil ich wissen wollte, wer der Killer ist und wer überleben würde. Das letzte Drittel war dagegen wieder sehr ereignisreich und super spannend.

Mein Fazit: Stellenweise etwas langatmig, aber dennoch insgesamt ziemlich spannend – ich zumindest konnte nicht aufhören zu lesen.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

offen und sehr ehrlich

Zum ersten Mal
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Dieses Buch ist wie ein offenes Gespräch zwischen sehr guten Freund:innen. Zwei junge Frauen teilen ihre Gedanken zu verschiedenen Themen, welche alle Frauen beschäftigen, wenn sie erwachsen werden. Man ...

Dieses Buch ist wie ein offenes Gespräch zwischen sehr guten Freund:innen. Zwei junge Frauen teilen ihre Gedanken zu verschiedenen Themen, welche alle Frauen beschäftigen, wenn sie erwachsen werden. Man kann vieles gut nachempfinden und erinnert sich zurück. Schön finde ich es auch, dass zu jedem Thema beide Autorinnen zu Wort kommen - ihre Perspektiven sind oft ein bisschen verschieden, weil sie unterschiedlich aufgewachsen sind. Dabei wird meist zunächst eine passende Situation aus der Sicht einer der beiden als Kind oder Jugendliche und anschließend aus dem Hier und Jetzt oder der nahen Vergangenheit geschildert. Die Geschichten sind sehr authentisch und man kann sich gut mit den Figuren identifizieren.

Die Kapitel "Familie" und "Zukunft" haben mich leider nicht ganz so gecatcht, vielleicht weil ich da schon ziemlich gut meinen Weg gefunden habe. Es kommt natürlich darauf an, welche Themen einen gerade am meisten beschäftigen, dementsprechend empfindet man die Kapitel wahrscheinlich als unterschiedlich relevant für sich selbst.

Insgesamt hat mir vor allem die Authentizität und die Offenheit der beiden Autorinnen sehr zugesagt. Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man sich mit seinen Gedanken und Problemen, die das Erwachsenwerden so mit sich bringt, nicht allein fühlen möchte.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Sehr hilfreich!

Ich lass dich los und geb dir Halt
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Die Mutter und ihr Sohn auf dem Cover sitzen nah genug beieinander, dass die Verbundenheit deutlich wird und sie schaut ihn an und lächelt, was verdeutlicht, dass sie für ihn da ist, ihn im Blick hat, ...

Die Mutter und ihr Sohn auf dem Cover sitzen nah genug beieinander, dass die Verbundenheit deutlich wird und sie schaut ihn an und lächelt, was verdeutlicht, dass sie für ihn da ist, ihn im Blick hat, wenn er sie braucht, aber ihm auch vertraut, dass er einiges bereits alleine schafft. Das finde ich für das Buch sehr passend. Es ist nicht sehr auffällig, eher schlicht gehalten, aber die farbigen Hervorhebungen - auch im Buch - gefallen mir gut.

Die Autorin erklärt das Thema ADHS und Pubertät, auch auf Grundlage eigener Erfahrungen, humorvoll und sehr wertschätzend. Dabei wird auch immer wieder betont, dass man auch den Blick darauf richten soll, was die Stärken des Kindes sind und wie es sich weiterentwickelt. Im extrem stressigen Familienalltag geht das sonst oft unter und man sieht vor allem das, was nicht funktioniert.

Die konkreten Formulierungsvorschläge und Reflexionsanregungen, welche im Laufe des Buches immer wieder eingefügt sind, finde ich besonders gut, daran kann man sich bei Gesprächen mit dem Jugendlichen orientieren, das gibt Sicherheit.

Ich hätte mir noch mehr Hinweise für Lehrkräfte, welche Kinder mit ADHS in der Schule noch mehr unterstützen wollen, gewünscht. Es gibt ein Kapitel über die Schule, aber konkrete Handlungsvorschläge und Tipps habe ich daraus für meinen Arbeitsalltag als Lehrerin noch nicht mitnehmen können. Das ist natürlich auch nicht der Fokus dieses Buches. Vielleicht schreibt die Autorin ja irgendwann einen Ratgeber nur für Lehrkräfte? Das wäre toll.

Mein Fazit: Dieses Buch eignet sich sehr gut vor allem für Eltern, welche sich mit dem Thema ADHS auseinandersetzen möchten. Es werden konkrete Handlungsansätze vorgestellt, die man so sofort mit seiner Familie umsetzen kann, das ist eine große Stärke dieses Buches. Auch wer sich bereits mit ADHS ansatzweise befasst hat, kann hiermit viel anfangen, da der Fokus mehr auf der Umsetzung liegt als nur auf den grundlegenden Informationen über ADHS.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Wunderschöne Geschichte mit Tiefgang

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Das Cover ist wunderschön und passt perfekt. Wie viele andere Paare haben sich Jules und Adam mit der Zeit auseinandergelebt und suchen nun nach einem Weg, wieder zusammenzufinden. Der Weg mit den zwei ...

Das Cover ist wunderschön und passt perfekt. Wie viele andere Paare haben sich Jules und Adam mit der Zeit auseinandergelebt und suchen nun nach einem Weg, wieder zusammenzufinden. Der Weg mit den zwei Pfaden und den unterschiedlichen Farben spiegelt das sehr schön.

Dieser Roman hat einen schönen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt. Ist humorvoll und zugleich stellenweise bedrückend. Er macht sehr nachdenklich, da er das Vergehen von Zeit und Veränderung thematisiert. Jules und Adam haben alles, was man sich wünschen könnte, aber sie können es nicht mehr wertschätzen, weil sich die Herausforderungen des Alltags in den Vordergrund drängen.

Die Zeitreise-Idee ist aus meiner Sicht ziemlich realistisch umgesetzt worden, das ist ja gar nicht so einfach. Ein bisschen gestört hat mich nur, dass Jules bzw. Adam immer genau wussten, zu welchem Zeitpunkt sie zurückkehren mussten, um etwas Bestimmtes zu verändern. Das erschien mir etwas unrealistisch. Insgesamt finde ich die Grundidee des Romans aber sehr gut und sie wurde auch schön umgesetzt. Die Ausschnitte aus dem Familienalltag erscheinen sehr realitätsnah und es hat mir sehr gefallen, dass sie aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wurden. Die Jules bzw. der Adam aus der Zukunft können die gemeinsame Vergangenheit viel mehr schätzen als die Figuren zu dem jeweiligen Zeitpunkt – das sollte uns allen zu denken geben. Die Zeit vergeht so schnell und wir können nie wieder in genau den aktuellen Moment zurückkehren.

Die Geschichte war bis zum Ende sehr spannend und man hat sehr mitfiebern müssen – das hatte ich in diesem Ausmaß bei dieser Art von Roman nicht unbedingt erwartet, hat mir aber sehr gefallen.

Die Figuren mag ich sehr gerne. Sie haben Ecken und Kanten und sind unterschiedlich genug, dass sie als Individuen herausstechen. Man merkt, dass sich Jules und Adam lieben, auch wenn ihre Liebe ziemlich verstaubt ist.

Mein Fazit: Dieses Buch ist für mich sehr wertvoll. Es zeigt auf, wie bedeutsam der einzelne Moment mit der Familie rückblickend sein kann und wie schnell man sich im Stress des Alltags verlieren und auseinanderleben kann, wenn man nicht aufpasst und aktiv dagegen arbeitet.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Wichtige Message

Essen und essen lassen
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Ich finde das Cover des Buches sehr passend gewählt. Die Farbwahl des Hintergrundes sowie der Schrift passt zu der Abbildung des Spiegeleis, welches symbolisch unter anderem für die Bewertungen und Erwartungen ...

Ich finde das Cover des Buches sehr passend gewählt. Die Farbwahl des Hintergrundes sowie der Schrift passt zu der Abbildung des Spiegeleis, welches symbolisch unter anderem für die Bewertungen und Erwartungen anderer und auch von uns selbst an unser Essverhalten steht.

Bereits im ersten Kapitel haben die Autorinnen so viele Aspekte angesprochen, bei denen ich zustimmend nicken musste. Ich finde die gelegentlich angeführten Expertenaussagen und Fallbeispiele bzw. Erfahrungsberichte sehr durchdacht platziert und die Kapitel sind nicht damit überfrachtet. Das Buch zeigt sehr gut, wie früh wir in Bezug auf das Essverhalten geprägt werden, Einstellungen und Schönheitsideale, welche in den Medien überall präsentiert werden, internalisieren, weil Kinder noch nicht dazu in der Lage sind, sich ausreichend kritisch mit diesen auseinanderzusetzen. Ich finde, die Autorinnen haben sehr gut dargestellt, wie sehr wir im Alltag unser Essen und das Essverhalten der Menschen in unserem Umfeld bewerten. Es geht scheinbar kaum noch ohne. So viele Kommentare und Gedanken, die wir allein zu unserem eigenen Körper und Essverhalten haben und gegenüber anderen Menschen auch äußern, ohne dass es uns bewusst ist, weil es für uns normal geworden ist... unsere Kinder sehen uns als Vorbild in allen Lebensbereichen an, auch solche Dinge übernehmen sie von uns, egal, ob wir es wollen und intendiert haben oder nicht.

Auch das Erklären des Selbstoptimierungsdranges und des daraus resultierenden Druckes, den wir uns selbst machen – gerade auch in Kombination mit dem Faktor Social Media – fand ich sehr wertvoll. Kaum einer kann sich in der heutigen Zeit diesen Dingen entziehen, deshalb sollten wir uns bewusst machen, inwieweit sie unser Denken beeinflussen. In dem Buch werden natürlich auch einige Anregungen geboten, wie man stattdessen an das Thema Ernährung herangehen kann, ohne dass es belehrend wirkt. Der Ton ist durchgehend wertschätzend und die Autorinnen schaffen es, einem zumindest etwas von dem Druck zu nehmen, den man sich selbst macht.

Mein Fazit: Dieses Buch zeigt auf, wie sehr Bewertung unser Essverhalten beeinflusst, und regt uns dazu an, entspannter mit dem Thema umzugehen.

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